Beiträge von pimpfi

    Ich kenne das - Druck machen wollen. Menschen machen schräge Sachen, wenn sie beschlossen haben den ihnen lästig gewordenen Hund loszuwerden.


    Als ich noch als Pflegestelle für Tierschutzhunde aktiv war, haben mich Leute angerufen und damit gedroht den Hund am nächsten Tag zum Einschläfern zu fahren, wenn ich ihn nicht heute nehme. (Wenn man so was macht, kann man ganz kostenfrei ganz schnell zu lauter (verzogenen) Hunden kommen.) Man härtet ab. :person_shrugging:

    So etwas in der Art hat mir heute eine Freundin, welche einen Gassiservice betreibt auch gesagt, die Leute werden immer verrückter 😦.


    Ich für meinen Teil habe heute für mich entschieden, an meiner eigentlichen Linie festzuhalten, ein Zweithund kommt erst wieder, wenn ich den Zeitpunkt für Archie und mich optimal finde und dann wird es auch wieder ein Rüde und ein Labrador aus Arbeitslinie, denn eigentlich habe ich schon genaue Vorstellungen. Vielleicht brauchte ich auch mal dieses Erlebnis von heute, um wieder klare Bilder zu sehen :relieved_face:

    Wenn das Tierheim gute Vermittlung macht, dann kann das der Schüssel in ein gutes Hundeleben für das Tier sein.

    Unser Tierheim macht sehr gute Arbeit und ich bin mir selbst ziemlich sicher, dass sie über diese Schiene ein neues Zuhause bekommen wird. Ich bin mit jemanden aus dem Tierheim befreundet, von daher werde ich den weiteren Werdegang auch gut verfolgen können.


    Ein wenig ärgert eher die ganze Geschichte dahinter, da sowohl Seitens der Hundetrainer, als auch mir Energie rein gesteckt wurde, aber genau der Punkt, dass ich mich heute arg unter Druck gesetzt fühlte hat bei mit die Entscheidung gegen die Hündin herbei geführt. Es sind halt die Vorstellungen der Frau recht konfus, sie sagt mir, dass sie und die Nachbarn Angst vor der Hündin haben, weil sie an jedem hochspringt und in die Hand knabbert, gibt mir aber eine Absage, nachdem ich ihr meine Entscheidung gesagt habe, mit der Vorstellung, die Hündin in eine Familie mit Kindern zu sehen 🤔, Gott sei Dank hat sie über die Vermittlung ab Montag keine Entscheidungshewalt mehr.

    So, jetzt ein abschließendes Update. Nachdem ich mich gegen die Hündin entschieden habe, einfach, weil die Angst zu groß ist, dass ich mir das Level, was ich mit Archie erreicht habe, kaputt mache und das ganze im Chaos endet, habe ich die Besitzerin angerufen um ihr meine Entscheidung mitzuteilen. Da sagte sie mir, sie hat noch einmal mit Ihrer Tochter gesprochen und sie hätte mir die Hündin auch nicht gegeben, weil ich keinen Mann habe und nur eine Wohnung. Sie will, dass die Hündin zu einer Familie mit Kindern und Haus und Garten kommt. Diesen Wunschinteressenten gibt es aber nicht, ich hole die Frau am Montag mitsamt Hündin ab, dann fahren wir zum Tierarzt zur Eingangsuntersuchung zum Tierarzt und danach bringen wir sie ins Tierheim 🙊

    Mal ein kleines Update, die Maus, ist sogar jünger wie Archie, erst 10 Monate. Am Telefon wurde mir eine hyperaktive kaum zu haltende und alles anspringende Junghündin voraus gesagt, vorgefunden habe ich erstmal eine anspringende Junghündin. Ich bin dann alleine mit ihr spazieren gegangen und nach den ersten Metern habe ich das festgestellt, was meine Trainer vorausgesagt haben, eine Hündin, die einfach nur Struktur und Erziehung braucht, dabei aber sogar recht leichtführig ist. Im Grunde genommen hätte ich sie sofort mitgenommen, dann kam aber die Frage nach dem Preis, die Besitzerin möchte 500 Euro für die Hündin, (wohlgemerkt, Montag steht der Termin fürs Tierheim, wo sie zahlen müsste), sie geht da auch nicht runter. Ich glaube auch eher, daß ist ein emotionales Ding bei ihr, da ihre Aussage war, alles drunter wäre für sie wie verscherbeln und bei ihr sind ständig die Tränen geflossen. Sie hat für den Hund 2000 Euro bezahlt und ist auf die welpenmafia reingeflogen und hat fast den gleichen Betrag noch mal an Tierarztkosten gehabt, da Hund mit blutigen Durchfall kam (konnte sie mit Rechnungen alles belegen). Hündin ist jetzt aber komplett gesund. Meine Trainerin kann das mit den 500 Euro auch nicht ganz nachvollziehen, aber sagte, wenn ich mit dem Gedanken gespielt habe, einen Zweithund zu Archie zu holen, ob jetzt oder später, dann soll ich es mir überlegen, weil die Hündin wesensmäßig wirklich gut passen würde. Ich habe jetzt bis heute Abend Zeit der Besitzerin meine Entscheidung mitzuteilen 🙈

    Vielen Dank Gersi für Deinen Erfahrungsbericht, im Grunde genommen spiegelt es das wieder, was meine Gedanken dazu sind, ich denke für Archie wäre es eine Bereicherung, nur Frauchen muss sich klar werden.


