Beiträge von Naszumi

    Ja... Ich muss abschließen.... Stimmt... Damit hast du wohl recht 🤔😔

    Ich bin auch in der Phase. Hänge noch so sehr an meiner letzten Oktober verstorbenen Furina, dass da kaum Platz ist für den neuen Hund.

    Es ist aber auch wirklich schwierig, finde ich. Denn nach Jeannies Tod zog auch sehr zügig Furina ein und da hatte ich das Problem nicht so ausgeprägt. Ich konnte mich viel rascher auf Furina einlassen und habe sie sehr bald heiß und innig geliebt.
    Das lag auch daran, dass Furina, obwohl sie eine Angsthündin war, die unter sich gepieselt hat, wenn man sie angesprochen hat, bemüht war eine Bindung zu mir aufzubauen.
    Sie ist zu mir gekommen, wenn sie verunsichert war, wenn sie Angst hatte, wenn sie nervös war. hat sie draußen was geängstigt, stellte sie sich hinter mich und hat sich von mir sagen lassen, ob es da etwas bedrohliches gibt.
    Und sie war nicht so eigenständig und eigenwillig wie meine vorigen Hunde. Von daher war sie für mich eine Offenbarung. Ich musste nicht maßregeln, musste nicht auf die Einhaltung von Regeln achten - wir waren ein Team. Ich konnte Furina den Weg wählen lassen, wenn wir spazieren gingen.
    Das kannte ich zuvor so gar nicht. Und es kommt mir total entgegen, passt voll gut zu meiner Persönlichkeit, wenn ich einem Hund beim sich entfalten zugucken kann, ihn fördern kann eigenständiger zu werden.

    Bei Taya nun ist das alles anders. Sie ist extrem eigenwillig und selbstständig. Wenn ich mal ungenauer bin und es mit Regeln nicht so genau nehme, hat das flott blöde Konsequenzen. Sie meint dann wieder, sie kann die Dinge selber regeln und das macht sie indem sie nach vorne geht.
    Sie ist auch nicht mit allen Hunden verträglich, was bei Furina einfach wundervoll war, weil die allen, die sie nicht mochte, einfach aus dem Weg gegangen ist. Nie gab es Stress.

    Naja, und gerade wenn es solche Unterschiede gibt, finde ich, ist klar, dass man sich schwer tut, sich auf den neuen Hund einzulassen.
    Ja, ich mag sie. Nein, ich will sie nicht abgeben. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich zu ihr jemals so eine innige Bindung haben werde wie zu Furina.

    Ich wollte nur da lassen, dass ich deinen Frust gut nachvollziehen kann! Mir ging es auch so. Ich hatte drei Hunde und nach Furinas Tod stellte ich fest, dass es sehr schwierig geworden ist einen Hund aus dem Tierschutz zu bekommen. Das Tierheim bei uns vermittelt Hunde nicht in die Stadt, Orgas haben mir von einem Direktimport abgeraten (wieder wegen Stadt).
    Meine erste Hündin habe ich aus dem Tierheim. Bin hingefahren mit meinem damaligen Freund, habe mir die kleineren Hunde zeigen lassen, Babsi gesehen, mich sofort verliebt, eine kleine Runde mit ihr gegangen und Hund mitgenommen.
    Die zweite, Jeannie, war ein Unfall bei einem Jack Russell Züchter. Sie war ein etwas älterer Welpe und ich wurde von einer anderen Pferdebesitzerin darauf aufmerksam gemacht, dass es diesen Hund gibt.
    Furina war auf Pflegestelle und kam aus dem Ausland. Ich fuhr hin um sie kennenzulernen, dann war die Vorkontrolle bei mir und dann bin ich nochmal hin um den Hund abzuholen.
    Nochmal drüber schlafen wäre schwierig gewesen, da es viele Interessenten gab und ich wirklich froh war, dass die Pflegestelle mir den Hund überlassen will.

    Taya wurde mir gebracht, weil es für die Pflegestelle praktischer war - so ging es mit der Vorkontrolle in einem. Der Hund blieb zum probewohnen da. Eine bestimmte Zeit war dafür nicht vereinbart, aber ich wusste, dass die Pflegestelle Taya wieder nimmt, wenn es nicht klappen sollte.

    Ich drücke dir Daumen, dass du bald den passenden Hund für dich findest.


    Mit den Medis sollte dann ohnehin kein Leistungsabfall mehr auftreten, hat mir ein sehr erfahrener Kardiologe erklärt. Wobei es natürlich auch Hunde gibt, die eher mal sagen "ich kann nicht mehr, muss langsam machen".

