Beiträge von Abby12

    Dafür braucht es keinen Mali, bei meinem Border war der Punkt bei irgendwie getrieben. Das wirkte nicht mehr energetisch oder aktiv, sondern zwanghaft. Lies sich ganz ohne Erziehung oder sonstigen Einfluss reproduzieren.


    Meine Rumänin fängt an zuckig zu werden und sich vermehrt zu kratzen.


    Und solange sich das Problem durch ein trockenes Brötchen oder drei Haferflocken lösen lässt mag ich da nicht so recht an eine Unverträglichkeit glauben.

    Ja, das ist mir auch aufgefallen. Der Züchter sagte aber, das wäre normal nach dem fressen. Mh was tun?

    Ziemlich wahrscheinlich ist es so. Ich habe ihm in den ersten Tagen alles aus dem Maul gefischt. Auch Dinge wo es unnötig war, z.b. Blätter. Irgendwann ist er dann damit abgehauen und ich denke damit kam auch das abschlucken. Wenn ich mich richtig erinnere, als das mit der katzensch. anfing. Die war nämlich für ihn easy abzuschlucken. Manche Sachen nimmt er in den Mund und spuckt sie dann mittlerweile aus, wie Blätter, Steine, Blüten. Stöckchen schreddert er und spuckt sie schon aus. Mit Sicherheit wird da aber auch was abgeschluckt.

    Wenn er Unfressbares abschluckt, dann könnte man auch mal schauen, ob es was mit der Fütterung zu tun hat. Manchmal befeuert das die Lust auf solche Materialien.

    Er wird gebarft, aber mithilfe einer Ernährungsberatung. Das heißt der Bedarf an allen Spurenelemente, Vitaminen etc. ist definitiv gedeckt. Sie hat mir auch zur Vorlage beim Tierarzt alle Auswertungen etc. Zur Verfügung gestellt, damit man nachvollziehen kann was er bekommt und zu wie viel % es den Bedarf deckt. Das mache ich aber erst seit gut 3 1/2 Wochen, vorher wurde er nach Beutetierschema gebarft. Ich hab dann mal selber eine Nährwertanalyse gemacht und mit Schrecken festgestellt, dass er m.M.n. Unterversorgt war. Vielleicht sind das noch die Nachwirkungen vom falschen barfen zu Beginn unserer Zeit.

    Ich würde ihm ja gerne Pappe oder Ähnliches zum schreddern geben, aber er frisst wirklich alles. Ich hab ihm schon 2 x eine leere Küchenrolle aus Pappe gegeben. Die wird geschreddert, aber zu größten Teil auch gefressen. 😫 Kaffeeholz wird geschreddert und geschluckt, mir steht jedes Mal der Schweiß auf der Stirn, weil ich denke, dass er sich den Darm perforiert. Stöcken draußen werden geschreddert und zum Teil gefressen. Ich will ihm aber auch nicht alles verbieten, das macht alles nur noch attraktiver. Ich versuche mich dann jedes Mal zu beruhigen, die Züchterin hat ja auch nicht permanent beobachtet, was er sich zwischen die Kiemen schiebt.

    Vielleicht hilft es Dir zu akzeptieren, dass diese Hunde einfach ein anderes Energielevel haben und es normal ist, dass die nicht im Schneckentempo spielen können? Meine jetzt eineinhalbjährige Border Collie-Hündin aus Hüteleistungszucht ist da auch eine ganz andere Hausnummer als andere Hunde. Ich sage immer scherzhaft, dass da ein Hochleistungslangzeitakku verbaut ist. Dann, wenn anderen schon längst die Segel streichen, ist bei ihr noch kein Ende. Dabei ist sie nicht super überdreht, aber einfach unheimlich schnell in allem. Und auch neugierig und kreativ. Alle anderen gleichaltrigen Hunde kamen mir plötzlich lethargisch vor. :lol:

    Sie hat in dem Alter quasi den Garten auf Links gedreht. Und ich habe da nicht viel interveniert. Weggeräumt und verbarrikadiert, was überleben sollte. Sie hat übrigens den Rosenstock untenrum gestutzt. Keine Ahnung, warum man es cool findet sich Stacheln reinzuhauen. :ka: Achja, und ihr Lieblingsspielzeug waren eine Zeit lang Tonscherben von zerschlagenen Blumentöpfen. Habe ich ihr natürlich weggenommen, wenn ich das mitbekommen habe. Leider hat meine Mutter sehr viele davon in den Blumenrabatten zur Deko und als Versteck für Insekten deponiert. :dead:


    Weißt Du, es ist eine wilde Zeit, aber auch eine schöne. Ich liebe es ihnen zuzuschauen wie sie das Leben entdecken, was für Ideen die haben, auch, wenn die nicht immer mit meinen Vorstellungen konform gehen. Es ist ein Lebensabschnitt, der kommt nie mehr zurück. Ich finde sie oft so witzig in diesem Alter. Vielleicht hilft es Dir die Perspektive zu wechseln und zu sehen, dass das da kein kleiner, erwachsener Hund ist, sondern ein junger Hund mit viel Lebensenergie, der einfach total rassetypisch ist.

