@QuoVadis Ich bin mir halt da so unsicher. Ich war mit meinem Hund nie in der Hundeschule, sondern bin ja direkt auf einen Hundesportplatz gegangen. Und da sind nunmal viele "Sporthunde" unterwegs. Ich bin da die einzige mit Klein- bzw Begleithund. Und die ticken nunmal anders im Training... Und ich muss ja auch anders Freifolge üben, denn mit Futterfolge krieg ich auf Dauer Rückenschmerzen und beuge mich ja auch permanent über den Hund. Solche Kleinigkeiten sind das, wo überhaupt nicht drauf eingegangen wird (oder die Leute sich dessen nicht bewusst sind).
Faktisch gibts auf dem Platz 6 BC und Aussies, 2 Schäferhunde, 1 Labbi, 1 mittelgroßen Mix und eben uns (immer zwei Trainer).
Na mal sehen. Wenn wir uns da nicht einfinden, geh ich halt woanders hin.
Schade. Ich weiß ja, wie meine Kleine aufblüht, wenn alles stimmt. Dann ist sie ne Granate.
Beiträge von Czarek
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Super, dass hier einfach auf einen Wink hin das Thema geschlossen wurde, während ich einen längeren Beitrag geschrieben hab, und nun isser weg

Deshalb nur kurz:
Ich hatte wohl mit meinem ersten Verein sofort Glück. Da ist alles wunderbar und der Hund blüht auf und fühlt sich soooo wohl. Jeder respektiert jeden, groß und klein, alt und jung, krank und gesund.... Alles rennt zusammen und nie passiert etwas. Das ist aber nur eine Besuchshundegruppe (mit Trainings in UO, Gehorsam und "Geduld"), nicht mal in einem Hundeverein, sondern eine Wohlfahrtsorganisation, der wir angeschlossen sind.Nun bin ich paar mal im Hundeverein gewesen, um da ein bisschen in den Hundesport reinzuschnuppern und ich bin überhaupt nicht zufrieden. Ich habe das Gefühl, ohne BC, Aussie oder DSH brauch ich eigentlich gar nicht erst auf den Platz gehen. Mein Hund ist mit 28cm mit Abstand der kleinste und mir ist schon mehrmals die Hutschnur geplatzt, was da alles schief läuft.
Ich weiß noch nicht, ob wir da bleiben. Wahrscheinlich suche ich nochmal einen neuen Hundeverein und als Kontrast eine Hundeschule. -
Ich weiß jetzt nicht ganz genau, was du möchtest. Es wurde gefragt, mit welchen Argumenten man FÜR DIESEN Hund argumentieren kann. Wir suchen also PRO Argumente.
Gegen alle Argumente, die ich vorher aufgeschrieben habe, kann ich selbst sogar argumentieren und noch viele Gegenargumente mehr finden (so wie du, zb dass manche Kosten fix sind und sich eh nicht ändern usw). Fakt ist aber, dass das die Argumente sind, die oft genannt werden und irgendwo auch ihre Legitimation für einen kleinen Hund haben. Und genau danach wird gefragt und ich würde wohl ähnlich argumentieren, wenn mein Mann zu mir sagt, er will diesen Hund nicht und basta.
Ob es jetzt ein geplanter Wurf war, steht da nirgendwo, oder?
Wenn es nun kein geplanter Wurf gewesen ist, kann man nun argumentieren, dass die Welpen nunmal jetzt da sind (kann ja mal passieren) und eben auch ein Recht auf ein schönes Zuhause haben. Und dass die Bekannte der TE helfend unter die Arme greift. Und dass Mutti und Vati bekannt sind und zumindest der Charakter dadurch einschätzbarer wird. -
Ja klar, es ist wie gesagt eine Definitionssache. Ich sehe mich in einer Partnerschaft nicht als "wir". Ich seh mich als "ich mit dir". Und manchmal eben auch nur "ich".
Wenn ich über alles in der Welt einen Hund haben wollen würde und ich mich einfach schrecklich arg in genau diesen Welpen verliebt habe, dann bin ich bereit meinen Wunsch mir zu erfüllen und alle nötigen Konsequenzen zu tragen (nachts allein raus, allein finanzieren, drumrum allein organisieren etc etc). Die TE schreibt doch selbst, dass ihr Mann eher der Typ "Unter Kniehöhe ists kein richtiger Hund" ist. Und DAS ist ja nun Vorurteil hoch 3 und kein geltendes Argument. Dazu kommt, dass ER einen Hund will, der ihr nicht passt, aber SIE sich zu 90% mit ihm beschäftigen wird, wenn sie fast immer zuhause ist und den Laden schmeißt, während er 8-10Std gar nicht da ist (was natürlich anders zu bewerten wäre, wenn er den Hund mitnimmt).
Argumente für einen kleinen Hund statt eines großen gibt es viele. Ich selbst hab mir wegen bestimmter Argumente einen kleinen Hund geholt, obwohl ich große Hunde im Prinzip mehr mag. Ob alle Argumente valide sind und hier zutreffen, kann man aber leider nicht sagen, weil man die TE nicht kennt.
Zu solchen Argumenten für kleine Hunde gehört:
- Er kostet wenig Futter (Chi gegen Retriever ist schon erheblich) und weniger fixe TA-Kosten (kleinere Tablettenmengen usw)
- man findet leichter eine Wohnung (gehört denen das Reihenhaus?)
- man kann genauso Sport mit dem kleinen Hund machen wie mit einem großen (normales Joggen etc)
- So ein Hund nimmt wenig Platz weg, ich muss zb nicht den halben Kofferraum hergeben
- Halsband, Bekleidung, Liegeplatz etc kostet alles weniger
- So ein Minihund kann auch als Handgepäck im Flugzeug mitfliegen und ich muss mich urlaubstechnisch weniger einschränken, oft sind auch nur kleine Hunde in Hotels erlaubt, große aber nicht (und es werden öfter die Augen zugedrückt)
- ein kleiner Hund ist sozial akzeptierter und überall lieber gesehen als ein großer (zb im Restaurant kann man ihn sicher in eine Tasche tun, statt dass er unter den Stühlen oder im Gang liegt und stört) -
@Harvey/Morris Danke, das ist ein total schöner Bericht!
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@dalai_Lina Daaanke, du bist ein Schatz!
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@tinybutmighty Ja und nein :)
Natürlich muss man sich absprechen und irgendwo aufeinander eingehen. Trotzdem bleiben Wünsche da, mit denen der andere vielleicht auch nicht einher geht und die man sich trotzdem auch erfüllen darf. Immerhin ist man erwachsen und immer noch ein Individuum. Ich zieh doch nicht mit 18 schnellstmöglich zuhause aus, um dann mal zu heiraten und wieder bei allem nach Erlaubnis zu fragen...Wenn mein Mann zwei Vogelspinnen haben möchte (was ich übrigens voll cool finden würde, aber gesetzt dem Fall ich fände das schrecklich) , dann soll er die sich holen. Ich bin dann halt nur nicht zuständig für die Viecher und er kommt für sein Hobby Vogelspinne selbst auf.
Bzw eigentlich würde ich die trotzdem mitfinanzieren, denn ich freue mich für meinen Partner, wenn er ein Hobby hat, in dem er aufgeht, und ich versuche ihn darin auch noch zu unterstützen. Und als guter Partner überlasse ich ihm seine Entscheidungkraft. Ob das nun sein teurer PC-Kram und Konsolen, seine Leidenschaft für exotische Tiere, Flohmärkte, Körperschmuck oder sonstwas ist. Als Partner sollte man sich eingestehen, dass ein "Nein, weil ICH nicht will" nicht oft einfach so hingenommen wird. Immerhin ist er ja ihr Mann und nicht ihr Vati.Aber klar, jeder muss dann mit den Konsequenzen leben. Zb dass man nicht als Paar einen Hund gemeinsam betreut, sondern allein. Klar, wäre es im trauter Eintracht schöner... Man muss halt drüber nachdenken, wie wichtig einem ein Wunsch ist.
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Abgesehen von allen Argumenten, denen ich hier zustimme, muss ich jedoch bei einem widersprechen:
Wieso muss die ganze Familie einen Hund wollen? DU möchtest einen Hund. DU möchtest die Verantwortung dafür übernehmen. DU bist erwachsen und kannst trotz Ehemann ja irgendwo tun und lassen, was du möchtest. Du bist ja immerhin nur verheiratet und nicht unmündig gemacht worden.
Solange jeder damit leben kann, dass da ein kleiner netter Hund rumläuft, solltest du auch für deine Wünsche einstehen und nicht wegen dieses Macho-Gehabes "Retriever wäre ok, aber ein Chihuahua ist unmännlich" zurückstecken. -
Hallo Leute,
Ich hab heute für den Hund Apoquel verschrieben bekommen.Es ist aber nicht klar, was er hat... Vor 9 Wochen hatte er Flöhe und Grasmilben, nun sind die Flöhe aber auch schon wieder seit 6 Wochen weg. Vorher war er kerngesund. Was übrig blieb, war nun unspezifischer Juckreiz und dunkle Schuppen.
Der Hund kratzt sich viel, die Ohren sind auf, die Krallen sind dunkel geleckt.. Und nun soll ich erstmal 2x1 Tablette Apoquel geben und gucken, ob es hilft.Irgendwie kann ich mir das nicht so richtig vorstellen. Der Hund hatte noch nie Probleme mit der Haut, hat sich nie gekratzt. Und nun stehen ganz plötzlich nach dem Flohbefall diverse Allergien im Raum, von Futter bis hin zu Kontaktallergie. Kann das sein? Ist es Zufall, dass das zeitlich zusammenfällt?
Bei der Flohbehandlung wars dann auch erstmal gut. 2 Wochen später ging's wieder los mit Kratzen, aber es wurde kein Ungeziefer mehr gefunden. Ist doch komisch.
Zusätzlich zu Apoquel gibts ab heute nur das altbekannte Trofu mit Schwein und Kartoffel, sonst gar nichts mehr. So rät zumindest der TA. Kein Barf mehr, kein getrocknetes oder frisches Kauzeug, kein Frischkäse oder Öl oder Gemüse, nix.
Um doch noch sicherheitshalber Futtermilben auszuschließen, hab ich mal das Hundefutter eingefroren.Ich bin echt skeptisch. Kann das alles sein?
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Danke für die Vorschläge! Habt ihr denn auch konkrete Adressen fürs Navi?