Wie geht es deinem Hund inzwischen? Was kam beim US raus?
Beiträge von Ayyda
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Es tut mir sehr leid, das zu hören!
Ich würde wahrscheinlich in eine spezialisierte Tierklinik fahren und abklären, ob es noch irgendwelche Möglichkeiten gibt, ihm zu helfen. Was ist z. B. mit einer künstlichen Hüfte? Vielleicht gäbe es ja z. B. mittels Crowdfunding die Möglichkeit, die finanziellen Mittel bereitzustellen?
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Danke für deine Antwort. Ist das ein großer Eingriff? Also mit tiefer und langer Narkose? Wie hoch ist das Risiko? Weißt du, wie viel das ca. kostet bzw. worauf wir uns einstellen müssen?
Bzgl. Anästhesie steht auf der HP von dem behandelnden TA:
"Kombination von Schmerzmitteln und Narkoseeinleitungsmitteln sowie Inhalationsanästhesie mit Isofluran, des weiteren erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Vitalzeichen während und nach der Operation".
Wäre das in Ordnung bzw. ist es das, was du meinst?
Und ist es nicht so, dass Polypen normalerweise sehr langsam wachsen? Man entfernt sie ja z. B. bei älteren Patienten (jetzt im Humanbereich) nicht unbedingt ... ?
Ich mache mir eben Gedanken: Hätte das erste AB direkt angeschlagen (wie beim ersten Mal), hätten wir gar keinen US gemacht, von dem Polyp nichts erfahren und entsprechend auch nicht gehandelt. Ich mache mir Sorgen, dass während der Narkose etwas passiert. Ich hatte da schon unschöne Erfahrungen. Vielleicht hat sie den Polyp ja "schon immer" bzw. schon lange, ohne dass er merklich wächst?
Das erste AB war definitiv falsch gewählt, es war nicht komplett, sondern nur teilweise sensitiv ggü. dem Erreger.
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Vielen Dank euch, so mache ich es
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Wir hatten ja "damals" – ist jetzt schon 6 Jahre her – Bilder gemacht. Sie war nach der Narkose ziemlich im Eimer. Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst davor, zumal ich nicht weiß, was wegen der Blasengeschichte noch alles auf sie zukommt. Wie gesagt, sie läuft, ohne zu humpeln, sie "hoppelt" nicht, sie rennt, sie spielt mit unserem zweiten Hund, wenn sie grad mal Lust hat, sie quetscht sich unters Bett, sie wälzt sich mit Wonne etc. Ich kreise momentan total um sie und ich will ihr nicht noch mehr TÄ, Untersuchungen etc. zumuten, nur weil ich gerade am Rad drehe. Deshalb möchte ich eigentlich momentan nicht röntgen. Zumal es ja auch den Hund zu "interpretieren" gilt und nicht die Bilder .... Es gibt ja auf fiese Röntgen-HD-Bilder, obwohl der Hund normal läuft etc. Oder sehe ich das falsch? Ich möchte ihr natürlich nichts vorenthalten, was ihr helfen könnte, aber auch nichts zumuten, nur weil ich mir dauernd Sorgen mache. Sie hat jetzt mit der Blasenentzündung inkl. Ultraschall (nochmal in 3 Wochen) schon genug zu tun. Würdet ihr anders entscheiden?
Ich tendiere eigentlich dazu, jetzt erstmal "einfach so" zur Physio zu gehen und sie anschauen und durchtasten zu lassen. Eine erfahrene Physiotherapeutin wird basierend darauf doch beurteilen können, ob ihr etwas wehtut oder sie verspannt ist?
Zur Muskulatur: Sie hat insgesamt wenig hinten. Nich deutlich sichtbar mehr auf der einen als auf der anderen.
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Die TÄ meinte immer, dass man das nur wissen könne, wenn wir z. B. mal eine Woche probeweise Schmerzmittel geben. Das hatten wir auch schonmal durch (ich meine, mit Onisor), da hat sie keine Veränderungen gezeigt. Es war alles wie immer.
Ich habe in den letzten Jahren zweimal mit ihr eine Unterwasserphysiotherapie gemacht. Das war immer einmal pro Woche über einige Wochen hinweg. Beim letzten Mal habe ich die Therapeutin gefragt, ob sie meint, dass mein Hund Schmerzen hat, was sie verneinte. Aber ich werde jetzt einfach nochmal hingehen, wenn die Blasen-Geschichte ausgestanden ist. Ich denke mal, die Physiotherapeutin wird da genug Erfahrung haben und kann es beurteilen? Sie hat zuerst Humanmedizin studiert und dann eine Ausbildung zur Hunde-Heilpraktikerin und -Phyiotherapeutin gemacht. TÄ ist sie zwar nicht, aber hat wohl genug Background. Was meint ihr?
Und nochmal eine Phyiso-Runde wird meinem Hund gerade im Winter sicherlich guttun.
