Beiträge von Chatterbox

    Da wird alles vorbereitet, trainiert und der Hund Zeigt erlerntes Verhalten welches andere Dinge dann halt ggfalls kaschiert.

    Das ist unter anderem auch was, wo ich mir neulich wieder dachte, dass das doch eher eine Zirkusaufführung als ein Wesenstest ist ... ich mein, klar, es ist schon auch gut, wenn ein Hund sich entsprechend trainieren und stabilisieren lässt, dass er Situation A bis Z gut aushält. Gibt sicher Hunde, die trotz Trainings Schwierigkeiten mit dem Wesenstest (Edit: Also dem Verkehrsteil) haben. Aber es ist schon auch irgendwo albern, würde doch eine wirklich spontane, ungeübte Prüfung 10000% mal mehr über das WESEN des Hundes aussagen, als wenn vor der Prüfung jetzt ewig und drei Tage der aufgehende Regenschirm schöngefüttert wurde.

    Ach ich weiß nicht.


    Aber gut, dann kann ich mit der neuen PO das im Frühjahr 2025 ja richtig entspannt angehen. :lol:

    Mir geht es beim Züchtergeschenk nicht um das Finanzielle. Und wenn sie 30.000 Euro Gewinn machen würde mir dem Wurf, ich möchte ja eine nette Geste verschenken und nichts von Wert. Abgesehen davon, kaufen was sie will, kann sie sich eh, Wurf hin oder her.

    Es ist einfach ein Danke für die Liebe, die Zeit, das Engagement, das in Geld gar nicht zu bezahlen ist. Und im Gegensatz zum Autokauf, was für mich auch einfach nur ein Geschäftsvorgang ist, ist ein Welpenkauf emotional doch ne andere Hausnummer. Für mich, aber auch für die Züchterin. Dem Autoverkäufer wird relativ bumms sein, wie es dem Auto nach Übergabe geht. Und ich habe/möchte auch keine weitere Beziehung mehr zu ihm haben. Bei (m)einer Züchterin schaut das anders aus.

    Haben am Montag ein Unterordnungs-Probetraining in einem anderen Verein. Einem, von dem ich von zwei Bekannten schon richtig Gutes gehört hab und der auch von der Insta-Präsenz einfach so gar nicht altbacken, sondern jung und spaßig wirkt. :applaus: Bin sehr gespannt. :nicken:

    Auf jeden Fall gibt es da (zumindest der Beschreibung nach und was ich gehört habe) ein BH-Training über längeren Zeitraum und ich hoffe mal, dass wir da besser aufgehoben sind. =)


    Ansonsten hätte ich dank Xsara noch einen Verein/eine Trainerin, die ich anschreiben werde.

    Ja, 14 Teams, aber zwei Trainerinnen. Es sind also (wenn alle da sind) 7 Personen pro Team. Und dann gibt es noch zwei Termine, in denen jedes Team Einzeltraining hat.

    Ich persönlich würd da ja reißaus nehmen. :shocked:

    Jop, tu ich auch. Grad die zweite Stunde (Verkehrsteil) gehabt und die Entscheidung ist gefallen. Danke nochmal euch für die Bestätigung und eure Erfahrung.

    Ärgerlich um die 120.00 aber ich mag uns echt nicht den Spaß und den Erfolg am Training verbauen lassen ...

    Danke euch allen, das hört sich ja schon recht eindeutig an. :lol:

    Unser Vorbereitungskurs hat gestern angefangen und ich bin echt sehr hin und hergerissen, was ich von der ganzen Chose halten soll. Und ich tendiere doch sehr dazu, die Prüfung erst nächstes Jahr zu laufen, uns hetzt nichts

    Wenn du keinen zeitlichen Druck hast, würde ich gleich von Anfang an auf den späteren Termin zielen. Es ist so viel schöner und leichter, ohne Zeitdruck zu trainieren, da kann dann sogar Spaß aufkommen. Gleichzeitig gewinnst du mehr Sicherheit, die in der Prüfung auch sehr hilft.

