Mich würde doch tatsächlich noch interessieren, wie oft und wie lange ihr am Tag draußen gewesen seid (Freilauf in gewohnter Umgebung). Meinen Futzi langweilt der Garten, er muss da leider an die Schleppleine (nicht umzäunt, Mietwohnung). Das ist ihm zu blöd, er will sich lieber draußen bewegen und entdecken. Eben war ich mit ihm im Garten, weil er nach dem Frühstück immer Power hat, was ja auch logisch ist. Er sitzt dann darum und jammert unzufrieden. 😫 Ich habe aber Angst, das wenn ich 3x am Tag mit ihm in den Wald oder auf die nächstgelegene Wiese gehe, dass er dann abends abdreht, weil es doch zu viele Eindrücke waren. Ich gehe seit Sonntag gegen 10.45 mit ihm in den Wald und gegen 15 Uhr , dort hat er dann Freilauf und kann machen was er will. Und eine weitere Frage, er braucht immer eine Einschlafbegleitung, weil er schlecht zur Ruhe kommt, ich setze mich dann mit einem Buch an sein Körbchen, er kuschelt sich dann an und schläft. Er muss aber nachts gegen 2-3 Uhr auch nochmal raus. Diese Nacht war ich todmüde und wollte nur ins Bett. Er hat dann angefangen zu jaulen, weil er es gewohnt ist, dass ich mich zu ihm setze. Ich hab es dann ignoriert und nach 5 Minuten ist er eingeschlafen. Mit Sicherheit auch hier ein hausgemachtes Problem. Sollte ich ihn langsam vom begleitenden einschlafen entwöhnen? In der Hundeschule wurde mir gesagt, dass es einfach Hunde gibt, die das brauchen. Genauso wie Menschenkinder, die eine Hand zum einschlafen brauchen.
Beiträge von Abby12
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Dalmatiner sind bekannt dafür, daß sie sehr bewegungsfreudug sind und sie haben auch den sportlichen Körperbau dazu. Sie sollten ja früher problemlos über längere Strecken mit flotten Pferdegespannen mithalten können.
Es wundert also mich kein bißchen, daß dein Dalmi gerne läuft und rennt und daß er ausdauernder ist als der Labradorwelpe. Zum einen macht jede Woche in diesem jungen Alter noch einen echten Unterschied, und deiner ist ja der ältere. Zum anderen sind die meisten Labradore heute aus den Showlinien, und die sind deutlich schwerer, die Entwicklung der Mobilität dauert daher etwas länger.
Paßt bitte auf, daß das gemeinsame Spiel mit jüngeren Welpen endet, bevor diese überfordert sind. Man soll aufhören, wenn's am schönsten ist und nicht erst, wenn einer sichtbar nicht mehr kann. Denn Welpen in ihrer Begeisterung wollen natürlich mithalten, solange es nur eben geht, und ist dann leicht mal zuviel.
Ja, genau der kleine Labrador war aus der Showlinie. Er gehört einem 16 jährigen Mädchen und sie war so dermaßen versiert im Umgang mit ihrem Welpen. Sie wusste alles und war so höflich und respektvoll. Sie hat sofort erkannt, wenn ihr Welpe eine Pause brauchte. Ich musste meinen eh zwischendurch mal stoppen, weil er ihm körperlich überlegen war. Das ging zwischen dem Mädchen und mir wirklich Hand in Hand und ohne große Worte haben wir uns verständigt, wenn einer von beiden eine Pause brauchte. Ich fand das so toll, gewissenhaft und verantwortungsbewusst. Da soll nochmal einer sagen die Jugend von heute. 😊
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Ich bräuchte mal bitte eure Hilfe/Unterstützung . . .
Bella hat dreckige Ohren, und ich habe vom TA so eine Flüssigkeit mitbekommen, womit ich die Ohren die nächsten Tage "reinigen" soll.
Ist das richtig, daß ich ihr diese Flüssigkeit ins Ohr gieße, die Ohren dann massiere und sie sich dann schütteln lassen soll?
Habe so etwas noch nie gemacht
Ja, genau. Massieren bis ein schmatzendes Geräusch aus dem Ohr kommt. Danach kann sie sich schütteln, die Ohren müssen aber trotzdem noch mit einem Tüchlein (ich benutze immer Kompressen) ausgewischt werden. Ich musste das ganze erstmal positiv verknüpfen, ansonsten hätte meiner das nie machen lassen. 😩
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Was mir etwas zu denken gibt ist, dass er viel schnell läuft. Also er läuft in den Wald, kaut am Moos. Ich warte. Er schießt mit Vollgas an mir vorbei und bleibt dann bei einem Ast stehen, um zu kauen. Dann gibt er wieder Gas und bleibt dann wieder an einem Grasbüschel zum schnüffeln stehen. Ich gehe deswegen bewusst sehr trödelig und langsam, damit er nicht denkt, er muss immer mithalten / hinterherrennen oder sich jetzt unter Druck fühlt weiterzugehen. Er ist ein super sportlicher Typ, aber er erkundet die Welt jetzt nicht unbedingt sehr langsam. Deswegen gehe ich bewusst nur kleinere Runden, damit er sich nicht völlig verausgabt.
