Beiträge von Leine

    Hier laufen die Pflegis auch "nur" mit.


    Und dieses "nur" ist ja auch richtig viel Arbeit. Unsere Pflegis leben zum ersten Mal im Haus, zum ersten Mal eng mit Menschen, Kindern, Katzen zusammen. Straßenverkehr, Auto fahren, Leine laufen, gestreichelt werden, baden, bürsten, Namen lernen, Fernseher, Staubsauger, Sofa nicht anknabbern, über Fliesen laufen, Kindern nicht hinterher jagen, Treppen steigen, Besuch kennen lernen, raus- und reingehen, kein Essen klauen, stubenrein werden, Ressourcen teilen, nicht den Garten umgraben, vorsichtig spielen, etc. Das ist so unfassbar viel was wir ihnen beibringen.


    Mit jedem neuen Pflegi merkt man wieder wie toll die eigenen Hunde funktionieren.


    Natürlich bringe ich den Pflegis keine perfekte Unterordnung bei. Dafür würde ich mich dann tatsächlich bezahlen lassen.

    Aber ich trainiere im Alltag so Sachen wie Leinenpöbeln weil ich das nicht einfach so laufen lassen will.


    Wo genau bekommt man denn einen perfekt erzogenen Hund für rund 500€?

    Ich glaube, daran wäre ich dann auch interessiert 😇

    Ich frag jetzt mal ganz unbedarft:

    Woran liegt es denn dass da für den ein oder anderen Hund ein Problem besteht?


    Ich hatte jetzt schon über 50 Pflegehunde und kann aus meiner Erfahrung sagen : es gibt sone und solche :upside_down_face:


    Wir gehen mit allen Pflegis ähnlich um was Regeln und Struktur angeht und trotzdem ist jeder Hund individuell.

    Allerdings konnten bisher fast alle Hunde in hündischer Gesellschaft alleine bleiben.

    Es geht gar nicht darum jemanden schlecht zu reden.


    Es geht darum wie es sich für ein Lebewesen anfühlt so abgelehnt zu werden im eigenen Zuhause.


    Der Mann muss das Ganze einfach noch ein paar Jahre aussitzen, aber die RR Hündin hat nur dieses eine Leben.

    Wie war die Nacht?

    Konntest du Kraft sammeln?


    Ich habe auch einen Menschen in meinem Leben die im Spektrum ist und kenne diese Gefühle von totaler Überforderung wenn sich in unserem Leben etwas ändert. Sei lieb zu dir selbst und tue dir was Gutes. Ohne Hund.


    Zum Geruch: bade sie! Sie darf gut riechen für dich. Abgesehen davon könnte es aber auch der Zahnwechsel sein. Wir hatten jeden Menge Junghunde hier und beim Zahnwechsel haben sie einfach so so so ekelhaft gerochen :face_vomiting:

    Ich verstehe deine Situation durchaus, aber der Stress muss auch irgendwohin. Die Hormone müssen sich abbauen können etc.

    Nur runter regeln funktioniert nicht.


    Wie lange hast du ihr denn die Chance gegeben die langen Spaziergänge zu verarbeiten, sich dran zu gewöhnen?

    Unabhängig von der Entscheidung möchte ich noch anmerken, dass "Kinder" auch immer Freunde-von-Kindern bedeuten.

    Es reicht also nicht, dass die eigenen Kinder im Umgang mit Hunden geschult sind

    Hier geht's mittlerweile zu wie im Taubenschlag und das muss man als Hund dann auch erstmal aushalten können.

    Ich bin ein bisschen spät, aber meine Chihuahua Hündin hatte vor vielen Jahren eine unklare Kieferlähmung. Kam quasi über Nacht und war schrecklich anzusehen.


    Ausschlussdiagnose war ebenfalls Trigeminus Neuropathie.


    Meine Hündin zeigte Schmerzen und Unwohlsein immer sehr deutlich, aber während der Lähmung war ihr nichts anzumerken.


    Tatsächlich heilte die Erkrankung spontan und ohne Folgen innerhalb von 14 Tagen aus, wobei es ihr täglich etwas besser ging.


    Gute und schnelle Besserung für Bobby!