Beiträge von JudithD

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    Dafür müßte man vielleicht mal definieren, was jeder unter "Zuppeln" versteht !!


    Ich finde auch daß das ein erster guter Schritt wäre.
    Ist es so wie Staffy in ihrer Definition beschrieben hat, bezweifle ich sehr daß dies ein Meideverhalten beim Hund auslösen wird.


    Im Enddefekt wollen alle eigentlich exakt das Selbe: der Hund soll nicht mehr ziehen. Die einen "regeln" und üben es durch Leinenzuppeln, die anderen durch "stehenbleiben" oder Richtungsänderung. Meines Erachtens können Beide durchaus als Methode angewendet werden.


    Letzendlich sind dies alles Reize die den Hund anweisen sollen sein Verhalten zu ändern und wenn ich mir beide Methoden anschaue so sehen sie sich sehr ähnlich; Beide starten mit einem verbalen Reiz "nicht ziehen", "langsam" oder was auch immer. Beim Nichtausführen des Kommandos kommt bei Beiden (!) der taktile Reiz; beim Leinenzuppeln wird gezuppelt, beim Stehenbleiben gibt es ebenfalls einen taktilen Reiz der meines Erachtens weitaus stärker ausfallen dürfte wenn man stehenbleibt und der Hund einen recht starken Zug auf dem Halsband hat.


    Also, ihr wollt alle das Gleiche und mehrere Wege führen zum Ziel. Zudem kommt daß in einer Mensch-Hund-Beziehung nicht die selben Methoden zum Ziel führen wir in einer anderen. Und wenns für einen passt und der Hund lernt - ja was will man denn mehr??


    Wenn eben diese Methoden ohne die Einwirkung von Gewalt passieren, kann ich keinen Anstoss an ihnen finden. Und bislang ist mir niemand in diesem Thread aufgefallen der von kräftigen Leinenrucken sprach.


    Ich hab Beides ausprobiert aber speziell bei der Problematik des Leinenziehens arbeite ich fast ausschließlich über die Stimme. Ich strebe auf einen Umgang hin daß Hund und Mensch die Leine (fast) nicht spüren. Deshalb versuche ich auch Reize über die Leine zu vemeiden. Ist aufwendig - kann aber auch als eine Methode klappen.
    Wenn ich denn damit an meine Grenzen komme und mir den Mund fusselig rede dann wende ich als taktilen Reiz ein sanftes Antippen mit dem Zeigefinger an. Also bei uns hat das wunderbar geklappt und Kuna hat ein "Aufwachsignal" bekommen: "hallo, ich möchte was von Dir".



    Wie auch Staffy arbeite ich mit taktilen Reizen - peziell mit dem Antippen. Z.B wenn die Aufmerksamkeit beim Training auf Eichhörnchen liegt und alles ein bisl schleppender voran geht. Ein weiteres "Hallo"-Signal bei uns ist ein Klatschen in die Hände.

    Nun ja, es gibt Leute die sich an Definitionen binden - und Manche tun das weniger.


    Ich fänds super wenn wir mal wieder zur eigentlichen Diskussion finden würden :freude:
    Wär ja vielleicht wert nen eigenen Thread zum Thema "vegetarisch ja/nein beim Menschen" zu öffnen. Interessant ists allemal...

    Ab zum Tierarzt - vielleicht auch zu 2 TÄ.
    Blut Im Kot - und das über einen langen Zeitraum - heisst nix Gutes. Ich bin überhaupt klein Stresser aber bei langanhaltenden Symptomen gehts bei mir zum TA.
    Mit einer Kotprobe (wie hier schon erwähnt) kann man einige Dinge ausschließen. Blutprobe ist auch zu empfehlen um die Leukozahl im Hinblick auf Infektionen/ Entzündungen oder Krebs zu kontrollieren.
    Weitere Möglichkeit wäre ein perforierter Darm.

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    hallo, was stellst du dich so an? das is doch kein akt. wir haben das im tierheim immer zusammen mit unserem ta gemacht. mann hält sich an die hygienevorschriften und es kann nicht viel schiefgehen. also, bleib cool!


    Wie bist Du denn drauf???

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    dank euch für euren lieben antworten, wie gesagt, meinen TA werde ich so oder so fragen, nur jetzt ist halt wochenende, da dachte ich, evtl. kann mir hier jemand weiterhelfen.


    danke nochmal


    hey Smigi :winken:


    sei bitte nicht zu voreingenommen falls Dir Dein TA nix Positives über BARF sagt sondern davon abrät. Das heisst nicht daß es nicht TÄ gibt die BARF befürworten, aber in der Regel sieht das leider anders aus.

    Oh schön, da wird einem ja richtig warm ums Herz :freude:


    Freu mich ganz toll für Dich. Die Vorraussetzungen stehen doch so bestens daß Coopers Angstproblem behoben werden kann. Ihr schafft das - da bin ich ganz zuversichtlich.
    Und Ja - bitte halt uns auf dem Laufenden.
    Foties sind natürlich Pflicht :lol:

    Über Jahrtausende von Jahren führten unterschiedliche Ernährungsformen (Fleisch-, Pflanzen, und Allesfresser) verschiedener Spezies zu Anpassungen im Verdauungsapparat. Folgendes ist aus Wikipedia und aus meinen Biologiebüchern :)


    Grundsätzlich gilt dabei das Verhältnis von Darmlänge zur Körpergröße als das wesentliche Unterscheidungskriterium. Dieser Relation nach haben Fleischfresser kurze Därme, Pflanzenfresser lange, was verschiedene Gründe hat.


    Verhältnis Körper-/Darmlänge:


    Katze 1:3
    Hund 1:5
    Mensch: 1:6
    Schaf 1:24


    So geht Fleisch bei der Vedauung leicht in Fäulnis über, wenn es zu lange im Darm verbleibt. Damit die dabei entstehenden Fäulnisgifte nicht den Körper belasten, haben Fleischfresser kurze Därme, um ein zu langes Verweilen des Darminhaltes im Körper zu vermeiden. Ein Wolf hat beispielsweise einen etwa sieben Meter langen Darm. Diese Maße dürften mehr oder weniger heute für den Hund übernommen werden können.
    Bleibt die interessante Frage offen (meine persönliche These) ob sich der Darm des Hundes nicht in den letzten Jahren nicht vielleicht evolutionsmäßig "verlängert" hat da der heutige Haushund einen viel höheren Teil an pflanzlicher Nahrung zu sich nimmt.


    Pflanzenmaterial hingegen muss lange im Darm verbleiben, um es der Darmflora zu ermöglichen, die chemisch recht „robusten“ pflanzlichen Zellwände (Cellulose) verdauen zu können. Ein typisches Hausrind verfügt folglich – neben vier Mägen – über einen im Verhältnis zum Körper 21 Mal so langen Darm: Er ist 33 bis 63 m lang!


    Der Mensch als Allesfresser nimmt auch hier mit einer Gesamtdarmlänge von sieben bis neun Metern eine Zwischenstellung ein. Sein Darm ist nämlich darauf ausgelegt, sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung verwerten zu können.

    Hi Smigi :winken:


    Der Zusammenhang zwischen sauer/alkalisch und was ich füttere, ist sehr komplex.
    Letzendendes bestimmen die Insullin- und die Adrenalinauschüttung im Körper über den PH-Wert im Körper.


    Ganz allgemein: Alle eiweißhaltige Nahrung machen den Urin sauer.
    Rein pflanzliche Nahrung (alles Gemüse und Obst, mit Ausnahme eiweißhaltiger Pflanzen wie Erbsen und Bohnen) machen den Urin alkalisch.


    Mit der Gabe von Vit.C oder sauren Fruchtsäften kann man den Urin nicht "sauer" machen. Ausnahme ist wenn man sehr hohe Mengen gibt was aber eine gesundheitsschädigende Wirkung hat.


    Ich hab leider grad keine Zeit um ausführlich auf Deine Frage zu antworten. Du kannst aber prima dazu googeln und findest speziell unter dem Stichwort: "sauer alkalisch Ernährung" prima aufklärende Sachen dazu :wink: .
    Kannst Dich auch von Deinem TA aufklären lassen da nicht alles vom Menschen auf den Hund übertragen werden kann. Der müßte sich damit auskennen und es Dir erklären können. Ist sehr interessant :)


    Welch genauer PH Wert bei deinem Wuff anzustreben ist weiß ich nicht - wie Hund schon sagt - frage Deinen TA.
    Nur ganz kurz: Die Skala des pH-Wertes reicht von pH 1 - stark sauer - über pH 7 - neutral - bis pH 14 - stark basisch. Bei uns Menschen ist ein pH Wert zwischen 5 und 6 als normal einzustufen.


    Meine "Therapie " wäre eine Fütterung mit frischem Fleisch und sonstiger Kost. Bei Barf pendelt sich der pH wert normalerweise wunderbar ein.
    Geh ich davon aus daß Du Trofu oder Nassfutter fütterst? Wenn ja und Du willst dabei bleiben dann versuche etwas Frischfleisch hinzu zufügen und wenn es geht in getrennten Mahlzeiten. Eiweisshaltige Milchprodukte eignen sich auch - die könntest Du sogar zum Trofu dazugeben. (Cottage Cheese, Joghurt, etc)
    Jetzt ists doch lang geworden - muss schnell los.
    Werd heut abend noch mal reinschauen...