Beiträge von Rimarshi

    Ich seh das so.


    Wenn dein Hund nicht zuverlässig abrufbar ist, dann solltest du ihn nicht ohne Leine laufen lassen.


    Und dass der HH mit den drei Hunden an der Leine nicht erfreut drüber war, dass dein Hund zum 'Hallo sagen' vorbei kommt, kann ich absolut verstehen. Das nervt mich bei einem Hund schon und wenn ich drei an der Leine hab, dann ist Chaos eigentlich vorprogrammiert. Und sei es nur, dass es Leinenchaos gibt, die Hunde auf engem Raum dann anders reagieren als im Freilauf etc.


    Und ein 'Entschuldigung' sollte immer drin sein, wenn man einen Fehler gemacht hat.


    Edit: Was natürlich absolut nicht geht, ist, dich persönlich anzugreifen und zu beleidigen. Wut hin oder her, das gehört sich nicht.

    Wenn dein Hund nur frisst, bis er satt ist, kannst du das Trockenfutter auch stehen lassen, meiner Meinung nach.
    Ich hatte das bei Rita auch so gemacht, da gabs Trockenfutter immer zur freien Verfügung, neben den Hauptmahlzeiten, weil sie recht dünn ist und nur frisst, wenn sie Hunger hat. Jetzt darf sie kein Trockenfutter mehr, deshalb geht das bei uns nicht mehr.


    Gibt eben Hunde (wie meine Rottidame), die würden auch versuchen, einen 15kg Sack Trockenfutter auf einmal zu verspeisen, wenn sie denn dürften.


    Ich finds gut, wenn du dich da auf deinen Hund einstellst und dich nicht an eine von tausend einzige wahren Fütterungstheorien hältst.

    Gibt Hunde, denen gibt eine gleiche Fütterungszeit SICHERHEIT durch Routinen im Tag, andere Hunde BRAUCHEN Futter um immer die gleiche Zeit aufgrund von Stoffwechselauffälligkeiten.
    (...)

    Du hast recht, ich würde, wenn ich könnte noch editieren. Bei einem GESUNDEN, sicheren und nicht auf irgendeine Art und Weise 'geschädigten' Hund gibt es für mich KEINEN Grund, ihn immer um die selbe Uhrzeit zu füttern ;)
    Danke für den Hinweis, hab nicht alle Eventualitäten bedacht :winken:

    Hallo Mia2017.


    Ich bin wahrlich kein Experte zum Thema Futter, antworte aber trotzdem mal.


    Das, was ich fett markiert habe, ist so nicht wirklich 'richtig', wobei es ein falsch oder richtig nicht generell gibt und sicher immer vom Hund, vom Geldbeutel und der Fütterungsweise abhängt. Ich geh da nicht näher drauf ein, weil es nicht deine Frage war, aber wenn du ein bisschen im Forum nachliest, findest du hierzu andere Meinungen.


    Meiner Ansicht nach gibt es KEINEN Grund, den Hund immer um die gleiche Zeit zu füttern. Im Gegenteil, ich persönlich finde das nicht gut, denn für mich erschliesst sich die Notwendigkeit nicht. Im Gegenteil, mein Rüde hat, als ich noch immer um Punkt 19 Uhr gefüttert hab, dann um dreiviertel sieben schon Theater gemacht, weil er unbedingt das Futter wollte. Das hat mich genervt und von da an gabs Futter dann, wann ich Zeit und Muse hatte und das Essen fertig war.


    So halte ich es auch bei meiner Hündin. Es gibt morgens Futter, mal um 9 Uhr, mal um 11 Uhr, wann es eben passt für mich. Abends gibt es Futter zwischen 18 und 22 Uhr. Sie bekommt zwei Mal Futter, weil sie zu Nüchternerbrechen neigt und weil ich es einfach angenehmer für sie finde, das ist vermutlich vermenschlicht, aber das ist eben meine Art zu füttern.


    Futter wegnehmen würde ich nur, wenn der Hund das Essen verweigert, dann hat er offenbar keinen Hunger.


    Das war nun ein (kleiner Teil) meiner Gedanken zu deinem Thema :winken:

    Darf ich fragen, welches Mittel du da nimmst?

    (....)
    Ich würde mich da ehrlich auch nicht der Illusion hingeben, dass man einen hetzenden fremden Hund nur nett künftig davon abhält dem Kind nach zu gehen - hat sich einer der tollen Ratgeber da irgendwie mal Gedanken darüber gemacht wie das ablaufen soll? Hund setzt nach, Kind lässt Futter fallen und künftig lässt der Hund das natürlich bleiben ?
    (...)Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich mit den "tollen" Tips die sie erhalten hat an der Situation auch nichts ändern.. und wenn das so weiter läuft ist es durchaus auch nicht zu weit hergeholt, dass der Hund das Kind irgendwann mal erwischt. Dann ist erstmal ein Jack Russell im Vergleich mit einem Kinderbein schon nicht mehr ganz so klein, dass Kind hat auch nicht weniger Angst nur weil er "klein" ist, es wird nicht weniger eingeschränkt sein durch die Angst und wer schon mal mit Hundebissen zu tun hatte der weiss auch, dass man da unter Umständen wirklich länger etwas von hat.. allein schon durch die Keime die in die Wunde gelangen. Das ist ja nicht, wie wenn man sich beim Kartoffeln schälen mal leicht in den Finger ritzt, auch wenn die Wunde nicht groß ist.
    Und ja, wenn die ältere Frau dann nach deutlicher Ansprache nicht in der Lage ist ihr Tor zu schließen, dann finde ich eine Anzeige aus der Sicht von jemandem der sich nicht anders Helfen kann nicht übertrieben - auch wenn ich sonst kein Fan der Anzeigerei bin, wenn man Dinge auch anders lösen kann. Kann man hier aber scheinbar nicht.

