Beiträge von Naszumi

    Hallo,


    ich habe diese Frage gerade gegoogelt, finde aber keine für mich schlüssige Antwort.
    Ich war eben mit Hund bei Tierarzt, es wurde Blut abgenommen für einen Allergietest. Sie hat sowieso Angst vor TA, aber dieses Blutabnahme war ein krasser Kampf! Sie ist unglaublich wendig und sehr schwer festzuhalten. Ich sollte ihr gleichzeitig auch die Schnauze zuhalten (ich bin sicher, dass sie nicht beißt und hätte lockerer gehalten, aber gut). In der Situation legte sie mehrmals ihre Vorderpfoten auf meinen Unterarm - damit war es mit festhalten vorbei.
    Der TA daraufhin: Sie dominiert sie, wenn sie die Pfote auf den Arm legt.


    So, nun ist es mir eigentlich total egal, ob mein Hund mich ab und an evtl dominiert. Aber mich interessiert nun wirklich was es mit dem Pfoten auflegen auf sich hat.
    Sie macht das nämlich sehr ausgeprägt. Wenn man sie streichelt - also auch, wenn sie kommt und gestreichelt werden will - drückt sie zb mit einer Pfoten gegen dem Arm. Man kann es so interpretieren, dass sie sich abstützt, aber ich habe den Eindruck sie macht das, weil sie etwas Kontrolle haben will.
    Als sie zu uns gekommen ist, hat sie uns auch oft richtiggehend festgehalten. - Ein Bein zb so fest umklammert, dass man nicht mehr weggehen konnte.


    Oder gibt es Hunde, die ihre Pfoten eben gerne und oft einsetzen. Nur so. Ohne, dass es einen bestimmten Grund für gibt?


    Mich würde nur interessieren WAS dieses Pfoten auflegen, eigentlich ja muss man es "mit den Pfoten arbeiten" nennen, bedeuten kann.


    Liebe Grüße
    Sabine

    Ehrlich gesagt, hab ich nicht mitgekriegt was der andere HH getan hat. Ich war so mit beschäftigt hinter den Hunden her zu laufen, ihren Namen zu rufen und wenn ich sie mal erreicht habe, zu überlegen, ob ich nun gebissen werde.
    Danach hat er sich entschuldigt und gefragt ob mein Hund verletzt ist.
    Generell geht er von aus, dass man an der Situation nichts ändern kann, denn die sind Erzfeinde, weil sie im selben Haus leben, das sie als ihr Revier betrachten :verzweifelt: Er meint, seine Hunde vertragen sich mit allen anderen, nur mit meiner nicht. Ich höre aber wie seine mit anderen Hunden aneinander geraten. Und andere HH finden auch, dass seine Hunde unverträglich sind, vor allem der Schäfermix. Wobei sie sich mit einigen Hunden schon gut verträgt. Am krassesten hat sie es auf meine abgesehen.
    Und irgendjemand hat ihm gesagt, dass Hunde mit 5 Jahren ruhiger werden. Er ging offenbar von aus, dass seine Hündin ab dem Alter dann auf ihn hört und Leinenführig wird, usw... Unter solchen Voraussetzungen bringt Reden leider nichts.


    Hausverwaltung, ha, auf die Idee wäre ich nie gekommen! Geht allerdings nicht, da das Haus von einem Spekulanten gekauft worden ist, der uns alle raus haben will. Lange komplizierte Geschichte.
    Ich hätte aber ohnehin extreme Skrupel so gegen ihn vorzugehen...


    Kann ich nicht meinem Hund irgendwie beibringen, dass ich sie vor anderen Hunden beschütze, sie sich da nicht drum kümmern muss? :???:


    Liebe Grüße
    Sabine

    Hallo,


    meine Hündin ist mit allen Hunden verträglich, wenn sie einen anderen Hund nicht mag geht sie ihm einfach aus dem Weg. Aber: Zwei Stockwerke unter uns wohnt ein Mann der eine Schäfermixhündin hat. Die kracht mit fast allen Hunden zusammen und er hat sie leider generell nicht im Griff.
    Wir haben keinen Lift und ich muss immer an der Tür vorbei wo der andere Hund wohnt. Nachdem Furina zum ersten Mal von der anderen Hündin verbellt worden ist, hatte sie Angst (oder eben ein ungutes Gefühl), wenn wir an der Tür vorbei mussten. Sie fing dort an zu wimmern und jaulen... und es fiel ihr sehr schwer hinter mir zu bleiben. (Sie hat gelernt hinter mir über die Stiege zu gehen - aus Platzgründen, weil es eine Wendeltreppe ist und weil ich vermeiden will über sie zu fallen). Waren wir an der Tür vorbei hat sie sich immer geschüttelt - ich kenne das, macht sie immer, wenn sie Stress hat.
    Da war ich mir schon unsicher, ob ich darauf bestehen soll, dass sie hinter mir bleibt, oder ob ich sie einfach so weit wie möglich voraus laufen lassen soll, bzw ob das überhaupt einen Unterschied macht.


