Beiträge von unforgettable


    Seh ich genauso. Was ich damit sagen wollte ist bloß, daß ich wüßte, was ich nähme, wenn ich zwischen beiden Übeln wählen müßte.


    Skritti Klar gibt es ein Zwischending. Zu selten, aber dennoch.


    Mhm Patrick, gut beschrieben, aber wenn ich ehrlich bin, ist mir dieser Typ Frau lieber, als der ewig duckmäuserische, unemanziperte, Haus- und Kindertypus, der sich vom Gatten rumkommandieren läßt. Fiese Frauen braucht das Land!

    Also ich versuche schon, die Runden jeden Tag woanders langgehen zu lassen. Bei uns gibts einmal am Tag min. ne anderthalbe Stunde die große Runde, d.h.


    10 Minuten Stadt an der Leine, 20 Minuten Park mit Tricks üben, Ball etc. spielen (das kann dann auch schonmal ne dreiviertel Stunde werden, wenn im Park Hunde zum Spielen sind) und Grundkommandos festigen, dann min. ne Stunde Freilauf an der Schlepp (schleifend oder nicht, je nach Tagesform) in Wald, Wiese und am Fluß. Ich hab ne super Rennsemmel hier, die um mich rumsaust wie eine Irre - zu ihrer eigenen Belustigung. Wir suchen Leckerlie, apportieren aus dem Wasser usw. Wenn ich das nicht mache, wird Jette ziemlich unruhig und rennt zu dolle umher (da kommt der Epagneul Breton durch).


    Dann gibts noch ne Stadtrunde mit Straßenbahn oder Busfahren, Leinenführigkeit unter Ablenkung u.Ä. Dauert circa ne Stunde, vorher darf sie im Park spielen.


    Abends ist es so gemischt. Teilweise freies Laufen ohne Leine auf dem Fußweg in der Stadt (wir üben grad das "Bei mir"), Park, Wiese etc. für ca. ne Stunde.


    Dahintrotten ist bei uns nicht. Ich hab ein unermüdliches Rennmonster hier sitzen, die rennt sogar bei 30 Grad im Schatten umher wie eine Kaputte und freut sich dabei tierisch ihres Lebens.

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen Wortmeldungen.


    revolution Jette ist 11 Monate alt. Die Sache mit dem Jakobsweg war aber auch eher langfristig geplant, so innerhalb der nächsten 5 Jahre. Konditionsmäßig stellt das für sie kein Problem dar.


    Auf Grund der Herbergsprobleme und Futterlogistik sieht es im Moment erstmal aus, als wäre es eine schlechte Idee, den Jakobsweg mit Hund zu gehen, vom Glaubensaspekt mal ganz abgesehen. Da werd ich wohl eher mal ne Rucksacktour durch Alaska oder Kanada oder Norwegen machen, wo man auch wild zelten darf.


    Frau Schmitt
    Ich bin nicht der Meinung, daß der Jakobsweg ausschließlich eine Erfahrung für einen allein sein sollte. Zum Glauben gehört doch auch ganz stark die Gemeinschaft. Alle Leute, die ich kenne, die den Jakobsweg (ohne Hund) teilweise oder ganz gegangen sind, waren in der Gruppe unterwegs. Allerdings ist das schon eine intime Sache und so gute Bekannte hab ich jetzt unter Hundehaltern nicht, daß es in Frage käme, den Jakobsweg zusammen zu gehen. Dann ist die Glaubensfrage da noch ein Problem - denn mit Nichtchristen würde ich den Weg auch nicht gehen wollen.


    Naja, muß ich mich wohl darauf einstellen, ein paar Wochen ohne Jette auszukommen. Ich zerbrech mir jetzt schon den Kopf, wo sie dann hin soll, bin sehr pingelig wenn es um meinen Hund geht.

    Kenn ich kenn ich - einen Stachelwürgerhund haben wir auch in der Nachbarschaft. Die Hündin lief immer ganz grauenhaft an der Leine, weil ihr ja auch nie jemand beigebracht hat (mit Geduld und den richtigen Methoden natürlich), nicht zu ziehen. Seit Neuestem sehe ich Herrchen immer im größten Stadtgewühle mit ihr spazieren gehen und sie läuft wie eine 1 an der kurzen Leine. Da war ich schon leicht mißtrauisch. Neulich im Park trafen wir sie dann, Herrchen hatte ihr zum Spielen das Halsband abgenommen: Es war ein Stachelwürger mit angespitzen Stacheln. So richtig schön zugefeilt. Super Typ.


    Ich hab ihn dann gefragt, wie es ihm gefallen würde, so ein Ding umzuhaben. Er meinte nur, Emmi (seine Hündin) würde es nicht anders kapieren. Ich hab gesagt: 6 Monate Geduld und Konsequenz und die Sache sitzt (Emmi ist 4 Jahre alt). Da ist er gegangen. 6 Monate sind ihm wohl etwas zuviel Aufwand. :motz:

    Also Hundespeichel ist doch wesentlich angenehmer, als Menschenspucke. Hundespeichel riecht nicht, stinkt nicht, enthält kaum Bakterien. Anspringen hat was mit Erziehung zu tun, Sabbern ist anatomisch bedingt. Ich bin da absolut resistent und es macht mir auch nix aus, noch 2 Std mit dem Sabber rumzulatschen. Jette ist manchmal von oben bis unten mit fremder Sabber eingeseift und da fass ich sie doch trotzdem an. Zuhause wird das Zeugs dann rausgebürstet.


    P.S.: Ich hab ne Schleppleine dran, da seh ich eh immer aus wie ein Schwein. :^^:

    Ach Carla, das war jetzt ja ne super hilfreiche Antwort. Sammelst Du für ne höhere Beitragszahl?


    Ich denke nicht, daß Lakritz irgendwie gefährlich ist. Der Zucker wirkt sich natürlich nicht so toll auf die Zähne aus, aber es war ja auch ein "Unfall".