Beiträge von Korki

    Heute waren wir zur Gruppenunterordnung. Ich hab mich jetzt entschieden, dass ich die BH erstmal nur mit Jodie mache. Die beiden sind so unterschiedlich in ihrer Auffassungssgabe, da ist es mir lieber, mich erstmal nur auf einen Hund zu konzentrieren.


    Bei uns im Verein läuft es so, dass es erstmal so eine Art "Rudeltraining" gibt. Das mach ich mit beiden Hunden. Dann beginnt irgendwann das Gruppen-UO Training. Dafür muss Hump dann in die Box. NAch dem Training gibt es noch ein bißchen spielen mit allen, dafür kommt er dann wieder raus.


    Für Jodie und mich war es ja heute erst das zweite Training aber die Maus macht das sooo super, ich bin ganz verliebt :herzen1:

    Sagt mal, gibt es ein gutes Buch zum Training für die Begleithundprüfung? Ich fange ja gerade erst an. Vor zwei Wochen hatten wir die erste Trainingsstunde.


    Ich würde mich gerne mal in Ruhe einlesen: Auf was kommt es an und welche Trainingsmethoden gibt es dazu. Dann würde es mir leichter fallen, im Alltag mit Jodie zu üben...

    @Schneewittchen17 Ich würde eine Mischung aus beidem machen. Zum einen seine Angst akzeptieren und ihm helfen, in dem du den Abstand zu dem anderen Rüden vergrößerst bzw. die Straße wechselst etc. Du schreibst ja, dass würde dein Hund auch selber machen, wenn er ohne Leine ist. Zeig ihm, dass du sein Bedürfnis verstanden hast und zwing ihn nicht dichter ran. Und trotzdem bei Hundekontakt ruhig bleiben. Du sagst, das machst du ja auch schon. Keine große Sache drauß machen. Umkehren würd ich jetzt auch nicht. Aber wie gesagt, gib ihm den Raum den er gerade braucht.


    Außerdem seh ich es genauso wie 'Zuckerfee'. Du musst mit deinem Nachbarn sprechen, dass der seinen Hund in den Griff bekommt bzw. einen höheren Zaun zieht. Das geht ja gar nicht!

    Dein ganzer Post ist total am Thema vorbei... :/

    Bei mir war es genau anders herum. Da kam die Hündin zum bereits vorhandenden Rüden.


    Zur Pinkelfrage: Mein Rüde pinkelt auch beim Gassi erstmal einen "großen Strahl am Stück" hat aber dann auch noch genug "über" zum späteren markieren xD . Er pinkelt auf der Wiese gerne wie ein Mädchen, meist ist es so ein Zwischending (hocken mit angehobenen Bein :headbash: ). Ich lasse ihn auf gar keinen Fall an Hauswände, Gartenzäune und Autos pinkeln. Das finde ich super eklig.


    Zum Hundekontakt: Ja, es gibt Hunde, die mit Rüden nicht gut klar kommen aber doch auch Hündinnen, die mit anderen Hündinnen nicht gut können, oder?


    Es gibt zwei Möglichkeiten: 1) Ich hab Zeit und das Umfeld stimmt (viel Platz für die Hunde). Wenn mir jemand begegnet und ich Lust auf Hundekontakt habe, frage ich denjenigen, ob wir die Hunde losmachen wollen (ich nehm meine beiden immer erstmal vorsichtshalber an die Leine) und dann klärt sich auch die Hündinnen-/Rüdenfrage. Das mach ich aber NUR, wenn ich Zeit und Ruhe habe und genug Platz ringsrum ist. NIE aufm Bürgersteig, wenn wir gerade nur von A nach B wollen. Das ist mir zu stressig.


    2) Das Bürgersteigszenario mit beiden Hunden an der Leine: Es ist tatsächlich so, dass, seit die Hündin da ist, mein Rüde mehr nach vorne geht, wenn er oder vor allem sie den anderen Hund doof findet. Da reicht schon das der andere mit erhobener Rute fixiert und mein Großer ist alarmiert. Er beschützt sie halt. Gerne schickt ihn meine Hündin auch gezielt los. Da reicht ein empörtes "Wuff" aus ihrer Schnute und der Große krempelt sich die Fellärmel hoch. Meine Taktik in solchen Situationen - ich seh den anderen Hund zu erst und konzentrier mich sofort auf den Großen. Je nach seiner Körperhaltung, Anspannung, etc. interveniere ich frühzeitig. Manchmal reicht Ansprache, um hin wieder runter zu holen, manchmal muss ich ihn beim vorbeigehen mit dem Bein blocken... Aber jaaaa, das hat sich verstärkt, seit die Maus da ist...


    Ansonsten läuft es mit meinem gemischten Doppel super. Sie sind wie ein altes Ehepaar. Sie spielen überhaupt nicht miteinander, liegen auch nicht zusammen in einem Korb, geschweige es wird sich geputzt gegenseitig. ABER bei den Spaziergängen merkt man es deutlich, dass sich mein großer sehr, sehr stark an der Hündin orientiert. Sie machen eigentlich immer alles zusammen bzw. sie macht es vor. Jede Pipistelle wird zusammen beschnüffelt, jedes Mauseloch zusammen bearbeitet, sie sind immer im Doppelpack unterwegs. Letztes Wochenden war ich allein mit der Hündin weg. Der Große blieb zu Hause bei meiner Tochter und meinem Freund. Der war so von der Rolle, dass sowohl ich als auch Jodie weg waren, dass es fast unmöglich war mit ihm Gassi zu gehen. Der hat nicht gepinkelt, nicht gekackt und sich kaum vom Hosenbein meines Freundes bzw. meiner Tochter weggewagt. Das fand ich mega interessant!


    Sollten deine beiden intakt sein, musst du natürlich ganz dolle aufpassen, wenn deine Hündin läufig ist. Du solltest dir schon im Vorfeld überlegen, wie du das händeln willst... Meine Freundin muss ihrer Rüden immer vorüber weggeben, wenn ihrer Hündin Stehtage hat, weil er sonst total ausflippt. Selbst in getrennten Räumen...

    Kann es vielleicht sein, dass sie beschwichtigt?


    Das viele Lecken und auch das Pföteln können auch Beschwichtigungssignale sein ... Du bist ihr ja noch total unbekannt und sie kann dich vielleicht nicht richtig einschätzen.Vielleicht ist es ihr zu viel Körperkontakt auf einmal und es wird ihr unheimlich. 3 min streicheln empfinde ich z.B. als ganz schön lange.


    Vielleicht hast du Anzeichen übersehen, dass es ihr zu viel wird und da sie noch kein Alternativverhalten kennt, hat sie geknurrt und geschnappt...


    Das sind nur Vermutungen. Aber ich würde erstmal wieder bißchen den Grad des "aktiven" Körperkontakts runterfahren und sie einfach erstmal nur mitlaufen lassen.

    Wenn du ein Problem damit hast, wieso lachst du dann darüber?
    Sag einfach deine Meinung und gut ist. Notfalls kriegt Hund halt ein Knie vor den Kopf, wenn ein lautes Nein! nicht reicht den Fremdhund zu stoppen. Die Hunde sind da auch meist sehr viel weniger begriffsstutzig als ihre Halter.

    Ich hab auch leider eine Hündin, die, sobald sie merkt der Mensch ist uns wohlgesonnen, erstmal mit überschwenglichen Liebesbekundungen und Anspringen reagiert. Ich find das auch nicht geil und wir arbeiten dran. Aber es ist eben schwer das abzutrainieren, wenn man den Hund schon mit der Macke bekommen hat.


    Ein Knie vor den Kopp, wie du es vorschlägst, finde ich dann doch etwas übergriffig. Handzeichen und "nein" und vor allem eine abweisende Körperhaltung helfen bei meiner total schnell. Leider machen die meisten den Fehler sich runterzubeugen, sie zu streicheln und dann noch zu flöten "Das ist aber ein ganz freundliche..." :lepra: