Wenn mein Hund nicht definitiv nach einer Beschäftigung verlangt hätte, hätte ich nicht noch mehr mit ihm gemacht als die üblichen Spaziergänge. Ich finde, dass die Alltagstauglichkeit an 1. Stelle steht und "der Rest" nur Zusatz ist, wenn man merkt, dem Hund reicht das allein nicht.
Ich kenne selbst Menschen, die haben auch einen Hund und der muss jeden Tag auf den Platz. Montag Dogdancing, Dienstag Agility, Mittwoch Rallyeobedience, Donnerstag BH Vorbereitung etc etc, aber ein ordentlicher Rückruf außerhalb des Hundeplatzes ist nicht möglich Aber es wird super angegeben, was der tolle tolle Hund alles kann *genervt* "Der braucht das, da ist Bordercollie mit drin!"
Ich kenne auch einige Gebrauchshunde, die mit einem Leben als ganz normaler Familienhund zufrieden sind. Sogar ein Weimaraner, der noch nie jagdlich geführt wurde
Es ist doch einerseits Erziehungssache, was der Hund gewohnt ist und was er einfordert, und andererseits eben rassebedingt. Hauptsache Hund und Halter sind zusammen glücklich.
Probleme gibt es doch erst, wenn der Hund nicht den Wünschen des Menschen entspricht, oder wenn der Hund unterfordert ist und sich selbst Aufgaben sucht.