    Ja, das hilft mir sehr. Ich sage oft, dass er mich an das Eichhörnchen von Ab durch die Hecke erinnert. Hier geht alles nur schnell, schnell, schnell. Laufen schnell, fressen schnell, Kauartikel kauen schnell. 😂 Und ja, da kommen mir echt alle anderen Welpen wie Schnecken vor. In der Hundeschule spielt er mit Highspeed. Der massige Cane Corso schaut ihn nur ungläubig an. Es wird gehüpft, weggelaufen, wieder hingerannt, gebellt. Er macht das aber alles sehr nett und respektvoll, aber viele Hundekinder irritiert dieser Flummi. 😅

    Klingt doch nach einer guten Lösung.


    Alles fressen wollen ist leider ein rassetypisches Problem. Je aufgeregter, desto schlimmer ... da muss man sich geduldig durchfuddeln.

    Ist das typisch für Dalmis? Es ist genauso wie du beschreibst, je aufgeregter er ist umso mehr und hektischer sammelt er. Aber wie soll ich das vermeiden? Ich bin so ratlos, wenn ich ihn zu wenig bewege, dann geht er mir hier wortwörtlich die Wände hoch. Wenn ich etwas mehr mit ihm mache, dann wird er hektisch oder dreht abends ab. Auch wenn ich ruhige Sachen mit ihm mache (Schnüffelteppich), dann macht er das nicht ruhig, sondern immer im Action Modus. Also auch dabei sehr hektische Bewegungen, schnüffeln. Ich fühle mich so schlecht, weil ich einfach kein Gleichgewicht reinbekomme. Ich will ihm ja helfen, aber ich bin da echt ratlos. Mit Sicherheit hat das auch viel mit seinem Charakter zu tun. Er war ja seit Tag 1 so. Er winselt zum Beispiel seit Tag 1 viel, zum Beispiel wenn er nachts aufwacht weil er raus muss, dann winselt er (super, er zeigt, dass er raus muss), aber bewegt sich nicht aus dem Körbchen. Er jammert dann weiter. Mittlerweile gehe ich entweder in der Zeit kurz aus dem Zimmer, dann steht er irgendwann mal auf oder ich lege mich wieder hin, dann steht er auch auf. Gestern habe ich ihm sein Futter für eine Woche vorbereitet. Er darf zugucken, ich beachte ihn aber nicht. Er jammert und jammert, weil er denkt er bekommt Futter. Dann läuft er hektisch durch die Wohnung, packt sich sein Körbchen und schüttelt das tot. Seine Frustrationstoleranz ist super gering. Klar, das müssen sie lernen, aber ich verstehe einfach nicht, warum er sich so wahnsinnig schwer tut.

    Nach dem Fressen ist es normal, dass sie spielen wollen. Bei schlechtem Wetter hat mein Hundekind statt draußen auch einfach in der Wohnung zwei, drei Stunden allein vor sich hingespielt. Es muss ja nicht immer draußen sein.


    Ansonsten: Es gibt kein Schema F. An manchen Tag gab's mal hiervon mehr, davon weniger etc ... halt so, wie ich es in meinen Alltag integrieren konnte.


    Kannst Du den Garten evtl. mobil einzäunen?

    Ja, ich denke das werde ich jetzt tatsächlich tun. Ein Schlupfloch habe ich bereits mit den Resten des Laufstalls versperrt, da ist er mir nämlich öfter durchgehuscht und zum Nachbarn durchgebrannt. Aber auch im Garten frisst er absolut alles. Er kaut auf Stöckchen mit richtig spitzen Dornen (die nehme ich ihm im Tausch weg), frisst irgendwelche Pilze (zumindest keinen Fliegenpilz). Es ist ja immernoch Natur und so haarklein bekomme ich den Garten nicht sauber. 😭

    Ich bin heute Morgen dann mit ihm ein bisschen die Einfahrten abgelaufen. Also so im Umkreis von 20 Metern. Er hat alles abgeschnüffelt, aber er frisst auch nach wie vor fast alles was er findet. Dort stand eine Garage offen, total dunkel und für mich gruselig. Der kleine ist voller Begeisterung da rein geeiert (ich hab ihn natürlich nicht da drin walten lassen, aber einmal am Auto schnüffeln war ok). Bin dann nach 10-15 Minuten wieder rein und jetzt schläft er.