Beiträge von Gefühl

    Wir hatten bisher mit Iloy noch nicht das Glück andere DF-ler zu treffen. Im Kassel-Thread schreibt auch keiner mehr außer mir. xD


    Aber ja, wahrscheinlich würden auch normale Leinenspaziergänge reichen. Anfangs ging es mir eher um meine Unsicherheiten. Aber die wurden jetzt eh schon beseitigt.


    Ich mag aber auch gern ab dem Frühjahr einen Hundesport oder anderweitige Beschäftigung mit Iloy machen, sie macht so gern was mit mir und so feste Termine zu haben, hilft mir auch mir extra für gemeinsame Bindungsarbeit Zeit zu nehmen. Alles andere läuft sonst so nebenher, das ist auch okay. Aber ich mochte diesen Social Walk ansonsten echt total gerne. Daher schau ich dennoch mal weiter, ob ich was brauchbares finde.

    Schade für euch beide, Iloy würden so gemeinsame Spaziergänge gut tun.

    Das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht. Wir hatten daraus wirklich einen Mehrwert. Aber zum Glück bieten ja viele Hundeschulen so Social Walks an. Ich werde jetzt mal Richtung Wattebauschfraktion suchen, weil für Iloy das auf jeden Fall absolut ausreichend ist (und meine Nerven dabei auch mehr geschont werden). :tropf:

    Bei keiner dieser Trainerinnen gab es ein "Training", wie du es beschreibst. Es wurde immer auf ausreichend Abstand geachtet und/oder sinnvolle Korrekturen den Haltern nahe gebracht (naja, wenn man von der Arbeit mit dem Schnürle bei der dominanzbasierten Trainerin absieht - da ging's aber mehr um Leinenführigkeit).

    Sowas mit diesen Schnüren kenn ich auch aus unserer ersten Hundeschule. Schrecklich.


    Also auf Abstand wurde schon geachtet, die Hunde sollte jetzt nicht super nah aneinander vorbeigehen, aber Impulskontrolle eben üben, dass sie zB sitzen bleiben, wenn ein Team an ihnen vorbeigeht usw. Das empfand ich alles als völlig okay. Auch die Tipps, die die Trainerin dabei gegeben hat, fand ich in Ordnung. Weder Team Wattebausch, noch Dominanz.

    Aber bei o.g. Situationen zweifle ich leider echt an der Kompetenz. Das ist für mich so weit weg von "richtig"... aber ja, ich wollte das gern mal hier gespiegelt bekommen, da ich ja gerade die letzten Jahre auch gar keine Erfahrungen mehr mit Hundeschulen gesammelt habe. Dann müssen wir wohl weitersuchen...

    Ich spiele aktuell das Remake von Final Fantasy 7 und auch wenn ich es wirklich gut gemacht finde, werde ich mit dem Kampfsystem nicht wirklich warm. Ich mag klassisches Draufhauen mit Kombos, Ausweichen etc. lieber.

    Hatte auch die erste Episode davon gespielt und fand es ganz gut. Vor allem mochte ich es natürlich grafisch einen meiner liebsten FF Teile in schön zu spielen.

    Aber beim Kampfsystem bin ich leider komplett raus bei so wirklich allen neueren FF Teilen. Ich mochte am allerliebsten das CTB von FFX. Einfach in Ruhe seine Entscheidungen treffen zu können, klassisches rundenbasiertes Kampfsystem ftw. :ops:

    Sind eigentlich Hundeschulen einfach so oder gelange ich immer an die falschen?


    Ich hab aus guten Gründen bisher keine Hundeschule mit Iloy besucht. Früher war ich mit meiner Ruby in insgesamt drei verschiedenen und nur eine war (meiner Meinung nach) gut. Bei allen anderen hatte ich immer ein blödes Gefühl in der Magengegend, wie die mit den Hunden umgegangen sind. Meist eben mit so sehr körperlichen Methoden, teilweise auch super veraltete Theorien mit Rudel, Wölfe, aufn Rücken drehen, dies das. (Die eine gute gibt es btw heute nicht mehr)


    Nun hab ich mich doch wieder entschieden einer Hundeschule ne Chance zu geben. Ich war dort noch nie, hatte dann erstmal eine Einzelstunde, in der alles so lief, wie ich es mir gewünscht hatte. Die Trainerin erschien mir sehr kompetent, anhand dessen was sie so über Hundekommunikation usw. gesagt hatte.


    Jetzt hatten wir einen Termin zum Social Walk. Und ich nehme es mal direkt vorweg: Für UNS als Team war eigentlich alles supi. Iloy hat sehr wichtige und gute Erfahrungen gemacht und wir konnten unser Vertrauensverhältnis ausbauen.