Es gibt schon auch Dinge, bei denen ich mir denke, die würde sie nicht machen, wenn ihr die Hüfte schmerzen würde, z. B. unters Bett kriechen, sich bei gemähten Feldern auf den Rücken werfen und sich mit aller Kraft wälzen, ins Auto und aufs Sofa springen etc. Aber man macht sich halt trotzdem so seine Gedanken...
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Hallo,
vielen dank für die Antwort. So, wie ich das verstanden habe, macht der TA, bei dem wir wg. US waren, auch OPs. Ich hatte ehrlich gesagt gehofft, dass das nicht nötig sein würde. Ich habe ziemlich schlechte Erfahrungen mit Narkosen bei Hunden gemacht und versuche daher, das zu vermeiden. Aber wenn es nötig ist, wird es natürlich gemacht. Kann der Polyp theoretisch auch von alleine wieder verschwinden?
Viele Grüße
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PS:
Um das zusammenzufassen: Wie finde ich heraus, ob sie Schmerzen hat?
Am Anfang ihrer Blasenentzündung hat sie eine Woche ein Schmerzmittel bekommen. In dieser Zeit habe ich keine Veränderung ihres Verhaltens bemerkt (z. B. mehr Spielen, mehr Rennen etc.). Sie war wie immer. Ich habe allerdings auch nicht besonders darauf geachtet, da das Augenmerk auf anderen Dingen lag. Rückblickend denke ich mir jedoch: Wenn sie aufgrund der HD Schmerzen hätte, hätte sich ihr Allgemeinbefinden ja unter der Gabe des Schmerzmittels verbessert, oder? Dann wäre sie z. B. anders gelaufen, wäre agiler gewesen oder so? Oder sehe ich das falsch?
Ihr Liebingsplatz ist unter dem Bett. Um da drunter zu kommen, muss sie sich ganz schön zusammenquetschen. Auch das spricht m. E. dagegen, dass sie Schmerzen hat. Sie nutzt dazu ja ihre Hüften. Würde sie das nicht vermeiden und woanders liegen, wenn ihr die Hüfte wehtun würde?
Ach, sie tut mir momentan irgendwie total leid. Sie hat so viele "Baustellen", wir tun alles, was geht, und sie ist so ein toller Hund mit einem einzigartigen Charakter.
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Hallo,
bei all den gesundheitlichen Problemen mit Anka mache ich mir jetzt insgesamt wieder mehr einen Kopf wegen anderer und "alter" Geschichten. Sie hat aktuell eine Blasenentzündung. Als sie gerade ausgewachsen war, wurde bei ihr schwere HD auf beiden Seiten festgestellt. Von einer OP wurde damals in der spezialisierten Tierklinik abgeraten. Sie bekam dann immer wieder kurweise, teilweise auch dauerhaft Grünlippmuschelpulver und zweimal intensiv Unterwasserphysiotherapie. Jetzt ist sie 7. Da sie bei der Blasenentzündung keinerlei Anzeichen von Schmerzen zeigt, frage ich mich jetzt, ob sie womöglich aufgrund der HD Schmerzen hat(te), die ich nicht bemerkt habe. Das treibt mich gedanklich momentan ziemlich um.
Als Junghund hatte sie teilweise große Probleme beim Laufen, humpelte nach dem Aufstehen, musste sich erstmal einlaufen etc. Als sie ausgewachsen war und insbesondere nach der ersten Unterwasserphysio ist das zurückgegangen.
Das Einzige, was im Laufe der Jahre blieb, war ein etwas "seltsamer" Gang. Sie "wackelt" mit der Hüfte, mal mehr, mal weniger, was ja ein typisches Symptom ist. An der Hüfte hat sie wenig Muskulatur. Bereitet ihr das Schmerzen?
Sie humpelt nicht, lahmt nicht, springt ohne zu zögern ins Auto und geht problemlos Treppen rauf und runter. Sie sitzt nicht "schief", bleibt beim Spazierengehen nicht stehen oder setzt sich hin. Sie hechelt nicht und schreit beim Spielen oder Laufen oder sonstwann nicht auf. Sie ist allerdings für ihre 7 Jahre ein ruhiger Hund. Beim Spazierengehen ist sie die ersten 15 Minuten oft noch sehr "schnell unterwegs", nach 20 Minuten oder so geht sie meist neben oder hinter mir her. Ganz anders als mein anderer, genauso alter Hund (der allerdings auch viel kleiner und insgesamt vom Wesen her viel hibbeliger ist als Anka, die schon immer eher gemütlich war).
Wie seht ihr das? Ich kann sie ja nicht fragen, ob ihr etwas wehtut, aber da sie die Blasenentzündung ohne sichtbare Schmerzen einfach so "wegsteckt", mache ich mir Gedanken ...
Liebe Grüße
Ayyda
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Alles klar, ich danke dir und werde mich mal informieren.