Beiträge von Naszumi

    Mir fällt noch was ein: Wie sieht es bei euch mit Tricks aus? Macht Smilla sowas gerne, lernt sie gerne?
    Denn ich hatte bei Furina das Problem, dass ich ihre Pfoten nicht eincremen konnte (Allergie), sie ist schon abgehauen, wenn ich nur das Fläschchen in die Hand genommen habe.
    Ich habe es dann auf den Boden gestellt und Leckerli daneben gelegt, bis das Misstrauen vor dem Fläschchen vergessen war (ging sehr schnell). Nebenbei habe ich immer mal geübt - sie gibt Pfote und ich massiere sie ganz kurz zwischen den Zehen, usw, usf, bis es dann ganz easy war ihre Pfoten einzucremen.
    Auf YouTube habe ich mal ein Video gesehen, wo ein Hund Tabletten einnimmt - das wurde mittels Clicker aufgebaut.
    Ich kann mir vorstellen, dass das funktioniert, wenn man mit irgendwelchen Kalktabletten oder so, die Einnahme übt.

    Meine vorige Hündin, Jeannie, musste auch jeden Tag mehrere Tabletten nehmen. Eine Weile klappte es, die Tabletten in verschiedenen Essbaren Sachen zu verstecken. Aber irgendwann war es damit vorbei - sie hat zuverlässig jede Tablette aus Leckerli/Schinkenrolle/Streichwurst raus gepult.
    Ich war schon ziemlich verzweifelt, weil mir auch vor dem Gedanken graute, meinem Hund die Medikamente jeden Tag mir Gewalt rein zu stopfen.
    Aber letztlich blieb mir nichts anderes übrig. Und es war dann bei weitem nicht so schlimm wie ich zuvor gedacht hatte. Maul öffnen, Medis rein und dann den Hund kraulen, so hab ich das gemacht.
    Es war letztlich einfacher, stressfreier, als das ewige Theater mit den leckeren Sachen, die man dem Hund unter die Nase hält, in der Hoffnung, dass er die Medikamente bitte, bitte, schluckt.


    Was ich noch überlegt habe: Kann es sein, dass der Hund Nebenwirkungen spürt und deshalb alles dran setzt Medikamente zu entdecken? - Also, die Frage habe ich mir bei meinem Hund gestellt, ich drücke das hier grad missverständlich aus.


    Ich drücke dir die Daumen, dass es vielleicht doch noch klappt und Smilla sich ihre Medikamente unterjubeln lässt - aber wenn nicht, glaub mir, so schlimm ist es nicht, sie dem Hund mir "Gewalt" zu verabreichen. Denn auch das wird zur Routine und der Hund spürt doch, dass man ihn liebt und ihm nichts Böses will!
    Bei uns wurde, wie gesagt, mit dem anschließendem Kraulen, ein kleines Ritual daraus.


    Liebe Grüße
    Sabine

    Es tut mir so leid - für dich und für deinen Hund!


    Ich weiß nicht, was ich in der Situation tun würde... Bevor ich Strahlen- und Chemotherapie fix ausschließen würde, würde ich mich noch genauer informieren wie das aus Sicht der Ärzte für den Hund sein würde.
    Ich hatte vor 3 Jahren selber eine Krebsdiagnose und musste Strahlen- und Chemotherapie machen. Das war nicht lustig, aber bei weitem nicht so schlimm wie ich zuvor gedacht habe! Ja, am Ende der Strahlentherapie gab es schwere Verbrennungen (aber bei dem Wort stellt man sich was anderes drunter vor...) - das war aber wirklich erst in den letzten paar Tagen. Und von der Chemo habe ich gar nichts bemerkt. Null.


    Das wollte ich nur dazu los werden. Ich würde mich eben aufgrund dieser Erfahrungen noch genauer erkundigen.
    Wenn die Therapie mit Sicherheit die Lebenszeit nur wenig verlängert, würde ich für meinen Hund vermutlich auch dagegen entscheiden.
    Aber kann man eine Heilung so sicher ausschließen, wenn noch gar keine Organe befallen sind?