Nö. Macht er nicht. Welpen mit 13 Wochen sind nicht aus Zucker.
Bin gestern mit Welpine die Abendrunde gelaufen. Da war ein frisch durchgepflügter und geebneter Acker. Den fand sie sowas von toll.
Den musste man Fullspeed wie ein Rennpferd entlangspreisseln und sich dann volle Kanne reinhauen und entlangwutzeln, dass man selber aussah wie ein Acker.
Für mich ist das Lebensfreude und sich ausprobieren. Ich freu mich da dran.
Ok, ich hab halt kaum einen Vergleich. Er ist heute genau 15 Wochen alt. Als Vergleich habe ich nur einen 10 Wochen Border Collie und einen 11 Wochen alten, drolligen Labrador. Die sind dagegen total gemächlich unterwegs. Mit dem Labrador hat er neulich gespielt, da war der kleine Mann nach 10 Minuten fertig und meiner ist gerade erst warm geworden… 🥲
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Was meins du mit "zu viel"?
Weil es 30 Minuten gedauert hat?
Nene, das ist genau richtig, ihn einfach mal ganz entspannt erkunden lassen, wo keine sehr stressigen Reize sind, ist genau das Passende zum Stress abbauen, und aufregendes Neues zu verarbeiten.
Also: Gut gemacht!
Mit einem Welpen machst du keine Strecke, das ist Spazierbummeln oder auch Spazierstehen.
Auf eine abgelegene Wiese setzen und den Welpen einfach mal machen lassen, vielleicht auch mal einen modrigen Baumstumpf gemeinsam erkunden, oder im Laub wühlen (wo möglicherweise ein Leckerchen zu finden ist...).
Das ist Balsam für die Seele, und sie kann auftanken für das nächste "große" Abenteuer.
Die Welpenzeit ist so schnell vorbei, der Junghund wird immer forscher und auch resilienter gegen den Alltagsstress, wenn man ihn in kleinen Schritten mit genügend Auszeiten dazwischen vorbereitet auf die große weite Welt.
Was mir etwas zu denken gibt ist, dass er viel schnell läuft. Also er läuft in den Wald, kaut am Moos. Ich warte. Er schießt mit Vollgas an mir vorbei und bleibt dann bei einem Ast stehen, um zu kauen. Dann gibt er wieder Gas und bleibt dann wieder an einem Grasbüschel zum schnüffeln stehen. Ich gehe deswegen bewusst sehr trödelig und langsam, damit er nicht denkt, er muss immer mithalten / hinterherrennen oder sich jetzt unter Druck fühlt weiterzugehen. Er ist ein super sportlicher Typ, aber er erkundet die Welt jetzt nicht unbedingt sehr langsam. Deswegen gehe ich bewusst nur kleinere Runden, damit er sich nicht völlig verausgabt.
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Das hört sich wirklich sehr viel besser an :) Du weißt es bestimmt aber da es mir aufgefallen ist schreibe ich es lieber nochmal: pass auf das er keine Nacktschnecken frisst oder ableckt. Die können Herz- und Lungenwürmer übertragen was sehr gefährlich ist. Deshalb muss man nicht in Panik ausbrechen wenn der Hund mal eine mit der Nase berührt aber ich würde einfach drauf achten das er da kein gesteigertes Interesse dran entwickelt. Gibt ja so Hunde die Nacktschnecken besonders toll finden
Hilfe 😨 Das wusste ich nicht!!! Meine alte Hündin hat sowas ja nicht gefressen, deswegen habe ich mir nie Gedanken gemacht. Ok, ich achte drauf! Er hat neulich an einer lebenden geschnuppert, dann aber angeekelt geniest und dann mit der Pfote erkundet. Aber eine getrocknete hat er definitiv schon gegessen 😭 Danke!!!!!🙏
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Ein kleiner Tipp zum Abschluss: Du merkst, dass ihm etwas "Programm" wie der kurze Besuch im Wildpark, oder auch das Zusammentreffen mit anderen, netten Hunden gut tut.
Mache jetzt bitte in den nächsten Wochen nicht zu viel.
Dazu als Erklärung: Bei sehr aufregenden Sachen wird viel Cortisol produziert. Cortisol ist ein länger wirkendes Stresshormon und wird deutlich langsamer abgebaut als die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin.
Bei sehr aufregenden Sachen also lieber im Anschluss ein oder zwei Tage "Sparprogramm" machen, also ruhige Spaziergänge mit bekannten Reizen (im Wald, ohne mit ihm tobende Hunde), damit das Cortisol sich abbauen kann.
Wildpark bzw. Zoo habe ich auch mit allen meinen Welpen besucht
Gute Tipp und noch rechtzeitig gelesen. War jetzt gerade dann nur die gewohnte Runde im Wald. Wir haben diesmal mit viel schnüffeln und warten so ca. 30 Minuten gebraucht, ich hoffe das war nicht zu viel. Wir haben uns einfach nur durch das Wetter viel Zeit gelassen.
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Guten Morgen,
ich dachte ich berichte mal kurz. Ich hab mir von flying-paws mal den Beitrag zum Abbruch durchgelesen und „arbeite“ hier nach. Der kleine Mann beschäftigt sich immer mehr mit sich selbst. Heute Morgen wollte er auf die Couch hüpfen, da hat ein mhmh gereicht, damit er den Rückwärtsgang einlegt. Und ja, er hat gestern versucht wieder zu schnappen, das hab ich sehr deutlich unterbunden. Daraufhin stand er kurz einfach da und hat nachgedacht. Man hat es förmlich in seinem Kopf rattern sehen. Heute Morgen auch nochmal kurz der Ansatz. Deutliches unterbinden, da ist er einfach weggetigert und hat sich mit seinem Spielzeug beschäftigt. Er zeigt aber bei weitem nicht mehr diese Vehemenz. Von einem Meidebogen sind wir aber natürlich noch entfernt, er dreht dann einfach ab, und checkt dann im an mir vorbeigehen mit einem kurzen Blick nach oben die Situation ab. ❤️ Die Bewegung tut ihm gut. Unser Tag überwiegt deutlich mit positiven und schönen Erlebnissen. Sei es, dass er draußen eine Nacktschnecke, ein Blatt, ein Stöckchen oder irgendwas findet und ich ihn dann frage „oh was hast du tolles gefunden?“ und er mir mit ganzen großen freudigen Augen die Sachen präsentiert. Kein wegrennen mehr mit den tollen Sachen, weil ich sie ihm nicht mehr einfach so wegnehme (zugegebenermaßen, das habe ich gemacht, weil ich Angst hatte, dass er etwas gefährliches frisst, außer bei Blättern und Moos). Oder der kurze Besuch gestern in einem Wildpark hier direkt um die Ecke mit einem anderen Welpen. Abends lege ich mich mit einem Buch auf den Teppich. Da legt er sich dann einfach ganz eng an mich gekuschelt dazu, schläft und träumt. Er guckt mir beim kochen und spülen zu und nickt darüber immer mal wieder in seinem Körbchen ein. Sein hinterherlaufen unterbinde ich nicht. Ich gehe einfach nicht drauf ein, sondern mache den Haushalt oder was ich auch immer zu tun habe. Hier habe ich manchmal ein bisschen Sorge, dass er zum Kontrolleur wird. Wenn ich zum Beispiel in der Küche bin und er hat sich dort hingelegt, dann wechselt er dennoch immer mit mir den Raum und legt sich dann da in das nächste Körbchen. Ich hoffe, dass er das irgendwann selbst nervig und langweilig findet, sodass es ihm zu doof ist, mitzulaufen. Nur ins Bad soll er nicht, da ist meine ruhige Minute 😂 Da wird dann auch die Tür zugemacht 😅
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Keine Kritik, nur ein Vorgriff auf die nächste Zeit:
Du siehst, dass dein Welpe auch anders kann.
Das heißt jetzt nicht, er hätte das Verhalten abgelegt, denn das ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen stattfindet.
Lass dich von Rückschlägen nicht beirren, lade deinen Kummer hier ab, wenn mal wieder etwas doch nicht so läuft.
Es gibt so viel zu lernen für den Kleinen, in einigen Bereichen lernt er schnell, andere hinken dafür etwas hinterher - weil er so viel auf einmal gar nicht verpacken kann.
Er wird sich auf jeden Fall sehr freuen, wenn er aufwacht und dich neben sich findet
Guten Morgen 😊
Es ist auf jeden Fall gut, dass du mich nach so einem high auf den Boden der Tatsachen zurück holst 😊 Ich werde mir bestimmt noch einige Male die Haare Raufen, aber ich weiß, dass ich hier gut aufgehoben bin und es viele hilfsbereite Menschen gibt.
Danke nochmal an alle!!!
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Vielmehr bin ich dann ratlos, weil ich wieder etwas falsch gemacht habe und mir die Begründung fehlt.
Versteh ich.
Dein Gedankengang ist: Welpe spielt/beschäftigt sich alleine, das Loben, weil er nervt ja Mensch nicht, das ist genau das was du willst und erwünschtes Verhalten soll man ja bestärken.
Allerdings legt das auch deinen Fokus auf den Hund und kann eine Erwartungshaltung aufbauen. Außerdem kann das zu Problemen mit dem Alleinebleiben führen.
Wenn Welpie sich alleine beschäftigt/bespielt, dann ist das für ihn schon ein selbstbelohnendes Verhalten - so wie bei Kindern, wenn diese Spielen oder Malen. Das braucht man gar nicht weiter zu bestärken.
Übrigens heißt das nicht, dass du deinen spielenden Welpen nie beachten darfst oder dich nicht auch ab und zu zu ihm setzen und mit ihm spielen darfst. Aber gib ihm auch zwischendurch Freiräume von dir. Mach einfach dein Zeug weiter und beachte ihn nicht großartig - das ist auch ein kleiner Baustein für's Alleinebleiben; jeder macht sein Ding und lässt sich nicht vom Tun des andren ablenken.
Super Erklärung! Das leuchtet mir ein. Vielen, lieben Dank!