Ich nehme meine Hündin so gut wie nie hoch. Sie hat zwar nur 6kg, aber sie hasst es, hoch gehoben und getragen zu werden. Und in der Regel bekommen wir heranstürmende, größere Hunde so geregelt. Lediglich jetzt, in der Läufigkeit, wäre ich schneller beim Hochheben.
Wenn sie sich fürchtet und hinter mich verschwindet, drehe ich mich zum anderen Hund hin, blocke ab, stampfe mit dem Fuß auf, schimpfe ihn an, je nachdem, was notwendig ist.
Wenn ich angesprungen werde, reiß ich das Knie hoch (ist aber zum Glück erst zweimal passiert).
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entferne.
Sachen wie: "Der Hund darf dann nicht vom Arm runterpöbeln," oder "man darf das nicht mit Gutschigutschi machen oder den Hund bestärken" etc. sind für mich persönlich überholte Hundewiesenweisheiten ohne Logik. Es hält sich aber anscheinend hartnäckig, dass man mindestens solche ausgedachten Regeln einhalten muss, wenn man schon so dreist ist, seinen Hund auf den Arm zu nehmen.
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DAS finde ich sehr daneben. Wenn ein Hund, egal ob ausgewachsener Mini oder Welpe, vom Arm runter kläfft, ist das einfach nur ungut.
Gerade, wenn man den Hund schon trägt, ist es doch einfach, ihn vom Bellen abzuhalten. Warum tut man das nicht? Immerhin heizt Gekläffe eine offenbar für zumindest einen der Hunde (und vermutlich auch Halter) stressige Situation noch zusätzlich auf.
...Allerdings hat der Terrier in jüngeren Jahren schon auf "Weicheier" reagiert, eben alle Hunde, die nicht frei kommunizieren durften.
Pöbelnde Chihuahuas auf dem Arm waren Beute.
Ebenso alle Hunde, die extrem unterwürfig waren oder vom HH sehr gegängelt wurden.
Meine regiert auch stark auf Armkläffer, obwohl sie sonst keine Leinenbellerin ist.