Beiträge von wiejetztich

    Ich habe gerade einen Golden Retriever Welpen und muss sagen, ich habe im Vorfeld auch gelesen und mich informiert bis zum Umfallen - und als er dann da war, war doch alles anders



    2. Ab wann kann man den Hund wirklich komplett 4 Stunden alleine lassen? Ich weiß, dass Hunde Angst vor dem alleine sein haben und natürlich auch Schritt für Schritt daran gewöhnt werden müssen. Deshalb habe ich natürlich in den ersten Monaten auch nicht vor den Hund so lange alleine zu lassen bzw. wenn es nicht anders ginge hätte ich wen der auf ihn aufpassen kann.


    Damit hatte meiner von Anfang an keine Probleme. Wir sind schon recht früh mal ohne ihn für 30 Minuten einkaufen gefahren oder ich war am Briefkasten, am Auto o.ä. und es hat ihn nicht wirklich gestört.
    Die erste Woche war ich komplett zuhause, danach bin ich entgegengesetzt zu meinem Freund arbeiten gegangen, so dass unser Hund 1-2 Stunden alleine war. Bevor ich los bin, sind wir noch mal vor die Tür, haben ein bisschen gespielt und und dann hat er einen Kauknochen/Schweineohr bekommen, mit dem er dann erstmal beschäftigt war. Mein Freund sagt, wenn er dann 1-2 Stunden später nachhause kam, kam der Hund ihm ganz verpennt entgegen.
    Die Nachbarin hatte den Auftrag "ein Ohr auf ihn zu haben" (wir wohnen mit ihr in einem Zweifamilienhaus) und ihn ggf. zu sich und ihren Hunden zu holen, falls er sich bemerkbar macht - aber das war nicht nötig. Er hat weder gefiept, noch hat er in der Zeit Blödsinn gemacht.
    Aber das kann natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich sein.


    4. Ich habe viel über die Vor-und Nachteile gelesen, ob man einen Rüden oder eine Hündin nehmen soll, aber irgendwie klang alles immer relativ ausgewogen. Welches Geschlecht ist denn nun einfacher und pflegeleichter?

    Ich weiß nicht warum, aber ich habe immer zu männlichen Tieren tendiert :???: Mein vorheriger Hund war ein Rüde, mein Pferd ein Wallach - und nun ist der neue auch ein Rüde geworden. Aber hätte ich mich nun in eine Hündin verliebt, wäre das wohl auch so gewesen.



    5. Hunde sind ja sehr geräuschempfindlich, wie sieht es mit Haare föhnen oder staub saugen aus? Mir ist klar, dass man den Hund in den ersten Tagen mit so etwas nicht überfordern sollte, aber ist es relativ schnell ok solche Sachen zu machen, wenn er bspw. in einem anderen Zimmer ist?

    Als ich das erste mal im Beisein des kleinen Staub gesaugt habe, hat er vor Angst auf den Flur gepinkelt. Mittlerweile läuft er dem Staubsauger bellend hinterher und fordert ihn zum spielen auf. Ist wohl gewöhnungssache. Als das erste mal ein Auto an ihm vorbeifuhr, wäre er mir fast auf den Arm gesprungen, weil er sich so erschrocken hat - und jetzt schaut er sich nicht mal mehr danach um.
    Ich würde es einfach mal versuchen und gucken wie er so reagiert. Im Idealfall hat er beim Züchter ja schon einiges an Alltagsgeräuschen mitbekommen.



    6. Ich hab gelesen, dass man einen Welpen nicht überfordern sollte, weil ihr Knochengerüst noch nicht vollständig entwickelt ist. Deshalb habe ich ein bisschen Angst, dass beim spielen oder so etwas passiert. Wie viel/lange ist ok?

    Auch da hatte ich mir viele Gedanken gemacht. Aber letztendlich hat man das dann schon "im Gefühl". Ein Kleinkind jagt man ja auch nicht übers Feld. Unser Hund ist auch mal wild, er "überdreht" aber nicht.


