Beiträge von KasuarFriday

    Würdet Ihr auf Dauer Medikation gehen oder nicht?

    Ich weiß nicht mehr genau, was bei Peggy die Ursache ist. Elvis bekommt aufgrund seiner Arthrosen seit 5(?) Jahren dauerhaft Schmerzmittel und ich würde das auch im Rückblick genauso wieder machen.


    Für ihn bedeutet Gassigehen wahnsinnig viel Lebensqualität (auch jetzt, wenn er viel im Wagen ist) und die Bewegung war einerseits wichtig, um die kaputten Gelenke noch möglichst mobil zu halten und andererseits, um den ganzen Körper möglichst gesund zu halten.

    Und ich wieder. Ich bekomme die Zitate nicht gut geordnet, senfe also einfach mal wild in der Gegend rum.


    Wie oben schon zu lesen war, war mein Weg aus dem Frust, möglichst alles an Erwartungen fahren zu lassen und es uns so leicht wie möglich zu machen.

    Natürlich hat das Grenzen, hatte es bei uns auch. Wir leben in der Großstadt und Selbstgefährdung oder Belästigung anderer waren natürlich immer No Gos. Aber dann eben oft eher über Management verhindert, als über Fingerschnipp-Gehorsam.

    Wenn ich halbwegs entspannt spazieren will (entspannt heißt in dem Fall aber auch nur den Stress am Anfang möglichst gering zu halten), klettere ich einen steilen Trampelpfad gegenüber unserem Haus direkt in den Wald hoch

    So nervig das klingt, dann mach das, wenn es für dich machbar ist. Gar nicht so sehr, um die Löffelchen von Aron zu schonen, sondern um deine Löffelchen zu schonen. Dann geht euer Gassi jetzt eben immer (wenn möglich) den Trampelpfad hoch, so ist das dann eben.


    Und wenn ihr mal den anderen Weg nehmen müsst, weißt du gleich wieder, weshalb der Trampelpfad zwar doof aber besser ist.

    Woanders hinfahren krieg ich unter der Woche nicht hin und zum anderen steigert er sich dann stattdessen dort eben einfach in die neuen Gerüche rein.

    War bei uns ähnlich. Neue Gegenden fand Elvis immer super, ich superblöd - weil ich dann einen Ochsen an der Leine hatte, der immer der Nase nachtrabte. Voran, voran, nur voran!

    Wir hatten irgendwann ein, zwei Gassistrecken, die er eher langweilig fand und die wir wirklich oft gegangen sind, wodurch sie noch langweiliger waren. Wenn ihr sowas findet, kann ich das nur empfehlen, auch hier mit Blick auf dich und deine Entlastung.

    So geht das die ganze Zeit), wenn er an der 15m Schlepp hängt, läuft er eben irgendwann an der gespannten Schlepp (mit Schleppleine hat das bei uns eh nix zu tun, ich könnte die niemals nicht aus der Hand geben und wirklich schleppen lassen).

    War bei uns ähnlich, als Vorsteher hat Elvis einfach einen wirklich großen Radius. Mir ist irgendwann außerdem klargeworden, dass ich ihn nicht mit schleppender Schlepp laufen lassen würde (zu viele Straßen), darum habe ich irgendwann entschieden, dass wir an der Führleine, an der Flexi oder frei gehen. Und ich habe das Gehaddel mit der Schleppleine wirklich null vermisst.

    Wenn wir das Pech haben und tatsächlich Rehen, Katzen oder Waschbären über den Weg laufen, hängt er brüllend in der Leine.

    Das hatten wir so eher selten, wenn eher mal mit Essen, dafür konnte Elvis sich als Vorstehhund manchmal nicht mehr abwenden. Ich habe ihn dann weggetragen; gar nicht böse, einfach möglichst neutral. Wenn Aron "nur" um die 20 Kilo wiegt, geht das für euch ja vielleicht auch. Dann kommst du aus der Situation raus, und er natürlich auch.

    aufmerksam muss ich ja trotzdem immer 100% sein, weil er bei Hundebegegnungen ja auch noch schwierig ist. Manchmal kann ich ihn mit Abstand super zu mir umorientieren und belohne ihn dafür auch ausgiebig, bei der nächsten flippt er (trotz Abstand) dann wieder völlig aus.

    Damit kenne ich mich nicht aus, aber hier würde ich auch erstmal als Entlastung für dich (und Aron dann automatisch mit) managen oder schummeln.

    Was immer für euch funktioniert, zum Beispiel sowas wie umdrehen, mehr Abstand schaffen, vermeiden, mit Futter vorbeilocken, neutral ins Geschirr fassen "komm, wir gehen mal weiter" oder sogar wegtragen.

    Und, das hatte jemand anders geschrieben, ja, dann pöbelt er eben. Nicht schön, nicht das, was man sich wünscht, aber so ist das dann jetzt eben erstmal.

    Ich beneide so sehr jeden Hundehalter, der entspannt mit seinem Hund durch die Gegend laufen kann, der Hund mal hier, mal da schnüffelt und man die gemeinsame Zeit offensichtlich genießt, während wir keinen Spaziergang sondern einen Spazierkampf veranstalten.

    Oh Gott, das ging mir ganz genauso! Selbst heute denke ich oft, wenn ich einen dieser Hunde sehe, die beim Gassigehen immer so herzig zum Halter gucken: "Streber!!!!"

    Bei normalem Besuch meldet er 'nur', bei Paketboten wird es immer schlimmer. Mittlerweile springt er bei denen wie ein Irrer kläffend an der Haustür hoch. Er lässt sich zwar dann von mir auf die Decke schicken (wobei ich das schon nachdrücklich durchsetzen muss) und bleibt da auch (kläffend) sitzen, aber dass er überhaupt so einen Terz veranstaltet, richtig, n-e-r-v-t mich.

    Das kann ich total nachvollziehen, das würde mich auch nerven. Rundum.

    Hättest du die Möglichkeit, zu vermeiden, dass er zur Haustür kommt? Durch ein Gitter, eine Tür, die du schließen kannst oder indem du ihn evtl. in ein angrenzendes Zimmer bringst? Das kommt halt immer so stark auf die Gegebenheiten eures Hauses oder eurer Wohnung an.

    An die Klingel kann man ja eine Zettel machen, dass es eine Moment dauert, bis man an die Tü kommt, damit du etwas Ruhe hast, Aron aus dem Weg zu nehmen.

    Aron kann nicht ansatzweise das leisten, was ich von ihm erwarte

    Ich finde, das ist wirklich ein Schlüsselsatz, auch wenn du ihn bei einem konkreten Beispiel geschrieben hattest.


    Ich finde es oft sehr schwer, Erwartungen zu ändern oder loszulassen. Aber es geht. Im Job machen wir ganz oft "Erwartungsmanagement", indem wir vorher festlegen, was geht und passieren wird und was nicht.


    Mein Eindruck ist, dass es für euch beide so erleichternd wäre, wenn du deine Erwartungen an ihn auf ein absolutes Minimum zurückschrauben könntest. Aber leichter gesagt als getan.

    Gestern wollte ich wenigstens mal wieder mit ihm drinnen tricksen, um mal wieder etwas positives miteinander zu machen. Da hat er nur die Ohren runtergeklappt und mich mit einem ,,Was will sie denn jetzt schon wieder von mir''-Blick angesehen. Ich glaube mittlerweile, dass ich es einfach richtig verkackt habe.

    Das glaube ich nicht. Ich glaube, es geht euch beiden gerade einfach ähnlich.

    Wenn man den Text so liest, könnte man meinen, ich würde Aron nicht mögen.

    Nein, das finde ich gar nicht. Wer macht sich denn so viel Mühe und investiert so viel Arbeit, Nerven und sicherlich auch Tränen in einen Hund, den man nicht mag?


    Und du schreibst den Text ja auch nicht über das, was du an Aron magst, sondern über das, was euch das Leben so schwermacht.

    Bei Elvis war ich immer so froh, dass er so ein Kuschelhund ist. Auch am Ende eines Tages voller ätzender, anstrengender Gassis stand ein gemeinsamer, gemütlicher Abend auf dem Sofa. Der Himmel.

    Mein Partner (der aber nur am Wochenende Zuhause ist) geht unregelmäßig mit Aron im Zuggeschirr laufen. Das findet Aron mega, da konzentriert er sich dann auch richtig.

    Es ist doch gerade die Zeit der Neujahrsvorsätze. Vielleicht kannst du deinen Partner inspirieren, regelmäßig mit Aron zu laufen. Rein von der körperlichen Auslastung bringt ihm (also Aron) das bestimmt auch schon viel.


    Für mich war es damals auch eine Entdeckung, mit Elvis zu joggen. Ich hab wenig Kondition, mit Zuggeschirr wäre das nicht gegangen, aber bei uns hat es ganz gut gepasst, dass er dann doch mal stehenbleiben musste zum Schnüffeln/Markieren, wenn ich mal atmen musste.

    Es war einfach total schön, endlich mal nicht der ewig Bremsklotz zu sein und Elvis nicht ständig zu bremsen, sondern mal gemeinsam in einem Tempo unterwegs zu sein.


    Achso und: Falls du irgendwo ein entsprechendes Gelände hast/findest, wäre es bestimmt auch super, wenn Aron dort freilaufen könnte. Vor allem wenn es sicher eingezäunt ist, ist das auch mal echt gut für dich, wenn du nicht die ganze Zeit gucken und machen und regeln und bremsen musst, sondern er mal größenteils einfach machen kann und du einfach mal deinen hübschen Hund bewundern kannst.

    Wenn ich aber mal nur ein Mü inkonsequent bin hab ich das Gefühl, dass wir jedes Mal 3 Schritte zurück machen und Aron direkt wieder austestet, ob gewisse Regeln dann jetzt aufgehoben sind.

    Achtung, totale Spekulation: Vielleicht ist das aber auch so, weil er es eigentlich nicht leisten kann und gar nicht unbedingt, weil er dich testet.

    Such dir für den Rest Managementmaßnahmen wie z.B. Bauchgurt und Ruckdämpfer und dann soll der halt draußen bescheuert sein wegen Wild.

    Ja, Ruckdämpfer! Bn ich bei uns auch erst ewig spät drauf gekommen, keine Ahnung warum eigentlich.

    Was auch ein richtiger Game Changer war, war ein gemeinsames Hobby wo niemand von uns wirklich funktionieren musste sondern wo Spaß das einzige Ziel war.

    Bei Aron bietet sich ja an, doch mal zu probieren, ob ein mehr gemeinsames "Jagen" (= Waldspaziergang) an der Leine funktioniert.


    Nach all unserem Antijagdtraining fand ich damals das Buch "Wege zur Freundschaft" von Ulla Reichmann da wirklich spannend, weil so ganz anders (aber auch gar nicht sooo widersprüchlich, wenn ich mich richtig erinnere).

    Und ich meine mich zu erinnern, dass mir "Alltagswege zur Freundschaft" geholfen hat, etwas entspannter in Sachen Erwartungen und Umgang zu werden.


    Ich würde, gerade jetzt erstmal, nichts ins Auge fassen, wo Hund und Mensch viel Neues lernen müssen, sondern etwas, was möglichst einfach für euch machbar und erreichbar ist. Sonst hat man wieder noch einen Themenkomplex mehr, in dem was klappen "muss" und so Frust erzeugen kann.

    Mir hat geholfen: Akzeptanz. Dein Hund scannt und pöbelt.

    Und versprochen, wenn ich jetzt hier aus dem Fenster gucke, sehe ich direkt mindestens einen Hund, der heftiger ist und woran nicht gearbeitet wird.

    Ich kann ein bisschen nachvollziehen, wie es dir geht. Elvis war letztlich nicht so, wie ich mir das vorher vorgestellt hatte und als Ersthundehalterin war ich selbst mit den Basics mehr als gefordert.


    Wir haben total viel zusammen gemacht und ich habe mir ganz, ganz viel Mühe gegeben. Und Elvis sich auch. Trotzdem war das für mich jahrelang oft ziemlich frustig. Ich habe mir so viel Mühe gegeben, wir waren auf mehreren Wochenendseminaren und gefühlt war Elvis immer einer der "schlimmsten" Fälle dort. Jagen, von der Straße fressen, an der Leine ziehen, nicht alleine bleiben, nicht ableinbar - unsere Liste an Problemen war echt lang und haben eben auch die Gassis betroffen. Ich hatte auch oft das Gefühl, ich werde ihm nicht gerecht, ich bekomme das nicht hin und er wäre woanders eigentlich besser aufgehoben. (Stimmt ja auch, stimmt eigentlich immer. Für jeden Hund gibt es ein besseres Zuhause als das, das er gerade hat.)


    Ich war einerseits total happy ihn zu haben, andererseits hat sich vieles auch einfach wie ein Gegeneinander angefühlt, so lese ich das bei dir auch. Gassi fand ich auch wenig entspannend, um es mal nett zu sagen. Ich habe dann auch mal probiert, "authentischer" zu werden – und bin laut geworden. Aus Frust und Wut. Für mich hat das nicht gut funktioniert. Ich dachte, vielleicht lässt man die Wut so raus. Bei mir klappt das nicht, es facht die Wut eher mehr an. Ich habe gemerkt, dass ich dadurch immer wütender und aggressiver werde und eine immer kürzere Zündschnur bekomme. Total kontraproduktiv, unfair Elvis gegenüber und ich mag mich so auch überhaupt nicht.


    Ich weiß nicht mehr genau wann, aber irgendwann hatte ich auf den ganzen Frust keine Lust mehr. Ich habe dann denn Anspruch aufgegeben, das ich das jetzt richtig machen und trainieren will und beschlossen, dass wir uns jetzt erstmal durchmogeln - schummeln, managen, vermeiden, ablenken, jeder Trick ist erlaubt.


    Optimal ist das nicht, natürlich nicht. Aber für uns hat es echt ziemlich gut funktioniert. Und es hat uns beiden schließlich auch Kapazitäten freigeschaufelt, Dinge, Strategien und Wege zu finden, die für uns funktionieren und mit denen wir dann richtig Spaß hatten.


    Inzwischen ist Elvis 13, ich habe ihn mit 3 übernommen. Daher sind einige meiner Erinnerungen sicherlich verwischt, idealisiert oder dramatisiert. Alles bekomme ich auch nicht mehr zusammen, aber ich hatte zu dem, was hier schon geschrieben wurde einige Gedanken und Anknüpfungspunkte, die ich gleich nochmal festzuhalten versuche. Vieles ist bestimmt nicht direkt für dich übertragbar, aber vielleicht trotzdem als Richtung hilfreich.


    Aber das Wichtigste, weil es unbedingt gesagt werden muss: Du hast ein wahnsinnig starkes Durchhaltevermögen bewiesen. Das finde ich außerordentlich bewundernswert. Und ich finde es wenig erstaunlich, dass deine Kraft und deine Nerven jetzt für dich spürbar nachlassen. Ich wünsche euch, dir und Aron, Entlastung von dieser Situation.




    Leo bekommt jetzt Schmerzmittel, hat sich an ihrem Gangbild aber leider nicht viel geändert.

    So schwer es ist, aber ich glaube ich muss mich langsam auf den Abschied vorbereiten

    Alles Gute beim Finden der Ursache. Für mich von hier drüben hört sich das aber nicht so schlimm an, also Abschieds-schlimm. Bitte entschuldige, falls ich dich falsch verstanden habe.


    Beunruhigt wäre ich auch. Aber es kann sein, dass das Schmerzmittel einfach nicht zum Schmerz passt und ihn dadurch nicht nimmt.

    Und gut, dass ihr so die Anämie entdeckt habt!

    Bei uns sieht es auch nicht gut aus derzeit. Fussel humpelt trotz Librela, zusätzlichem Schmerzmittel und Physio vorn in der Schulter.

    Gute Besserung! Ja, die Witterung momentan ist echt nicht so das Wahre für alte, kaputte Knochen. Viel Erfolg mit dem Schmerzmittel-Wechsel!


    Wir hier drüben befinden uns gerade hoffentlich endgültig auf dem Weg der Besserung nach richtig blödem Durchfall. Der geht hier im Kiez um, bakteriell. Und ich muss sagen: ein Hoch auf die Moro'sche Möhrensuppe. Die kann wirklich was.

    ... und ich habe übermenschliche Beherrschung bewiesen, als ich gestern Freudenschreie und -tänze ob jedes festen Haufens unterdrückt habe.

    Bin ich froh, wenn wir nicht alle 2 Stunden rausmüssen; ich kam gestern zu nix.


    Ansonsten gönne ich mir gerade den Luxus der Hoffnung. Mit der TÄ abgesprochen bekommt Elvis ab vermutlich Freitag testhalber Tralieve.

    Ich weiß, dass Opiate beim Hund nicht so sicher wirken, wie beim Menschen. Aber wie gesagt, ich habe mich jetzt einfach mal für Hoffnung entschieden. Wenn es nicht funktioniert, bin ich sowieso enttäuscht, egal ob ich vorher optimistisch oder passimistisch bin.


    Und die TÄ und ich haben überlegt, dass wir wenn es wärmer wird einen Versuch mit Cartrophen machen. Über Strategien, wie wir in der Zeit Elvis' Cimalgex (das bei ihm sehr gut wirkt) ersetzen, haben wir auch schon gesprochen.


    Ich merke gerade, wie gut so ein bisschen Hoffnung und Perspektive doch tun. Nicht auf Heilung in unserem Fall, aber auf Verbesserung, auf ein bisschen Aufschub. Ich wünsche allen hier im Thread mindestens ähnliche Lichtblicke.

    aber Augen kann ich ihm sauber machen damit hat er kein Problem. - Ich darf dann auch ab und zu ein Haar abschneiden in dem Zuge.

    Vielleicht kannst du hier - falls noch nicht gemacht - mit Medical Training ansetzen. Ich habe damit selbst noch nicht gearbeitet, lese aber immer mal wieder gerne in den Thread dazu rein:

    Gast101879


    Mich beeindruckt, wie viel Erfolg es dort mit wirklich kleinschrittigem Aufbau gibt. Viel Erfolg euch!

    . So Beispiele aus diversen Themenbereichen hab ich schon so oft in diversen Threads gelesen. Vermittelt mir einfach den Eindruck das man alles auf die Goldwaage legen muss was man so fragt bei nem Gespräch. Wäre mir einfach zu anstrengend. Ja, ist nicht bei allen so. Trotzdem entsteht halt der Eindruck. Heißt ja nicht das die Züchter schlechte Menschen sind oder sonst was. Ich finds nur einfach anstrengend.

    Empfinde ich aber beim Tierschutz ähnlich.


    Mal komplett überspritzt: entweder du bist ohne Garten und 24/7 Zeit für den Hund nicht mal würdig, anzufragen oder du bekommst als Ersthundehalter in der Großstadt-Etagenwohnung lebend ohne Umschweife einen kernigen Herdenschutzhund als "sanften Riesen" vermittelt.


    Natürlich sind auch diese Eindrücke durch das Forum verzerrt (und spiegeln null meine persönliche Erfahrung mit dem Tierschutz wider). Aber wie die anderen schon schrieben: Die häufigsten, zwischen den Extremen liegenden Fälle sind im Forum bestenfalls am Rande Thema.


    Hoch leben sie also, all die selten besungenen freundlichen Züchter und Tierschützer.

    Da du gefragt hast: ich fände das komisch und hätte erstmal das Gefühl, dass du etwas zu verbergen hast.


    Daher würde ich vermutlich verblüfft reagieren.


    Wenn du mir dann aber deinen Grund erklärst, würde ich es vermutlich verstehen. Auch wenn es mich demotivieren würde, wenn du sagst, dass 20 Leute kommen, um den Hund anzuschauen, auf den ich mich beworben habe. Aber ich weiß auch, wie schräg Leute drauf sein können, auch Leute, die zunächst total nett und ausgeglichen wirken. Daher könnte ich gut verstehen, dass du die nicht alle in deine Wohnung einladen möchtest.


    Dennoch würde ich mich mit der Situation nicht ganz wohl fühlen. Aber meistens verliebt man sich ja so sehr in einen Hund, dass fast alles andere egal ist.


    Und wichtig: mir ist wirklich klar, weshalb du dich nicht damit wohlfühlst, es anders zu handhaben. Es ist traurig, aber nicht unbegründet, dass man diese Bedenken haben muss.

    Ich möchte dir einfach nur eine Umarmung (unbekannterweise, aber hey,Hundehalter unter sich) für dich und feste gedrückte Daumen für euch dalassen.


    Die Beschreibung deines Schrecken und deiner Panik habe ich förmlich mitleben kömnnen, ich glaube genauso würde es mir auch gehen. Ich hoffe du, ihr könnt euch gut erholen.

    Hast du deinen Hund von Welpen an? Ich hatte Elvis mit bestehendem alten Kreuzbandriss übernommen, als er 3 Jahre alt war.


    Niemand hat was gemerkt, er ist unauffällig, viel und gerne gelaufen. Mir fiel irgendwann nur die Entlastung der Pfote nach langen Touren auf und ich habe angefangen nachzuforschen.


    Auf dem andern Knie hatte er dann Jahre später bei mir einen akuten Kreuzbandriss. Keine Ahnung, ob es da große Unterschiede gibt, aber das war nicht zu übersehen. Er hat aufgeschrieen und das Bein gar nicht mehr belastet bis zu seiner TPLO dann.