Beiträge von ricci

    Danke für die Antwort!
    Sein frei gewählter Radius wäre wohl schon etwas größer.
    Wir haben uns in der Mitte getroffen. Er hat in unübersichtlichen Gegenden einen 10-15m Radius und in übersichtlichen vielleicht einen 20-30m Radius. Das ist für mich ok.
    Naja das mit dem Gebüsch mache ich ja auch schon und an der Schleppe funktioniert auch alles wunderbar. Er ist ja auch noch zu 70% an der Schleppleine. Irgendwann muss ich es ja mal im Freilauf versuchen..
    Eigentlich habe ich ihn nie extrem viele Freiheiten gegeben und es ist nicht so, dass ich die Freiheiten jetzt reduziere.
    Meine Frage ist ja wirklich nach einem direktem Trainingsansatz, wie ich ihm beibringe die Umwelt etwas mehr zu ignorieren.

    Hey Leute,
    Ich hab so einige Baustellen mit meinem Hund.
    Mein Hund heißt Jordi und ist 13 Monate alt. Er ist quasi im besten Alter :headbash: .
    Nun ja so einige Dinge sind Mitsicherheit altersbedingt und ich habe das Gefühl, dass wir die schon irgendwie in den Griff bekommen.
    Bei einer Sache finde ich jedoch keinen passenden Trainingsansatz.
    Es geht darum, dass er im Freilauf ziemlich neugierig ist. Es hat sich schon etwas gelegt, aber sein Erkundungsdrang ist schon noch recht stark.
    Das bedeutet eben, dass er lustig laufende oder springende Menschen super spannend findet. Er hat in seinem ersten halben Lebensjahr Jogger und Radfahrer gejagt, was ich zum Glück gut unter Kontrolle habe. Andere Hunde sind grundsätzlich super. Leider nicht nur zum spielen sondern auch zum besteigen :xface: . Hinzukommt der Jagdtrieb, sodass er am liebsten durchs Gebüsch Streunern würde (Ich über zur zeit ein “Raus da“ klappt mal mehr mal weniger).
    Nach langem Schleppleinentraining klappt der Rückruf ganz gut. Ich kann ihn in sehr vielen Situationen abrufen.
    Das muss ich dann allerdings auch permanent machen, er kommt dann zwar immer angerannt, aber keine 2 Min später will er wieder auf Entdeckungstour. Ich wohne in der Stadt und demnach ist besonders am Wochenende einiges los.
    Ich bin schon sehr froh, dass der Rückruf mittlerweile ziemlich gut klappt. Allerdings bin ich auf unseren Spaziergängen die ganze Zeit ziemlich angespannt,weil ich Angst habe, dass ich ihn zu spät abrufe und er dann Menschen belästigt (mein Alptraum).
    Zudem möchte ich mir mit dem permanenten rufen, den Rückruf nicht kaputt machen.
    Er hat einen Radius mit dem ich leben kann. Er hat mich schon meist im Blick und rennt nicht einfach weg.
    Zudem habe ich jeden Blickkontakt zu mir bestätigt, dass hat auch einiges gebracht. Ich schiebe auf den Spaziergängen immer wieder keine Trainingseinheiten ein und spiele mit ihm oder lasse ihn auf Baumstämme springen... Ich beschäftige ihn vielleicht so um die 30-60% auf unseren Spaziergängen. Er muss sich sein Futter komplett erarbeiten.
    An der Schleppleine verhält er sich anders als im Freilaufe. Da zeigt er diesen starken Entdeckungsdrang nicht.
    Wenn ich mir die Hunde bei mir in der Umgebung so ansehe, könnte ich manchmal etwas neidisch werden :fear: . Die Hunde laufen immer im sehr kleinen Radius um ihre Menschen herum und gehe an der Straße ohne Leine. Ich weiß, dass die nie richtig mit ihren Hunden trainiert haben. Das merke ich an deren gut gemeinte Tipps.
    Ich finde Jordi toll! Mir ist ein Hund der nur gelangweilt hinter mir her dackelt bestimmt zu langweilig. Trotzdem würde ich mir einen geringeren Adrenalinspiegel auf unseren Gassi-Runden wünschen.
    Naja und nun meine Frage: Wie bringe ich es meinem Hund bei, dass er nicht ständig auf Erkundungstour geht?
    Ich fühle mich ja irgendwie auch schlecht, weil er so lebensfroh alles entdecken will. Es geht aber eben nicht anders! Verschwindet der Drang mit der Zeit etwas?

    Oh ja das hört sich wirklich plausibel an! Vielleicht mache ich es dann nach meinem Urlaub auch so :smile: . Wenn du dann so schnell wieder den vorherigen Trainingsstand erreicht hast, ist es ja super!



    Jordi war eben 55Min alleine. Ich hab also 15Min gesteigert. Da habe ich mir einen richtig doofen Tag zu ausgesucht :verzweifelt: . Genau in dem Moment, als ich die Wohnung verließ, fing mein direkter Nachbar an(Wohnen Tür an Tür), Umzugskisten durch den Hausflur zu tragen. :shocked:
    Das bestätigt auch die Videoaufnahme. Jordi hat zu 70% gelauscht und war mit dem Kopf oben. Immerhin war er in der lag, sich zwischendurch mal kurz zu entsannen.
    Am ende war ihm das Geraschel im Flur auch irgendwann fast egal. Das nennt man dann wohl Desensibilisierung. Morgen mache ich dann wohl wieder eine kurze Einheit.

    Ich befinde mich mitten im AJT.
    Ich habe zunächst das vorstehen gechlickert und bei jeder Umorientierung eine Party mit super Leckerlis veranstaltet. Das hat auch okay geklappt, allerdings immer nur, wenn die Entfernung groß genug war und das Häschen schön ruhig war :).
    Nun bestätige ich richtiges verhalten mit dem fliegenden Kong, den er auch sofort hetzen darf. Ich bin normalerweise eine totale Gegnerin des stupiden Ball Spielens.
    Naja das scheint für ihn jedoch eine große Belohnung zu sein, sodass ich ihn nun fast in jeglicher jagdlicher Situation abrufen kann.
    Nun habe ich allerdings das Problem, dass er mir den Kong nicht zuverlässig bringt. Also muss er nach wie vor an der Schleppleine laufen :(.
    Ich hab also auch noch nicht DIE Lösung gefunden.. Daher lese ich mal gespannt mit.
    Für Hunde die sehr gerne apportieren, kann mein Weg vielleicht funktionieren.

    Mit dem Urlaub muss ich echt mal gucken wie ich das machen. Vielleicht kann ich es ja vorsichtig antesten und wenn es gar nicht geht, dann lasse ich es lieber.
    @Jacke
    Toll, dass ihr solche super fortschritte gemacht habt :hurra: ! 30 Min sind doch super! Am wichtigsten finde ich auch, dass er in der Zeit entspannt ist! Am Anfang als ich mit Jordi geübt habe, war er auch schon mal 20Min alleine, da konnte er sich aber nie richtig entspannen. Wahrscheinlich hatten wir deswegen auch immer wieder die Rückschritte, weil das Fass dann wohl doch immer wieder übergelaufen ist. Seit dem Jordi in die Entspannung gekommen ist, läuft es viel viel besser.
    Wieso musst du das Training neu starten, wenn dein Freund auf Geschäftsreise ist?
    @Beaglelilly
    Das ist ja super, dass euch der Urlaub nicht zurückwirft :smile: ! Das ist ja wirklich erleichternd zu wissen. Leider ist es bei Jordi nicht so :fear: .
    Ich hab den Urlaub auch wie gesagt deswegen fast abgesagt, aber auf alles will ich in meinem Leben ja auch nicht verzichten.
    Naja ich werde es wohl erst nach dem Urlaub wissen, wie schlimm es wirklich ist. Vielleicht kommt er ja auch schneller wieder in die Routine als beim lenzten mal.
    Wie lief es mit Lilly denn vor dem Urlaub?

    Ich finde es super, dass ihr den Ernstfall und das Training räumlich trennen wollt! Dann werden die paar Stunden Alleinsein bestimmt ziemlich doof für ihn, andererseits unterstützt du das Training bestimmt enorm. Wie war den die letzte Trainingseinheit?



    Jordi liegt übrigens auch in Türnähe oder direkt davor. Dort liegt er auch gerne, wenn wir Gassi waren. Für mich ist das ok. Er hat ja zum Alleinsein den Flur zurück bekommen, weil ihm die etwas größere Kontrolle wohl Sicherheit vermittelt. Jedenfalls kann er dort viel viel bessern entspannen und pennt ja auch tatsächlich, wenn ich weg bin.



    Bei uns Läuft es nach dem Rückschlag, als mein Freund Jordi alleine lassen musste wieder ganz gut.
    Ich kann Jordi zum Glück noch alleine lassen. Wir seid nun bei 40 Min und ab nächster Woche möchte ich das ganze mal wieder etwas steigern.
    Es bleibt allerdings das Problem, dass mein Freund Jordi nicht alleine lassen kann. Ich finde dafür irgendwie keine Lösung.
    Leider fallen seine Termin oft so in meine Arbeitszeit, dass er nach mir gehen müsste. Also hab ich die letzten male immer bei der Arbeit abgesagt. Das ist ja definitiv keine Lösung.
    Hat da irgendwer Erfahrungswerte, wie ich das auf meinen Freund übertragen kann? Jordi hängt eigentlich wesentlich stärker an mir, weil ich ALLES mit ihm mache und mein Freund damit nichts zu tun hat und auch nichts mit zu tun haben will (was für mich kein Problem ist). Trainieren will er das Alleinsein mit ihm also auch nicht.
    Ich habe nun überlegt, Mit meinem Freund gemeinsam die Wohnung zu verlassen, in der Hoffnung, dass er so Vertrauen fasst.. Vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen.
    Mein Zweites Problem ist, was ihr bestimmt alle kennt, mein geplanter Urlaub. Der mir auch echt Kopfzerbrechen bereitet.
    Ich fahre mit Hund und Familie 3 Wochen nach Italien und habe angst, dass wir mit dem allein bleiben große Rückschritte machen. Das hatte ich Schonmal, als ich mit Jordi 1 Woche durchweg zusammen war.
    Mein Trainer meinte, dass ich jordi im Urlaub auch alleinlassen soll. Da wird es allerdings schwierig, dass ganze zu Filmen. Hinzu kommt, dass die Hündin meines Bruders (Die auch mitkommt) nicht sehr nett mit Jordi umgeht, sie raunzt ihn ständig an. Er hat großen Respekt vor ihr.
    Trotzdem weiß ich nicht, ob es ihm hilft, wenn sie mit ihm zusammen alleine ist oder ich ihn wirklich ganz alleine lassen soll.
    Wie macht ihr das im Urlaub?

    Heute ist auch nicht mein Tag!
    Jordi hat heute morgen erstmal Menschen Kot gefunden und wollte den freudig verspeisen. Auf der großen Runde hat er nur mist gemacht. Hat den Ball von einem andrem hund geklaut und dann fangen mit mir gespielt. An der Leine hat er gezogen wie ein Ochse.
    Ich bin momentan eh genervt, dass ich ihn andauernd abrufen muss, weil er nur quatsch macht.
    Er würde sonst durchs Gebüsch rennen, Menschen belästigen und zu anderen Hunden hin. Er lässt sich ja immerhin abrufen, aber langfristig mach ich mir den Rückruf ja echt kaputt.
    An der schleppe , die wir wirklich viel im Einsatz hatten und haben, hält er den Radius und macht auch kein mist..
    Kennt ihr soetwas auch?
    Mich nervt das mittlerweile echt doll! Wird das irgendwann weniger? :gott: