Das hat nichts mit Tierquäler zu tun sondern mit der Schwierigkeit, die Stärke des Strafreizes - was auch immer das in dem Moment ist - richtig zu dosieren.
Ist er zu schwach nützt es nichts, man muss wiederholen und der Hund lernt eben nicht gleich beim 1., sondern vielleicht erst beim 3. oder 4. Mal - und das ist lerntheoretischer Unfug und der Hund lernt erstmal nichts...........
Ist der Reiz allerdings zu stark kann der Hund traumatisiert werden - z.B. kann er sein Leben lang in Panik ausbrechen sobald er irgendwo einen Gartenschlauch sieht, Wasser spritzen hört oder auch nur das Wasser in der Blumengießkanne bemerkt. Hunde sind manchmal sehr erfindungsreich in ihren Ängsten...... 
Und besonders gefährlich sind die unbeabsichtigten Verknüpfungen, die ein Hund oftmals ungewollt festlegt.
Beispiel: Hund will aus Grundstück raus, Wasser spritzt und erschreckt den Hund, Hund sieht in genau diesem Moment irgendwo ein Kind ............
Eine mögliche Folge kann sein, daß der Hund den Wasserschreckreiz nicht mit der Grundstücksgrenze verknüpft sondern von nun an Kinder verdächtigt, ihn mit Wasser zu bespritzen. Und das kann dann je nach Hund und Stärke des Reizes für Kinder durchaus unangenehm werden.
Das Schwierige an dieser Sache ist, das Hunde in der Umwelt oftmals Dinge wahrnehmen und mit Reizen verknüpfen - das kriegen wir gar nicht mit !!! Insofern ist das Beispiel mit dem Kind nicht wirklich weit hergeholt da Hunde eine wesentlich andere Wahrnehmung haben als wir.
Aus diesen Gründen bin ich gegen diese Wasserflaschenrütteldosenschlüsselbund-Strafen. Das der Hund das richtig verknüpft.......... das ist schwierig und das würde ich -wenn überhaupt - nur ausgesprochenen Profis überlassen.