    8. Ich wohne nur in einer Wohnung mit Balkon, habe also keinen Garten, dafür aber einen Wald in unmittelbarer Nähe. Ist das in Ordnung oder braucht man ein Haus mit Garten?

    Haus mit Garten ist sicherlich kein Muss, aber ich finde es schon ganz praktisch. Schon alleine deswegen, weil man keine weiten Strecken laufen muss, um auf eine Wiese zu kommen.
    Jetzt sitze ich mit Notebook hier draußen und der Kleine liegt neben mir und kaut an einem Stock rum :smile:
    Mit meinem alten Hund wohnten wir in einer Wohnung mitten in der Stadt, mit einem Park nebenan. Das hat ebenfalls wunderbar geklappt. Mit 14 Jahren bekam er Athrose und ich musste ihn die Treppen rauf und runter tragen. Mit seinen 15kg machbar. Der Golden Retriever wird vermutlich aber schwerer :rollsmile:



    Welpen sind zuckersüß, ich liebe meinen abgöttisch - aber es ist zeitweilen auch echt anstrengend. Grundsätzlich ist er "Typ pflegeleicht", aber wenn er mich nachts um 3 weckt indem er in mein Bett klettert und mich anpinkelt... nunja :applaus:
    Mittlerweile gehe ich gegen 23 Uhr das letzte mal mit ihm und er weckt mich zuverlässig um Punkt 5, weil er wieder raus möchte. Wenn man das 6 Wochen lang mitmacht, ist man doch ganz schön müde am Ende des Tages :sleep:

    Danke :-)
    Ich bin gerade von der Arbeit gekommen und mein Freund sagt, der Nachmittag war ohne besondere Vorkommnisse.


    Der Hund kommt mir ein bisschen überdreht vor, aber ich glaube mit den ganzen Medikamenten die er intus hat, darf man sich auch komisch benehmen :hurra:


    Kein Brechen mehr, normale Pipi-Mengen und der andere Output ist quantitativ wenig, aber sieht normal aus - ich denke wir sind auf dem Weg der Besserung.

    Den TA habe ich gestern noch angerufen und er sagte, wir sollten sofort kommen. Die Tatsache, dass er weiterhin erbrochen und sein großes Geschäft nicht gemacht hat, machte ihm Sorgen.


    Vor Ort war der Hund mit mal total unruhig, hat gefiept und konnte keine 2 Sekunden still sitzen. Das kenne ich so von ihm nicht, war wohl auf die Schmerzen zurückzuführen, denn er hatte wieder den ganzen Darm voll Luft.


    Um einen Fremdkörper der den Weg versperrt, auszuschließen, wurde eine Röntgenaufnahme mit Kontrastmittel gemacht.
    Darauf war zwar kein Gegenstand zu sehen, dafür hatte sich das Kontrastmittel in der Magenschleimhaut festgesetzt, was auf eine Vergrößerung dieser, bzw. auf eine schlimme Entzündung hindeutet.


    Schmerzmittel und abschwellende Mittel später, durften wir wieder nachhause und ich hatte die Erlaubnis einen Esslöffel Reis zu füttern, den er auch drinnen behielt.


    Heute Morgen sollten wir noch mal zur Kontrolle kommen.


    Die Nacht war ruhig, nach dem ganzen Stress hat er gepennt wie ein Stein.


    Das massive Pinkeln hat aufgehört und er wirkt jetzt ganz fit. Es konnte keine Luft mehr im Darm festgestellt werden und er hat nicht mehr gebrochen. Außerdem hat er sein großes Geschäft erledigt - das Kontrastmittel von gestern ist nun draußen.


    Von Seiten des Tierarzts sollte die Geschichte nun erledigt sein. Er bekam noch eine Dröhnung Antibiotika, soll noch ein paar Tage Reis mit Huhn oder Kartoffeln mit Hüttenkäse essen und sich ein bisschen schonen.


    Ich bin fertig mit der Welt und kenne nun jeden Stuhl im Wartezimmer - aber erleichtert :-)


    Mein Freund hat heute Hundedienst um zu beobachten, ob das noch mal kippt - aber ich hoffe dass sich das nun erledigt hat :-)

    37,6°C sagt mein Thermometer. Das ist allerdings uralt, ich weiß nicht ob es richtig funktioniert.


