Beiträge von kaham

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    ... aber die Halterin der Hündin steht seelenruhig vor ihrer Haustür, obwohl ihre, in den Stehtagen befindliche, Hündin seit mindestens 20 Minuten verschwunden war.


    "Hab dann die NAchbarin geholt weil ich sie nicht trennen wollte (geht auch nicht oder) sie meinte, dass sie beim Gassi aus dem Halsband geschlüpft 30 min vorher und weggelaufen. Sie habe sie nicht mehr gefunden..."


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    Rührend finde ich, dass sich eine Betreuerin vom Jugendamt um Aufklärung der mysteriösen Geschehnisse kümmert, jedoch nicht die Nachbarin selbst, die immerhin Pflegemutter dieses Mädchens und Halterin der Hündin ist.


    "sie hat zugegeben, dass sie sich nicht losgerissen hat sondern sie das Ahlsband abgemacht hat und dann ihrer Pflegemutter (Der Nachbarin) gesagt hat sie wär weg gelaufen."


    So eine blöde Kuh von Nachbarin, der Tochter zu glauben, unverschämt das!


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    Dass eine 14Jährige den genauen Zeitpunkt abgepasst hat, um einen Welpen zu bekommen, finde ich fast beeindruckend, nicht rührend.


    Nun, es soll tatsächlich 14-Jährige geben, die nicht auf den Kopf gefallen sind und tatsächlich auch noch Internet benutzen können. Wer weiß, vllt hat sie sich ja sogar erdreistet, ein Buch über Hunde zu lesen, in welchem auch was zum Zyklus der Hündin drin steht.


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    Selbstverständlich ohne Rücksprache mit dir und der Pflegemutter zu halten, hat der junge Teenager das selbst entschieden.


    Komische Geschichte!


    Aber echt, es ist viel unkomischer, wenn die Nachbarin den Wurf geplant hat, um richtig Kohle zu scheffeln, und dann zusammen mit der Pflegetochter diese Story sich überlegt hat, um - äh, ja was denn? Um nicht dumm dazustehen? ;)

    Vllt mal bisschen zum Nachdenken:
    https://www.youtube.com/watch?v=1s850_3s0C8


    Und er steht damit nicht alleine.
    Zudem könnte man vllt drüber nachdenken, wie sinnvoll eine weitere Einengung des Genpools ist (Zucht) - und darüber, dass vllt es doch nicht so nur böse ist, nicht nur per FCI zu züchten - und umgekehrt FCI auch nicht bedeutet, dass alles toll ist.
    S. "Pedigree exposed".
    (Meine persönlichen Erfahrungen lehrten mich das auch.)



    Soll nicht heißen, dass ich das alles supertoll finde. (Aber bisher habe ich auch noch nichts Schlimmes rauslesen können aus den Schilderungen über die Nachbarin.)
    Aber ich finde es absolut bedauerlich, wie blind viele dem Vereinswahn folgen und sofort loswettern, wenn kein Vereins-Stempelchen auf den Welpi draufgedrückt ist.

    Ist erwiesen, dass die Nachbarin die Hündin in den Garten gesetzt hat?
    Ist die Nachbarin eine völlig planlose, schlechte Hundehalterin, die nienimmernicht Welpen sozialisieren würde?
    Eine Frau, die deshalb Welpen mit ihrer Hündin haben will, um möglichst viel Profit zu schlagen draus?
    Und eine, die die Welpen (am besten gleichzeitig) verschenkt an den nächstbesten?


    Hab ich das irgendwo überlesen? (Ein paar Seiten habe ich ausgelassen, muss ich zugeben.)


    Immerhin ist der Deckakt ja schon mal netter für die Hunde abgelaufen als bei so manchem toll geplanten am besten auf Linie gezogenen FCI-Wurf. >-}
    Wo werden die eventuell entstandenen Welpen aufwachsen? Im Zwinger? Am besten ohne menschliche Zuwendung - mal abgesehen vom Zufüttern? Oder wird die Nachbarin sich vllt um evtl. Mutterhündin und evtl. Welpen kümmern?

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    Im Urteil steht, dass der Besitzer der Hündin VERPFLICHTET ist abzutreiben


    Ne, nur wenn er Schadensersatz haben will. Wär ja der Hit, wenn der Rüdenhalter ne Abtreibung fordern könnte, obgleich der Hündinnenbesitzer kein Problem mit Trächtigkeit hat.


    Was aber vllt die Freude am Deckakt mindern könnte: Infektionen. So schrecklich unüblich ist es nicht, Abstriche zu verlangen, die die Gesundheit von Hündin/Rüde beweisen, um eben den jeweils anderen Hund nicht zu gefährden mit einer Infektion. Ich habe keine Ahnung, was die Untersuchung kostet, aber man könnte vllt damit die Freunde übers gelungene Schnäppchen dämpfen.

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    also wir leben hier ziemlich ländlich und wenn ich mit dem Hund mal eine der großen Runde gehe, komme ich an einigen Bauernhöfen vorbei wo die Hunde überall frei rumlaufen ( manchmal echt nervig ... wenn unsere Zicke läufig ist z.b. *lach* ) und die haben zu 99% alle tolles Fell, sind nicht zu dick, und machen wirklich einen fitten Eindruck ....


