Kartoffelstampf mit Ziegenmilch
Stichfleisch mit Karotte und Wildkräutern, Schuß Lachsöl
TroFu-Leckerchen auf dem Spaziergang und ein Stück getrockneter Pansen Mittags
Beiträge von Quarus
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Sich einen Mantel zu beschaffen, dürfte auf jeden Fall richtig sein. Hundi kann ja auch mal krank werden, da ist man froh, das Körperchen warm halten zu können. Wegen "unten zu" google mal nach den Mänteln oder Overalls von Hurtta. Solche hab ich für meine Boxer.
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Einbrecher/Kriminelle sind auch nicht mehr das, was sie mal waren...
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Was Du lehren willst, ist das gängige "Vorausschicken" nach IPO. Das Einfachste ist, Du suchst Dir einen Hundeplatz, der diese Ausbildung anbietet, und fragst mal nett nach, ob Dir jemand konkret für Deinen Hund dafür ein paar Tips geben kann.
Ergänzung: das Dummy-Training der Retriever beinhaltet auch das Einweisen in Richtungen, davon habe ich aber keine Ahnung
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Naja - manche Dobermänner, die ich erlebt habe, mußten vor herabfallenden Blättern "geschützt" werden. Aus dubiosen Vermehrungen gibt es so viele wesensschwache Dobermänner (auch andere "gefürchtete" Gebrauchshundrassen), das man als Angreifer wirklich gute Chancen hat, daß der Hund als erstes die Flucht ergreift.
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Ich komme auch aus Thüringen. Als vor gut 4 Jahren mein Hund starb, hat die telefonische Abmeldung auf dem Ordnungsamt genügt. Noch ist es ja keine Pflicht, einen "Totenschein" für einen Hund ausstellen zu lassen!
Sehr traurig der aktuelle Todesfall, und dann noch solche Gedanken wälzen zu müssen...
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Ich habe nur sehr begrenzte Erfahrungen, mir hat sich aber vor einigen Jahren ein anfänglich äußerst scheuer Streuner an meiner Arbeitsstelle so eng angeschlossen, das ich es nicht übers Herz brachte, ihn über Weihnachten/Neujahr unversorgt zu lassen. Nach einigen Tagen, die er in einem ruhigen Zimmer auf dem Schrank verbrachte, taute er auf und entwickelte sich zur perfekten Wohnungskatze. Ich konnte Freigang bieten, er hat sich aber keine 10 m von der Haustür entfernt. Man hatte das Gefühl, daß er von der Freiheit absolut genug hatte und auf keinen Fall sein warmes Plätzchen verlieren wollte. Ich habe mich oft gefragt, was wohl seine Vorgeschichte war... so KANN es auch gehen...
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@ Nightstalcer & sbylle
Ich bin Boxerhalter - eine Rasse, die permanent im Ruf der "Überzüchtung" und Krankheit steht. Aber auch eine der wenigen Rassen, die als Zuchtvorraussetzung Ausdauerprüfung und Arbeitsprüfung hat.
Bezüglich des Kupierens bin ich zwiegespalten. Den Boxer betrifft es ja auch, bei Rute und Ohren. Anfangs war ich skeptisch, ob züchterische Benühungen um das "korrekte Ohr" und die "korrekte Rute" nicht wesentlich wichtigere Probleme in den Hintergrund treten liessen. Das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Erstaunlicherweise sind sehr viele Ruten normal entwickelt und die Ohren flattern vielleicht mal, das tut der Funktionalität aber keinen Abbruch.
Die zuchtbuchführenden Vereine im VDH (BK und IBC) wollten auch die Standardänderung, trafen dabei aber auf massiven Widerstand der viel größere Zahlen züchtenden Länder wie Frankreich, Spanien und Italien. Das ging so weit, daß allen Ernstes mit der Schaffung einer Rasse wie "Europäischer Boxer" gedroht wurde, sollte D auf seine naturbelassenen Ruten und Ohren als einzig erlaubte Form lt. Standard bestehen. Damit wäre die deutsche Population in der FCI isoliert gewesen. Also erlaubt der Standard in Ländern ohne Kupierverbot das Kupieren noch. In D war das Kupierverbot allerdings bedeutend schneller angenommen worden als z.B. beim Dobermann. Es dürfen aber kupierte Hunde, welche importiert wurden, zur Zuchttauglichkeit und auf Prüfungen geführt werden. Das ist in meinen Augen richtig, weil es den Genpool nicht verarmen läßt. Immerhin sieht man jetzt schon mehr ausländische Züchter, speziell die, welche stärkeren Austausch mit D pflegen, mit unkupierten Hunden. Es wird sich langfristig durchsetzen, hoffe ich.
