Beiträge von Lagurus

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    Auf Dauer leben wir auch ohne Fleisch nicht gesund.
    Weil der menschliche Körper dafür nicht ausgelegt ist.
    Wie schon geschrieben, ich habe und hatte genügend Patienten mit Mängeln und die entstehen nicht schon nach kurzer Zeit, sondern es ist ein langfristiger Prozess.


    Unter welchen Mängeln leiden denn Vegetarier/Veganer, die man nicht mit pflanzlichen Nahrungsmitteln bzw. bei Vegetarieren auch Milchprodukten decken könnte? Mir fällt bei Veganern nur B12 ein, was supplementiert werden muss.


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    Und das Argument, wenn Fleisch esser, dann essen sie jeden Tag Fleisch.. oft mehrmals täglich.. sorry, keine Ahnung in welchem Umfeld du lebst.. ich esse rein nach "gluscht"


    Ich lebe garantiert nicht in einer besonders fleischgierigen Umgebung, die meine Einschätzung verfälscht, es ist doch statistisch belegt, dass 85 % der Deutschen täglich Fleisch essen.

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    Habe ich geschrieben das wir ohne Fleisch nicht gesund leben?
    Ich glaube nicht.


    Dann verstehe ich nicht ganz, wieso du dann den Satz von mir zitiert hast, wo ich nach einem Beweis dafür suche, dass wir ohne Fleisch nicht gesund leben können. Ich dachte, du willst darauf eine Antwort liefern.

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    Da musst du dir nur mal deine Zähne anschauen, an denen erkennst du schon, das der Mensch ein Allesfresser ist. Und daran lässt sich nun mal nichts schön reden.


    Das ist doch nun wirklich kein Beweis dafür, dass wir ohne Fleisch nicht gesund leben können :???: Nur weil wir Fleisch essen und verdauen können, heißt es ja nicht automatisch, dass wir es müssen. Wir Europäer vertragen in der Regel auch Milch, aber brauchen tun wir sie ganz sicher nicht.


    Dass man als Vegetarier/Veganer auch unter ernährungsbedingten Mängeln leiden kann, steht außer Frage und liegt an der falschen Art und Weise die Nahrungsmittel auszuwählen. Aber genauso haben auch etliche Fleischesser irgendwelche Mängel haben, weil sie alles in sich hineinstopfen, worauf sie gerade Lust haben.


    Ich glaube aber auch nicht, dass Fleisch in Maßen unbedingt krank macht, aber ich kenne ehrlich gesagt fast keinen Fleischesser, der Fleisch nur in Maßen konsumiert. Bei den meisten Menschen steht es täglich auf dem Speiseplan (meist mehrmals täglich), anstatt 1-2 mal pro Woche.

    Dass wir Fleisch für ein gesundes Leben brauchen, bezweifel ich auch stark, bzw. würde den Beweis dafür gerne mal sehen. Ich lese eigentlich ständig das Gegenteil, dass es genug Studien gibt, die belegen, dass wir es nicht brauchen. Ich selbst bin weder Veganer noch Vegetarier, koche aber zu Hause fast nur vegan, meiner Gesundheit zu Liebe und auch des Tierleids wegen. Unterwegs, bei Freunden oder in Kantinen fällt mir das mangels ansprechender Fleisch-Gericht-Alternativen noch recht schwer. Aber das ist ein anderes Thema.


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    Sicher ist es so, dass in mehreren asiatischen Ländern auch Hund gegessen wir. Das ist dann aber nicht zu vergleichen mit unserem Konsum an z.B. Schweinefleisch. Eher so, wie als wenn wir z.B. Weinbergschnecken essen.


    Genau so ist es. Wir sollten uns an die eigene Nase packen, unsere Gesellschaft verursacht sicher deutlich mehr Tierleid durch unseren Verzehr, als Vietnam. Wir fressen Unmengen an Fleisch, oftmals mehrmals täglich, in Vietnam wird deutlich weniger Fleisch gegessen, weil es da eben auch ein Kostenfaktor ist und Fleisch nicht so unfassbar billig hergestellt werden kann (im Verhältnis zum Einkommen), wie bei uns. Ich war vor einigen Monaten in Vietnam, auch in Hanoi und habe da eine Rundreise gemacht. Eine Hunde-Restaurant ist mir da nicht begegnet. Von daher finde ich die Überschrift, dass das Geschäft mit Hundefleisch boomen würde, sehr irreführend. Der Fleischkonsum boomt bei uns sicher 100000% mehr, unser Markt ist sogar schon gesättigt, wir können nicht noch mehr Fleisch essen und exportieren es einfach. Wir sind dabei der größte Billigfleischexporteur der Welt zu werden. DAS ist abartig.

