Beiträge von JudithD

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    Donnerwetter. Pferde haben mehrere Mägen? Das ist mir wahrlich neu. Dachte ich doch bisher, dass die nochnichtmal kotzen können - was ja Voraussetzung für einen Wiederkäuer (=Tier mit mehren Mägen) wäre.


    Mensch Corinna, Du hast ja heut wieder des Adlers Augen und Recht mit dem was Du beanstandest :freude:


    Aber bis auf die mehreren Mägen des Pferdes fand ich Wakans Beitrag sachlich sehr gut.

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    Also was ein hund braucht ist glaub nicht unbedingt fleisch. In Fleisch ist zwar das wichtige vitamin B12 trinnen was man nur durch fleisch zur sich führen kann aller dings kann man das durch eier und milchprodukte ausgleichen wenn man weiß wie.


    und mein vor schreiberin kann ich nur sagen das ich mir das auch gut vorstellen das ein vegetarisch ernährter hund ein geringers risiko auf krebs hat. weil in planzlichen Lebensmittel sind sekundäreplanzenstoffe die gegen krebs vorbeugend wirken. so lang der0 hund keine mangel erscheinungen ist es doch in ordnung.


    Mfg Schnegge


    Hmm, wenn das so wäre könnten ja Mensch und Hund gleichermaßen nur und ausschließlich von Nahrungsergänzungsmitteln leben, Proteine aus diesem Pott, Vit A hierher, B12 daraus, etc, etc. Und ja - Mensch und Tier ernähren sich zum Teil auch so. Bleibt die Frage bestehen - was ist gesünder, was ist artgerechter? Was bekommt besser? Wenn ich persönlich als Mensch die Wahl hätte und die habe ich - entscheide ich mich für "lebendige" Nahrung, Nahrung - die so weit es geht naturbelassen ist und nicht durch Maschinen gelaufen ist um sie zu reinigen, zu entkernen, zu schälen, etc, etc. Natürlich fängt für mich "lebendige" Nahrung schon vorher an: ich versuche so wenig Chemikalien wie möglich aufzunehmen.
    Da der Mensch Allesfresser ist kann er ohne Schaden zu "einer" Seite schwenken. Der Mensch kann alle Nährwerte aus Fett, KH und Proteinen verstoffwechseln.


    Übertragen auf den Hund: lebendigste Nahrung für den Hund wäre selbst das Tier jagen und es dann reissen. Dat kann er aber nu nicht mehr. Vom ernährungsphysiologischen käme dem ein Stück Fleisch am Knochen und auch mal nen gefüllten Magen am Nächsten.
    Der gesamte Organismus ist darauf ausgelegt vor allem über tierische Produkte die Energie bereitzustellen. Tierisches Fett ist bei den Carnvioren Energieträger Nummer 1. Mit einer vegetarischen Ernährung fallen diese so gut wie flach. Der Fettanteil in Milch und Ei ist minimal wenn man Hund nicht gerade kiloweise damit füttert. Für mich also ein erster Hauptpunkt wo eine vegetarische Ernährung am biologischen Ziel vorbeifegt.


    Es ist auch richtig daß Sekundärstoffe nachweislich das Krebsrisoko beim MENSCHEN senken. Ich laß mich gern belehren daß das beim Hund auch so sein kann - Studien darüber hab ich jedoch noch nicht gefunden und ich kann nicht so einfach Rückschlüsse vom Menschen auf den Hund ziehen. Von dem was ich weiß kann der Hund nur zu kleinen Anteilen etwas mit pflanzlicher Nahrung anfangen. Die Eiweißsequenz von pflanzlichen zu tierischen Produkten kann sehr unterschiedlich sein - dies ist auch der Hauptgrund warum Mensch und Tier Allergien und Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln entwickeln.


    Ein weiterer wichtiger Punkt ist Eisen - wichtig für Blut- und Zellbildung. Der Atomaufbau zwischen tierischem und pflanzlichem Eisen ist unterschiedlich und gar für den Menschen ist tierisches Eisen einfacher zu absorbieren und zu verstoffwechseln.
    Ich habe keine wissenschaftlichen Studien gefunden nach denen der Hund pflanzliches Eisen überhaupt aufnehmen kann.


    Wie gesagt - ich laß mich gerne belehren :wink:


    Ich stimme Dir bei Deinem Geschriebenen absolut zu Ella. Deinen Beitrag empfinde ich als einen guten Umgang mit der Problematik/Situation. Und wenn ein Tier keinen Lebenswillen zeigt - DANN müßte ich meinen egoistischen Wunsch beiseite legen, das Tier nur mir zu Liebe am Leben zu erhalten.
    Sei gedrückt traurige Ella :streichel:

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    Bei allem Verständnis für die Gefühle betroffener Tierhalter, halte ich es dennoch für nicht verantwortbar, menschliche Maßstäbe bei der Entscheidung über Leben und Tod anzuwenden.


    Gruß
    Wakan


    Hi Wakan :winken:


    Hmm, aber genau das tun wir doch auch wenn wir unsere Tiere einschläfern lassen. Es sind menschliche Maßstäbe die uns zur Spritze greifen lassen.
    Wir lassen unsere menschlichen Maßstäbe doch auch schon beim Leben-Lassen der Hunde walten - ich finde es ein klein bischen inkonsequent warum das beim Tod auf einmal wegfallen soll.
    Ich geb Dir absolut Recht - wir Menschen greifen viel zu viel ein!


    Ich kann es gut glauben - die Beispiele die Du anbringst und weiß daß dies in der Natur vorkommt - natürliche Auslese.
    ABER: in einem heutigen Zusammensein zwischen Hund und Mensch ist dies instinktive Verhalten doch nicht mehr möglich. Ich glaube nicht daß unser eine Hund dem anderen die Kehle durchbeißen würde wenn dieser unheilbar krank ist.
    Im Gegensatz dazu gibt es viele Beispiele aus der Natur in der Tiere einen natürlichen Alterstod sterben - mit oder ohne Krankheiten.


    Ganz persönlich kommt für mich dieser Umstand meiner Philosophie am Nächsten. Hätte ich einen kranken und /oder alten Hund sähe ich es am liebsten wenn dieser eines natürlichen Alterstodes sterben würde. Ich weiß daß dies manchmal nicht gehen wird aber ich strebe es an.
    Ich glaube außerdem an eine Wirkung von Homöopathie und Bachblüten und würde auf diese einigermaßen natürliche Weise meinem Hund ein paar restliche gute Wochen bescheren wollen. Wenn ein Gebrechen so stark ist daß es einfach nur noch die Lebensqualität des Hundes einschränkt unhd nicht mehr lebenswert macht, würde ich eingreifen. Das wäre für mich die einzige Ausnahme.
    Ich glaube auch daran daß ein Hund seinem langjährigen Herrchen oder Frauchen auch "mitteilen" wird wie weit er auf seinem Lebensweg ist.

    hey Leila :winken:


    den Bericht kenne ich auch.


    Wie bei vielen anderen Lebensmitteln für Mensch und Hund hab ich die Einstellung: "alles in Maßen". Über die Stränge schlagen kann mit vielen Dingen ins Auge gehen.
    Meine Hündin mag Weintrauben und auch Rosinen und so bekommt sie auch mal 2 oder 3. Ich würde Weintrauben nicht exzessiv (na, reicht das für den Stilblüten Tread? :) ) füttern und denke daß eine Menge von 400-500 Gramm super hoch ist.


    Also, eine richtige Gefahr sehe ich dann wenn Hunde Zugang zu großen Mengen haben. Vorraussetzung ist natürlich daß sie sie auch mögen.
    Dem Zugang kann man meines Erachtens prima vorbeugen und ein Training zum Nicht-essen von Allemmöglichen könnte man auch gut machen.

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    Unsere hat ihr Fell im Wohnzimmer neben der Couch. Da schläft sie sowohl tagsüber als auch nachts drin.


    Bei uns läufts auch so...
    Morgens darf sie mit zum Kuscheln ins Bett - das geniessenn wir alle 3 dann sehr.


    Ich würd auch sagen - wenn Dein Wuff mit seinem Plätzle zufrieden ist dann laß es auch so...

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    Wobei ist dir mulmig zumute?
    Willst du ganze Tiere füttern? ( z.B. Mäuse, Ratten, Kaninchen o.ä )


    Der is nich schlecht :freude: aber ich glaub das hattest Du garnnet als Witz gemeint ?!


    Nee, aba mal im Ernst - das geht alles!! Und Nichts geht doch über die Freude der Hundis beim Futtern des guten Zeugs!
    Ich freu mich selber noch ziemlich dolle wenn meine Hündin mit so viel Genuss das Barf-Fudder frisst.

    Meine laß ich eigentlich nie länger als 4 Stunden am Stück alleine.
    Kommt allerdings net sehr oft vor. Ich muss auch sagen daß ich es organisatorisch im Moment einfach gut machen kann für den Hund. Arbeite von zu Haus.

    hey Sabine :winken:


    Du hast ja noch einen jungen Wuff oder? Ich finde da sind 3 Mahlzeiten gut - manche füttern gar 4 Mahlzeiten. Deine Zeiten finde ich eigentlich sehr gut!
    Als unsere Hündin noch klein war hat sie 4 Mahlzeiten bekommen - besser gesagt, eigentlich hat sie den ganzen Tag gefressen :shock:
    Später dann (mit 5 Monaten) hab ich ihr 3 gegeben - fast in den ähnlichen Abständen wie Du.
    Je älter Kuna wurde je weniger Mahlzeiten hat sie von sich selber aus erwartet.
    Jetzt ist sie 14 Monate - bekommt morgens eine kleine Portion und abends die Hauptportion Barf . Morgens frisst sie meistens um 10 Uhr nach unserem ersten Läufchen, abends ca. 20 Uhr.


    Gibt auch recht Viele die nur einmal am Tag füttern...