Beiträge von Priya

    Hunde sind ja von Natur aus Traber. Der Schritt, sofern nicht anders konditioniert, stellt für den Hund eine ermüdende Gangart dar. Jeder Hund muss mit seinem Halter den entsprechenden "Trott" finden, mit dem beide leben können. Manchmal passiert das relativ schnell, manchmal nie.


    Bestes Beispiel bei uns: Wenn ich zügig gehe, ist die Leine bei uns nie gespannt. Mein Hund kann in angenehmen Tempo traben, allerdings fange ich nach 15 Minuten an zu schwitzen :lol: Wenn ich gemütlich gehe, kommt mein Hund total durcheinander, fällt teilweise auch in den Passgang, was wirklich ulkig aussieht, aber ihm sichtlich Mühe bereitet.


    Hinzu zur Wiese darf gezogen werden. Ich könnte es ihm so oft verbieten wie ich wollte, es würde keine 10 Sekunden halten, weil er halt immer direkt am Anfang vom Spaziergang nötig muss. Dann folgt meist der Freilauf auf der Wiese. Zurück nach Haus gehen wir dann meist entspannt an der Leine. Sie hängt zwar so gut wie nie durch, aber der Zug ist auch nicht so stark, so dass ich die Leine meist mit zwei Fingern halten kann (er wiegt halt auch nur 15kg). Auf durchhängende Leine bin ich eh nicht so fokussiert, weil mein Hund die kurze Bodendistanz hat, so dass Durchhängen bei uns auch automatisch schleifen auf dem Boden bedeutet und verheddern seinerseits in der Leine ;)


    Zu den Kommandos: Beim Spazierengehen verwende ich das Wort Fuß nur, um ihn damit abzurufen, und zwar so, dass er sich dann auch direkt neben mein linkes Bein setzt (klassische Unterordnungsposition). Allerdings laufe ich dann auch nie im Fuß weiter, sondern gebe ihn mit Kommando lauf wieder frei. Locker an der Leine laufen gibts bei uns meist auf das Kommando "hier ran" oder nur "ran". Ansonsten gibt es dann Fuß laufen nur auf dem Hundeplatz und dann auch nur so, wie man es bei der Unterordnung hat. Habe da bewusst zwei Kommandos. Das eine ist fürs Arbeiten aufm Platz, das andere fürs Spazierengehen.


    Priya.

    Also, Übungseinheit beendet. Die erste Leckerchenhand ist leer, jetzt Pause. Und mit Suchen, das wird bei uns noch lange nix. Er legt sich toll vor meine Hand, die das Feuerzeug hält. Das macht er aber auch, wenn das Feuerzeug nicht mehr drin ist :headbash: Ich sage auch nicht Feuer, sondern Lighter, weil Feuer bei uns im Sprachgebrauch zu oft verwendet wird (wg. Kachelofen, gerade im Winter).


    Hab dann das Feuerzeug halt unter den Teppich gelegt, mit Kommando "Lighter such" gestartet und er wusste net was abgeht :lol: Er wollte es mir bringen, hat sich drauf gelegt, mich angebellt, das volle Programm abgespult.


    Wie kann ich diese Verknüpfung zum Feuer (außer direkt dabei füttern) noch mehr festigen? Oder einfach so lange weiter üben bis es klick macht? Frage: macht es denn überhaupt irgendwann noch klick? :roll:


    Priya.

    Mit den Leckerchen... ne Hand voll... Das ist ein Problem. Mein Hund kriegt pro Tag nur zwei Hände voll Trockenfutter (und das ist schon ne Menge). Ich mache es jetzt so, dass ich immer nur pro Durchgang ein paar Stück in die Hand mach, die er dann fressen kann. Zudem hab ich mir jetzt getrocknete Rinderlunge geholt, die ich mit ner Schere klein schnibbel, die hat ja kaum Energiegehalt. Und ein paar Straußensticks dabei, fertig ist der Clou. Ein paar Bröckchen Trockenfutter muss ich mir noch für das Abendessen aufbewahren, denn der Gewohnheitshund möchte abends sein Futti :lol: Aber da er zur Zeit eh Olewo unter essen bekommt, ist das auch ok, von der Menge her merkt erst net so.


    Gleich starte ich ne neue Runde, bin gespannt wie es heute wird, nach dem ausgefallenen Training vom Wochenende, ich werde berichten :smile:


    Priya.

    Ah jetzt weiß ich was du meinst! :D Gute Idee!


    Leider war ich übers Wochenende krank, und konnte deshalb das Training nicht ausweiten :ill:
    Heute gehts aber weiter. Wenn es heute mit dem Anzeigen noch besser klappt, werden wir morgen mal damit beginnen das Feuerzeug unter irgendwas drunter zu klemmen. Bin gespannt wie es heute wird :smile:


    Priya.

