@Jessicam ich denke @Patti meint, dass du dich etwas verloren anhörst und/oder das, was die TÄ dir gesagt hat entweder nicht verstanden hast oder nur sehr mangelhaft widergibst.
Zugegeben hörst du dich wie meine Mama an, wenn die mal beim Arzt war. Da kommt auch nur immer "Ja, weiß nicht, also da war sowas - hab ich aber wieder vergessen, und dann hat der das gesagt - hab ich aber nicht verstanden, und ja, was ich hab weiß ich jetzt gar nicht, aber DAS geht wieder weg. Dafür muss ich nur 2 mal - oder 3 mal? diese wichtigen Tabletten nehmen. Keine Ahnung für was die sind."
Kleiner Tipp. Wenn du das nächste Mal da bist, schreib dir VORHER eine Liste mit allen Fragen.
- Was ist die Verdachtsdiagnose?
- Was ist der Therapieplan?
- Was ist die Prognose?
- Was wurde bisher alles an Diagnostik gemacht?
- Welche Medikamente bekommt er?
- usw.
Dann erzählst du deinem Tierarzt (whrs sogar am ehesten vorher) alles, was in letzter Zeit so vorgefallen ist. Krame am besten hier mal als Gedächtnisstütze in deinen alten Threads rum, da kommt EINIGES zusammen.
Wie alt ist der Hund, woher hast du ihn, was bekommt er zu fressen, wie oft hast du das Futter umgestellt, wie hat er darauf reagiert, wie oft hatte er in letzter Zeit Durchfall, wie oft Blut abgesetzt, wieviel Streß hat er, usw.
Je detaillierter du beschreibst, desto besser. Kein "Also eventuell vorgestern hatte er mal Durchfall, das sah so.. ich weiß nicht aus. Vielleicht rot. Aber dünn, keine Ahnung."
Schreibs dir zur Not auf, dass du nur noch vortragen musst.
Das ist wichtig, damit der Arzt genau weiß, mit was er arbeiten muss und was es alles zu beachten gibt. Je nachdem kann sich die Diagnose nämlich auch ändern oder wird erst klarer.
Lass dir Sachen, die du nicht verstehst, so lange erklären BIS du es verstehst. Ist dir das peinlich (oder du verstehst es ums Verrecken nicht), schreib es dir auf, damit du später in Ruhe googlen oder hier nachfragen kannst.
Es ist dein Tier, DU hast die Verantwortung. DU musst aktiv werden und da gehört auch ein stückweit dazu, auch zu wissen WAS überhaupt abgeht. Du musst kein Tiermediziner werden, aber um deinen Hund bestens versorgen zu können, müssen diese Rädchen einfach greifen.
Edit: Das gilt jetzt nicht nur für die jetzige Tierarztsituation. Sondern immer. Und natürlich musst du dich dann hier nicht rechtfertigen und hier alles platt treten. Sieh es als gut gemeinter Rat für die Zukunft.