Beiträge von Lenmana


    Genau, eine "Hallo Überschrift!", hatte gerade noch meine Mum am Telefon, am heulen weil er wieder mal nicht laufen kann.. sie ihn nicht tragen kann auf Grund seines Gewichts, man warten muss bis mein Pa nach Hause kommt...


    Bevor er zu meinen Eltern kam wurde sehr genau recherchiert, nachgeforscht etc. natürlich werde ich hier keinen Züchter nennen.. aber es war eine renomierte Angelegenheit. Im übrigen lebt von seinen Wurfgeschwistern nur noch er und noch ein Bruder, es waren 7 Welpen damals. Im Alter von 6 Monaten stellte man bei unserem Schatz HD fest, an beiden Seiten, er wurde in der Tierklinik sofort operiert. War ein super kompetentes Team, konnte aber dem Kollateralschaden leider auch nicht mehr entgegen wirken.. Er war von Geburt an praktisch krank und "Gott sei Dank" kam er nicht in die Hände von Leuten, die weniger "Kapazität" zur Verfügung gehabt hätten, sonst wäre er längst nicht mehr, weil sich die wenigsten diese Tierarztkosten hätten leisten können...

    Mmh, wieso sollte man einen "Krüppel" abgeben? Man hatte bzw. meine Familie hatte so einen Hund vom Welpenalter an... hat ihn gepäppelt, gepflegt, umsorgt.. obwohl er kaum eine Chance hatte, er war absolut "kaputt" gezüchtet worden... überzüchtet ohne Sinn und Verstand, wie viele Rassehunde... trotzdem liebt man ja seinen Hund.. oder nicht?

    Man sieht und liest soviel, wenn man sich für die Thematik interessiert, sich damit auseinander setzen will und nicht irgendein "Mitläufer" ist...


    Der Chow Chow meiner Eltern ist so ein Hund, hatte im Prinzip mit einem halben Jahr schon verloren..


    Andere Berichte, Erfahrungen, Austausch, über solche Hunde, darüber würde ich mich freuen!


    lg

    Generell finde ich, es ist ein Lebewesen, natürlich gebührt ihm Aufmerksamkeit und Zeit, je mehr desto besser... Ob man jetzt den Hundesport als qualitative Zeit mit dem Hund für sich auserkoren hat oder halt ne schöne Runde im Park sei mal dahin gestellt..


    Ein Lebewesen braucht Zeit, weiter oben wurde darauf hingewiesen sich event. eine Katze zu kaufen, aber auch die braucht Zeit, selbst nen Goldfisch braucht Zeit! Finde den Vergleich zwischen der Wertigkeit zwischen Hund und Katze übrigens sehr gewagt...



    Mmh, ist eine Katze, wer Sie den lieber mag, nicht auch ein Familenmitglied? Ein Familienmitglied kann auch ein Meerschweinchen sein, meine Meinung. Als ich klein war hatten wir ein Hausschwein, "Möhrchen"! Da ein Teil meiner Familie aus dem schönen GB stammt nannten wir es liebevoll "Morschen!" "Möhrchen" war das Haustier meiner Kindheit, niemand hat es "bespasst", es war einfach da, um es "hart" zu formulieren kam es um den Suppentopf herum und starb irgendwann an Altersschwäche...was unsere Hühner eher nicht taten...


    Klar will ein Familienhund immer bei seinem Menschen sein, die Frage ist ja, ob dieses immer geht?! Niemand der in meinem Sinne, ganz bei Verstand ist, legt sein komplettes Leben nach seinem Hund aus, der Hund wird beschäftigt, man macht mit ihm von mir aus Hundesport, geht Gassi, spielt mit ihm im Garten, sofern man einen hat, Agility, find ich persönlich super, sofern es denn für die Rasse passt.. etc.!


    Was für mich zählt, sind immer noch meine persönlichen Lebensumstände, habe ich genug Geld, genug Zeit, genug Spaß dran für knapp 15 Jahre einen Hund um mich zu haben?!