    Von der Päckchenstraße sind wir noch etwas weit entfernt. ;) Die wird natürlich aber auch noch folgen, sobald wir sicher das Feuerzeug in der Wohnung irgendwo gefunden haben.


    Habe eben nochmal eine kleine Trainingseinheit mit ihm gemacht, so langsam fällt der Groschen. Er legt sich vor das Feuerzeug und stupst es an, ich mache klick, er guckt, nix passiert, er stupst nochmal, ich klicke, er guckt nix passiert und beim dritten mal, als er die schnauze etwas länger dran hatte hab ich geklickt und am Feuerzeug belohnt. Das hat zwei mal gut geklappt, ich hab ne Party abgefeiert und danach das Training beendet. Alte Hundeschulenweisheit, aufhören wenns am besten klappt ;)


    Ich werde diese Trainingseinheit wohl jetzt erst mal ne weile festigen, bevor ich damit beginne das Feuerzeug ohne Festhalten hinzulegen.


    Bei ihm ists halt etwas schwer, er arbeitet erst konzentriert wenn er weiß was er zu tun hat. Ist ja auch ein bisschen logisch. Das Kniffelige ist halt, ihm beizubringen was er machen soll, weil er es zu stürmisch angeht. Beim Training bin ich auch ruhig und lasse ihn erst einmal sitzen bevor wir starten. Wenn ich da an unsere Obedience Anfänge denke... :muede:


    Priya.

    Ja super, noch ein ZO... *hust* Gegenstandssuchler ;)


    Also, zum Clicker. Ich habe einen Klicker und vor Jaaaahren auch mal praktiziert. Zu Zirkusnummern beibringen :lol:
    Aber sonst bei der Ausbildung nie darauf zurück gegriffen, aber auch nie gebraucht.
    Ich werde das mal üben, dass ich ihn mehrmals stupsen lasse. Die Verwirrung wird ihm wohl ins Gesicht geschrieben stehen, aber was solls.


    Ja hibbelig... er arbeitet halt unheimlich gern und will auch unheimlich gern unheimlich schnell ans Ziel kommen... und dann kommt dieses "ich probier alles aus" zustande. Statt sich zu konzentrieren. Aber naja, bisher haben wir noch alles geschafft was wir uns vorgenommen haben. Wir üben üben üben...


    Ich finde, wenn man erst mal einen Gegenstand fest konditioniert hat, wird das mit dem zweiten auch relativ schnell gelingen. Der Groschen muss halt erstmal fallen. Aber ihr versteckt den Gegenstand schon? Oder nur in Sichtweite?


    Priya.

    Ich wüsste wirklich nicht, wo.
    Vielleicht muss ich wirklich mal von diesem Wort ZOS abkommen und nach anderen Sachen wie zb. Gegenstandssuche forschen. Allerdings möchte ich das ja im Hinblick auf evtl. Turniere machen. Dafür würde ich natürlich die Fahrten auf mich nehmen. Nur kann ich es leider nicht ermöglichen, rein für Trainingsstunden jeweils immer über 100 km zu fahren. Ich wohne im nördlichen Zipfel des Westerwalds, grenzt zu Hessen und Nordrhein-Westfalen.

    Zitat

    Dann bist du schlicht zu langsam. Wenn der Hund die Nase am Feuerzeug hat, Click und sofort ist die
    Hand am Feuerzeug und füttert wenn der Hund noch die Nase am Feuerzeug hat. Hand wechseln
    nicht vergessen. Erst wenn das zu 100 % klappt, dann kommt der nächste Schritt.
    Han mit Feuerzeug geht zum Boden wenn der Hund liegt, sofort Click und auch so nahe am Feuerzeug
    belohnen, dass der Hund noch mit der Nase dran ist.


    Ich klicke sofort wenn die Nase das Feuerzeug berührt. Das Problem ist, dass sofort wenn der Click kommt die Aufmerksamkeit direkt zur Futterhand gerichtet wird. Das geht so rasend schnell, natürlich versuche ich zackig dann die Futterhand unter das Feuerzeug zu bekommen, aber der Kerl ist so flink :rollsmile:


    Das Ding ist, dass ich das Ganze so professionell wie es eben geht alleine üben möchte, dass wir evtl mal auf einem Turnier starten könnten. Leider gibt es hier in der Gegend ungelogen wirklich weit und breit keine einzige Hundeschule oder Verein, der ZOS in irgendeiner Art und Weise anbietet. So dass ich mich da komplett allein durchwurschteln muss. Deswegen dachte ich, wenn ich hier noch andere ZOSler kennen lerne, kann man sich ja mal gut austauschen, von evtl. Problemen berichten und sich gegenseitig Tipps oder Hilfen holen.


    Zitat

    Unabhängig davon hab ich die korrekte Ablage trainiert. Noch völlig ohne das Suchen.


    Wie denn? :smile:


    Priya.