Beiträge von Ayyda

    Hallo,


    ich reihe mich hier auch mal ein. Mein Hund, ein kleiner Mischling (5,5 kg), ca. 7 Jahre alt, hat – seit ich ihn habe – sehr starken Zahnbelag und Zahnfleischentzündung - jedenfalls ist das Zahnfleisch dunkelrot an manchen Stellen. An den Backenzähnen haben wir ihn schon gut wegbekommen, ich denke mal, durch besseres Futter und Kausachen.

    Allerdings hält sich der Zahnbelag oben an den Fangzähnen sehr hartnäckig und dort kommt man ja logischerweise auch mit Kauartikeln nicht weit. Der Zahnbelag nimmt dort fast die Hälfte des Zahnes ein und ist eine sehr dicke, gräulich-gelbe "Platte".

    Wenn ich hier Fotos ansehe von anderen Hunden, finde ich den Belag schon heftig. Unsere TÄ meint, sie würde trotzdem noch keine Narkose machen. Eigentlich will ich das auch nicht, wir haben mal einen Hund während der Narkose verloren (nicht bei Zahnreinigung ...).


    Wir haben jetzt die letzten Wochen ziemlich straff "gearbeitet".

    Zuerst haben wir Orozyme-Gel ein paar Wochen verwendet, wirklich täglich. Paste auf den entsprechenden Stellen einwirken lassen. Keine Besserung.

    Dann haben wir es die letzten Wochen mit dem Forte-Gel von Platinum versucht. Keine Besserung. Mein Hund haut mittlerweile ab und versteckt sind, wenn ich das Zeug hole.

    Lediglich der Mundgeruch ist etwas besser geworden.

    Auch haben wir den Zahnsteinkratzer von Bogadent, aber ich trau mich da nicht so recht ran, weil ich Angst habe, dass ich ihr wehtue.

    Ich möchte es jetzt noch einmal zwei Wochen mit Fortan und Octanisept versuchen. Fortan täglich, Octanisept alle paar Tage.

    Ich habe auch das hier gefunden, was meint ihr dazu: https://www.naturheilkunde-bei…hnfleischentzuendung.html

    Ich habe mit einem anderen Präparat in anderem Zusammenhang gute Erfahrungen gemacht. Grundsätzlich bin ich da aber immer skeptisch und mache mir auch Gedanken, inwiefern solche Mittel negative Auswirkungen z. B. auf die Nieren haben ...


    Viele Grüße

    Ayyda

    Ich habe zwei Hunde und wenn ich sehe, wie sie interagieren – ganz alltäglich in unterschiedlichen Situationen –, weiß ich, dass ich das nicht ersetzen kann/könnte. Auch wenn sie mal alleine sind, habe ich ein besseres Gefühl, weil sie eben zumindest zu zweit "alleine" sind.

    Es gibt keine Hunde – leider –, die wir ganz regelmäßig treffen. Aber über flüchtige Bekanntschaften freuen sie sich und dürfen dann auch Hallo sagen und schnüffeln. Seit sie zu zweit sind, spielen sie nur noch miteinander, daher beschränkt sich der Kontakt außerhalb des "Rudels" darauf, kurz zu schnüffeln und ein paar Mal im Kreis zu rennen ;)

    Würde ich nicht sagen. Gerade Nassfutter hat im Vergleich zu Trockenfutter sehr wenig Zusätze. Die Überversorgung würde dann, sollte das überhaupt der Fall sein, auch beim füttern ohne Wechsel auftreten.

    Ich denke, sie meint folgendes: Wenn man Herrmanns durchwechseln soll, dann könnte das ja theoretisch z.B. so aussehen, dass in einer Dose die Leberportion (Vitamin A-Portion) für die gesamte Woche drin ist. (Du kennst die Dosen besser als ich, wahrscheinlich ist es nicht so drastisch, aber mal als Bild, um die Überlegung zu erklären.)
    Würde man jetzt diese Dose geben und den Rest der Woche ähnliche Vit-A-Bomben von anderen Herstellern, die genauso konzipieren wie Herrmanns, dann hätte man vielleicht schon eine heftige Überversorgung.
    Oder man würde Tag 2 bis 7 Alleinfutter mit normalen Werten geben, das gäbe dann immer noch eine (etwas leichtere) Überversorgung.

    Genau so meine ich es!

    Bei Futter wo Vitamine zugesetzt sind kann es ja nur zu einer Überversorgung kommen, wenn in einer Dose zu viele Vitamine drin sind. Solange in allen Dosen vernünftige Mengen drin sind sollte es ja nicht dazu kommen:denker:

    Genau, ich hatte auch eher eine Überversorgung im Kopf. Dosen wird ja aus "Sicherheitsgründen" (um zu garantieren, dass es als Alleinfutter reicht) eher mehr zugesetzt als wenig.

    Die Frage ist, was "durchdacht abwechselnd" genau bedeutet – sollte das Futter z. B. nur alle paar Monate gewechselt werden, oder ist es möglich, jeden Tag eine andere Dose von einem anderen Hersteller zu füttern?


    Dass die Dosen hochwertig sein sollten/sind, setze ich jetzt einfach mal voraus. Ich meine nicht die abwechselnde Fütterung von Pedigree und Caesar oder dergleichen.

    Ich wechsel beim Nassfutter, aber ich gucke drauf was drin ist (leider brauche ich dazu eine Lesebrille).

    Konservierungsstoffe oder nicht offen deklariert, gibt es bei uns nicht. Im Grunde sind die Nassfutter, die ich gebe, fast identisch laut Deklaration.

    Ich meinte mit "Zusatzstoffen" nicht Konservierungsmittel oder dergleichen, sondern zugegebene Vitamine und Nährstoffe.

    Also das mit dem Durchweseln kenne ich z. B. von Herrmanns, also einem durchaus hochwertigen Futter. Dort liegt es wohl daran, dass keine Zusatzstoffe (Vitamine) zugegeben werden, sodass der Hund nur ausreichend versorgt ist, wenn innerhalb der Linie durchgewechselt ist. Leider steht das nicht auf der Verpackung, es ist als Alleinfutter deklariert.

    Aber dadurch kam ich erst auf die Idee bzw. die Frage. Ich dachte immer: Sofern das Futter hochwertig ist und als Alleinfutter deklariert ist, kann man "wild durchwechseln". Irgendwie hat mich das ein bisschen verunsichert.