    Warum denn gleich so herablassend? Wie 'toll' die Tipps sind, das entscheidet wohl am Besten die TE, denn die kann einschätzen, was sie sich zutraut. Sie hatte zu Anfang geschrieben, dass sie dem kleinen Terrorhund am liebsten den Fuss vor die Nase halten möchte. Also ist sie offenbar nicht so zart besaitet, dass sie nicht versuchen könnte, den Hund zu vertreiben.
    Du sagst, mit hoher Wahrscheinlichkeit bringen die Tipps nichts, ich sage, vermutlich beeindrucken die einen hetzenden Hund schon.
    Und danke, aber ich weiss - vermutlich auch andere hier -, wie fies ein Hundebiss sein kann. Der Dackel meiner Grosseltern hatte meinen Bruder damals ins Bein gebissen. Ein Glück, haben meine Eltern nicht das OA gerufen. Ich selbst wurde von einem Rottweiler gebissen. Und habe nicht das OA gerufen.


    Warum muss sich die TE die Mühe machen, Frolic zu kaufen, eine Wurfkette dabei zu haben, Discoscheiben herauszusuchen oder was auch immer? Keiner der Nachbarn sollte dazu gedrängt werden, sich zu "bewaffnen", um sich einen Hund fern zu halten. Keiner der Nachbarn sollte sich eigentlich darum Gedanken machen müssen. Das ist die Aufgabe der alten Dame.Wenn man mit ihr redet und sie zeigt sich weiterhin uneinsichtig, finde ich es vollkommen in Ordnung, das Ordnungsamt einzuschalten. Wenn das Ordnungsamt mit ihr redet und sie zeigt sich weiterhin uneinsichtig, ist es meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung, wenn man ihr den Hund wegnimmt und dem Hund die Chance gibt, in fachkundigere Hände gegeben zu werden.

    Ich schrieb unter Anderem auch von einem Schlüsselbund, den hat man ja in der Regel dabei. Auch der macht ordentlich Geschepper und ich vertreibe hier in der Stadt damit regelmässig einen kniehohen Mix und eine Malimixhündin, wenn ich den den Hunden vor die Füsse werfe, weil sie auf meine Hündin losgehen.
    Die TE klingt so, als ob sie eben nicht will, dass die alte Dame den Hund abgeben muss und fragte danach, was SIE tun kann. Deshalb der Vorschlag, beim nächsten Einkauf eine Packung Frolic einzupacken. Sie will sich offenbar die Mühe machen, ohne das OA einzuschalten.


    Bei einer derart ignoranten Person hält sich mein Mitleid auch sehr in Grenzen :hust: Alt und einsam ist gut und recht, das gibt kein Freibrief sein Umfeld tyrannisieren zu lassen, und vermutlich wäre sie auch nicht so einsam, wenn sie hier eine andere Attitude an den Tag legen würde.


    Ich persönlich finds nicht gut, wenn man sagt, einem Kleinhundhalter lässt man sowas durchgehn, aber wenns ein Rottweiler wäre.. ja, dann natürlich...


    Auch wenn ich selbst kein Typ für Anziegen und Ordnungsamt bin.

    Mag sein, dass es daran liegt, dass ich beruflich mit Senioren zu tun habe, dass ich im Falle einer alten einsamen Dame anders reagieren würde, als manch anderer hier. Alte Herrschaften ändern sich in der Regel nicht mehr viel und Mutmassungen darüber, warum sie alt und allein ist, finde ich ziemlich daneben, auch, wenn ich die Frau gar nicht kenne. Kann sein, dass der Hund alles ist, was ihr geblieben ist. Vielleicht bin ich da ein zu grosser Hippie, das streite ich nicht ab.


    Einem JRT, der hetzt, dem habe ich körperlich etwas entgegen zu setzen. Einem Rottweiler, der wacht und mir böses will, einem DSH, der wacht und mir böses will, habe ich nicht viel entgegen zusetzen, das gibt allein die Körpergrösse und deren Wachtrieb vor. Mag sein, dass ich damit falsch liege, aber ein hetzender JRT erscheint mir weniger gefährlich als ein Rottweiler, der wacht.
    Und ich bin wahrlich jemand, der unerzogene Kleinhunde nicht leiden kann. Aber derer kann ich mich leichter erwehren, als einem 40 kg Rottweiler. Deshalb diese Aussage von mir.

