Beiträge von Czarek

    Wenn da wieder so eine "Ohh jaaa wer kommt denn daaaaa"-Person auftaucht und sich auffordernd auf die Oberschenkel klopft, dann sagt doch einfach vorher ganz schnell "Nein, der Hund ist krank und ansteckend!"

    Plötzlich kann JEDER, ob HH oder Nicht-HH, super blocken, ohne auch nur eine Sekunde drüber nachzudenken! Die machen dann alles richtig!
    Und beim Anspring-Hund merkt man dann auch direkt dieses "Yeah, der liebt mich" zu "Oh ne, wasn jezze? Ja ok dann nich".

    Probiert es aus. Hat bei mir Wunder gewirkt. Kleiner weißer süßer Welpe, die Leute sind ja quasi ausgeflippt.

    Na letztendlich ist es ja genau das... Wenn Hund nicht hört und Halter nicht reagiert... Kommt's zum Körperkontakt und der soll ja ignorant bis unangenehm sein (ohne jetzt wild um sich zu schlagen, ist doch klar...). Im Idealfall hab weder ich noch mein Hund direkten körperlichen Fremdhundekontakt und können das durch Körpersprache von Vornherein ohne ein Wort rüberbringen. Im Idealfall :ugly:

    Meist hab ich die Erfahrung gemacht, dass die Hunde sehr viel schneller als die Halter checken, dass man Hochspringen auf keinen Fall toleriert.... :pfeif:

    @Korki

    Ich kann das vollkommen verstehen. Aber ich trete ja auch nicht sofort drauf los :) Nur wenn Handzeichen, Arme verschränken, wegdrehen und lautes "Nein" "Stop" "Aus" oder was auch immer nicht funktioniert, DANN finde ich es von mir überhaupt nicht übergriffig, wenn mich ein fremder Hund anspringt und ich dann das Knie anziehe und ihn damit wegschiebe oder auch so blocke, dass er durchaus merkt, wie ernst ich es meine.
    Übergriffig und respektlos finde ich höchstens den Hund bzw den Halter, der dann oftmals in nettem Plauderton sagt "Och Hasso, wir haben doch gestern besprochen, dass du...". Ohne Entschuldigung, ohne Erklärung, meistens noch verschmitztes Lächeln (denn im Inneren findet der HH es niedlich).

    Und ja, natürlich gibt's da Unterschiede. Manche HH sind super bemüht. Nur sind das die, die oftmals noch sehr dankbar dafür sind, dass man dem Hund genau zeigt, dass man so ein Verhalten nicht wünscht... Quasi endlich einer, der das nicht auch noch süß und niedlich findet, wenn der Ridge mal 35kg wiegt und locker über 60cm SH hat :)

    Sorry, aber kein Hund muss mich anspringen, weder vor Freude noch wegen Beschwichtigung? Und wenn ich das nicht will, kommuniziere ich das äußerst deutlich mit Worten an Halter und Hund.


    @Emanuela
    Ob man nun wie eine Diva durch den Wald stöckeln will oder nicht, geht keinen anderen Menschen was an außer eine Person selbst.

    Ich hab auch ein Sofa aus Stoff. Kann nur diesen grob aussehenden Webstoff empfehlen. Da sieht man nichts drauf! Jaaaar nüscht. Und dazu sehr schick. Na gut, das Sofa ist nun gut 5 Jahre alt, aber es sieht gar nicht hundebenutzt aus, obwohl der Hund immer drauf liegt.

    Ich find super, dass man eine Ledercouch abwischen kann, aber 1. käme für mich nur Kunstleder in Frage und 2. ist Kunstleder meiner Meinung nach total ungemütlich und kalt.

    @Jamco Das ist nicht ganz richtig, was du da schreibst und vor allem nicht universell ratsam.

    Mein Hund ist zb gerade wegen großen Hunden zum Kläffer geworden, die abrissbirnenartig alles niederwalzen, was ihnen in den Weg kommt. Und oftmals raffen diese Tutnixe nicht mal, dass sie sich fernhalten sollen bzw die Trainer als auch Besitzer greifen nicht ein weil "Hund ist doch lieb".
    Wie soll sich denn ein kleiner Hund wehren, wenn nicht mit Verstecken bei Frauchen, kläffen und abschnappen?

    Dh mein Hund hat erst mit 3-4 Jahren begonnen ein Problem mit großen Hunden, das wurde durch viele viele negative Erfahrungen immer mehr verfestigt. Und inzwischen verlasse ich mich auch auf keinen Trainer mehr, vielen ist das völlig schnurz (oftmals die, die selbst bisher immer nur große Hunde hatten).

    @QuoVadis Ich bin mir halt da so unsicher. Ich war mit meinem Hund nie in der Hundeschule, sondern bin ja direkt auf einen Hundesportplatz gegangen. Und da sind nunmal viele "Sporthunde" unterwegs. Ich bin da die einzige mit Klein- bzw Begleithund. Und die ticken nunmal anders im Training... Und ich muss ja auch anders Freifolge üben, denn mit Futterfolge krieg ich auf Dauer Rückenschmerzen und beuge mich ja auch permanent über den Hund. Solche Kleinigkeiten sind das, wo überhaupt nicht drauf eingegangen wird (oder die Leute sich dessen nicht bewusst sind).
    Faktisch gibts auf dem Platz 6 BC und Aussies, 2 Schäferhunde, 1 Labbi, 1 mittelgroßen Mix und eben uns (immer zwei Trainer).
    Na mal sehen. Wenn wir uns da nicht einfinden, geh ich halt woanders hin.
    Schade. Ich weiß ja, wie meine Kleine aufblüht, wenn alles stimmt. Dann ist sie ne Granate.

    Super, dass hier einfach auf einen Wink hin das Thema geschlossen wurde, während ich einen längeren Beitrag geschrieben hab, und nun isser weg :(

    Deshalb nur kurz:
    Ich hatte wohl mit meinem ersten Verein sofort Glück. Da ist alles wunderbar und der Hund blüht auf und fühlt sich soooo wohl. Jeder respektiert jeden, groß und klein, alt und jung, krank und gesund.... Alles rennt zusammen und nie passiert etwas. Das ist aber nur eine Besuchshundegruppe (mit Trainings in UO, Gehorsam und "Geduld"), nicht mal in einem Hundeverein, sondern eine Wohlfahrtsorganisation, der wir angeschlossen sind.

    Nun bin ich paar mal im Hundeverein gewesen, um da ein bisschen in den Hundesport reinzuschnuppern und ich bin überhaupt nicht zufrieden. Ich habe das Gefühl, ohne BC, Aussie oder DSH brauch ich eigentlich gar nicht erst auf den Platz gehen. Mein Hund ist mit 28cm mit Abstand der kleinste und mir ist schon mehrmals die Hutschnur geplatzt, was da alles schief läuft.
    Ich weiß noch nicht, ob wir da bleiben. Wahrscheinlich suche ich nochmal einen neuen Hundeverein und als Kontrast eine Hundeschule.

    @Helfstyna

    Ich weiß jetzt nicht ganz genau, was du möchtest. Es wurde gefragt, mit welchen Argumenten man FÜR DIESEN Hund argumentieren kann. Wir suchen also PRO Argumente.

    Gegen alle Argumente, die ich vorher aufgeschrieben habe, kann ich selbst sogar argumentieren und noch viele Gegenargumente mehr finden (so wie du, zb dass manche Kosten fix sind und sich eh nicht ändern usw). Fakt ist aber, dass das die Argumente sind, die oft genannt werden und irgendwo auch ihre Legitimation für einen kleinen Hund haben. Und genau danach wird gefragt und ich würde wohl ähnlich argumentieren, wenn mein Mann zu mir sagt, er will diesen Hund nicht und basta.

    Ob es jetzt ein geplanter Wurf war, steht da nirgendwo, oder?
    Wenn es nun kein geplanter Wurf gewesen ist, kann man nun argumentieren, dass die Welpen nunmal jetzt da sind (kann ja mal passieren) und eben auch ein Recht auf ein schönes Zuhause haben. Und dass die Bekannte der TE helfend unter die Arme greift. Und dass Mutti und Vati bekannt sind und zumindest der Charakter dadurch einschätzbarer wird.