Beiträge von Czarek

    Super interessanter Thread!


    Was würde bei mir nicht einziehen...


    - alle kurznasigen und sehr kurzbeinigen Rassen (also die meisten kleinen Doggen, Corgi, Dackel)


    -Rassen, die zu dem Zeitpunkt als sehr krankheitsanfällig gelten und wo ich den Verlauf der Zuchten nicht mehr gutheißen kann (DSH Hochzucht, teilw. Rottweiler, King Charles und einige noch andere)


    - extreme Spezialisten und ausgesprochene Arbeitsrassen, besonders die mit starkem Jagdinstinkt oder Hütetrieb (kann denen nicht das bieten, was sie brauchen)


    - Miniaturausgaben von bestimmten Hunden (Mini-Chihuahua, Toy Aussie, Minipekinesen etc)


    -extrem stark sabbernde Hunde oder Hunde mit sehr sehr viel und langem Fell (Neufundländer, Bordeauxdoggen, ....) oder Nackthunde und Hunde mit extremen Falten


    - Hunde, die durch ihre Größe oder Zucht ziemlich kurzlebig sind (deutsche Dogge zB)


    - Hunde, die überdurchschnittlich schnell aufdrehen und abgehen oder die äußerst trantütig sind (nicht nochmal ein Jacky, aber auch kein Mastino)


    So, ich bin wohl wirklich Typ Otto Normal, will einen normalen gesunden Hund mit durchschnittlichem Aussehen, keinen allzu extremen Merkmalen und einen Hund, der nicht auf eine Aufgabe hochspezialisiert ist, sondern vielseitig einsetzbar und mit Ersatzbeschäftigungen auch zufrieden ist und der auch nur "durchschnittlich viel Zeit" in Anspruch nimmt.

    Huhu, bei Hunden mit kleinen Schnauzen würde ich Markknochen nur füttern, wenn die durchgeschnitten sind. Wenn du einmal einen Hund gesehen hast, der da festgesteckt hat.... Ansonsten gibt es Dentastix und Co, nimmt Ducky die an? Mein Hund kriegt auch einfach was "halbfestes" zum Knabbern, dass sie schon arbeiten muss. Oder aus dem Barfshop kleinere Knochen oder Knorpel. Sie hat für ihr Alter ganz gute Zähne, laut TA. Bisschen Zahnstein sieht man aber schon.

    Ja stimmt, im Spiegeltal war ich gar nicht. Ich hab im Prinzip nichts erwartet. Naja, man könnte einfach "Hundeauslauf" sagen, Hundewald weckt schon ganz andere Erwartungen. Kann ich also schon verstehen, dass die Leute da enttäuscht waren.
    Das einzige, was mich da gestört hat, war, dass manche das wohl als Gassigang ersetzen. Aber ein Rotti oder Huskys drin, die vorher nicht gelaufen sind, zeigen sich auch im Auslauf nicht gut. Und dann haben halt viele Leute ihre Hunde den Zaun bewachen und dran pöbeln lassen. Das empfand ich persönlich als Minus.
    Aber im Harz wandern, das ist für mich nach wie vor immer wieder ein Erlebnis :herzen1:

    Eine Bekannte von mir hat zwei Langhaar-Chihuahuas, sie selbst ist schlank, blond und gern laut. Totales Klischee |) Uuuund sie hat auch einen Hundebuggy. Was meinste, wie das aussieht und was sie auch für Kommentare abkriegt. Meistens rennt einer nebenbei, der andere Chi sitzt in der Karre :roll:
    So, was aber keiner sieht, ihr einer Hund hatte eine schwere Gehirnblutung, konnte grad so gerettet werden und kann nun nur noch paar Meter laufen, dann läuft die Zunge blau an. Also ab in die Karre, Hund ist immer mit dabei und schaut in die Welt hinaus, wenn er nicht mehr laufen kann. Und damit sind alle glücklich, egal, was andere sagen.