    Wie auch immer: Es tut mir leid für euch. Mein Hund ist auch gerade 3 jahre alt und ich mag gar nicht daran denken wie schlimm es wäre sie zu verlieren.


    Liebe Grüße
    Sabine

    @frolleinvomamt, @Ceri05
    Maulkorb bietet mein TA auch an. Nur ist Furina so unglaublich wendig und schwer festzuhalten, dass man sie sowieso auch am Kopf halten muss.
    Und komischerweise mag sie es, wenn man ihr die Schnauze zuhält. Klingt seltsam, ich weiß. Aber sie kommt zuhause oft mal an und schiebt ihre Schnauze in die Hand, und stöhnt genussvoll, wenn man eine Faust macht. Sie lässt sich dabei auch gerne die Tasthaare verstrubbeln :ka:
    Beim TA ist das natürlich eine andere Situation, aber dennoch ist es bisschen wie hinterm Ohr kraulen. Sie hat auch noch nie versucht zu beißen, sie wollte sich nur befreien um vom Tisch zu springen.
    Sie tut mir, unabhängig vom Schnauze zuhalten, einfach leid, wenn sie so krasse Panik hat. Und ich kann sie nicht beschützen.


    Naja, ich werde auch immer dünnhäutiger ;)


    Liebe Grüße
    Sabine

    beim TA würde ich es als Beschwichtigungsgeste lesen, wer da auf Dominanz kommt, ich würde den TA wechslen ;-). Aber für manche haben Hund eben nichts zu äußern :( :

    Meinst du, dass das TA Wechsel was bringt? Ich fand das heute ja ganz schrecklich, sie so bändigen zu müssen... sie hat mir echt leid getan. Aber ich kenne keine Alternative. Bei allen TAs, bei denen ich war, wurde der Hund halt festgehalten, wenn er sich gewehrt hat.
    Er geht schon auf die Tiere ein, wenn er ihr ins Ohr gucken will, zeigt er ihr zuerst das Instrument und lässt sie es beschnuppern. Und bei der verstorbenen Jeannie, hat er beim Röntgen immer Wert drauf gelegt, dass sie ruhig auf die Seite gelegt wird... also erst versuchen Hund in Ruhe von etwas zu überzeugen... aber wenn das nicht funktioniert, steht festhalten und Schnauze zuhalten am Programm. (Wobei das Schnauze zuhalten ihm früher nicht so wichtig war - vielleicht ist er zwischenzeitlich mal unerwartet gebissen worden :ka: )
    Nicht, dass ich hier ein falsches Bild vom ihm zeichne...

    Unter der Woche lässt mein Mann sie morgens, um 6.30, kurz zum Lösen raus. Ich gehe Mittags dann 1 Stunde in einem Auslaufgebiet - da hat sie nur Freilauf. Manchmal auch länger, bei ganz miesem Wetter auch mal etwas kürzer. Einmal die Woche wird es eine größere Runde, da gehe ich mit ihr durch die Auslaufzone bis zu einem kleinen See. Sind dann gut 2 Stunden unterwegs.
    Um 17.30 gibt's eine kleine Runde, ohne Freilauf, etwa 15 Minuten. Und dasselbe nochmal zwischen 21/22 Uhr.


    Am Wochenende geht es morgens später raus - dafür gleich in die Auslaufzone für etwa 1 Stunde. (Meist um 10 Uhr). Nachmittags gibt es an einem Tag einen größeren Ausflug, am anderen Tag eine 30 Minuten Runde an der Leine.
    Um 21 Uhr nochmal etwa 20 Minuten und vorm Schlafen gehen kommt sie noch kurz zum Lösen raus - meist so um Mitternacht rum.

    Genau, das kommt auch noch dazu. Wenn sie einen Ball jagt, kommen die Pfoten so zum Einsatz, dass sie ihn manchmal damit wegschlägt. ;)
    Und wenn sie sich auf der Wiese wälzt werden die Pfoten eingesetzt um gleichzeitig vorwärts zu robben - also seitlich liegendes robben.


    @Fusselnase: Ja, bei Diagnosen ist der TA in den letzten 8 Jahren immer fit gewesen. Darum bin ich überhaupt noch dort ; )
    Der "Dominanz" Kommentar ist seltsam, weil er zuvor im Tierschutzhaus gearbeitet hat und dort hängen überall Plakate " Cesar Millan - Nein Danke" (oder so ähnlich).
    Das Foto ist edel. Das nenne ich eine besonders clevere Taktik von Ylvi !


    @stefanie: Wenn sie beim Kraulen am Rücken liegt und sich gegen Arm/Hand stemmt, bringe ich das auch immer mit dem Milchtritt in Verbindung.


    @Canoidea: Ja, pauschale Erklärung gibt's wohl nicht. Aber was hier bislang an Erklärungen zusammen gekommen ist, ist echt interessant und auf jeden Fall besser als alles was ich vorher im Netz gefunden habe :smile:

    Diego ist auch so ein Pfotenhund. Wenn wir auf dem Sofa sitzen, legt er mir immer die Pfote auf den Arm, damit ich besser an seine Brust komme zum kraulen :lol: Oder seid einiger Zeit patscht er mir immer mit der Pfote ins Gesicht - ich patsche ihm mit meiner Pfote ja auch ins Gesicht und er findet das toll :herzen1:

    So macht das Furina auch, nur drückt sie den Arm gleichzeitig weg. Passiert schon mal, dass ich sie dann gar nicht mehr kraulen kann, weil sie mich zu weit weggeschoben hat :applaus:

    Das Beine umklammern hat sie nach einigen Wochen aufgegeben - hat sie vor allem bei meinem Mann gemacht. Vor Männern hatte (und hat) sie am meisten Angst - mein Eindruck war, sie will die Situation etwas im "Griff" haben... zu mal dann auch noch das Anleinen folgt, vor dem sie auch Angst hatte. Und das sie auch heute noch nicht wirkich leiden kann.


    Ich will eh nicht auf Charakter schließen, meine Frage beruht nur auf Neugier. Weil mir eben aufgefallen ist wie oft und wie vehement sie ihre Pfoten einsetzt ; )

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Hund durch sein Pfotenauflegen eher auf die Raufkrabbeln wollte, um bei dir Schutz zu suchen, als dich zu dominieren.
    Meiner Meinung nach, war das ein "Flucht"versuch nach dem Motto: Bitte hilf mir.

    Ja! Ich denke auch, dass es in der Situation vor allem um Flucht ging. Und sie hat mir so leid getan, dass ich die Aktion schon abgeblasen habe... der TA meinte, ich soll abends nochmal kommen, wenn sein Helfer da ist. Aber das wollte ich noch weniger...
    Und die Blutabnahme muss leider sein.
    Da kann ich ihr ja leider nicht helfen : (


    Mir ist am Heimweg eingefallen, dass sie in vielen Situationen die Pfoten einsetzt und ich kenne das bislang von keinem Hund in dem Ausmaß. Darum dachte ich, ich mach mich mal schlau ; )


    @Leinentraeger: Okay, ich denke ich habs kapiert. In dem Fall, geht es meiner Hündin darum die Situation etwas unter Kontrolle zu haben - quasi für den Notfall.
    Beim TA hatte sie Panik, das war nochmal was anderes, klar.


    @Paulamal2: Das kann gut sein, dass er spinnt ; ) Ich würde ihn auch nie etwas erziehungstechnisches fragen. Und Danke - wusste nicht, dass man Hund auch anderes halten kann!