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Zitat
Ich finde es sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Den VDH kritisieren, heisst nicht alle Dissidenzvereine gut zu finden. Man muss jedes Ding für sich betrachten.Die in bester Absicht und Unwissenheit unter dem Dachverband betriebene Inzucht und Übertypisierung hat de facto bei sehr vielen Rassen zu einem genetischen Flaschenhals geführt. Das Problem löst man nicht durch weitere Auswahl, also weitere Verkleinerung des Genpools. Das ist biologisch nicht möglich, was an genetischen Varianten verloren ist, ist verloren.
Bei meiner Rasse, die weltweit verbreitet ist, wird viel "altes Blut" über die gezielte Einfuhr von Zuchthunden oder Auslandsdeckakten zurückgeholt. Das geht von Rußland bis Canada. Leider ist diese "Rückfuhr" nicht ganz risikolos, da die deutschen Vereine mit Abstand die strengsten Zuchtordnungen der Rasse haben, und aus anderen Populationen nur begrenzt Informationen über Defekte vorliegen, die hier bereits weitgehend zurückgedrängt wurden.
ZitatDer VDH ist in der einzigartigen Position, in den Zuchtvereinen ein Umdenken einzufordern. Sinnvolle Einkreuzungen zuzulassen; die absurde Überbetonung der äusserlichen Merkmale zurückzustellen; die körperliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Zuchttiere auch bei "Showzuchten" sicher zu stellen. Also den eingeschlagenen Irrweg einzugestehen und zu korrigieren.
Ich sehe nicht, dass das passiert. Das Argument, dass andere es auch nicht besser machen (was stimmt!), zählt für mich nicht. Der VDH sollte Vorreiter sein.
Was Du forderst, wäre diktatorische Herrschaft. So funktioniert aber ein auf demokratischen Grundprinzipien aufgebauter Verband nicht. Das ist in der DDR versucht worden, wo per "Erlaß von oben" die Rasse des Schweren Warmblutes über Verdrängungskreuzung vernichtet werden sollte. Und selbst da haben sich Züchter quergestellt und Widerstand geleistet...
An der Basis, in den Vereinen, muß das Umdenken stattfinden, und tut es auch, das ist aber ein langwieriger Prozeß, weil er mittels Überzeugung funktionieren muß. Und es ist IMMER ein erzkonservativer Kreis vorhanden, der "geknackt" werden muß.
Aber ich stelle die Frage gerne noch mal:
ZitatWelche Rassen wurden in der vom VDH kontrollierten Hundezucht in den letzten Jahrzehnten konkret verbessert? Ich bin sicher, dass hier Leute mit mehr Ahnung sind als ich, die diese Frage beantworten können.
Ich habe zu wenig Ahnung von anderen Rassen, bei meiner Rasse kann ich aber gute 30 Jahre aus eigener Erfahrung überschauen und habe auch viel in die Vergangenheit recherchiert. Eindeutig ist die Lebensdauer gestiegen (ohne ärtzliche "Intensivmedizin"), HD ist weit zurückgedrängt worden im Vergleich zu den 60er Jahren, Hasenscharten und Spaltrachen treten nur noch sehr vereinzelt auf, Ventilnasen gibt es so gut wie keine mehr, Hodenfehler wurden reduziert, kongenitale Herzerkrankungen und Spondylose sind im Monitoring.
Was ein ungelöstes Problem ist und woran seit Jahren geforscht wird, ist die überdurchschnittliche Neigung zu Tumoren. Ich wäre froh, wenn es da mal einen Durchbruch gäbe.
Ansonsten wird seit einigen Jahren bei Zuchttauglichkeitsprüfungen auf die korrekte Länge des Nasenrückens verstärkt geachtet, wobei es nach meinem und dem Geschmack vieler anderer gern noch ein Zentimeter mehr sein dürfte. Aber die Ausländer, die aufgrund der wenigen zu beachtenden Zuchtkriterien die Ausstellungen dominieren, geben leider noch die Mode des Übertyps vor. Allerdings sind Ausstellungen für eine Zuchtzulassung nicht erforderlich.