    Archie ist vermutlich ein Labrador Schäferhundmix, Charakter voll nach Labrador, Größe sehr groß :rolling_on_the_floor_laughing:, hat etwa 35kg, aber auch dieses Kräfteverhältnis beider Hunde kenne ich gut, da ich früher auch bei 2 Hunden etwa 65 kg an der Leine hatte.


    Das Thema Läufigkeit wäre tatsächlich erstmal kein Thema, da Archie leider aufgrund von gesundheitlichen Problemen ein Frühkastrat ist.


    Meine Ängste beziehen sich tatsächlich auf die Dynamik und ob ich gerade am Anfang immer die Nerven behalte.

    Hallo liebe Foris, Ich schreibe sonst eher weniger, bin mehr der Lesefan im Forum, dennoch, jetzt hätte ich ziemlich kurzfristig gern mal Erfahrungswerte von euch: Hat jemand von euch bereits Erfahrung, zu einem 1 1/4 jährigen Hund einen etwa gleichaltrigen dazu zu nehmen? Kurze Erläuterung: ich hatte jahrelang 2 Rüden, Altersunterschied etwa 4 1/2 Jahre. Dann starb Hund 1 und ein Welpe kam zu Hund 2,der zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre war. Leider meinte es das Schicksal nicht gut mit uns und der damalige Welpe ist dann mit 1,5 Jahren gestorben. Zu dem nun 10 jährigen Schäferhund kam Archie (mein jetziger Hund), Hutch, der Schäferhund musste leider 6 Wochen später nach Einzug von Archie aufgrund von Lymphdrüsenkrebs eingeschläfert werden. Mein Wunsch war immer 2 Hunde, was aber vernunftsmäßig ab dem Zeitpunkt erstmal nicht mehr ging, da 2 Welpen echt too mich waren. Archie und ich haben jetzt nach über einem Jahr ein ich sag mal gutes Level erreicht, er ist aber Erziehungsmäßig definitiv noch nicht fertig.


    Jetzt haben meine Hundetrainer eine Kundin, welche eine junge Goldenretriever Hündin hat, wo die Besitzerin überfordert ist, Besitzerin ist aber auch schon um die 70. Diese Hündin würde Montag ins Tierheim kommen, im Grunde genommen ist schon alles fest gemacht. Als ich das erfahren habe, habe ich meine Trainer gefragt, ob das zu Archie passen würde, oder im Chaos endet. Ihre Antwort war: es wird eine Herausforderung, aber mit Konsequenz machbar. Ich könnte mir die Hündin sehr wahrscheinlich noch dieses Wochenende anschauen und müsste auch recht schnell entscheiden. Hat jemand Erfahrung, ob 2 gleichaltrige Hunde mit wahrscheinlich ähnlichen Energielevel machbar sind? Ich habe bisher leider nur Erfahrung im Umgang mit größeren Altersunterschieden 😌

    Mein DSH ist an Lymphdrüsenkrebs gestorben. Aber ich kann die Diagnoseglaskugelstellung eures Tierarztes nicht verstehen. Geschwollene Lymphknoten können alles oder nichts bedeuten. Als ich mit Hutch aufgrund der geschwollenen Lymphknoten zum Tierarzt bin, wurde 2 Tage später eine Biopsie gemacht um eine gesicherte Diagnose zu erhalten, obwohl sowohl Tierarzt und ich schon von Krebs ausgingen.

    Wir haben hier in Freital ein Tierheim, wo gerade im letzten Jahr durch Corona alle Schmuggelwelpen hin gekommen sind. Es war Wahnsinn und hat auch noch nicht gänzlich aufgehört. Zeitweise hatte das Tierheim 80 Welpen zeitgleich zu beherbergen. Eine Mammutaufgabe. Ein Tierheim kann sich noch so viel Mühe geben, eine Aufzucht wie bei einem Züchter können Sie einfach nicht bewerkstelligen. Was jedoch selbst für mich erstaunlich ist, dass die wenigsten dieser Welpen wirklich Probleme mit Umwelteinflüssen zeigen. Einen Welpen kenne ich in der neuen Familie persönlich und die kleine war von Anfang an recht aufgeschlossen, dafür, dass sie aus einer so beschissenen Aufzucht kam. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass trotz des Stresses der vergangenen Monate unser Tierheim hervorragende Arbeit leistet.


    Also prinzipiell würde ich mir aber beim Cavalier eher um die Gesundheit machen, gerade wenn er aus solchen Verhältnissen kommt. Diese Rasse ist einfach absolut krank gezüchtet.