    Wenn man also mehrfach das Gespraech gesucht hat (erfolglos) und der Hund sich nicht verjagen/abhalten laesst, dann ist eine Anzeige uebertrieben? Weil es nur ein JRT ist? Hat der weniger Zaehne? Tut dem Kind der Biss weniger weh? Hat das Kind weniger Angst zu haben, weil es ja kein Rottweiler ist?


    Ich bin auch kein Fan von diesem Anzeige-Wahn! Wenn aber alle anderen Moeglichkeiten ausgeschoepft sind und keine Besserung eintritt, dann (und auch erst dann) wuerde ich eher anzeigen als mein Kind beissen zu lassen. Voellig egal ob da ein JRT oder ein Rottweiler rausgerannt kommt...

    Ja, ich finde eine Anzeige übertrieben. Und ich habe weder behauptet, dass ein JRT weniger Zähne hat, noch dass das Kind weniger Angst zu haben hat, weil es kein Rottweiler ist. Ich habe meine Meinung zu dem Thema geschrieben und die ist eben die oben beschriebene - Gespräch, Frolic, Wurfkette, Discscheiben, verjagen. Ich gehe davon aus, dass der Hund das relativ schnell verstehen würde. Terrier sind ja schlau.
    Ich würde dem Hund ja meinen Fuss vor die Brust 'halten', aber das ist nicht jedermanns Sache.


    Völlig ok für mich, wenn du anzeigen würdest. Ich würde es nicht tun.

    Ich denke auch, dass das der kürzeste Weg ist.Hund blocken und wegschicken.
    Hunde merken sich das, wenn sie bei jemandem mit der "Ich mach dich Angst"-Masche nicht landen können.

    Ich würde ähnlich vorgehen.
    Ein Gespräch mit der Dame suchen, dass zukünftig das Tor geschlossen wird.


    Was ich nicht machen würde, ist, die Dame beim Ordnungsamt anzuzeigen. Halte ich persönlich für überzogen und teile da die Meinung von Agnesundemilia, dass man einer alten Frau den Hund nicht wegnehmen sollte. Ich bin wohl zu alt für dieses ganze Angezeige, es ist ja nun kein Rottweiler.


    Zudem würde ich mich ganz klar 'bewaffnen' - ob nun mit Leckerlies (Frolic, das finden die meisten Hunde super), einer Wurfkette, dem Schlüsselbund, Discscheiben, die du dem Hund entgegen wirfst oder, wenn du keine Angst davor hast, dich dem Hund entgegen stellen und ihm durch stampfen, anschreien etc dem Hund klar machen, dass du am längeren Hebel sitzt, du kannst hier wunderbar das Fahrrad auch zwischen dich und den Hund bringen.


    Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche dir viel Erfolg und drücke die Daumen, dass ein Gespräch die Lösung ist. So wäre es für alle am Einfachsten.

    Hat jemand schon mal das "Premiere Meat" von Fressnapf ausprobiert? Ich füttere auch ab und an mal ne Dose und habe jetzt einige von dem Premiere hie

    r. Gina scheint es sehr gut zu schmecken und vertragen wird es auch :smile:

    :winken:


    Das Premiere Meat Sensitive füttere ich meiner Hündin, seit wir von der Nahrungsmittelunverträglichkeit wissen. Das sind die Reinfleischdosen, ich weiss nicht, ob du die meinst. Ich finde sie toll. Es ist natürlich gewolft und manchmal ist viel Gelee drin, aber mein Hund verträgt es super und sie hat schönes Fell, kann es also vorbehaltlos empfehlen.

    Ich bin ja wahrlich nicht oft einer Meinung mit Grinsekatze, hier muss ich ihr aber zustimmen.


    Wie soll denn der Gesetzgeber entscheiden, welche Hunderasse ohne Leine darf oder mit Leine muss? Eine weitere Rasseliste? Bitte nicht. Soll er Einzelfallentscheidungen treffen, was dann im Prinzip ein unrealistischer Personalaufwand wäre und die Hundesteuer vermutlich ins Unermessliche steigern würde? Wohl kaum unsetzbar. Soll er sich auf gesunden Menschenverstand verlassen? In der heutigen Zeit sicher nicht.


    Was soll ein Wegegebot bringen? Daran werden sich die Leute genausowenig halten, wie die, die ihren Hund trotz Leinenpflicht auch in der Brut- und Setzzeit frei laufen lassen, wie man hier im Thread ja nachlesen kann. Und dann geht der Hund doch jagen und dann wird in den 'Das hat er ja noch nie gemacht' Thread geschrieben. Dem Wildtier wirds egal sein, wie oft er das schon gemacht hat.


    'Früher' war alles besser, aber da gab es auch nicht die Menge an Hunden, die es heutzutage gibt. Deshalb muss man das reglementieren.


    Man muss eben in den sauren Apfel beissen, das gehört zur Hundehaltung genauso dazu, wie so viele andere Dinge, die wir Hundehalter blöd finden. Es gibt Gesetze, an die man sich zu halten hat, wenn man es nicht tut, wird man bestraft. Ganz einfach.