    Die Situation wurde aber immer schlimmer. Zuerst passierte folgendes: Ich kam mit Furina gerade ins Haus, von oben kam der Mann mit Buffy runter - die rastete so aus, dass sie ihn über die Stiegen riss. Er hat sich dabei den Arm gebrochen. Buffy war nun natürlich von der Leine und ging flugs auf Furina los. Die rettete sich im engen Stiegenhaus aber indem sie auf den Rücken von Buffy sprang.
    Furina hatte dann noch mehr Angst vor Buffy.
    Als nächsten hat der Mann sich einen Zweithund zugelegt. Einen Husky Welpen. Der ist nun erwachsen und genauso unverträglich wie Buffy. Jetzt ist es so, dass die beiden Hunde hinter der Tür zu bellen beginnen, wenn wir uns nur dem Stockwerk nähern. Und Furina ist von wimmern/jaulen zu zurück bellen übergegangen.
    Am aller schlimmsten ist natürlich, wenn wir uns zufällig im Stiegenhaus oder bei der Tür begegnen. Draußen konnte ich Furina immer leicht von den Hunden ablenken, egal was die bellten. Das hat sich seit dem letzten Vorfall geändert.
    Wir waren in der Hundeauslaufzone und haben gerade Tricks geübt, darum bemerkte ich nicht, dass die beiden Hunde aus dem Wald kamen. Buffy hat Furina überrannt und dann jagte sie mit dem Husky hinter ihr her. Im Nachhinein wurde mir dann klar, dass Furina wohl auch auf Verteidigung/Angriff eingestellt war, denn sie ist nicht in einem großen Bogen weg gelaufen... Irgendwie ist es mir dann gelungen sie da raus zu holen. Sie hat eine Weile gezittert und gewinselt, war aber nicht verletzt.
    Seitdem gibt's jedesmal Riesenkrach, wenn wir an der Tür vorbei müssen - Furina bellt zurück und kriegt sich kaum mehr ein, bzw. ich habe sie in der Situation kaum im Griff. Draußen kann ich sie nur mehr mit etwas Glück von den beiden Hunden ablenken. Und neulich verbellte sie auf der Straße einen Hund der aussah wie Buffy :fear:


    Ich habe keine Ahnung was ich tun soll/kann. Mich stört von Anfang an, dass sie immer Stress hat, wenn wir an der Tür vorbei müssen - aber tja, ich kann die Hunde nicht weg zaubern und der Mann erzieht seine Hunde nicht. Daran kann ich auch nix ändern.
    Aber mittlerweile fürchte ich, dass meine Hündin unter Umständen auch anderen Hunden gegenüber unverträglicher wird :dagegen:
    Hat jemand eine Idee?


    Liebe Grüße
    Sabine

    Wie schlimm innerhalb weniger Monate gleich zwei Hunde gehen lassen zu müssen!
    Ich habe mich in deinen Zeilen sehr wiedergefunden, denn mir kam es auch wie Verrat vor, als ich Jeannie im März 2014 einschläfern ließ. Sie ist auf ihren eigenen Pfoten zur Tierklinik getrappelt und während wir über die Optionen sprachen stöberte sie am Boden rum... Sie hat zwar schon seit 2 Wochen nicht mehr gefressen - nur hin und wieder ein paar Bissen, war seit Jahren herzkrank mit Wasser in der Lunge und dann noch chronische Darmentzündung. Und sie war fast 16 Jahre alt. Ein halbes Jahr bevor wir sie erlösten hatte sie einen Schlaganfall, von dem sie sich nie wieder ganz erholt hat... aber tja, sie ging ihren üblichen Routine nach - jeden Tag ein Bad im Brunnen (Springbrunnen am Platz gegenüber), um sich dann ausgiebig im Gras zu wälzen...


    Die Leere die sie hinterlassen schmerzt ungemein.


    Danke für deinen Text und alles Gute mit den neuen Vierbeinern!