    Mein Hund hat auch ein Fahrradkörbchen. Da krieg ich auch ab und zu den ein oder anderen Spruch: "früher sind Hunde am Rad gelaufen, nun werden se kutschiert". Dass mein Kleinhund aber schon 8kg am Rad gerannt ist und die restlichen 15km im Korb genießen kann, bis wir auf der Hundewiese angekommen sind, das sehen sie nicht nicht. Und 23km schafft er dann doch nicht. Alternative wäre, Hund bleibt zuhause oder wir bewegen uns weniger und fahren Auto. Also auch sinnvoll. Das war übrigens das Teuerste, glaub ich. Radkorb (gebraucht) und Vordergepäckträger für vielleicht 90Euro.

    Wieso ist es denn schlimm, wenn man viel Geld ausgibt für den Hund? Ist doch ok, wenn man es über hat. Dem Hund ist es ja egal, ob Gucci oder Trixi.


    Zur Taschendiskussion: ist doch müßig. Manche tun ihre Hunde stundenlang in Kennnel, das ist ok. Aber eine Tasche? Hey, wieso nicht. Ich hab auch eine Reisetasche für den Hund. Ich schlepp den Hund zwar mit 8kg nicht damit rum (nur, wenn es zb in der Stadt super voll ist und der Hund sonst halb totgetreten wird), dafür ist er zu schwer, aber wenn er so Bahn fährt, darf er umsonst mit. Und der Hund weiß genau, das ist sein Rückzugsort, da kann ihm keiner was, da ist er sicher. Auch sehr sinnvoll bei Cafebesuchen. Es ist quasi ein Körbchen mehr. Und eine anständige Tasche darf durchaus mal mehr kosten, denn sie muss stabil sein, es muss einen vernünftigen Gurt drinnen geben, genug Lüftung muss vorhanden sein. Ich hole demnächst auch eine neue, die von Karlie ist eher so lala.Anfangs hab ich immer so eine Plastikreisebox mitgeschleppt, aber 1. War sie viel zu undhandlich und schwer und 2. Kann der Hund in der offenen Tasche einfach unangeschnallt auf dem Sitz neben mir fahren. Also pro (Reise-)Hundetasche hier :winken:


    Was ein Hund alles braucht? 2Näpfe, 1 Leine, 1Halsband/Geschirr, 1 Schlafdecke.
    Was mein Hund alles hat? In jedem Raum ein Hundebettchen, 2 Halsbander, 2 Geschirre (und damit bin ich wohl noch geizig), 3 Leinen (Leder, Stoff, Wander), 6 Näpfe, 1 Regenmantel, 1 Wintermantel, viel Groomingzeug, 3 Shampoos und vieles vieles mehr xD
    Viel Geld ausgegeben hab ich eigentlich nicht. Ich kaufe aber auch vieles gebraucht, zb würde ich nie 75Euro für einen Hurtta Regenmantel oder 100Euro für ein Kudde ausgeben. Ich kauf total gern Qualität und Marke, dann aber oft "fast neu", zb letztens eine geflochtene Lederleine fur 7Euro. Oder ich unterstütze kleine selbstständige Unternehmen, zb Geschirr nach Maß von einer Freundin, die Hundesachen selbst herstellt. Dann bezahl ich gern mehr, aber es ist dann auch nicht von der Stange.


    Bestimmt findet sich auch was unnützes bei mir für den Hund. Aber ich finde alles höchst sinnvoll :pfeif:

    Ich habe es mit meinem ersten Rüden in der Stadt erlebt. Ich sage nein, möchte keinen Kontakt/nehmen sie ihren Hund weg, meiner ist agressiv/dement/ zu alt.... von vielen Hundehalter wird man nicht ernst genommen, geschweige denn das reagiert wird. Und mit Leine oder Tritt einen fremden Hund abzuwehren...nein.
    Nimm einfach hin das ich Rüden bevorzuge weil sie nicht mit dickem Bauch nach Hause kommen.

    Bei deinen letzten Satz musste ich grad denken: na hoffentlich gibt's da nur Söhne in der Familie :xface: xD

    Hallo,


    Ich bin mir irgendwie nicht sicher.
    Einerseits denke ich: ok, Hund wäre viel ohne dich, aber die Eltern sind da. Und im Gegensatz zu vielen anderen Menschen bin ich der Meinung: Es ist doch egal, wie lange der Hund "allein" ist (wäre er ja nicht bei dir), viel wichtiger ist, wie du die gemeinsame Zeit nutzt. Evtl auch so, dass ihr morgens schon sehr früh gut unterwegs seid (um 5Uhr morgens....) und dann direkt nach der Arbeit wieder zusammen loslegt. Mein Hund merkt bis 12 gar nicht, dass ich weg bin (die pennt nur), und wenn ich um 16Uhr nach Hause komme, geht's direkt los.


    Aber: möchtest du echt, dass sich dein ganzes Leben nur um Arbeit-Hund-Schlafen dreht? Tag für Tag? Über Jahre?
    Was ist, wenn du jemanden kennenlernst und der Partner auch "seine Zeit" mit dir haben will? Was ist, wenn dein Vater pflegebedürftig wird und du dich zusätzlich kümmern musst? Oder deine noch fitte Mutter auch aussetzt? Wo bleibt der Hund dann?


    So und nun das andererseits: Irgendwie kommst du mir einsam vor. Du willst kein Hundeführer sein, du willst einen Freund. Du möchtest nach der Arbeit "was" unternehmen. Es kommt mir nicht so vor, als hättest du Lust auf ein Tier, sondern Lust auf Kontakte. Und mit einem Tier kann weder Gespräche führen noch so richtig kuscheln oder ein Bier zusammen trinken. Ich hab irgendwie das Gefühl, du versuchst da was zu kompensieren. Falls es nicht so ist, tuts mir leid.

    Hallöchen, ich bin wieder da :)


    So, was kann ich berichten? Hund und ich waren fast 5 Std zusammen unterwegs, jetzt ist sie halb tot. Wir haben unten an dem Parkplatz kurz vor dem Ortsschild Wildemann gehalten, von da aus geht man 5-10min den Berg hoch bis zum Auslauf.


    So, der Auslauf selbst - ist es allein nicht wert, dahin zu fahren. Ein bisschen Freifläche, ein bisschen "Wald", ne Hütte und paar nette Tische und Bänke.
    Als ich kam, war ein sehr nettes Pärchen mit Hund da, dann kamen noch welche dazu, die 300km extra zum Hundewald gefahren sind und super enttäuscht waren. Kann ich auch verstehen, ein Vergnügspark ist es ja nicht gerade ;) Joa, dann haben die Hunde da zusammen gespielt und wir sind nach 1Std weiter gelaufen über tolle Pfade und Holzbrücken und haben eine ziemlich große Schleife um den Berg gedreht. Da hab ich noch einen alten Jägersmann mit Jagdteckel getroffen, der mir zwei richtig hübsche versteckte Orte gezeigt hat (eine Köhlerhütte und einen tollen Ausblick). Dann lief ich mit Hund weiter, hab mich halb verlaufen, dann doch wieder zum Hundeauslauf gefunden.
    Da waren dann die ganzen "Ureinwohner" aus den umliegenden Dörfern mit ihren ganzen Hunden.
    Leider sind die wohl wirklich nur die 5min den Berg hoch und dann durften die Hunde sich im Auslauf austoben. Fand ich schade, denn die Stimmung war schon recht angeheizt, die Hunde teilweise seeehr wachsam am Zaun und so richtig ausgelastet war da nun auch keiner, mein Hund hingegen nach 4Std Action schon echt müde und somit sind wir nur noch kurz da geblieben. Die hatte einfach keinen Bock mehr und schon gar nicht auf Hunde, die meinen ihr da auf die Pelle zu rücken, weil sie noch nicht draußen gewesen sind.


    Übrigens, angeleint muss der Hund in der Ecke im Prinzip nicht werden, allerdings gibt es natürlich sehr viele Fährten, die sogar meine Jagdnull erschnüffelt hat. Aber generelle Leinenpflicht gibt es nicht. Mein Hund lief meistens frei über den tollen federnden Waldboden.


    Das Wetter war toll, die Menschen alle total nett, Hund ist platt und bellt im Schlaf. Schade, dass nun wirklich keiner mehr da gewesen ist, ihr habt was verpasst :)