    Wir haben ja Spaß an der Unterordnung, deshalb mach ich das ja. Ich bin echt niemand, der sich selbst oder den Hund durch irgendwas durchprügelt, weil ... warum eigentlich? Ne, mir taugt das voll und der Zwerg arbeitet genial mit. :cuinlove: Und genau das soll so bleiben, das möcht ich mir halt auch nicht durch nen Schnellstart bei der BH, zu schnellem Hilfenabbau, beiderseitigem Frust usw. verbauen. Ich finde es eher schade, dass man im Verein meiner Meinung nach doch etwas unkreativ ist, den Hunden wirklich Spaß an der Zusammenarbeit zu vermitteln bzw. dass zu viel nach Schema F gemacht wird, egal ob das jetzt für das Gespann passt oder nicht. Ist sicher auch schwer, anders zu leisten im Vereinsrahmen, aber so biiiiisschen mehr ging da schon, meiner bescheidenen Meinung nach.

    Das mit der Sicherheit ist ein super wichtiger Punkt.


    Das werde ich sehen, also wie das mit dem Durchsetzen läuft. Heute ist der zweite Tag, da ist aber nur Straßen- und Umwelttraining. Bin gespannt, was wir da so machen (und wie). Am Samstag ist das nächste Mal UO (nachdem DT abgesagt wurde, kann ich da ja hin ...) und da werde ich es mir nochmal anschauen. Aber das stimmt, bevor ich das mit nem schlechten Gefühl mache oder mir was versaue, lass ich es lieber. Aber ich denke, das sollte schon klappen, dass ich da weitestgehend meinen Stiefel mach beim Fußlaufen und helfe/bestätige, wie ich mag. Nur das ist ja auch nicht so ganz Sinn des Kurses. Genau dabei hätt ich gern Unterstützung. :ugly:


    Habe ich das richtig verstanden, dass da 14 :flushed_face: Hunde in einer Gruppe trainiert werden? Wenn das so ist, würde ich schon allein deswegen mir lieber eine andere BH-Gruppe suchen. Ich habe kürzlich auch angefangen mit meinem Kleinteil in unserer BH-Gruppe zu trainieren. Aber hier sind wir immer zu zweit oder maximal zu dritt und das finde ich gerade für den Aufbau auch gut so. Ansonsten kann sich der Trainer doch gar nicht auf einzelne Teams konzentrieren.

    Ja, 14 Teams, aber zwei Trainerinnen. Es sind also (wenn alle da sind) 7 Personen pro Team. Und dann gibt es noch zwei Termine, in denen jedes Team Einzeltraining hat.


    Super, was ihr zu den Vereinen schreibt. Dann werde ich mal keine Scheu haben und bei einem anderen Verein schnuppern. =) Ist halt schade, weil "meinen" Verein erreich ich in 5 Min (Auto) / 15 Min (Rad) / 25 (zu Fuß), zu den anderen bräuchte ich 20 Minuten mit dem Auto, aber das wär's mir dann auch wert.

    Unser Vorbereitungskurs hat gestern angefangen und ich bin echt sehr hin und hergerissen, was ich von der ganzen Chose halten soll. Und ich tendiere doch sehr dazu, die Prüfung erst nächstes Jahr zu laufen, uns hetzt nichts und naja, wegen der Sache würde ich auch gern mal die erfahrenen Hasen und Häsinnen hier fragen: Wie sehr versaut man sich die Unterordnung, wenn man zu schnell die Hilfen abbaut? Kann man notfalls nach der BH nochmal "resetten", wieder mehr helfen, und das dann schön sauber abbauen?

    Das Ding ist nämlich, dass ich glaube, dass wir den Unterordungsteil schon hinbekommen würden. Nur will ich es eigentlich nicht einfach hinbekommen, sondern ich will ne schöne Unterordnung laufen und mir aber vor allem für später nichts kaputt machen.