    Na, die, die wirklich ein Problem mit der Ernährung haben auf einem Hof, der eben nicht "gut" ernährt, sind da nicht lange Hofhund. Die sind einfach bald Geschichte - zumindest kenne ich es so. Ebenso die, die ne HD haben o.ä., als mitnichten gesund sind - entweder liegen sie halt irgendwo in ner Eck rum und/oder werden alsbald in den Hundehimmel geschickt. Meinem Eindruck nach wurde früher schneller getötet, heute guckt man mal länger zu.
    Aber natürlich ist das jetzt nur die Höfe betreffend, wo eben "kein Geschiss" gemacht wird. Es gibt aber auch genug, wo eben schon geschaut wird, dass es dem Hund gut geht. Gab es auch früher schon, allerdings hatte man früher weniger Möglichkeiten. Alleine mittlerweile zum Standard gehörende OPs am Hund waren da ja noch überhaupt nicht verbreitet.


    Gilt übrigens genauso für die Verhaltensprobleme. Ich kenne es von den Erzählungen meiner Großeltern und auch noch aus meinem Kindesalter so, dass die Hunde, die Probleme machten, entweder welche machen durften, weil sie einen sonstigen Nutzen hatten (z.B. guter Jagdhund), oder aber sie waren schnell tot. Großartig rumerzogen haben die wenigsten.
    Und über TSV habe ich auch schon von genug Hofhunden mitbekommen, die weg mussten, da krank/alt/problematisch.

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    -Du braucht ein einwandfreies Führungszeugnis


    Eigentlich ja, aber in NW ging zumindest die Haltung eines schon vor VO angeschafften StaffBulls mit nicht reinem Führungszeugnis durch. Wird aber sicher vor Gericht landen.


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    -Du brauchst eine Versicherung die Listenhunde nimmt (Kosten ca 150 € Jahr)
    Vergleich da aber!!


    In RLP kannst Du nicht jede Versicherung nehmen, es gelten bestimmte Kriterien (hab ich jetzt nicht im Kop) und die V muss dem O-Amt direkt ein Schreiben schicken, dass sie im Schadenfall reguliert und bei Vertragsende dem O-Amt Bescheid gibt. So ala Autoversicherung - macht nicht jede.


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    -Du musst vorher in deiner Gemeinde abklären ob die Dir überhaupt die Haltung erlauben würden.


    Wenn die Kriterien nach LHundG erfüllt sind, die Gemeinde aber keinen Bock hat oder lustige eigene Kriterien aufstellt, soll auch schon ein Anruf bei der ADD geholfen haben.


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    -Du musst den Hund impfen


    Äh - nö.


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    -Du muss mit dem Hund zum Wesenstest (mit ca. 1 Jahr)
    (bis dahin hat der hund "Leinenzwang" und "Maulkorbpflicht".


    Nein, in RLP gibt es keinen Wesenstest. So wurde dann auch begründet, wieso es mit Sachkundenachweis keine Maulkorbbefreiung gibt.
    Mittlerweile gibt es den erweiterten Sachkundenachweis, mit dem man die Haltigenehmigung bei der Gemeinde beantragen (und bekommen) sollte. Außedem kann man mit BH (oder vergleichbarer Prüfung) eine Maulkorbbefreiung beantragen, wenn die BH noch nicht zu lange her ist.



    Zudem kann man sogar nach er "neuen" Verwaltungsvorschrift der ADD noch einen Hund aus einem anderen Bundesland übernehmen, wenn das nicht der erste Listenhund ist und zudem die dort zuständige Behörde bestätigt, dass der Hund nicht gesteigert aggressiv bekannt ist (TH-Aussage genügt nicht). Das ist aber der Part, den man auch vor Gericht anfechten könnte.


    Zu bedenken ist, dass (so der aktuelle Stand, glaube ich, das wechselte mal je nach Gusto der ADD) man nicht das Eigentum am Hund übernehmen kann, sondern der Hund immer als Pflegehund läuft.


    Wenn der Sachbearbeiter alles schön absegnet und den Papierkram macht - prima, freu Dich dran und mach keine unnötigen Anrufe bei ADD oder so - man soll keine schlafenden Hunde wecken. Je nach Amt sind die Sachbearbeiter da nämlich auch nicht so krass drauf, wie "von oben befohlen". (Oder aber andersrum: Sie haben völlig irre Vorstellungen. DANN lohnt sich ein Anruf bei der ADD.)

    Hallo!


    Meine Hündin hat Probleme mit anderen Hunden. Sie hat einen guten Teil der Kindheit im Zwinger gesessen ohne Ausflüge in die Welt - Menschen gehn ganz gut mittlerweile, bei Hunden ist sie noch immer ganz super aufgeregt und vergeigt den Kontakt auch schnell, sehr viel Frust im Spiel (im Zwinger hatte sie wohl teilweise Sichtkontakt, konnte aber nicht hin - ganz tolle Sache).


    Daher dachte ich mir, dass es vllt ne feine Idee wäre, wenn wir öfter mit so einer richtig coolen, souveränen Socke Gassi gehen können und dabei anderen Hunden (auf Abstand) begegnen könnte . also Leinengassi, kein Gerenne und Gespiele oder sowas. So dass sie sich bisschen was abschauen kann.
    Vllt ist ja hier jemand mit so einem seltenen Tierchen, der dazu bereit wäre.


    Ich wohne so grob bei Rockenhausen, kann aber ruhig ein Stückchen fahren - hier direkt trifft man sowieso nur mit Glück mal nen Hund, zum Üben fahre ich nach KL.


    Gruß,
    Katharina