    Jetzt das große Aber. Mehrere Hunde waren sich nicht so grün bei dem Walk. Alle waren an der Leine, aber immer mal, wenn wir die Begegnungen geübt haben, wurde es laut zwischen zwei Beteiligten. Iloy war das sehr unheimlich, aber war ne gute Übung für uns beide.

    Ein Irish Terrier wurde von der Halterin sehr rabiat immer auf den Boden gesetzt. Auf ein Sitz wollte (oder konnte vermutlich eher) er nicht hören. Sie hat ihn dann runtergedrückt, was mir schon in der Seele wehtat. Ich hab meine Hunde sicherlich auch schonmal angetippt und dazu bewegt, dass sie sich hinsetzen. Aber so harmlos sah das leider nicht aus, eher im Gegenteil. Das mochte der Hund also gar nicht und irgendwann hat sich seine Aggression nicht mehr gegen die anderen Hunde gezeigt, sondern der Halterin gegenüber. Er hat sie mehrfach versucht zu beißen! Sie hat ihn dann nur noch härter angefasst und runtergedrückt. Die Trainerin schien das richtig zu finden und sagte hinterher sogar noch, was ich grob fahrlässig finde, dass sie ihn beim nächsten Mal am besten vorne "am Schlawittchen" packen soll und dann mal NEIN sagen soll. Er soll wohl kapieren, dass Frauchen der Chef ist. Ich war total fassungslos. Sie meinte dann hinterher noch, ja gut, am besten das ganze mit Maulkorb, weil könnt ja gefährlich sein. Wow.

    Hab dann richtig lange überlegt ob ich was sage, wie ich was sage. Und hab am Ende nochmal kurz so diplomatisch irgendwie ne eigene Story rausgehauen, in der Hoffnung, damit etwas zu bewegen. Iloy ist als sie kleiner war immer an mir hochgesprungen, hat mir in die Kleidung und die Hände gebissen - ja sie war ein Welpe, nicht wirklich vergleichbar - mein Weg war, dass ich mich auf die Leine gestellt hab. So konnte sie nicht springen und musste lernen sich zu beruhigen, es gab da auch keine Aufmerksamkeit von mir. Hat nicht viele Male gebraucht, da hat sie es begriffen und irgendwann hörte es ganz auf, weil sie wusste: Lohnt nicht. Ich denke, der Irish hat so ein hohes Energielevel, da dann noch so drauf einzuwirken und das Alphatier raushängen lassen zu wollen. Sorry, aber ich find das ganz schlimm. Wie seht ihr das? Ich hab echt die Befürchtung, dass das kein gutes Ende nimmt.


    Und die Hundeschule wird sich dann leider Gottes für mich erledigt haben, weil ich mit solchen Methoden einfach nicht konform gehe.

    Wobei ich mich gleichzeitig halt auch frage, ob ich vielleicht übertreibe?! :hilfe:

    Iloy hat schon früh Tendenzen gezeigt, dass sie am Jagen durchaus interessiert ist. Vor allem alles was fliegt. Ich wollte gern, dass sie abrufbar bleibt, daher haben wir das schon seit damals immer geübt und mittlerweile klappt das auch sehr zuverlässig. Ich wollte einfach nicht riskieren, dass sie dann wirklich in dieses Jagen/Hetzen- Verhalten abdriftet, in dem sie mich dann nicht mehr wahrnehmen würde. Tatsächlich habe ich es auch schon "weiter" getrieben und habe sie mal auf ein Feld gelassen, auf dem mehrere Raben saßen. Sie war da natürlich sehr interessiert, aber selbst, als sie gerade losrennen wollte, kam sie auf meinen Rückruf noch - da hab ich dann gemerkt, dass es sich echt ausgezahlt hat das mit ihr zu üben.


    Ich wüsste ehrlich gesagt nicht wieso ich es zulassen soll, dass mein Hund jagt, außer ich würde das irgendwie professionell wirklich mit ihm machen. Aber selbst da muss er ja lernen jederzeit auf mein Kommando zu hören und darf nicht einfach machen was er will.

    Ich kann akzeptieren, dass andere Menschen das vielleicht anders sehen, aber ich möchte das so für uns nicht. Wir haben andere gemeinsame Hobbys, denen wir nachgehen und wo Iloy sich ausleben darf.

    Habe die letzten Wochen Cult of the Lamb gespielt, was mir sehr gut gefallen hat. ^^


    Gestern hab ich mit Doki Doki Literature Club angefangen und zum Glück wurde ich vorgewarnt (und das Spiel warnt einen eigentlich auch recht eindrücklich). Denn es sieht zwar sehr niedlich erstmal aus und nach einem typischen "Harem" Game. Also mehrere Anime Girls stehen auf dich als Spieler (also eigentlich NULL mein Ding, u.a. weil ich kein notgeiler Typ bin xD ). Aber dann...