    Und das war gestern eben recht ernüchternd, als ich fragte, ob wir bei dem Hilfenabbau begleitet werden, dass das unser Hauptthema wäre. Antwort "die musst du einfach langsam immer weniger werden lassen". Joa, danke für nichts. :lol: Und gleichzeitig wird verlangt, dass alle Hunde schon 100 Meter weit Fuß laufen, Leckerli soll es erst am Ende geben (wir sollen es auch nicht in der Hand haben), völlig bumms, wie weit der Hund im Aufbau schon ist, wie viele Hilfen noch nötig wären etc. Wie das Fußlaufen der Hunde dann aussieht, brauch ich nichts weiter zu sagen, glaub ich.

    Auf jeden Fall ist das genau das, was ich NICHT möchte ... grmpf.


    Gestern wurde mit der Wesensprüfung durch Chipablesen gestartet und das war für mindestens 10 der 14 Teilnehmer schon ein riesen Akt. Entweder die Hunde sind zurückgewichen/haben sich massiv entzogen, haben geknurrt oder rumgefiddelt wie blöd, aber kaum einer konnte sich einfach mal kurz den Chip auslesen lassen. Dementsprechend lang hat das alles gedauert, sodass für Unterordnung dann kaum mehr Zeit war. Und so wie sich die Hunde verhalten haben gestern, seh ich schon kommen, dass die Wesens- und Umwelt- und Straßenteile viel geübt werden, was halt so gar nicht unsere Baustelle ist. Ich würd lieber schöne und vernünftige UO machen.


    (...) man hört vielleicht etwas Frustration raus.


    Ich mein, das war jetzt gestern die erste Stunde. Meine Idee wäre jetzt, den Kurs weiter zu machen, in der UO nur das zu machen, was mir sinnvoll erscheint, parallel selber daheim fleißig üben und die Prüfung aber im Zweifel nicht zu gehen.

    Nur, ich hätte so gern gute Begleitung bei der Unterordnung. :no: Es gibt einen Verein, der mich da noch interessieren würde. Wisst ihr, ob man grds. in zwei Vereinen trainieren kann? Oder ist das ein (un)geschriebenes No-Go? Der Verein, der mich noch interessieren würde, bietet nämlich wiederum kein THS an und da möchte ich unbedingt dabei bleiben ...


    Oder, hat sonst jemand von euch Tipps für gute Unterordnungs-Trainer im Münchner Raum? Wär bereit, so 100 Kilometer zu fahren, wenn es z. B. nur 1x im Monat wäre.

    Ist das nicht ein Widerspruch? Der DSH -war- beliebter Familienhund, weil da die Lebensumstände, der gesamte Lebensalltag, die gesellschaftlichen Bedingungen einfach noch ganz andere waren. Da war es vielleicht auch eher wurst, ob man den DSH gehandelt bekam. Da war mehr Toleranz für "nicht gehandelte" Hunde oder sie kamen halt in den Zwinger.

    Du, für mich ist das total ok. So ein Boom tut keiner Rasse gut. Aber das was ich so mitkriege ist mitnichten so, dass heute alle Hunde top erzogen und unkompliziert sind. Vielen Hunden würde es auch sehr gut tun, wenn die zeitweise im Zwinger mal bisschen Abstand zu ihren Menschen bekämen und ausgeglichenere Besitzer hätten. Von Wesensschwächen mal ganz ab, das belastet auch sehr viele Halter.


    Aber ja, natürlich war die Einstellung anders. Da war ein Hund der bellt ein Hund der aber gut aufpasst. Heutzutage kriegen die Besitzer doch ne halbe Sinnkrise, wenn ihr Hund anschlägt und stressen sich total mit irgendwelchen unsinnigen Erwartungen und Perfektionismus. Hilfe, mein Hund verhält sich wie ein Hund.

    Genau das meine ich, und das hat ja erstmal nichts mit "nicht gehandelt bekommen" zu tun, wenn sich ein Gebrauchshund so verhält, wie sich die halt verhalten.

    Und das mit dem Zwinger war auch nicht (negativ) wertend gemeint von mir. Zumindest nicht pauschal. Ich find's furchtbar, wenn Hunde im Zwinger vor sich hin vegetieren und nur aufn Platz rausdürfen, wo es dann mit Brüll und Drill abgeht. ABER Zwinger als Auszeit, kein Ding. Nur das sieht heute kaum wer so, sondern es ist ja eher das Gegenteil, jeder Furz dreht sich um den Hund, 18276354 Euro werden reingesteckt und am Ende sind Hund und Mensch gestresst ...

    Also ich glaub, unterm Strich meinen wir Ähnliches. :D

    Gebrauchshunde passen sehr gut in das Leben von normalen Menschen, nicht grundlos war grade der DSH jahrzehnte die beliebteste Hunderasse, auch als Familienhund. Der DSH war aber in der Tat irgendwann gesundheitlich sehr belastet, was ein Boom eben mit sich bringt. Mittlerweile steht die Rasse wieder sehr gut da. Aber zumindest meine beobachtung ist, dass selbstbewusste, charakterstarke Hunde eher nicht das sind, was man heutzutage in der breiten Masse händeln kann und haben möchte

    Ist das nicht ein Widerspruch? Der DSH -war- beliebter Familienhund, weil da die Lebensumstände, der gesamte Lebensalltag, die gesellschaftlichen Bedingungen einfach noch ganz andere waren. Da war es vielleicht auch eher wurst, ob man den DSH gehandelt bekam. Da war mehr Toleranz für "nicht gehandelte" Hunde oder sie kamen halt in den Zwinger.


    Vielleicht ist es auch Corona und das damit alles eingeschlafen ist. Seit Wochen wird auch versucht, ein Welpentreffen bei meinem Labrador zu organisieren, letztendlich wird immer wieder abgesagt, weil dann doch nur zwei dabei wären, der Rest sagt teilweise noch am gleichen Tag ab. Finde ich auch unfassbar, da stellt sich jemand hin, bereitet Kuchen vor, organsiert alles und dann sind die Leute so unzuverlässig oder haben sowieso gar kein Interesse. Schade, echt schade.

    Da stimme ich zu. Das erlebe ich auch auf verschiedensten Ebenen, dass Corona da etwas gemacht hat mit den Menschen. Weniger Verbindlichkeit, mehr Zuhause-Zeit usw.

    Interessante Diskussion mit den Vereinen, vor allem für mich auch recht aktuell gerade.

    Kann es sein, dass es auch mit der Professionalisierung im Hundebereich zu tun hat? Dass es im Vergleich zu früher sooo wahnsinnig viele Hundeschulen gibt, während man früher halt zum Verein gehen -musste-, wenn man seinen Hund beschäftigen wollte? Und bei den Hundeschulen gibt es die, die auf Glanz und Wow machen (und die Kunden das vielleicht nicht oder erst später checken, dass es vielleicht nicht so das Gelbe vom Ei ist), es gibt die Kunden, die denken, Hundeschule kostet Asche, Verein ist quasi umsonst, also muss Hundeschule ja das Bessere sein (ohne sonst überhaupt was zu hinterfragen). Und dann gibt es noch die wirklich guten Hundeschulen/Trainer, bei denen man halt wirklich besser aufgehoben ist als im Verein, in dem man vielleicht noch bisschen hemdsärmeliger die Unterordnung macht, weil das passt schon so, den Aufbau hat der Hubert 1953 schon so gemacht! Sprich dass Leute, die wirklich Ambitionen haben bzw. eine individuelle, hochwertige Betreuung wollen, inzwischen einfach auch das Angebot finden.

    Edit: Damit meine ich NICHT, dass es das in den Vereinen nicht geben kann, bitte nicht falsch verstehen!

    Ich denke insbesondere im IGP Sport ist das Problem eher, dass der Großteil der Leute einem Gebrauchshund gar nicht mehr Herr wird. Und wenn man das Erziehungsthema nicht gewuppt bekommt, ist Sport in sehr weiter Ferne

    Da weiß ich nicht, ob IPG nicht allgemein eher nen Imageverlust (sag ich mal so) erlitten hat? Also weniger, dass keiner mehr Gebrauchshunden Herr wird, sondern dass Gebrauchshunde schlechter in das Leben vom Normalmenschen passen und dass Schutzhundesport eben "out" ist und Hoopers und Rally Obi dafür boomt.