    Wenn ihr eh einen Hund aus dem Tierschutz wollt, würde ich mich gar nicht auf die Rasse festlegen. Überlegt euch, welche Eigenschaften euer Hund mitbringen sollte und schaut einfach bei Tierheimen oder Tierschutz-Orgas. Ich persönlich bin auch gerade dabei mir meinen ersten Hund anzuschaffen. Ich hatte mich ursprünglich auch auf 1-2 Rassen festgelegt, aber habe da einfach nicht den Hund gefunden, der das alles mitbrachte, was ich mir gewünscht habe. Deswegen habe ich mich bei Tierschutzorgas umgeschaut, gerade bei Hunden, die in Pflegestellen leben, können die Pflegestellen recht gut den Charakter des Hundes einschätzen. Jetzt haben wir einen Hund ausgesucht, die ich vorher aufgrund seiner Rasse niemals in mein Reportaire aufgenommen hätte, weil die Rassebeschreibung eigentlich Jadtrieb und extrem Wachsamkeit erwähnen. Das ist bei diesem Hund aber gar nicht ausgeprägt, weswegen er trotz unpassender Rassebeschreibung gut zu uns passt (er ist auch nicht ganz reinrassig, aber die eine Rasse schlägt besonders stark optisch durch).

    Ich persönlich glaube nicht an Liebe auf den ersten Blick, was mich betrifft. Dafür bin ich ein viel zu rational denkender Mensch. Ich arbeite eher die Liste ab, was der Hund mitbringen soll und bin mir sicher, dass sich der Rest einfach ergibt. Wir sind ja auch gerade auf der Suche nach unserem ersten Hund (bzw. haben uns jetzt einen ausgesucht) und ich habe mich auch nur für sie entschieden, weil ich meine Liste bei ihr fast vollständig abhaken konnte, aber nicht weil ich mich spontan in sie verliebt habe (das funktioniert bei mir wie gesagt eh nicht). Sie war zwar uns gegenüber aufgeschlossen, aber sie würde keinen Meter mit uns an der Leine mitgehen, wenn das Pflegefrauchen nicht dabei ist. Sie bindet sich eben recht stark an die Bezugsperson und das wird sie früher oder später auch bei uns machen :) Die Liebe kommt irgendwann auf beiden Seiten, wenn man Zeit hatte, sich aneinander zu gewöhnen. Und vom Wesen her passt sie einfach super zu uns.

    Mir geht es nicht um den Fastentag, ich wollte eher wissen, ob ich den Hund, der eh schon Stress mit der neuen Umgebung hat und seine Familie verliert, sofort auf Barf umstellen kann, oder ob ich erstmal warten sollte, bis er sich eingelebt hat?


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    Hast du denn überhaupt Erfahrung mit dem Thema Barf?


    Nein, in der Praxis nicht, ich lese dazu viel, anfangen muss man ja irgendwie ;)


    @swissdog: Den Link kenne ich bereits und habe ihn schon durchgelesen :) Da steht auch, dass der Hund 24 h fasten sollte (aber wie gesagt, war das gar nicht meine eigentliche Frage).

    Hallo,


    bei uns zieht am Sonntag der erste eigene Hund ein. Er ist 3,5 Jahre alt und ist bisher Trockenfutter von Lidl gewohnt. Ich möchte ihn gerne auf Barf umstellen. Die Frage ist nur, wann fange ich damit am besten an? Ich habe gelesen, dass man vor der Barf-Umstellung 1-2 Fastentage einlegen soll. Die bisherigen Besitzer des Hundes sagten mir, dass der Hund in einer neuen Umgebung erfahrungsgemäß die ersten zwei Tage nichts frisst.


    Sollen wir ihn dann direkt auf Barf umstellen 2 Tage nach der Ankunft oder sollen wir ihn lieber noch weiter mit dem gewohnten Futter füttern, um den Stress für den Hund in der neuen Umgebung zu reduzieren? Vielleicht hat jemand einen Ratschlag zu vergeben :smile: