Beiträge von Achtfastneun

    Diese Woche bin ich wieder dabei, letzte Woche hab ich etwas gekränkelt und hab das Kochen und planen dem Mann überlassen (Katastrophe... :ugly: )


    Montag:
    - Joghurt mit Mandarinen
    - Kartoffelkuchen
    Dienstag:
    - Porridge
    - Kokos-Hähnchen-Auflauf
    Mittwoch:
    - Waffeln
    - Entenbrust mit Brokkoli
    Donnerstag:
    - Porridge
    - Rosenkohlauflauf
    Freitag:
    - Joghurt mit Beeren
    - Dönertasche
    Samstag:
    - Joghurt mit Beeren
    - auswärts
    Sonntag:
    - Overnight oat
    - Lachsröllchen

    Also ich bin jetzt kein Spitzprofi aber das das keiner ist, würde ich jetzt einfach mal so unterschreiben.


    Generell sind Pullis und Mäntel auch keine Quälerei für einen Hund, wenn er es kennt.
    Mein vorheriger Hund dürfte in etwa die selbe Felllänge wie der auf dem Bild gehabt haben (so von dem, was man sieht). Sobald es kälter wurde, kam erst ein Pulli drauf und später sogar noch ein dicker Fleecepulli mit Rollkragen und langen Beinen.
    Geqäult war er damit nie, im Gegenteil. Ohne hat er sich ganz armselig den Hintern abgefroren.
    Und das Fell hat auch nie gelitten.

    Keiner sagt, dass du die Quälende bist. Aber du bist die, die es unterstützt.
    Ich würde mir einfach nur wünschen, dass du dich in das Thema einliest und dir einfach wirklich ehrlich überlegst, ob du das für dich wollen würdest.
    Es ist ja wirklich nichts ausgedachtes. Es ist real bei dieser Art der Rasse. Und wenn man wirklich ein verantwortungsvoller Hundehalter sein will, dann macht man sich auch über solche Situationen Gedanken und geht seine eigenen Möglichkeiten durch. Was machst du, wenn das Schlimmste eintritt? Kannst du dir die sauteuren OPs leisten? Bist du dir über die Problematik bewusst und kannst eintretende Symptome deuten und damit umgehen (kein "Och, der schnarcht so süß, das ist normal" sondern "okay, das Schnarchen nimmt überhand, ich gehe zum Tierarzt und lasse das checken")?
    Mir wäre es einfach nur wohler, wenn du das Thema nicht als Humbug von dir weißt. Das ist nämlich einfach nur Augen vor Tatsachen verschließen. Und das ist unfair.


    Und das dein Hündchen für dich aus gold ist, zweifele ich gar nicht an. Nur diesen unverschämten Preis :ugly: .

    @Gast98160 jetzt werde doch nicht biestig und persönlich, nur weil dir erfahrene User von REALEN Problemen der Rasse erzählen.


    Du wirst dich hoffentlich gut erkundigt haben, wie das so ist, mit brachyzephilen Rassen. Ich könnte mir keinen Hund kaufen, mit dem Wissen, dass er krank ist. Ich könnte nicht damit leben, dass ich bei jedem komischen Atemgeräusch Angst haben muss, dass er gleich erstickt. Selbst WENN das Muttertier aktuell komplett geräuschfrei ist, sagt das NICHTS. Eine Vorbelastung ist dann trotzdem ganz real gesehen bei deinem Hund gegeben, da er eben zu diesen armen Qualzuchtkreaturen gehört.
    Wenn du wirklich auch mit dem Schlimmsten leben kannst..dann bist du abgebrühter und tougher als ich. Denn du hast die Einschränkungen nicht, sondern dein Hund.


    Ansonsten, was deine Fragen an sich angeht.. vieles hängt vermutlich auch mit der Aufzucht zusammen und auf dein "hundehandling". Es gibt immer Hunde, die sich entgegen der Rassebeschreibung entwickeln. Die nicht dauerbekuschelt werden wollen.
    Ich habe 2 Boston Terrier als unerzogene, japsende Dauerkläffer erlebt, aber das lag zum guten Teil wohl an der Erziehung.


    Im übrigen fand ich "die Mutter kann problemlos 5km gehen" lustig. Das sollte jeder gesunde Hund können. Fraglich ist, ob das das Maximum ist und wie er das unter flitzen, toben und ein bisschen wärmeren Wetter meistert.
    Und 3000€?! Vergoldet isser aber nicht, Oder?

    Woher weißt du denn, dass jetzt vierstellige Beträge ohne Aussicht auf Ende kommen?
    Ich wiederhole: ich kann verstehen, wenn man nicht von jetzt auf gleich in der Lage ist, tausende von € in den Hund zu stecken. Und das auf Dauer schon dreimal nicht.
    ABER so wie ich es lese, geht es aktuell "nur" um eine EVENTUELL folgende Endoskopie und einem BB. Um Klarheit zu haben, was genau los ist, sollte das AB nicht greifen.
    So fair solltest du dem Hund gegenüber aber sein und ihm ne gute Diagnostik zukommen lassen um überhaupt richtig beurteilen zu können, was los mit ihm ist.
    DANACH kannst du weiter schauen. Aber jetzt direkt zu sagen: "Nö, sehe ich nicht ein, ist mir zu teuer." Das finde ich persönlich gemein und ungerecht.

    @Marmelade-on-Toast also ich kann dich auch schon verstehen.
    Geld wächst nicht auf Bäumen und eure Rücklagen sind von jetzt auf gleich recht ungeplant verpufft. Wer rechnet damit, dass der "quietschfidele" Hund plötzlich zum Geldfresser wird?
    Zugegebenermaßen war vielleicht der Zeitpunkt der Adoption etwas ungeschickt gewählt, aber es ist jetzt halt so. Beim nächsten Tier würde ICH mir definitiv erst mal ein 4stelliges Polster ansparen und dann erst den Hund holen.


    An eurer Stelle würde ich jetzt erstmal die Ruhe bewahren, schauen, was das AB bewirkt und beim nächsten Besuch beim TA ein ausgiebiges Gespräch suchen. Was muss gemacht werden? Welche Möglichkeiten gibt es? Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Wie sind die Finanzierungsmöglichkeiten?
    Vllt sieht danach ja einiges nochmal besser aus.
    Und danach würde ich auf der Matte der Tierschutzorga stehen und auf ein Gespräch beharren, Fakten auf den Tisch legen, TA-Berichte vorlegen und fragen, wie das sein kann. Dass du dich hintergangen fühlst.
    Als Krankheitslaie wüsste ich nix mit Staupe und deren Folgen anzufangen. Klar kann man googlen. Aber es gehört auch zur Aufgabe eines Vereins, dahingehend aufzuklären.
    Da würde ich dran bleiben und vllt ergibt sich da was, dass sie dir finanziell entgegen kommen.


    Allerdings bin ich der Meinung, dass ich den Hund "nur" wegen einer Endoskopie und eines BB jetzt nicht direkt zurück geben würde. DAS Geld würde ich auch noch gewuppt bekommen um dann wirklich Klarheit über den Gesundheitszustand zu haben. Stell dir vor, es käme danach was harmloses raus und du hättest ihn weggegeben |) .

    Futter ohne Schale, Zeitungspapier... ja, manchmal sieht man das offensichtliche irgendwie nicht. Wäre ich alleine im Leben nie drauf gekommen, danke :D . Dann erweitere ich demnächst mal mein Sortiment und lege los!
    Ich mag das auch total gerne, wenn ich morgens Kaffee trinke oder mittags koche und die schwirren draußen überall rum :herzen1: .


    Ob du mit vielen zwitschernden Vögeln auf Gegenliebe im Krankenhaus stoßen würdest... weiß ich nicht so recht. Einer meiner Patienten wollte mich letztens zwingen, einen Vogel vor seinem Fenster "kalt zu machen" weil das Gepiepse unerträglich nervt :ugly: . War zwar der Infusomat vom Mitpatienten, aber so vom Prinzip her...

    Ich freu mich schon auf die Vogelfütterzeit. Ich füttere nicht ganzjahrs bisher. Wir haben nur den Balkon und die Vögel haben hier nicht die beste Esskultur und wenn ich im Sommer den Balkon viel und oft nutze, müsste ich den jedes Mal vorher grundreinigen :ugly: . Außerdem sieht mein Freund das nicht so gerne, wenn ich Vogelschare anlocke :hust: .


    Aber kurze andere Frage.. wie sieht es bei euch mit Vogelfutter und Mäusen aus? Lockt das bei euch an, habt ihr da Probleme?
    Wir hatten letztens Jahr hier eine Mäuseplage :lepra: und mein Freund beobachtet meine aufgehängten Meisenknödel mit skeptischen Argusaugen, weil er der Meinung ist, dass wir bald wieder Feivel und Co hier sitzen haben. Das fände ich natürlich auch alles andere als toll.
    Wobei ich eher denke, dass die letztes Jahr wegen unseren gelben Säcken, die wir dämlicherweiße aufm Balkon zwischengelagert haben, da waren und nicht wegen den runtergefallenen Körnern.. Ich bin unsicher :???: .

    Ich kenne das auch als die "Kälteirre". Rocco, meine letzte RB (ein Andalusier-Percheron-wallach) läuft im Sommer immer mehr so auf Sparflamme. Zu warm, viele Mücken und sowieso. Er ist schon dabei, aber 100% sind das nicht.
    Sobald es kälter wird und Frost in der Luft ist, dreht er bei den ersten Ausritten hohl und würde am liebsten in der Hosentasche getragen werden vor lauter gucken und aufgeregt und mimimi. Nix mehr mit relaxtem Kaltblut :D .
    Und er kennt es auch, mit mir alleine querfeldein zu laufen, auch unbekannte Gebiete. Das macht er im Sommer super, bei Kälteeinbruch gehen oftmals bekannte Wege schon nicht.
    Ich gehe überbrückend dann auch gerne mal spazieren oder lasse ihn vorher aufm Platz seine Energie abrennen. Nach einigen kalten Gewöhnungstagen ist er dann auch wieder recht normal im Riesenschädel.