    Jetzt ist mir aufgefallen, dass er nicht richtig atmet. Also nicht so gleichmäßig wie sonst, sondern es sieht aus als würde er immer mal wieder die Luft anhalten und dann ganz tief schnaufen. So als hätte er Schmerzen wie bei Krämpfen.


    Aufgestanden ist er jetzt aber mal und ist von seiner Decke in sein Körbchen gewechselt...

    Ich will's nicht beschwören, aber ich glaube Cortison hat er nicht bekommen.


    Der Tierarzt sagte heute morgen, so ein Infekt kann ein paar Tage dauern. Aber weil wir so früh gekommen sind, hätte sich der Darm vermutlich noch nicht so sehr entzündet, so dass man das jetzt gut behandelt bekäme.


    Stutzig macht mich eben das viele pinkeln und das Gefälle zwischen heute morgen und jetzt - erst schien er schon fast Topfit und jetzt möchte er nicht mal aufstehen :ill:


    Eine Stunde noch, dann ist der Tierarzt wieder da...


    Das Füttern habe ich jetzt komplett eingestellt. Die letzte Mahlzeit hat er heute Vormittag so gegen 10 bekommen, die hat er ja gerade wieder von sich gegeben. Ziemlich vollständig übrigens, sieht nicht wirklich verdaut aus.
    Sein großes Geschäft wollte er bisher nicht machen.

    Conny: vielen Dank für deine Antwort. Ein bisschen beruhigt das :ops:


    Jetzt sind 2 Stunden rum und er hat noch 3 oder 4 mal in die Wohnung gepinkelt. Nicht ein bisschen, sondern richtige Seen. Alle 20 Minuten oder so. Normalerweise ist er stubenrein und hält längere Zeit aus.


    Draußen dann auch noch mal oft Pipi und gerade eben hat er sich wieder zwei mal übergeben. Jetzt sieht er matschig aus und liegt nur rum :(


    Den Reis habe ich tatsächlich richtig weich gekocht. Ich dachte wegen des Erbrechens und ein bisschen Durchfall gestern Abend könnte das zusätzliche Wasser das er damit aufnimmt, nicht schaden.


    Wie schnell trocknet so ein Welpi aus?


    Hab mich jetzt auf der Arbeit abgemeldet. Eigentlich sollte er eine Stunde alleine sein, bis mein Freund von der Arbeit kommt. Aber jetzt trau ich mich nicht ihn hier zu lassen, wenn es ihm so elend geht :( :


    Wenn der Tierarzt wieder auf hat, rufe ich mal an und frage, was die davon halten...

    Hallo!


    Mein 15 Wochen alter Golden Retriever Welpe hat sich gestern häufig übergeben und war daraufhin sehr matt. Wir sind dann gleich mit ihm zum Tierarzt gefahren, der einen Magen-Darm-Infekt im Anfangsstadium diagnostiziert hat. Er bekam etwas gegen die Schmerzen (der Dickdarm war wohl mit massig Luft gefüllt), etwas zum Neutralisieren der Magensäure und eine große Tablette (Knochenmehl?), die im Magen/Darm wohl aufquillt und hilft die Luft rauszudrängen.
    Außerdem Null-Diät und ein erneuter Kontrolltermin heute morgen.
    Den Rest des Abends hat er dann geschlafen.


    Heute morgen waren wir dann auch gleich zur Kontrolle nochmal vorstellig. Er macht einen deutlich fitteren Eindruck als gestern, riecht nicht mehr so säuerlich aus dem Maul und es ist viel weniger Luft im Darm als gestern. Er bekam Antibiotika, sowie eine Paste, die ich ihm nun geben soll (Canikur Pro).
    Füttern darf ich ihn auch wieder, allerdings Schonkost: Reis mit Hähnchenfleisch und Hüttenkäse. Geringe Mengen, dafür öfters mal über den Tag verteilt.


    Soweit, sogut. Das habe ich dann auch gleich gemacht. Fand er sehr lecker und danach hat er wieder ein paar Stündchen geschlafen.
    Dann waren wir draußen vor der Tür und er hat sehr viel gepinkelt. (Große Menge beim ersten Mal und wenige Minuten später wieder.)


    Vielleicht 30 Minuten nachdem wir drinnen waren, hat er eine Riesenpfütze auf den Teppich gemacht. Ich gleich wieder mit ihm raus und da hat er noch 3 mal gepinkelt.


    Er trinkt normal, seine üblichen Mengen. Im Reis, den ich ihm gegeben habe, war natürlich auch einiges an Wasser.


    Aber so viel?


    Jetzt schläft er wieder, ich habe das Gefühl er ist ziemlich erschöpft. Zwischendrin wollte er aber auch mal mit mir spielen.


    Ich bin mir nun unsicher. Ist das normal? Beobachten? Der Tierarzt macht erst am späten Nachmittag wieder auf, soll ich dann noch mal mit ihm hin?


    Danke für eure Einschätzungen! :ill:

    Ihr müsst ja nicht gerade ins Eiscafe gehen, aber ihn vielleicht auf einer belebten Wiese schauen lassen. Ihn Kinder beobachten lassen und die Welt positiv wahrnehmen lassen. Gerade wenn Ihr so einsam wohnt müsst ihr das gezielt üben.

    Das versuche ich... ich habe nur das Gefühl, dass die Grenze zwischen genau richtig und zuviel sehr schmal bei ihm ist.
    Bisher war ich mit ihm zwei mal im Zoohandel, wo wir ein neues Geschirr, sowie bisschen Zeug für ihn gekauft haben. Hintergedanke natürlich dabei das Geschirr anprobieren und die Situation ich-bin-in-einem-Laden.
    Wir waren zwei mal in einem Hundewald, damit er mal ein bisschen "Umgebung" sieht und auch mal erwachsene Hunde, außerhalb der Welengruppe kennenlernt. Ein mal waren wir an einem See (Wasser fand er toll), ein mal meine Mutter besuchen (die wohnt direkt in der Stadt mit Straßenbahnen, Autos und einem Dönerladen vor der Tür) und ein mal beim Tierarzt. Alles immer inkl. Autofahrt.
    Diese Sequenzen habe ich mit Absicht immer kurz gehalten und hatte auch das Gefühl, dass das für ihn in Ordnung war.


    Wenn ich dann aber höre, dass andere mit ihren Kleinen "richtige" Ausflüge machen, mit Eiscafe, auf den Flohmarkt, zum Friseur (während der Hund auf einer Decke wartet), Straßenbahnfahren, ein Tag an der Nordsee, usw. und die Trainerin das gut findet, habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich "hintendran" bin. Obwohl mein Bauchgefühl etwas anderes meint.
    Solche Unternehmungen setzen ja auch irgendwie voraus, dass der Hund schon das an-der-Leine-gehen gelernt hat, mehr oder minder.
    Da das bei uns aber ja nicht so wirklich gut klappt, scheue ich mich auch ein bisschen davor, in Situationen zu gehen, die für ihn zusätzlich schwer sind.


    Was genau sind deine Befürchtungen? Ich habs noch nicht ganz verstanden...dass dein Hund verunsichert wird?

    Was ich wirklich meine, ist wohl: ich überfordere ihn evtl. zu sehr mit irgendwas und damit verliert er das Vertrauen in mich. Dann glaubt er sich nicht mehr auf mich verlassen zu können und die ganze Kiste wird noch schwieriger :???:

    Wieso meinst du das sei zuviel für ihn?Weil es was Neues ist?


    Ich glaube mit so vielen Menschen auf kleinem Raum wäre er überfordert.
    Ganz besonders merke ich das bei Kindern: sobald er ein kleines Kind auch nur von weitem sieht, ist er wie elektrisiert. Bleibt sitzen und guckt. Aber nicht freundlich interessiert, sondern ängstlich und bereit abzuhauen (oder mir auf den Arm zu springen).


    Passiert das hier, ist meistens genügend Raum dazwischen, so dass ich einfach bei ihm stehen bleibe und ihn gucken lasse, in der Hoffnung, dass er merkt, dass er nicht gefressen wird. Im Idealfall geht das Kind dann weg und wir können normal weiter. Spielen Kinder z.B. in ihren Vorgärten und er will nicht dran vorbei, dann nehme ich ihn schon mal auf den Arm und trage ihn vorbei oder zurück.


    Ich habe Angst, dass das z.B. in der Stadt nicht so klappt, weil daneben ja noch viele andere Eindrücke sind, die ihn u.U. verunsichern und die ganze Aktion für ihn dann eher einen negativen Beigeschmack hinterlässt, als einen Positiven.


    Ich weiß, dass es wichtig ist, die Hunde an verschiedene Situationen heranzuführen und das am besten im Welpenalter, aber ich habe speziell bei ihm das Gefühl, dass ich auch schon früh viel kaputt machen kann. Und dann habe ich irgendwann einen 30kg Hund der ständig auf Mamas Arm will :D oder einen der aus Angst aggressiv wird. (Ist vielleicht ein bisschen überspitzt.)

    Für mich hört sich das Verhalten eher so an als ob der Welpe überfordert ist, das mag natürlich aber auch täuschen. Wie lange geht Ihr denn schon spazieren ? Hat er genügend Ruhezeiten ?

    Ist vielleicht falsch rübergekommen. Ich mache keine Gewaltmärsche mit ihm. Bei Bedarf gehen wir in den Vorgarten wo er sein Geschäft machen kann und je nachdem wie er so drauf ist, 1-2 mal am Tag einen Spaziergang, die Straße rauf und wieder runter.
    Generell würde ich sagen, die Umgebung hier ist eher ablenkungsarm. Selten trifft man mal einen Nachbarn, ein Auto fährt vorbei usw. Was ihn ablenkt sind eben so Sachen wie tolle Stöcke, Steine, Vögel oder auch nur ein Fleck auf dem Boden.
    Zu unseren Spaziergängen kommen ein mal die Woche die Welpengruppe, die eine Stunde dauert, ein Besuch beim Tierarzt, eine Fahrt an den See oder er tobt mal mit den Nachbarhunden auf der Wiese - je nachddem was sich so ergibt oder ansteht.
    Von der Welpengruppe kommen wir gerade, da hat er ganz schön gepowert mit den anderen - dafür ist er jetzt aber auch erledigt und schläft. Heute passiert dann nichts mehr, außer vor die Tür gehen zum Pipi machen.


    Ich habe meine Themen heute mal der Hundetrainerin vorgetragen. Leider hat mir das aber nicht sonderlich geholfen. Ich solle ihn, wenn er meint sich wieder mit etwas anderem beschäftigen zu müssen, weiterziehen. Nicht mit Gewalt, aber schon so, dass er keine andere Möglichkeit hat als mitzukommen.
    Aber das kenne ich ja schon, das endet in der-Hund-kugelt-mir-hinterher.


    Der Weg vom Auto zum Hundeplatz ist nicht weit, aber das war auch wieder ein Akt. Ein großer Stein hat ihn interessiert, ich habe ihn kurz schnüffeln lassen, dann wollte ich weiter. Mit Käse bewaffnet konnte ich ihn zu mir locken. Den frisst er dann und will wieder zurück zum Stein. Wenn er nicht darf, legt er sich hin. usw usw.
    Erst als ein anderer Teilnehmer mit seinem Welpen kam, konnten wir einigermaßen zügig die paar Meter zum Hundeplatz gehen.


    Andere Teilnehmer erzählen, dass sie mit ihren Hunden (sind alle ca. gleich alt, aktuell 15-16 Wochen) schon mal in einem Eiscafe waren, hier und dorthin. Vielleicht unterschätze ich meinen Kleinen, aber ich denke so etwas wäre noch gar nicht möglich. Zum einen, weil er nicht an der Leine gehen kann, zum anderen wären die vielen Eindrücke zu viel für ihn. Die Hundetrainerin ist aber der Meinung, dass es schon wichtig wäre, die Hunde das jetzt kennenlernen zu lassen. Zwar dosiert, aber ich solle das schon angehen. :ka: