Beiträge von Abby12

    Was mir noch einfällt: Sei entspannter und gelassener. Hab Spaß mit dem Zwerg und schau Dir die Welt mal aus seiner Sicht an.


    Je verbissener und verkrampfter Du bist, desto mehr es auch der Zwerg sein. Ganz einfach weil es spürt und eben auch verunsichert ist.

    Ja das werde ich tun. Ich meine das Erlebnis mit der Kröte war gerade nicht schön, aber für ihn eine super tolle Entdeckung. Er sollte einfach viel mehr Welpe sein dürfen. Als er eben seine 5 Minuten hatte war es für mich so schön zu sehen, wie er einfach voll in seiner Welt war. Aber auch davor wurde mir Angst gemacht, dass wenn die das haben denen alles zu viel ist. Und am besten wäre es, wenn das nur ganz selten vorkommt. Aber es ist doch normal, dass solche Schübe mal kommen und die aufgeladene Energie raus muss.

    Danke für deine Mühe. Ja, jeder normal denkende Mensch würde sagen „lass den Hund mal laufen.“, aber es wurde mir so ins Hirn verpflanzt, dass ich selber aufgehört habe zu denken. Jetzt gerade zum Beispiel war er wach und wurde unruhig. Also bin ich mit ihm in den Garten und siehe da, er ist 20 runden durch den Garten gefetzt. Hat gespielt und leider einer Kröte den gar ausgemacht . 😫 Jetzt sind wir wieder drin. Ok er würde jetzt weitermachen. Draussen habe ich gemerkt er wird müde. Jetzt in diesem Falle finde es vertretbar zu sagen, ok du kommst jetzt mal wieder runter. Da tut er sich wirklich schwer mit. Ich bin aber optimistisch, dass sich das die nächsten Tage geben wird. Natürlich liest sich da viel Frust. Jeder berichtet über den perfekten Welpen, nur ich komme mir dumm vor. Ich wünsche mir ja für ihn, dass er ein glücklicher, ausgelasteter Hund wird. Und wenn man immer nur hört, dass man alles falsch macht, dann brodelt es irgendwann. Zu den Tauschgeschäften wurde mir gesagt bloß nicht, er müsse das lernen. Gut die Situation kam bisher nicht oft vor, aber das war jetzt auch ein Punkt an dem ich dachte, hey hol dir andere Meinungen. Denn wie du schreibst, er wird mir sehr bald körperlich überlegen sein.

    1000 Dank. Das bestärkt mich sehr, mich wieder viel mehr auf mein Bauchgefühl zu verlassen. Heute Abend lasse ich dann auch nochmal auf der Wiese flitzen und ab morgen handhabe ich es anders. Ich hab ihn jetzt auch sein „gutes“ Spielzeug wiedergegeben. Das sollte ich wegtun, er hat es direkt dankbar angenommen.

    Ja genau, das ist unser Problem und hat mit Sicherheit auch unsere Situation so verursacht. Mir wurde dauernd nur gesagt, der Hund schläft zu wenig. 20 Stunden Minimum… dann habe ich im Internet gelesen und YouTube Videos geguckt. Dort hieß es auch im Zweifel zur Ruhe zwingen. Der Welpe wird sonst übersozialisiert. Ich hatte so Angst davor alles falsch zu machen, dass ich in den größten Fehler frontal reingelaufen bin, ohne es zu merken. Ich habe auch nie den Hund schuldig gemacht, sondern im Gegenteil zu jeder Zeit die Schuld bei mir gesucht. Das hat mich natürlich noch mehr fertig gemacht.

    Dazu muss ich noch ergänzen, dass es mir besonders weh tut, wie sich Menschen über jemanden der Hilfe sucht ein Bild machen. Ich würde ihn nie körperlich angreifen. Und da gibt es viele, die das hinter verschlossenen Türen machen. Teils wurde mir gesagt ich soll ihn am Nacken packen oder einen schnauzgriff ausüben. Das würde ich nie tun. Gewalt ist da meiner Meinung nach gar keine Lösung sondern führt eher zum Gegenteil. Wer mit Gewalt aufwächst wird auch selbst irgendwann diese anwenden.

    Ich versuche es wirklich, dass nüchtern zu lesen. Aber wenn ich lese, dass ich einen Welpen gängel, finde ich das schon sehr übergriffig. Ich liebe den kleinen Mann sehr und möchte nur das beste für ihn. Und darüber habe ich mich und mein Bauchgefühl verloren. In deinem Kommentar liegt nämlich unser Problem, diese ständige aufschwatzerei, dass der Welpe 20 Stunden am Tag schlafen muss. Und wenn man die nicht einhält ist man selbst der Grund für alles was schief geht. Dauernd wird mir von allen Seiten eingeredet, dass der Hund schlafen muss. Das ging so weit, dass ich ein schlaftagebuch geführt habe.


    Und es ist mir Sicherheit so, dass ich einen Hochleistungssportler zu unnötiger Ruhe verpflichtet habe, wo er doch das laufen so dringend benötigt. Den Schuh ziehe ich mir an und sehe ich auch ein.

    Ja, ich werde mir das zu Herzen nehmen und mit ihm einfach nach seiner Langschlaferei mal in den Wald fahren und flitzen lassen. Fremde Hunde treffen wir selten, weil die anscheinend andere Zeiten haben. Bei mir im Ort hat jemand einen Welpen mit dem wir uns 1x in der Woche treffen und über Dogorama konnte ich 2 weitere Kontakte knüpfen mit denen wir uns 2x in der Woche treffen. Samstags darf er in der Welpenschule spielen.

    Wenn ich im Garten bin darf er zum größten Teil machen was er möchte (außer Katzensch. Fressen, die da dauernd liegt und erst von mir entfernt werden muss). Ansonsten darf er nachmittags bei der Runde machen was er möchte. Ich habe da gar keine Erwartungen. Er flitzt in den Wald kaut an Moos, sammelt Äste, schnüffelt. Ich warte dann einfach und schaue ihm zu. Und wenn er weiter flitzen möchte, dann flitzen wir weiter.


    Ich denke, dass unser Problem in der Unterforderung bzw. Mangelnden körperlichen Auslastung liegt. Ich werde mal die vormittags Runde so handhaben wie die nachmittags Runde. Ich sehe ja auch jetzt wieder. Wir waren eben im Wald, er hatte Spaß und pennt jetzt einfach.

    Und zum Thema Garten auch da wird er nicht von mir bis zum geht nicht mehr trainiert. Ich nehme ein Spielzeug mit, womit er nach Herzenslust spielen darf, er darf rumhüpfen, im Gras schnüffeln, Gegenstände erkunden. Wenn ich mit ihm dann spiele, baue ich das aus ein, einfach weil es sich anbietet.


    Ich habe tatsächlich das rausgehen runtergefahren, weil es hieß, dass zu ihn zu viel Bewegung aufkratzt. Dieses Beißerei war ja schon mit seinem Einzug da.

    Ich bin schockiert, über manche Kommentare. Ihr lest das ich meinen Welpen gängeln würde. Das finde ich schon sehr krass. Meint ihr nicht, dass ihr das sehr viel reininterpretiert? Ich schmuse mit ihm, ich lobe ihn, ich lache über seine Blödeleien. Ich lege mich zu ihm und habe eine schöne Zeit. Ich spiele mit ihm und lasse ihn Hundekind sein. Er darf erkunden und kauen, schnüffeln und toben. Das ich nicht möchte, dass ein Hund auf die Couch springt ist gängeln? Das ich nicht möchte, wenn ich am heißen Herd oder Backofen stehe, dass er sich selbst in Gefahr bringt ist gängeln?


    Ich sehe es eher wie andere, dass ich mich von diesem dauernden lesen, dass der Welpe Ruhe soll, selbst in meiner Intuition verloren haben. Er ist nunmal ein aktiver Typ, der sich bewegen möchte. Natürlich mit Augenmaß.

    Zum schlafen, er ist einfach voll der Langschläfer. Morgens hat er null Bock und würde am liebsten nicht mal zum lösen raus. Und das er abends um 9 ins Bett geht liegt daran, weil ich nunmal sehr früh aufstehe wegen der Arbeit.