Beiträge von Emma89

    Danke! Es wäre optimal, wenn wir beide Betreuungsmöglichkeiten mischen könnten. Das wollen wirdiese Woche klären. Wäre natürlich recht viel verlangt...
    Heute ist Emil auf jeden Fall schon problemlos in die Hundetagesstätte gegangen. Ich bin trotzdem aufgeregt ;)


    LG
    Emma

    Hallo,


    leider ist unsere Gassigängerin abgesprungen. Nachdem wir uns bei unserer Suche zunächst wenig Hoffnungen gemacht haben, stehen wir nun vor einem Luxusproblem und ich würde mich über eure Meinungen und Erfahrungen freuen!


    Zur Ausgangslage:
    Da wir berufstätig sind muss Emil von montags bis donnerstags fremd betreut werden. Emil ist sehr sensibel. Unser Problem sind Hundebegegnungen aufgrund seiner Unsicherheit, wir sind im Training.


    Nun haben wir eine Gassigängerin gefunden, die Hundetrainerin ist und Emil täglich mindestens eine Stunde zum Spaziergang abholt. Wenn wir möchten, nimmt sie ihren für schwierige Hunde ausgebildeten eigenen Hund mit.
    Außerdem haben wir eine Hundetagesstätte gefunden. Die Betreuerin ist Tierarzthelferin und arbeitet neben der Pension im Tierschutz. Sie hat drei eigene Hunde und einen Pflegehund und zwei Tageshunde, die abwechselnd kommen. In der Urlaubszeit können ein bis zwei andere dazukommen, mehr nimmt sie aber keinesfalls auf.


    Beide Frauen wirken sehr erfahren und vertrauenswürdig.
    Preislich gibt es keinen Unterschied.


    Ich verzweifel an der Entscheidung! Beides hat große Vor- und Nachteile.


    Ich habe mir bisher folgende Gedanken gemacht:


    In der Hundetagesstätte kann Emil besseres Sozialverhalten lernen. Sollte er schlechte Erfahrungen machen, sind Trainingsrückschritte zu erwarten. Beim Probetag gab es außer Zurechtweisungen der Hunde, im normalen Rahmen, keine Zwischenfälle. Emil zeigte sich unsicher, aber interessiert.
    Bei der Gassigängerin hingegen, können Hundebegegnungen individuell trainiert werden. Wenn sie ihren Hund mitbringt, hat Emil trotzdem Artgenossenkontakt. Ihr Hund ist sehr souverän, im HuTa-Rudel leben unter anderem Angsthasen, die teilweise auch Probleme mit Hundebegegnungen habe.


    Ein großer Vorteil der Hundetagesstätte ist die Zuverlässigkeit. In den Schulferien müsste Emil, wenn wir uns für die GG entscheiden zu meiner Schwiegermutter und bei einer Privatperson ist das Risiko einfach größer, dass man wieder ohne Betreunng da steht. Dann wäre der Platz in der HuTa sicher auch vergeben.
    Aber: Emil hat sich im Tierheim dominant verhalten und er maßregelt sehr deutlich, wenn ihm etwas nich passt. Was ist, wenn er sich auf Dauer so verhält, dass die Hundetagesstätte ihn nicht mehr betreuuen möchte...


    Einen großen Vorteil in der privaten Betreuung zuhause, sehe ich aber in der Sicherheit für den Hund und damit in der Beruhigung für mich. Krankheiten, Verletzungen beim Raufen, Spaziergänge mit ca. sechs Hunden, die Autobahn in der Nähe... :fear: Ich befürchte ich habe permanent Sorge um Emil. Im Magen liegt mir auch, dass die Betreuerin die Hunde hin und wieder stundenweise alleine lassen muss.


    Nach der HuTa finden wir Emil wahrscheinlich nur noch im Sofa. Für Kopfarbeit und Spaziergänge wird er sich nicht mehr begeistern können. Andersherum bin ich auch froh, wenn ich groggy von der Arbeit komme und mein Freund auf Dienstreise ist, einfach aufs Sofa fallen zu können.
    Zu viel Stress in der HuTa? Langeweile zuhause?


    Morgens müssten wir Emil um 7 Uhr zur HuTa bringen, sind also nicht so flexibel wie bisher. Dafür könnten wir aber nach der Arbeit noch was unternehmen, weil Emil dann ausgelastet ist und nicht alleine war.


    Ist es sinnvoll, dass Emil sich Verhaltensweisen abguckt, oder hat er dann Blödsinn im Kopf? Möchte ich es darauf ankommen lassen?


    Mit dem Gassigang in der Mittagszeit und dem Alleinebleiben haben wir gute Erfahrungen gemacht. Emil schläft einfach, wenn niemand hier ist. Nach dem Probetag kann ich nicht einschätzen, wie er sich in der Hundetagesstätte entwickelt und, ob er gerne hingehen wird.


    Ich würde mich über ein Brainstorming aufgrund eurer Erfahrungen freuen :bindafür:


    Vielen Dank und liebe Grüße
    Emma

    Hallo,


    wir suchen einen zuverlässigen Gassigänger mit Hundeerfahrung, da unsere Betreuung abgesprungen ist.


    Emil möchte von montags bis donnerstags in der Mittagszeit (oder vor- und nachmittags) mindestens eine Stunde spazieren gehen.
    Er ist es gewohnt mit anderen Hunden zu laufen, jedoch ist er bei Begegnungen mit fremden Hunden sehr unsicher.


    Emil ist gut erzogen und wickelt jeden um den Finger. Er ist vier Jahre alt, kastriert und etwa so groß wie ein Dalmatiner.


    Wir wohnen in Leeden. Sollte es nicht anders möglich sein, können wir Emil aber im Umkreis (oder Richtung Osnabrück und Münster) morgens bringen und am späten Nachmittag abholen.
    Natürlich erwarten wir keinen reinen Freundschaftsdienst und werden uns sicher einig.


    Wir freuen uns auf Nachrichten und können uns gerne mal zum Spazierengehen verabreden.


    Liebe hoffnungsvolle Grüße
    Emma

    Aber deine Meinung/Ansicht, dass du kein Verständnis dafür hast wenn sich jemand einen Welpen holt ist weniger eingefahren?

    Gut, da ist meine Meinung vielleicht übertrieben. Das gebe ich zu, weil ich einfach zu viele ältere tolle Hunde kennengelernt habe, die aufgrund ihre Alters und damit die scheinbare Unerziehbarkeit nicht vermittelt werden.
    So ein bisschen Verständnis habe ich ja auch, dass man sich einen Welpen holen möchte. Ja, der Hund gewöhnt sich gleich an die Kinder und den Trubel und es ist auch schön ihn aufwachsen zu sehen.
    Ich sehe aber auch die Nachteile wie die viele Arbeit und, dass man den Hund eben gut erziehen muss. Wieviel Junghunde werden im Tierheim abgegeben, weil eben doch zu wenig Zeit für die Erziehung aufgewendet wurde, oder die Besitzer völlig uninformiert waren (das möchte ich der TE natürlich nicht vorwerfen).
    Und das es schwieriger ist einen geeigneten Tierschutzhund zu finden, das glaube ich sofort! Ich meine nur, dass man es wenigstens versuchen sollte. Ich persönlich, würde eben warten bis ich den passenden Hund finde.

    denn er war Deutscher Jagdterrier-Mischling.

    Hier habe ich aus meinem Privatleben ein tolles Beispiel: Eine Freundin hat einen deutschen Jagdterrierwelpen geschenkt bekommen. Bei der ersten Routineuntersuchung und Impfung, zog der Tierarzt allenernstes Kettenhandschuhe an. Das sei ja "eine gefährliche Rasse und mit Kindern absolut unverträglich".
    Meine Freundin (damals schwanger) hat viel hin und her überlegt, ob sie den Hund abgibt und ist das Risiko eingegangen. Und was soll ich sagen: Oskar und die beiden Mädchen sind ein Herz und eine Seele! Da kann man auch mal versehentlich am Fell ziehen, oder was auf den Hund fallen lassen. Der Lütte liebt seine Familie.

    Da hast du völlig Recht! Wir haben mit anderen (und viel größeren) Baustellen gerechnet. ABER wir haben Emil als offiziellen Problemhund adoptiert, der seit vier Jahren im Tierheim saß, angeblich wegen einem Beißvorfall in privater Vermittlung nach kurzer Zeit zurückgegeben wurde, ein Tierheim ihn töten wollte und ein Tierheim nicht mit ihm klar kam und ihn an ein weiteres vermittelte. Bei uns durfte außer uns keiner mit ihm Gassi gehen, das war zu gefährlich. Wenn wir einen Kinderwunsch hätten, hätten wir uns sicher für einen anderen Hund entschieden.
    Und wer weiß wie sich ein Zuchtwelpe wirklich entwickelt?

    Und beim Probetag hat sich ja auch gezeigt, dass er nicht mit anderen Hunde klar kommt. Das Risiko sind wir dann im Bewusstsein eingegangen und haben uns bestmöglich drauf eingestellt.


    (sorry, kann gerade irgendwie nicht editieren)


    Ich betone nochmal, dass ein Zuchtwelpe genauso perfekt zur TE-Familie passen kann. Man kann das nur einfach nicht pauschalisieren.

    Was du sagst Dagmar ist mir auch schon augefallen. ich han die tierschutzseiten hier durchforstet und die wenigsten Hunde, die von alter, Größe und genereller Sympathie passen würden, werden als kleinkindtauglich beschrieben..

    Das liegt aber auch daran, dass seriöse Tierheime mit diesen Aussagen sehr vorsichtig sind. Die Mitarbeiter sind äußerst darauf bedacht perfekte Umstände für die Hunde zu finden und das Risiko, das ein Hund den Weg Tierheim zurück findet, ist eben größer, wenn Probleme wegen Kindern entstehen. Ganz selbstverständlich, dass Eltern da empfindlicher sind. Es gibt sogar Tierschutzvereine, die grundsätzlich nicht an Familien mit nicht standfesten Kindern (bzw. erst ab 12 Jahren) vermitteln soweit ich weiß.


    Ich kann mir vorstellen, dass Pflegestellen (bestenfalls mit Kindern) für euch eine gute Wahl sind. Ist natürlich Glückssache, dass der Richtige bei euch in der Nähe wartet. Auch da einfach mal informieren! Ruhig bei Tierschutzvereinen oder Hundetrainern nach Ansprechpartnern fragen.
    Manche Hunde sitzen monatelang in Pflegestellen. Da kann man die Charaktere sicher gut einschätzen. Besser, als beim Zuchtwelpen.



    Nur ich persönlich bin halt lieber die sicherere Variante gegangen (Klar kann auch ein als Welpe eingezogener Hund vom Züchter Probleme mit den Kindern haben, aber die Gefahr würde ich bei richtiger Rasse- und Züchterwahl sowie richtigem Umgang mit dem Hund und Erziehung des Hundes als recht gering ansehen).

    Ich mache mir da lieber selbst ein Bild und gehe mit dem Hund spazieren, mache Probetage und habe vielleicht sogar die Möglichkeit im schlimmsten Notfall den Hund zurückzugeben. Gerade auf Pflegestellen kann viel über den Hund erzählt werden.
    Rasse und Eltern können zwar passen, aber trotzdem fällt der Hund aus dem Muster.
    Und wie gesagt: Ich habe überhaupt nichts gegen Zuchthunde im Allgemeinen. Ich habe (außer in Ausnahmefällen wie zum Beispiel Rückzüchtungen zum Wohl der Tiere) einfach was gegen Zucht und natürlich erst Recht gegen Vermehrer, die oft schwer zu unterscheiden sind...


    Du dachtest m.E. ja auch nicht, als dein Emil im Oktober bei dir einzog, dass er sich SO entwickelt, oder?

    Da hast du völlig Recht! Wir haben mit anderen (und viel größeren) Baustellen gerechnet. ABER wir haben Emil als offiziellen Problemhund adoptiert, der seit vier Jahren im Tierheim saß, angeblich wegen einem Beißvorfall in privater Vermittlung nach kurzer Zeit zurückgegeben wurde, ein Tierheim ihn töten wollte und ein Tierheim nicht mit ihm klar kam und ihn an ein weiteres vermittelte. Bei uns durfte außer uns keiner mit ihm Gassi gehen, das war zu gefährlich. Wenn wir einen Kinderwunsch hätten, hätten wir uns sicher für einen anderen Hund entschieden.
    Und wer weiß wie sich ein Zuchtwelpe wirklich entwickelt?

    der Hund war 1 Jahr lang super er hat sehr viel gelernt es war perfekt und nach einem Jahr hat er seine Fassade abgelegt. Meine Trainerin hat das schon sehr oft erlebt das tierschutz hunde oft noch schüchtern sind und erst wenn sie wirklich angekommen sind ihr wahres Gesicht zeigen jeder Hund braucht dazu unterschiedlich lange. In unserem Fall war sein wahres Gesicht sehr gefährlich und nachdem er mich zum wiederholten Mal gebissen hat

    Samita, ich möchte dich nicht angreifen, aber kann es nicht sein, dass in eurer Erziehung etwas schief gelaufen ist, oder das der Hund ein negatives Erlebnis hatte, von dem ihr nichts mitbekommen habt? Also das auf das wahre Gesicht des Tierheimhundes zu schieben, finde ich sehr vereinfacht. Vom Hundetrainer ehrlich gesagt unmöglich.
    Ein Jahr Eingewöhnungszeit kommt mir auch außergewöhnlich lang vor. Drei Monate scheinen mir da eher normal...


    LG
    Emma