Beiträge von Gefühl

    Es ist natürlich auch immer eine Sache des eigenen Gefühls. Ich persönlich fände es unschön einen Hund länger als ~5/6 Stunden allein zu lassen täglich. Dauerhaft fände ich das sogar schon blöd. Aber natürlich spreche ich aus einer aktuell recht privilegierten Position heraus. Mein Freund und ich arbeiten beide Teilzeit und auch zu unterschiedlichen Tageszeiten.


    Früher, als ich mit meiner Ruby allein gelebt habe, hab ich nur 4 Stunden am Tag gearbeitet, aber mit Hin- und Rückweg waren es auch gut und gern 6 Stunden insgesamt und oft musste ich auch (unerwartet) Überstunden machen, da kamen dann plötzlich auch mal 8 Stunden raus. Da war es sehr von Vorteil meinen damaligen Nachbarn und guten Freund zu haben, der sich Ruby meist um die Mittagszeit zu sich geholt hat und mit ihr auch draußen war. Ich habe sie dann immer eingesammelt als ich nach Hause kam. Ohne soziales Netz, allein mit Hund, ist es echt schwierig. Mit Partner/in ist es sicherlich am einfachsten. Vollzeit hab ich dann die letzten Jahre auch gearbeitet, aber da hatte ich eben auch schon meinen Partner, andernfalls wäre ich gar nicht erst zu diesem Job gekommen.

    Ich kann mich weiter belesen und informieren und sind wir mal ehrlich, durchsetzen ohne dass alle zumindest fein mit der Entscheidung sind, ist ziemlich kurz gedacht (von mir) besser vermissen, was man nicht haben kann als bereuen oder? 😢

    Mein Ex Mann wollte keinen Hund und ich habe viele Jahre drum gebettelt, irgendwann hat es dann geklappt. Aber unter einigen Bedingungen, die ich heute so nicht mehr eingehen würde. Zum Beispiel: Hund darf nicht aufs Sofa (für mich MUSS Hund aufs Sofa, hallo? Ich will auch kuscheln? :lol: ), er kümmert sich nicht, es ist MEIN Hund ganz alleine.

    Und im Gegensatz zu scheinbar einigen anderen sehr netten Männern hat meiner das auch so durchgezogen. Ich war krank? Meine Mama musste kommen und mit dem Hund rausgehen. Hat mein Ex nicht gemacht, obwohl er da saß und gezockt hat. Alles unfassbar für mich aus heutiger Sicht. Aber mir hat es eben gereicht, dass er den Hund nur geduldet hat. Bei ihm hat es viele Jahre (und unsere Trennung) gedauert bis er eine richtige Bindung zu Ruby aufgebaut hatte. Am Ende hat er sehr geweint als sie gestorben ist.


    Es kann halt gut gehen, wie hier manche berichten. Dass der Mann den Hund auch sofort ins Herz schließt. Es kann aber auch schief gehen und du stehst dann ganz allein da.


    Ich würde definitiv auch eine kleinere Rasse empfehlen, weil man es da einfach leichter hat. Auch im Urlaub zB werden eher kleine Hunde geduldet. Wenn kleine Hunde garstig sind, wird das auch eher verziehen, als wenn ein großer Hund das selbe Verhalten an den Tag legt.


    Am Ende ist es deine (oder eure) Entscheidung. Mir war es damals auch unglaublich wichtig wieder einen Hund zu haben und ich möchte auch nie wieder drauf verzichten. Mich gibt es nur noch MIT Hund. Aber wenn man schon in einer Beziehung (+Kinder) steckt, muss man eben auch die anderen Beteiligten leider ( :D ) mitdenken.

    Bin direkt entfolgt. Finde Amira Pocher leider durch und durch furchtbar. Und ich verstehe auch nicht, wie man für diesen podcast auf sie kam 🙈

    Ach, das ist Amira Pocher? Das wusste ich gar nicht. Uff...


    Also ich hör aktuell eh noch ganz viel von den alten Folgen, weil ich den Podcast ja erst vor ein paar Wochen entdeckt hatte, aber okay... dann check ich auch echt nicht, wieso man da nicht eine richtige (Gossip-) Journalistin für ausgesucht hat. Mega schade. Hab auch das Gefühl, dass der andere Podcast Host sie nicht so pralle findet.



    Vor Kurzem hab ich mal bei meinem Nr. 1 Podcast Herz&Sack die Sonntags-Sonderfolgen abonniert (kostet 5 Euro um die zu hören). Hab ich dann leider wieder abbestellt, weil ich die nicht so gut finde. Die normalen Folgen mittwochs reichen mir da doch, weil sie da eben auch die Emails vorlesen und nicht nur labern. Die Emails finde ich immer am spannendsten (und was sie dazu sagen).