    Bis zu einem gewissen Punkt mag das seiner aber irgendwann kommt der Punkt, an dem der Hund deutliche Einschränkungen hat, auch mit Medikamenten.

    Herzhusten (ohne Lungenödem) hatten wir auch, der wurde dann auch zunehmend schlimmer

    Ja, natürlich. Die Aussage vom Kardiologen bezog sich vor allem auf die Zeit vor der Diagnose. Das hat unser TA nämlich total verpennt, weil er einfach von ausgegangen ist, dass da nichts gröberes sein kann, wenn es keinen Leistungsabfall gibt.

    Bei Furina war es aber tatsächlich so, dass man ihr nie was angemerkt hat. Sie hat gehustet, ja, das Herz war schon riesengroß, aber sie ist genauso flott unterwegs gewesen wie eh und je.
    An ihrem letzten Lebenstag ist sie über eine Wiese galoppiert und zusammengebrochen. :(
    Sie hat einen so fitten Eindruck gemacht, das jeder Kardiologe beim Ultraschall extrem erstaunt war, wie schlecht das Herz ist.

    Sie war aber auch noch deutlich jünger (gerade 9) und das macht auch einen Unterschied. Bei jungen Hunden schreitet die Krankheit leider oft rascher voran. - Also laut Kardiologen.
    Mir wurde aber auch gesagt, dass der Verlauf bei Furina sehr untypisch war.

    Picasso (10) und Casper (12) haben beide starke Herzklappeninsuffizienz und bekommen beide auch Medikamente.

    Insbesondere bei Casper fragt mich der TA immer wieder, ob ich wirklich sicher bin, das er weder hustet noch irgendwie weniger Leistung bringt... Man hört das fauchende Herz sogar wenn man beim kuscheln das Ohr an seine Brust legt.

    Mit Picasso muss ich bei der Hitze vorsichtiger sein beim Gassi, er ist da wirklich empfindlich geworden, bei "normalen" Temperaturen sind beide komplett unauffällig. Wir wandern, Casper spielt ewig lange und ausführlich mit Einstein, sie sind beide aktiv und fit.

    Kontrolliert wird immer, wenn ich die neue Packung Medikamente abhole.

    War bei meiner Furina auch so. Leitungsabfall gab es nie. Leider ist das für viele TA immer noch ein Kriterium.
    Gehustet hat sie erst, als sie ein Lungenödem hatte und damit war sie dann auch schon im Endstadium - bei der Diagnosestellung.
    Mit den Medis sollte dann ohnehin kein Leistungsabfall mehr auftreten, hat mir ein sehr erfahrener Kardiologe erklärt. Wobei es natürlich auch Hunde gibt, die eher mal sagen "ich kann nicht mehr, muss langsam machen".

    Furina war für mich genau dieser Hund. Wie oft musste ich zuhause mal innehalte in dem was immer ich gerade getan habe, um sie mal kurz zu knuddeln, weil ich sie einfach so lieb hatte.

    Sie ist draußen allen Hunden aus dem Weg gegangen, Menschen ebenso, wollte von Fremden nicht begrabbelt werden, hat nie gejagt. Mal ein Eichhörnchen 4 Meter weit, als sie noch sehr jung war. Mehr war nie drin.
    Wenn da Tauben saßen, hat sie die nicht verjagt. Das war so ein Leben und Leben lassen, was ich von Tag zu Tag mehr zu schätzen gelernt habe. Nein, nicht schätzen, ich habe es geliebt! Da spiegelt sie mich wieder. Und das war wunderschön!

    Wenn ich sie gerufen habe, ist immer ihr Kopf wo aufgetaucht, aus dem Gebüsch und sie hat geguckt. Ich sagte dann "Ah okay, da bist du" und sie ist wieder weiter ihren Weg gegangen, oder es war irgendwas und ich hab sie rangerufen - dann ist sie immer gekommen. Das Bild, wie sie mit vollem Speed auf mich zugedonnert kommt, werde ich nie vergessen.
    Die Welt war spannend, aber ich war immer interessanter. Es war am wichtigsten bei mir zu sein.
    Ich hab da nix trainiert, das war einfach so.

    Man konnte 12 Kilometer Gassi gehen oder auch nur einen Kilometer. Furina war mit beidem vollends zufrieden. Am liebsten mochte sie immer den Heimweg, weil sie offenbar sehr gerne zu Hause war.

    Furina war fast überall dabei - wenn ich Klamotten gekauft hab, war sie mit, war ich ein Klavier angucken, Furina stand neben mir, ich hatte sie an der Leine, während ich diverse Topfpflanzen nach Hause geschleppt habe. Nur wenn wo allzu viel Trubel war, habe ich ihr das lieber erspart.

    Ich habe alle meine Hunde geliebt, aber es ist wie Vrania oben schreibt - so sehr lieben, dass es weh tut. Das trifft es genau und das hatte ich bei Furina.
    Sie war einfach die perfekte Ergänzung für mich und mir war auch immer klar, was für ein unglaubliches Geschenk dieser Hund ist.

    Also ich hatte bei Furina auch im Vertrag stehen, dass sie weiter dem Verein gehört. Gelesen habe ich das erst, als ich den Vertrag unterschrieben habe. Mir war es in dem Fall egal. Ich hatte sowieso nicht vor Furina an irgendjemand anderen weiter zu geben. Und dem Verein, von dem ich sie hatte, ging es vor allem daran.
    Das ist ein größerer Verein in Österreich, der Tiere aus einem Nachbarland vermittelt und das schon seit vielen Jahren.
    Darum hatte ich da auch keine Bedenken.

    Als Furina eingeschläfert werden musste, habe ich einige Tage später den Verein darüber informiert und sie haben mit einer Beileidsbekundung geantwortet.
    All die Jahre hat es niemanden interessiert was ich mit dem Hund so mache. Allerdings bin ich mit der Pflegestelle immer in Kontakt geblieben. Die hat aufgrund von internen Streitigkeiten die Zusammenarbeit mit dem Verein aber bald aufgegeben.

    Ich würde einfach fragen warum ihnen dieser Punkt wichtig ist und gucken ob ich im Gespräch was klären kann. Und checken, ob ich Infos über den Verein finde.

    Mich mal in Ruhe auf ihrer Augenhöhe Fotos machen lassen. Sobald ich mich hinhocke hängt man mir im Gesicht und rückt mir nicht mehr von der Pelle. Ich will doch auch nur mal so niedliche Fotos machen können :(

    Hast du es mal mit Bleib oder Warten versucht? So haben meine Hunde da gelernt, weil ich total gern unterwegs Fotos mache und dazu den Hund irgendwo parken will, wo er auch bleiben soll ;)
    Wenn sie das Prinzip Warten/bleiben verstanden haben, geht es echt einfacher. Aber anfangs noch kein Fotos machen, sondern nur kurz ein Stückchen weg und sofort zurück und Leckerli reinstopfen :smile:

    Bellen wenn es klingelt war bei Furina immer ein Thema. Sie hat ich da voll rein steigern können. Und richtig blöd wurde es, als die Zusteller bei mir geklingelt haben, wenn Nachbarn nicht da waren. So hat Furina dann ein Muster gelernt - erst klingelt es im 1. Stock bei der rechten Tür, dann folgt die Klingel in der Mitte beim 2. Stock und dann erst die bei uns :ugly:
    Letztlich hat sie auf alle diese Klingeln reagiert.

    ich hab mal begonnen die Klingel neu zu konditionieren. War aber - ähm ja - zwar schon motiviert, aber offensichtlich nicht so motiviert wie Furina :D Dann kam raus, dass sie hochgradige Mitralklappeninsuffizienz hat und ich hab das Training in die Tonne geklopft, weil ich fand das ist unnötiger Stress für den Hund.
    Hab auch die Klingel einfach abgeschaltet.
    Wenn Besuch kam, bin ich raus gegangen und hab die vorm Haus empfangen :pfeif: Anrufen, wenn man vor der Tür steht war auch eine Option.

    Leinenführigkeit war auch stark ausbaufähig, hat mich aber nicht gestört, da sie eh meist abgeleint war und immer - wirklich immer - reagiert hat, wenn ich gerufen habe.
    Bei der Neuen ist es umgekehrt - sie kann besser an der Leine gehen als Furina, aber Rückruf kann man knicken. Sie kommt schon - irgendwann |) wenn es nicht einen anderen Hund zu verkloppen gibt, oder ne Krähe zum verjagen, oder eine interessante Spur zu verfolgen, oder einen netten Menschen, mit dem man mitgehen kann. :bindafür:

    Ist bei uns genauso.
    Wenn ich Taya ein Leckerli zuwerfe, kneift sie die Augen zusammen und hat daher keine Chance es zu fangen. Macht sie bei allem was man in ihre Richtung wirft.
    Ist für mich etwa blöd, weil Furina super im Fangen war und ich ihr jedes Leckerli zugeworfen habe.
    Aber ich kann das auch verstehen, denn mir geht es genauso. Ich konnte noch nie einen Ball fangen, weil meine erste Reaktion ist - Hilfe, da kommt was geflogen, Augen zu! Völkerball Spiele waren in der Schule für mich immer der Alptraum. :D

    Ich hatte zwei AEG Animal Pro Akkusauger, erst den Ergorapido, dann den QX 7 der etwas teurer ist. Bei beiden finde ich super, dass sie leicht und handlich sind. Man kann den Sauger auch aus dem Gestell nehmen und hat dann einen praktischen Handsauger. Mit der Elektrobürste die extra für den Handsauger dabei ist, kriegt man Haare gut weg.
    Der Nachteil war, dass er - als Bodensauger - mit einer rotierenden Bürste ausgestattet ist, die zwar Haare gut aufnimmt, aber Brösel gerne weg schießt. Und ganz blöd ist, dass beide Sauger nach jeweils 2 Jahren den Geist aufgegeben haben. Der QX 7 bräuchte nur einen neuen Akku, aber den wechseln lassen ist so teuer, dass man auch gleich einen neuen Sauger kaufen kann.
    Ich habe jetzt im Nachhinein erfahren, dass man den Sauger nicht jedes Mal zurück in seine Halterung stellen sollte. Das ist zwar super praktisch, aber so wird der Akku ständig geladen und gibt darum früher den Geist auf.
    Da der Sauger frei stehen kann, ist die Halterung zum Laden eigentlich nicht wichtig.

    Aktuell haben wir einen Miele Triflex. Der ist teurer und ich verwende ihn nicht so gern, weil er echt schwer ist! Er kann auch frei stehen (was mir wichtig war) - je nachdem wie man ihn zusammenbaut. Er kann wie der AEG zum Handsauger umgebaut werden. Das wollte ich wieder haben, weil es so praktisch war.
    Er saugt viel besser als der AEG, da bleibt auch kein Brösel übrig.
    Er hat, wie der AEG vorne ein Licht, das mag ich nicht mehr missen! Gehört zu den Dingen, von denen ich nicht wusste, wie gern ich sie habe, bevor ich sie kennengelernt habe ; )

    Mit dem AEG konnte man Wand/Decke zb nicht saugen, mit dem Triflex geht das - man baut ihn einfach so zusammen, dass die lange Stange vorne ist (so wie bei den Dysons)

    Ich habe mir erklären lassen, dass Akku Sauger meist nicht mit der Leistung von einem "normalen" Sauger mithalten können, was aber nicht heißt, dass sie nicht super saugen! Ein weiterer Nachteil ist der Akku. Wird er leer, lässt die Leistung nach, er muss geladen werden und das dauert natürlich.
    Mir ist es öfter passiert, dass ich mitten im Hundeplätze saugen unterbrochen werde, weil der Akku alle ist. Es gibt aber eine Anzeige und man kann daher schon vorher abschätzen wie lang man noch ungefähr saugen kann.
    Die Lebensdauer vom Akku ist ein weiterer Minuspunkt.
    Darum hab ich den Triflex gewählt, weil der zu den Saugern gehört, bei denen man einen Akku dazu kaufen kann und den man auch selber wechseln kann!
    Staubbehälter entleeren ist ganz easy - einen Knopf drücken und alles fällt unten raus.
    War beim AEG auch unkompliziert, aber doch eine etwas staubige Angelegenheit.

    Man muss überlegen, was einem wichtig ist und dann das entsprechende Modell suchen.
    Ich wollte den Handsauger integriert haben, Decke saugen können, auch kleinere Spalten erreichen (was mit dem AEG nicht ging), Licht vorn dran, Freistehfunktion.
    Ich würde auch dazu raten das Modell, dass man kaufen will, in einem Laden mal auszuprobieren. Habe ich nicht gemacht und war so überrascht wie schwer der Triflex ist. Weiß nicht, ob ich ihn gekauft hätte.... trotz super Saugleistung.

    Furina ist das zweimal passiert. Da war sie durchaus schon erwachsen, geschätzt 6, 7 Jahre. Allerdings war es nicht im Garten, sondern an einem Grünstreifen an der Straße, wo viele Hunde hin machen. Ich habe es daher darauf zurück geführt, dass die Chance schon groß ist in einen Haufen zu latschen.
    Eigentlich war sie sehr geschickt - das Gegenteil von tollpatschig.

    Meinen vorigen Hunden ist das nie passiert.