    Aber, meine Familie würde immer vor gehen, in jeglicher Art und Weise....

    Sunnyk,


    ich denke, es ist halt immer schwierig in einem Forum alles sofort zu "durchleuchten", man steht sich nicht gegenüber, kann halt nicht so richtig "quatschen", aber ich stimme Dir in Deiner Meinung absolut zu...


    Ganz ehrlich, klar bei uns ist alles durchorganisiert, geht in so nem grossen Haushalt auch nicht anders.. aber manchmal wünsche ich mich doch mit nem "ordentlichen Cocktail in die Sonne" und lass sie alle machen was sie wollen.. :-)


    Lieb meine Familie sowieso über alles, aber man sollte sich keine Hunde ohne "Plan" anschaffen.. da hast Du mit ziemlicher Sicherheit in meinen Augen Recht!

    Zitat

    "fehlt mir was, dann muss halt ein >Hund oder auch ein Kind herhalten< "


    Woher kommt so ne Aussage? Kinderwunsch hat doch mit "mir fehlt was" nicht im geringsten etwas zu tun.[/quote]


    Ich denke, hier sind die Lebensumstände gemeint, sei es Geld, sei es der Job, die familiäre Situation, der eigene Lebensstandard etc. wenn es am "Gesamtkonzept" nicht stimmt, wird es schwierig ein anderes Lebewesen in ein bestehendes Muster einzufügen.. sprich "Hab ich in meiner Lebenssituation keine Zeit, Zweifel, kein Feedback, keine helfende Hand in Notfällen, wird es nunmal schwierig..."

    Zitat

    "fehlt mir was, dann muss halt ein >Hund oder auch ein Kind herhalten< "


    im Sinne, der Frage des threaderöffners, hoffe ich doch
    Denkanstösse gegeben zu haben


    L.G.


    ok, wenn man es so betrachtet hast du Recht, wenn das "Gesamtbild" nicht passt, der Wille nicht so da ist, bzw. nicht so klar definiert werden kann, muss halt immer "irgendwer" zurückstecken..


    Deshalb sollte ja ein Hund, ein Lebewesen überhaupt auch gut überlegt sein, Du hast absolut Recht, mein Problem wäre z.b. was wäre wenn ich oder mein Mann mal ernsthaft erkranken würden.. die Kinder klar, die könnte die Oma mal vorübergehend nehmen, die Hunde wären da ein absolutes "No Go", zu Besuch immer gerne aber für länger, würde das sehr schwierig werden..


    Hey,


    da muss ich mal kurz absolut widersprechen...


    Ich habe 2 Hunde, Kinder, Haus und Hof bin verheiratet und gehe arbeiten.. Das lässt sich sehr wohl alles unter einen Hut bringen. Ich stehe nämlich jeden Tag pflichtbewusst um 4 Uhr morgens auf, füttere die Hunde gehe eine Runde Gassi.., komme dann heim, mache Frühstück für meinen Mann und die Kinder, mein Mann muss in der Regel um kurz vor 6 das Haus verlassen. Zwischen 6 und 8 Uhr morgens, mache ich den grössten Teil meines Haushaltes, danach bringe ich die Kinder zur Kita und gehe arbeiten, in der Mittagspause gehe ich wieder mit den Hunden raus, es sei denn mein Hübscher ist früher zu Hause und erledigt das...


    Nachmittags wieder eine längere Runde, mit den Kindern auf Fahrrädern oder Roller und den Hunden, Abends geht mein Mann oder ich je nachdem wer zuhause ist auch noch eine kleine Gassirunde..



    Am Wochenende gehts auf die Hundewiese oder wir machen einen Ausflug, in der Regel steht eher der Ausflug auf dem Programm, die Hunde sind immer dabei und wir schauen danach, dass sie auch ihren Spaß haben... :smile:


    Das ist alles eine Frage der Organisierung und des Willens in meinen Augen... ;)