    Liebe Grüße
    Sabine

    Dass Hunde geschlagen werde sehe ich extrem selten.
    Dafür massig Hunde die an der Leine weiter gezerrt werden, als wären sie ein Plüschtier.
    Schlimm finde ich wieviel Menschen Hunde halten und es irgendwie schaffen von nichts eine Ahnung zu haben - gerade heute wo es so einfach ist an Infos zu kommen.
    Eine Frau ruft ihren Pekinesen, der kommt nicht, irgendwann geht sie zu ihm - sie schnappt ihn sich, hält ihn so, dass er sie ansehen muss während sie mit ihm schimpft und beklagt sich dabei: "Schau mich wenigstens an, wenn ich mit der schimpfe!"
    Ein Mann fragt mich, ob mein Hund stubenrein ist und will dann wissen, wie ich das geschafft habe. Seiner hat das nie gelernt.
    Dazu einige Leute in der Straße wo wir wohnen, die mit dem Hund wirklich nur kurz vor die Tür gehen. (Begründung: Gassi gehen in Hundezone oder auf Donauinsel ist gefährlich, weil dort Giftköder sein könnten).
    Ich treffe auch immer häufiger Hundehalter, die ihren Hund (meist Kleinhund) nie von der Leine lassen, weil sie Angst haben, dass er dann nicht wieder zurückkommt. 3 davon dürfen von der Leine, wenn meine Hündin dabei ist, weil die eben zuverlässig auf Rückruf reagiert.


    Ich sage für gewöhnlich nichts zu de Haltern, weil ich niemanden belehren will und auch nicht glaube, dass es was bringt. Wenn bei jemanden ein Minimum an Interesse da ist, sieht es natürlich anders aus.
    Wenn jemand seinen Hund schlägt mische ich mich schon ein, fürchte aber immer, dass derjenige seine Wut dann erst recht am Hund auslassen wird, wenn es keiner sieht.


    Liebe Grüße
    Sabine

    Mein erster Hund hatte so eine Phase - geschätzt mit 6 oder 7 Jahren - da hat sie plötzlich begonnen Essbares zu klauen. Wenn sie alleine war und irgendwo etwas so rum lag, dass sie es erreichen konnte, war es weg.
    Hat nach einigen Monaten wieder aufgehört. Wir haben nie raus gefunden warum sie damit begonnen hat und auch nicht, warum sie wieder aufgehört hat ; )
    Vielleicht gab es ja auch keinen Grund.


    Damit will ich natürlich nicht sagen, dass du nicht versuchen solltest raus zu finden warum dein Hund begonnen hat zu Klauen.


    Liebe Grüße
    Sabine

    Massieren? Hat bei meiner super funktioniert. Sie wurde viel ruhiger und kommt schneller wieder runter, wenn sie mal hochdreht. Hat sich von selbst so ergeben, dass sie zu mir kommt um "massiert/gekrault" zu werden, wenn sie etwas zu sehr aufregt.
    (Ich kann eigentlich nicht massieren und TTouch ist es auch nicht wirklich - Marke Eigenbau).
    Vielleicht wäre es einen Versuch wert?


    Meine erste Hündin bekam übrigens Schattenkrämpfe wenn sie sehr gestresst war. Dauerte ewig bis wir einen TA fanden der Diagnose stellte - aber Medis haben dann doch Besserung gebracht.

    Wir hatten einen Dirt Devil, der ganz schlecht gesaugt hat - bzw. Staub, Krümel waren keine Problem, aber Tierhaare hat er nicht geschafft.
    Ich wollte auch nicht zu viel für einen neuen Sauger ausgeben, nachdem ich gesehen habe, dass Sauger die auf Tierhaare spezialisiert sind so um die 400 Euro kosten.
    Haben dann einen Philips PowerPro Compact FC8477/91 gekauft (verbilligt, statt 169 kostete er um die 80- 90 Euro).
    Von der Saugleistung bin ich angenehm überrascht und er ist auch nicht so laut (wie der Dirt Devil) und wird auch niemals so heiß! Auf Parkett, Laminat, Fliesen saugt er wirklich sehr gut, nur auf Teppichen bin ich mit der Leistung nicht zufrieden. Ich hab zwar nicht viele Teppiche, nur zwei kleinere Fleckerlteppiche und ein großes Kuhfell. Fürs Kuhfell brauche ich ewig, weil ich das natürlich nicht mir voller Leistung saugen kann, ähnlich die Fleckerlteppiche - mit voller Leistung reißt der Sauger den Teppich vom Boden, aber die Haare gehen dennoch nur zum Teil ab.
    Bei Polstermöbeln tut er sich mit den Haaren etwas leichter.
    Er ist beutellos und hat einen ziemlich kleinen Auffangbehälter - der lässt sich allerdings einfach leeren. Die Filter müssen ziemlich oft gereinigt werden, sonst ist die Saugleistung ein Witz! (Ich habe vielleicht 15 mal gesaugt als die Saugleistung plötzlich im Keller war). Filter reinigen bedeutet: Filter waschen und trocknen lassen. Das dauert natürlich - also hat man am besten eine weitere Packung Filter als Ersatz auf Lager, damit man den Sauger weiter verwenden kann.


    Beim nächsten Sauger achte ich genauer auf die Angaben zur Saugleistung auf Teppichen!
    Wenn man keine Teppiche hat, oder es einen nicht stört, dass er bei diesen mit Tierhaaren Probleme hat, ist der Philips sicher ein guter und günstiger Sauger.


    Liebe Grüße
    Sabine