Als Carlino zu uns kam, waren wir noch überhaupt nicht ausreichend vorbereitet. Zwar stand bereits fest, dass wir bald einen Hund aufnehmen wollten, jedoch bestanden noch große Wissenlücken, die wir erstmal schließen wollten. Speziell über die Rasse Mops hatten wir uns bis dato gar nicht informiert, weil ein Mops, aufrund seiner Optik (von gesundheitlichen Angelegenheiten wußten wir damals noch nichts), für uns nicht in Frage kam. Das einzige was wir bis dahin wußten (und was uns damals am wichtigsten erschien) war, dass bestimmte Hunderassen für bestimmte Zwecke gezüchtet wurden/werden (sprich: Begleithund, Arbeitshund, ...) und dass sich daraus bestimmte Bedürfnisse bezgl ihrer Beschäftigung ableiten lassen. Auch hatten wir bereits in Erfahrung gebracht, dass Hund am besten durch positive Bestärkung lernten und man damit auch so ziemlich jedes Fehlverhalten in den Griff bekäme. Das war´s aber auch schon, mehr Infos hatten wir noch nicht.
Nachdem wir Carlino dann spontan zu uns genommen hatten (er war ein Geschenk an eine Frau, die jedoch schnell mit ihm überfordert war und wir fanden ihn sooo süß), informierten wir uns erst näher über seine Rasse. Hätten wir vorher mehr über seine Rasse gewußt, hätten wir ihn nicht mitgenommen. Naja, hinterher ist man immer schlauer und ich habe daraus gelernt, dass ich zukünftig nicht so impulsiv handeln werde. Nicht dass es falsch verstanden wird; ich liebe Carlino und erfreue mich jeden Tag an ihm, jedoch schwingt immer die Sorge mit, ob bzw wie lange er ohne gesundheitliche Einschränkungen bleiben wird...