Beiträge von Luchs


    Danke für deine Hilfe!


    Die Videos werde ich mir sofort mal ansehen.


    (ich meinte, dass er geistig nicht unterfordert und untrainiert ist, aber was das körperliche angeht schon)


    Zum durchticken:
    Wenn ich ihm ein Frisbee gebe rennt er wie verrückt im Kreis mit dem Ding im Maul. Das beste Futter der Welt bringt ihn nicht dazu damit aufzuhören. Er hört keinen Ruf und nichts. Er sieht mich nicht mehr an, er rennt einfach im Kreis. Auch an der Schleppleine! Sieht aus als wäre er ein super-trainierter Hund im longieren, aber ist einfach nur durchticken...


    Und dann wieder der krasse Gegensatz: Zuhause apportiert er es mir in die Hand...

    Guten Abend :)


    Natürlich ist jeder Hund und jede Situation verschieden, aber ich habe meinem Border Collie das Allein-sein so gelernt:


    Einfach TSCHÜSS sagen.


    Am Anfang habe ich das über kurze Zeiträume gemacht.


    Also, ich gehe zur Tür, sehe ihn an und sage "Tschüss". (wenn er dir nachlaufen will, verweiße ihn auf seinen Platz)
    Dann gehe ich zur Tür raus mach für 5Minuten eine Runde und wenn ich wiederkomme und er brav war lobe ich ihn.


    Mein Kleiner ist nun 8 Monate alt und sobald ich "Tschüss" sage, legt er sich in sein Bett, da er genau weiß, dass ich gehe, aber auch wiederkomme.


    Und lerne sein weinen zu ignorieren. Das ist nicht einfach aber muss sein. Wenn du auf ihn eingehst, wird es nur noch schlimmer, da er merkt damit Erfolg zu erzielen.


    Edit: das mit dem Bellen habe ich grad erst gelesen, dachte er winselt "nur". Macht das ganze natürlich nicht einfacher...


    Viel Glück


    Der Hund ist geistig sicherlich nicht unterfordert und auch nicht untrainiert!


    Dass mit dem Bellen hat nichts damit zu tun, dass ich "seine Sprache spreche", sondern es geht einfach um einen lauten kurzen Laut. Darauf reagiert er einfach. Genauso wenn er als er noch Welpe war an mir geknabbert hat und ich dann gewinselt habe. Daraufhin hat er es sofort gelassen. Er reagiert prinzipiell sehr stark auf akustische Reize.


    Und wenn das Beifuß gehen mit Clicker nicht mehr funktioniert, muss ich doch mal die Methode versuchen mich ihm in den Weg zu stellen...was soll ich denn machen? Wenn er an der Leine zieht bereitet es mir Schmerzen, ich kann das nicht nur auch für 10m dulden...
    Hättest du einen Tipp wie ich ihn am besten dazu bekomme Beifuß zu laufen?


    Ich habe mit ihm auch versucht mal mit 2 identischen Frisbees zu spielen, und er kommt dann zwar immer wieder zu mir für den "Austausch", aber das Durchticken bleibt das selbe.


    Dementsprechend geht die Belohnung mit Spielsachen auch nicht mit ihm.


    Natürlich ist mir klar das er ein Arbeitshund ist, aber er hätte doch eigentlich auch einige Aufgaben...
    Nur um ein Beispiel zu machen: ich koche auf einem Holzherd, wenn ich Feuer machen will, bringt er mir ein Holzscheit nach dem anderen in die Küche.


    Zuhause habe ich keine Probleme mit ihm!

    Zitat

    Du hast aber schon Erfahrung mit dem longieren, und weißt worum es dabei geht? Sonst lass die
    Finger lieben von solchen Versuchen, das kann auch nach hinten los gehen.


    In der Theorie weiß ich einiges darüber, auch habe ich bereits dabei zugesehen. Selbst noch nie gemacht, aber irgendwann muss doch immer das 1. Mal sein ;)


    Vorweg: DANKE für deine Antwort!


    Das mit dem "Ruhe lernen" mache ich mit ihm jetzt seit ca. 1 Monat und es hat bereits Wunder bewirkt...Zuhause ist er richtig ruhig geworden...Signalwort "Chill" *lach*
    Er schläft auch auf einem Lavendel-Heu Kissen. Wenn ich mit ihm allein zu Hause bin ist er der feinste Hund! Aber wenn zB mein Freund zu Besuch kommt springt er rum wie verrückt und beginnt nach ihm zu schnappen. Immer ein spielerisches schnappen, aber dennoch furchtbar.
    Und außer mir darf ihn auch niemand anfassen. Wie meine Schwester immer zu mir sagt " Dein Hund würde am liebsten auf mich draufsteigen, mich anpinkeln und dominieren"


    Und ja, wenn er etwas ist, dann hochintelligent...manchmal frag ich mich schon ob mein Hund schlauer ist wie ich *lach* er ist mir inzwische Zuhause bereits eine Hilfe bei der Bewältigung des Alltags...auch die Socken lass ich mir von ihm anziehen *lach*
    Aber dementsprechend ziehen bereits kleine Fehler meinerseits Konsequenzen mit sich...


    Das Such-Spiel mache ich viel mit ihm. Allerdings nur mit Leckerli, denn wenn er denn Dummie findet driftet er sofort in seine Welt ab und hört auf nichts mehr (auch an der Schleppleine nicht...)
    Er bekommt generell keine Spielsachen von mir...kein Ball-werfen und nichts. Denn das geht gar nicht mit ihm...


    Das Longieren und die Bodenarbeit werde ich auf alle Fälle versuchen, ich glaube das wird ihm richtig gut tun!


    Auch die FB Gruppe werd ich mir mal ansehen.


    Ich danke dir vielmals!!!


    Liebe Grüße


    Der Hund ist gerade mal 8 Monate alt!!! Ich gebe ihn doch nicht gleich her, weil es mal schwierig ist! Mit ausreichend Geduld und Mühe kann man jedes Problem in den Griff bekommen! Manche leichter, manche schwieriger...aber es geht!
    Nur muss man wissen wie, und deshalb frage ich hier um Rat...
    Ein Hund wird nur zum Problem-Hund wenn man ihn nicht richtig hält oder Fehler macht. Und das habe ich nunmal...nicht gewollt, aber es ist so.


    Und Nein, die Krankenkasse bezahlt mir keinen Assistenzhund. Sie bezahlen ja nicht mal meine Arztkosten...Italien...*kopfschüttel*

    Zitat

    Hast du vielleicht jemanden, der ihn körperlich auslasten könnte? Körpliche Auslastung ist ja nunmal enorm wichtig.
    Dann könnte ihn vielleicht eine andere Person draußen auslasten und er kann sich dann vielleicht wieder besser auf dich konzentrieren, wenn du mit ihm üben möchtest.


    Leider kenn ich mich mit dem Thema null aus, sodass ich nicht viel mehr sagen kann.
    Viel Glück auf jeden Fall!


    Leider Nein.
    Meine Familie zB kann Hunde nichtmal ausstehen...


    Vielen Dank für deine Antwort! :)

    Zitat

    Wieso hast du dich denn für einen Border als Assistenzhund entschieden?
    Und wieso bildest du ihn selbst aus?


    Es gibt ja auch verschiedene Organisationen die Assistenzhunde ausbilden und diese dann an die zukünftigen besitzer gehen wenn sie fertig sind.


    Ich würde einen erfahrenen Assistenzhundetrainer zu rate ziehen.


    Ursprünglich wollte ich keinen Border Collie, habe ihn dann aber von einem Bekannten vom roten Kreuz geschenkt bekommen, da er meinte dieser Hund sei geeignet für mich. Ist er natürlich nicht. Ein Golden Retriever oder Labrador wäre besser geeignet, das ist mir schon klar. Aber ich bin 20 Jahre alt und arbeitsunfähig, ich könnte mir einen Rasse-hund selbst nicht mal leisten, deshalb sage ich nicht Nein wenn ich einen geschenkt bekommen. Und auch ein Border Collie kann zum Assistenzhund erzogen werden, nur bedarf es mehr Arbeit.
    Aber das ist doch nicht das Thema, ich habe ihn jetzt und gebe ihn sicher nicht her, nur weil es mal schwierig wird.


    Und ja, natürlich kann man sich einen ausgebildeten Assistenzhund kaufen, aber die Preise sind unglaublich (10.000 - 30.000).


    Ich habe bereits mit mehreren Organisationen Kontakt aufgenommen, aber der näheste trainer von ihnen ist 6Stunden von mir entfernt...das geht einfach nicht....


    Mir ist es sehr Ernst mit dem Tier und ich habe auch bereits Erfahrung mit Therapiehunden.


    LG