Beiträge von Kaddimo

    Wie immer sehr schöne Fotos. :)
    Ich werde mit Mila erstmal nicht mehr mitkommen, wir müssen erstmal einiges an ihrem sozialverhalten bessern.. -seufz-
    Aber ich freue mich jedes mal, wenn ich Bilder schauen kann und ihr alle Spaß hattet :)


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    Zitat


    Was macht ihr denn, wenn ihr seht, dass ein anderer Hund kommt, aber euer eigener hat den noch nicht gesehen und ist grad in Ruhe am Pinkeln/Markieren/Schnüffeln?
    Ich kann Finya auf die kurze Entfernung (2m Leine) schlecht abrufen - also praktisch gar nicht. Wegzerren heizt sie nur an, sobald sie dann den anderen Hund sieht und wenn sie eben grad pinkelt, klappt auch das Umorientierungssignal nicht (Schnalzen).
    Was macht ihr in so ner Situation?
    Bisher hatte ich ja immer noch Glück, aber sie hat sicher noch ein paar Wochen Leinenzwang und irgendwann wird mir die schon weit vor den jetztigen 5m in der Leine hängen.


    Ich hab so keinen Bock mehr :muede:


    Wir haben ein "komm gaaaaaanz dicht zu mir" Kommando, heißt bei uns "ran!", ist im Endeffekt wie das "fuß!" Nur lockerer (sie muss mich nicht anschauen und darf schnüffeln etc.) und auf der anderen Seite.
    Nutzen wir immer, wenn Jogger, Radfahrer etc vorbeikommen, da braucht sie ja nicht im ordentlichen "fuß!" Zu gehen sondern soll nur in meiner nähe bleiben.


    Mila haart übrigens auch wie blöd, aber das ist okay, aus ihrer unterwolle kann man tolle Perlen filzen *_*

    Zitat

    Maanu
    Das ist aber nur deine Definition. Ein Lob ist bei mir kein Spielen, kein Leckerli oder eine andere Belohnung, sondern ein Lob ist eine Anerkennung für eine Leistung. Ein Lob kann ein Verstärker sein, muss es aber nicht ;)


    Das heißt, du lobst nur bei außerordentlichen Situationen? (Also z.b. Bei nem neuen Trick oder beim Sport oder so? Und im Alltag beim locker an der Leine laufen nicht?
    Ich finde das total spannend, weil ich ja nur "meine Variante" kenne, und der kleine Hund lernt ja zzt noch, was richtig und was verkehrt ist, daher lobe/Tadel ich noch recht viel. (Wobei das Lob deutlich überwiegt.)

    Wir haben die leinenführigkeit auch über "Strafe" aufgebaut. Wenn Mila zieht, muss sie zu mir kommen (ich bleibe stehen) (muss also erst ganz weit Weg von ihrem Ziel) und darf Dann erst weitergehen. Ist die Leine locker, darf sie zur Belohnung dahin, wo sie hin will. Ist die Leine immernoch gespannt, machen wir das gleiche Spiel normal. Hier belohnt Madame sich selbst, indem sie vorankommt, bzw dahin kommt, wo sie hin will. Wenn sie einfach artig nebenher läuft, gibts verbales Lob - und ich finde nicht, dass das im Alltag stört. Ich werde zwar ab und an doof angeguckt weil ich mit meinem Hund rede, aber was Solls. ^_^


    Ich glaub das "lob" bedarf auch einer Definition?
    Für mich bedeutet belohnen z.b. Nicht, dass es jedes mal n Keks gibt, oder gespielt oder gekuschelt wird (das ist im Alltag glaub ich echt schwer) manchmal gibts auch nur ein "fein", einfach damit sich Hundi daran orientieren kann und weiß, dass sie sich jetzt gerade richtig verhält.
    Ist das bei euch auch so? Oder bedeutet bei euch immer "Lob = lecker, spielen, kuscheln etc."


    Übrigens ist für mich körperlich werden (mal meine. Hund beiseite stubsen, wenn sie im Weg steht ö.ä.) und auch ein Donnerwetter keine Gewalt. Ersteres ist für mich nichtmal eine Strafe. Ich will da halt durch und der Hund liegt im Weg. Wenn mein Hund was von mir will (mitteilen, dass sie raus will zB) stubst sie mich auch..
    Kleine körperliche Kontakte dienen bei mir, um die Aufmerksamkeit meines Hundes umzulenken.

    Zitat

    Da gebe ich dir völlig recht! Natürlich geht sowas ebensowenig! Psychische Gewalt ist nicht weniger grausam als physische!
    Doch Grenzen aufzeigen, ein striktes NEIN akzeptieren lernen, das muss jeder Hund!
    Wie jedes Kind, jede Katze.....
    Denn schrankenlose "Freiheit" tut keinem Lebewesen gut - aber ich denke, das meinst du auch nicht, oder?


    Ich finde grenzen aufzeigen und Gewalt sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Ohne Grenzen aufzeigen geht es einfach nicht und ich verstehe nicht, dass es Menschen gibt, die ihren Schutzbefohlenen (ob jetzt Hund, Kind o.a.) grenzenlose Freiheit lassen.
    Hätte ich als Kind immer alles gedurft und nie n ordentliches Donnerwetter oder Hausarrest von meiner Mutter bekommen, wäre ich heute höchstwahrscheinlich eine ziemlich ätzende junge Frau. Aber eben weil ich diese Grenzen aufgezeigt bekommen habe (und beim dritten mal widersprechen auch mal in mein Zimmer gesperrt wurde) kann ich heute unterscheiden was richtig und falsch ist. Und anhand der Reaktion meiner Eltern und der "Höhe der Strafe" weiß ich auch, was falsch und was falscher ist.
    Also nein, ich meine nicht, dass schrankenlose Freiheit gut ist - im Gegenteil. Mein Hund muss seine Grenzen kennen, und woher soll sie das, wenn ich sie ihr nicht aufzeige?
    Und selbst wenn ich meinen Hund mal mit Nachdruck hinsetze und ihr damit deutlich zeige, dass ich keine Lust habe, die nächste Stunde das "mach-Sitz"-spiel zu Spielen, bin ich von Gewalt weit entfernt und das wird auch so bleiben.


    Mich würde mal interessieren, wie man sowas mit rein positiver Verstärkung im Alltag löst? Oder ist das zu OT?