Beiträge von Juliaundbalou

    Warum klammerst du dich an einer Übung fest und bleibst nicht flexibel? Es gibt X-sachen und übungen, die man in solchen situationen anwenden kann.


    Nun ja. Wenn mein Ziel ist, dass er jemanden vorbeigehen lässt, kann ich in der Situation nicht besonders viel anders machen. Er ist ansteckend und da darf nun mal kein Hund an ihn ran. Die einzige Möglichkeit, die ich dann noch hatte, als die Dame nicht auf meine Bitten reagiert hat bis ich am Ende sagte:Wenn Sie wollen, dass Ihr Hund auch Clostridien kriegt, bitte, dann machen Sie so weiter!
    War, dass ich mit Balou einfach weiter gegangen bin.
    Ich versuche halt erst immer, mit den Menschen zu reden, um nicht von vorn herein zu blocken... Geht aber anscheinend nicht anders.

    Hä? Verstehe ich nicht. Dein Hund mag nicht angefasst werden und nicht spielen, springt aber Leute an und pfötelt? Will er die sich damit von der Pelle halten?



    Und warum sollte er zu Hunden ziehen, wenn es ein Problem ist, das Leute ihn süß finden? Ich stehe gerade auf dem Schlauch.....


    Also...
    Balou mag es nicht, angefasst zu werden. Er mag es aber sehr wohl, im Mittelpunkt zu stehen und reagiert darauf mit beißen, pföteln, kratzen usw. Er möchte so spielen, die Leute verstehen das nicht und streicheln ihn weiter, was ihn darin bestärkt, wie er sich verhält. Deshalb zieht er zu Fremden hin (und weil er sich Essen erhofft).
    Ich selbst breche ab, wenn er sich so benimmt oder leite seine aggressiven Spielaufforderungen auf erlaubte Gegenstände um, anstatt dass er mir weiter die Unterarme zerkratzt.
    HUNDE sind ein anderes Thema. Die findet er super. Da darf er aber wegen seinen Clostridien nicht hin und angeleint sowieso nie.

    Also... Ich bewerfe ihn nicht mit dem Schlüssel, sondern werfe ihn vor ihn auf den Boden. Das ist ein großer Unterschied. Als "Abbruchsignal"...
    Ich habe ihm dass Ausgeben am Anfang so beigebracht, dass ich ihm etwas weggenommen habe und dazu aus gesagt habe. Später hat er freiwillig losgelassen und mittlerweile lässt er es fallen (ist ja auch gut beim Apportieren). Ich habe das Ausgeben weder über Schmerz noch über Leckerli erzwungen. Schließlich bestimme ich, ob und wann er etwas frisst und das ohne Belohnung.
    Das mit dem Sehen ist so die Sache. Balou läuft, schnuppert im Laub und plötzlich schluckt er irgendwas... Kann auch eine kleine Nuss sein oder was auch immer...
    Normalerweise wäre ich auch gar nicht so paranoid, aber wegen der Clostridien sehe ich halt in allem, was er ins Maul nimmt, eine Gefahr.
    Von Schleppleine halte ich nicht viel, sorry. Er soll laufen können und hört auch super... Bis auf das Nüsse oder was auch immer Schlucken...

    Das klingt ja alles schön und gut, ich rede aber nicht von Taschentüchern, Plastik oder sonst was großem (das gibt er brav raus, auch aus der Distanz), sondern schön kleiner Kaninchenkacke z.b. (Gift wäre ja auch nicht in großen Brocken auf dem Boden). Da brauch ich nicht hin gehen, die hat er in weniger als einer Sekunde geschluckt. Kauen tut er eh nicht - Retriever halt.
    Er lässt alles bereitwillig fallen, außer so kleine Sachen, die ich nicht mal richtig sehen konnte und die auch sofort weg sind... Hmpf

    Also da muss ich mich auch nochmal zu Wort melden:
    Ich möchte u.a. deswegen nicht, dass mein süßer Balou angeleint auf Menschen oder Hunde reagiert, weil er mal 60cm groß und 40kg schwer wird und ich in zwei, drei Jahren auch noch ab und zu einen Kinderwagen dabei haben werde,wenn ich nicht mehr nur Hundemama bin. Wenn mein Guter dann übermütig zu jedem Hund zieht - und hier gibt es viele - dann habe ich ein Problem. Straße wechseln geht dann auch nicht so leicht.
    Ich wurde bisher noch nie gefragt, ob er angefasst werden darf. Die Leute gehen einfach zu ihm hin (im Vorbeigehen)/oder ich gehe an ihnen vorbei und zack kommt: Na du süße Maus! Komm mal her.
    Nix da. Balou hasst es, angefasst zu werden. Ich habe ihn seit bald zehn Wochen bei mir und er sucht wahnsinnig selten Nähe, außer beim Spiel. Die Leute wollen in ihm aber alle den "typischen Goldie" sehen, was er nicht ist.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass mein Hund auf niemand anderes hören sollte (wenn ihn jemand anderes ruft) und auch von niemandem Fressen annehmen soll. Wofür denn? Dafür, dass er so süß ist? Klar, dafür hat er auch echt viel gemacht.
    Balou ist ein sehr übermütiger Hund und wenn wir Besuch bekommen, bin ich auch strikt. Kein Beachten, Streicheln auch nicht, weil er es nicht mag. Sobald er einmal ungewollt zu sehr angehimmelt wurde, er merkt es ja auch, wenn Passanten ihn anglotzen, mit ihm reden usw, kann ich tagelang daran arbeiten, dass er unseren gewollten Besuch in Ruhe lässt. Er rennt durch die Wohnung, springt an, pfötelt usw usf.
    Bei meinem Mann und mir tut er das nicht.

    Hallo ihr Lieben,


    ich wollte mal nach euren Erfahrungen mit eurem Welpen/Junghund und anderen Hundehaltern fragen.
    Und zwar ist es so, dass mein 17 Wochen alter Golden Retriever Balou seit Anfang Januar nachgewiesenermaßen Clostridien hat. Es ist natürlich schade für ihn, aber auch wenn er frei läuft, achte ich darauf, dass er keinen Kontakt zu Hunden hat (vorher war er zweimal pro Woche beim Welpenspielen und durfte auch mal zu erwachsenen Hunden, aber weil er die Clostridien nicht los wird, bin ich jetzt radikal).
    Ich weiß, dass er wundervoll süß aussieht und natürlich möchte jeder zu ihm Kontakt aufnehmen, aber auch unter anderen Umständen würde ich ihn, wenn er angeleint ist, nicht schnuppern lassen. Menschen interessieren ihn sowieso nicht (außer die Aussicht auf ein Leckerli).
    Ich hatte vorgestern eine Situation, in der ich wieder die Decke hätte hochgehen wollen.
    Ich habe Balou sitzen lassen, angeleint, und wollte, dass er eine ältere Dame samt Hund an uns vorbeilaufen lässt ohne dorthin zu gehen. Die Dame hat aber (so wie ich es von allen Leuten erlebe) einfach ignoriert, dass ich da etwas übe und ist stehen geblieben und wollte ihren Hund zu balou lassen ("Das ist aber ein ganz junger!"-(Nee, echt?)).
    Mein Standardsatz: Er ist ansteckend, bitte lassen Sie Ihren Hund nicht zu ihm.
    Sie blieb eiskalt stehen und ich musste viermal(!) sagen, dass er krank ist.
    Ich weiß auch nicht, aber das ist doch nicht normal. Das ist wie wenn wildfremde Leute im Wald Balou zu sich rufen. Ich rufe ihn dann zu mir und lobe ihn und gehe in eine andere Richtung.
    Ich meine, was fällt den Leuten ein? Wie geht ihr in solchen Situationen damit um? Ich glaube, ich werde bald im ganzen Dorf als die bekannt sein, die ihrem Hund nichts erlaubt und unhöflich ist...


    Freue mich auf eure Antworten!


    Julia

    Hallo liebe Forum-Gemeinde,


    ich bin neu hier und wollte fragen, wie ihr das mit dem Ausgeben geübt habt.
    Balou ist jetzt 17 Wochen alt und gibt auf "Aus" Spielsachen, Knabbersachen und alle Gegenstände raus, unterbricht sogar das Fressen. Aber sobald wir im Wald sind und er irgendetwas im Laub gefunden hat, hört er nicht darauf. Ich habe jetzt angefangen meinen Schlüssel in diesen Momenten nach ihm zu werfen *mich schäm und in die Ecke stell*
    Also, was meint ihr, wie schaffe ich es, dass er im Wald nichts frisst?
    Ach ja, falls es wichtig ist, er ist ein Golden Retriever aus der Arbeitslinie.


    Schonmal vielen Dank im Voraus!


    Julia