Beiträge von Quietschie

    Jo! Sollte ein Hund auch lernen (wenn er´s dann später im Alltag braucht ;) )Am besten, indem man einfach seinen Alltag lebt mit Hund, eben auch in Trubel und Action.
    Ob man deswegen einen (Jung)Hund mit auf die Kiellinie der Kieler Woche nehmen muß (schon gesehen!) halte ich für fraglich, aber ein gewisses Maß an Trubel schadet einem nicht verhaltensauffälligen Hund wohl kaum.


    Ich halte es irgendwie immer für das sinnvollste, auch mit Welpen seinen Alltag weiter zu leben, sicher angereichert mit öfter raus zum Pipi etc, aber weder sollte sich das Ganze Leben um den Hund drehen, noch sollte man sich verpflichtet fühlen, "dem Hund zuliebe" die nächsten 10 Jahre mindestens 5 Hundesportarten an 6 Tagen die Woche ausüben zu müssen.

    Dieses "Mein Leben dreht sich um den Hund" hat mich in der ersten Zeit hier doch zumindest erstaunt (ehrlicherweise etwas schockiert). Alleine der Anspruch "Wenn man nicht x Stunden am Tag dem Hund widmen kann, sollte man es gleich bleiben lassen und sich ein Steiff-Tier kaufen"... Oder "Was, dein Hund läuft nebenher? Das KANN nicht gut gehen!" usw usf.


    Sich alleine auf ein Tier zu konzentrieren, sein Leben danach auszurichten, ist genauso - vorsichtig formuliert - un-ideal wie sich komplett auf ein Kind oder einen Job auszurichten. Das bekommt auf Dauer keinem gut.

    Die Zivilisation kann dem Rüssellchen gestohlen bleiben. Wenn ich sie aussuchen lasse, hüpft sie binnen Minuten in hohen, ohrenwehenden Sprüngen kreuz und quer über die "Mausi-Wiese" (das sieht echt zum Schießen aus, v.a. wenn das Gras so hoch ist, dass man von ihr eigentlich nur noch ein bisschen was vom Kopf und das Schwanzspitzerl sieht xD ).

    Ich habe den Clicker ja auch abgeschafft, aber vielleicht hättest Du erst auf den Clicker konditionieren sollen. :lachtot: Click - Leckerchen - Click - Leckerchen.....

    Naja, probiert hätte ichs ja...Aber wenn der Hund beim Click schockiert zur Seite springt, ists schwer, ihm gleichzeitig ein Leckerli reinzustopfen :ugly:
    Im Ernst, mir wars zu mühsam, erst ihre Abneigung gegen das Geräusch abzuarbeiten, um das dann positiv aufzubauen. Ein simples "Jaaa, feeeiiin!" hats schlussendlich auch getan. ;)

    Clickern kannte ich bis zum Eintritt hier ins Forum überhaupt nicht, trotz über einem Jahrzehnt Hundehaltung. Nachdem hier so darauf geschworen wird und nach eingehender Recherche hab ich einen Clicker gekauft, bin mit einem Beutel Käse und voller Motivation mit dem ca. 6 Monate alten Rüssellchen los marschiert - und hab binnen 5 Minuten feststellen müssen, dass mein Hund nicht nur nicht schuss-, sondern auch nicht-clickerfest ist. xD Das Krötenhündchen ist bei jedem "click" ca. einen Meter zur Seite gesprungen und hat mich mit komplett schockiert-entgeisterten Blicken bedacht.
    Seitdem liegt das Clickerdings in der Hunde-Lade, neben der elastischen Laufleine, Flexileine, Bällen und Qietschespielzeug - bei den unnötigen Anschaffungen eben. =)


    Was für die einen super ist, passt für andere gar nicht. Eine Methode zu verteufeln, weil sie nicht zu einem selbst passt, ist genauso unsinnig, wie die eigene als allgemein gültiges Optimum zu verkaufen.


    @mittendrin: Weil ein Like nicht reicht - :gut:

    Ist es möglich, diese Prüfungen kurz hintereinander in verschiedenen Vereinen zu absolvieren? In meinem werden leider beide am selben Tag abgehalten...


    Sie ist schon zwei, bisher haben wir aber nur Welpen- und Jungshundekurs, das Rüssellchen ist aber wirklich brav.
    Außerdem haben wir erst wieder im Sommersemester 2018 Zeit, einen Kurs zu absolvieren, die Prüfung jetzt zu machen wäre also ideal. Danach würd ich mit der Kröte in dem Verein, wo wir gerade den BH-Kurs machen und der ideal nahe gelegen ist, gerne Breitensport versuchen.

    Meine Frage ist, ob ich mit 44 Kilo einen Hund von 40kg sicher führen kann.Bzw. 80kg, wenn man meine anderen Hunde dazu rechnet.
    Man kann das ja nicht pauschalisieren, aber vielleicht gibt es ja den ein oder anderen der seine Erfahrung und Meinung mit uns teilen möchte :smile:

    "Sicher führen" im Sinne von unter Kontrolle halten, wenns hart auf hart kommt - niemalsnicht, aber das wirst du eh selber auch wissen.


    Ich wiege etwas über 50kg und wenn ich mich daran erinnere, als ich eine Zeitlang mit dem Schäfi-Jungrüden einer Freundin in der HuSchu war, weil sie das verletzungsbedingt nicht dapackt hat...Jössas, mit ganzer Kraft musste ich mich dagegen stemmen, wenn der lustige Kerl seine ca. 30kg ins Rennen geworfen hat, weil er sooo gerne den ebenso übermütigen Dobi vermöbelt hätte. :ugly:

    @Florakeksi: Ob andere Leute eine Hunderasse "brauchen" oder nicht, darüber hast du nicht zu entscheiden, es ist deren Angelegenheit und Vorliebe.


    Jeder mag was anderes, zum Glück gibt es genügend Hunderassen für jeden Geschmack. Bei mir, z.B.., würde nie und nimmer ein Pudel einziehen. Wenn kein Terrier, dann am ehesten ein Deutscher Pinscher. So hat jeder seine Vorlieben. Dein anderen für die seine zu verurteilen, finde ich nicht richtig, solange sich alles im legalen Rahmen bewegt.

    ...
    Während der ganzen Trainingsstunde war auf der NEbenwiese Junghundegruppe und auf einer weiteren Wiese hatte der BEsitzer mit diversen Putbulls etc. Einzelunterricht. Da hörte man ab und zu das grauslichste Bellen...so ein Pitbull würgend am Kettenhalsband. Flora ist jedesmal zusammengezuckt.
    Aber richtig aufgeregt hab ich mich zum Schluss beim Rückweg von der Welpenwiese mussten wir an diesen ganzen Kampfhunden vorbei. Der Besitzer hat sich voll produziert und drohend und mit Kampfhaltung auf den Mastiff zugehend eine Peitsche geschwungen um zu zeigen, dass sein Hund so gut abgerichtet ist, dass er das wagen kann. War eine ganz widerliche Show, die der da abgezogen hat. Ein Psycho, meiner Meinung nach. Was soll das? Das hat mich so abgestossen, dass es eigentlich Grund genug wäre, da nicht mehr hinzufahren. Was meint ihr?

    Alles was du schreibst, wirkt sehr hundeunerfahren und auch ziemlich ängstlich und überbehütend. Indem du deinem Hund menschliche Gefühle unterstellst, tust du ihm keinen Gefallen.
    Beim ersten HuSchu-Besuch prasseln viele neue Eindrücke nicht nur auf dich, sondern auch auf deinen Hund ein. Da schaut man mal bei ungewohnten Geräuschen.


    "Grauslig" klingt das Bellen vielleicht, aber verschieden große Hunde bellen nun mal anders. Unsere Nachbars-Pudel kläffen eher hoch, der Border eine Straße weiter noch schriller, der Mops des älteren Herren klingt wie ein heiseres Fass etc. Und wenn ein Hund richtig viel Resonanzkörper hat, dröhnts mitunter auch mal. Aber das sind doch nur deren Stimmen.


    Wie du die Situation mit dem "Kampfhund" beschreibst, klingt es für mich nach Wesenstesttraining. Der Hund muss beweisen, dass er auf derartiges Verhalten nicht reagiert. "Scharf machen", beim Beißen schlagen usw. wird keine HuSchu auf ihrem Platz dulden.


    Ein Kettenhalsband hat übrigens auch mein 6kg-JRT. Und einen Würger mit Stopper aus Leder. Bei beiden hängt die Leine NIE auf würgen, ihr passen normale, eng eingestellt Halsbänder einfach nicht gut, liegt irgendwie an der Form des Halsansatzes.

    Ich würde den Zwerg in die Box stecken und diese abdunkeln (außer ihr habt eh eine aus Stoff). Falls ihr einen halbwegs fixen Tagesrhythmus habt, einfach zwei Pausen über den Tag verteilt einbauen, daran gewöhnt Hundi sich schnell.