Beiträge von Buddy-Boots

    Oh mei, bist du lieb! Danke auch für das diplomatische Verpacken des Starrsinns in so eine freundliche Aussage :) Ja, manchmal muss man ein bisschen stur sein, aber es bleibt trotzdem viel hängen von den Antworten hier.


    Ihr habt mich überzeugt, dass ich wieder einen Trainer brauche, keine Frage. Und ich werde auch keine Wochenkurse mehr buchen, denn ich hab gemerkt, dass es zu viel Input auf einmal ist, den man gar nicht so schnell umsetzen kann. Sondern ich werde Einzelstunden nehmen in dem Abstand, der passt.

    Frage. Dein Hund ist aus dem Tierschutz. Steht dir der Tierschutz, der dir diesen Hund vermittelt denn aber nicht weiter zur Seite? Hast du dort Mal nachfragt? Kannten die diese Problematik?

    Sie kannten die Probleme nicht, nein. Es hieß nur, dass sie lieb sei. Später, auf der italienischen Seite, die ich erst nach einigen Wochen gefunden habe, konnte ich sehen, dass andere Weibchen ein No-Go sind, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

    Ok, ich hätte sie trotzdem genommen, wenn ich das gewusst hätte.


    Und dort auf der Seite habe ich auch erfahren, dass sie nicht einmal, sondern zweimal abgegeben wurde. Die Organisation hab ich darauf angesprochen, aber da hieß es, "Ja, das wussten wir, aber die genauen Umstände kennen wir leider nicht." Ist ja klar, dass ein Hund dadurch ein Trauma erlebt hat.


    Aber einen Trainer oder ähnliches hat man mir nicht angeboten. Ich glaube, so weit gehen sie nicht. Es gibt eine liebe Frau bei mir in der Nähe, die auch zu der Orga gehört und mir angeboten hat, mit ihrem Hund (Rüde) zusammen in gehörigem Abstand Gassi zu gehen. Und das finde ich toll. Werde es auch wahrnehmen, aber wahrscheinlich vorher wirklich einen guten Trainer finden müssen, um mehr Grundlagen zu erwerben für solche Begegnungen.

    Okay, danke, da kann was dran sein. Mit Erfahrungsberichten tue ich mir halt viel leichter als mit Wissen.

    Wenn dir jemand sagt: 2+2 ist 4, dann ist das Wissen. Das kann man annehmen, aber ich will es auch verstehen.


    Wenn dir jemand 2 Äpfel und nochmal 2 Äpfel auf den Tisch legt und diese abzählt, dann ist das eine Erfahrung. Das hilft mir einfach mehr als reines Wissen.

    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wie gesagt, ich kann es nicht sagen, wie du es meinst, aber es fühlt sich verletzend an, auch dein Ratlos-Smiley. Damit fühl ich mich als dumm dargestellt. Ob du es beabsichtigst - wahrscheinlich nicht. Ob ich wenig Selbstbewusstsein habe - wahrscheinlich ist das so.


    Ich danke dir trotzdem für dein Feedback!

    Wenn du damit Erfahrung gemacht hast - hattest du auch einen unverträglichen Hund? Und was hast du da gemacht?

    ich habe meine beiden im Sport geführt, die wollten keinen Kontakt beim Arbeiten aber das war eben erlernt weil sie gerade ihren Job machten. Daneben habe ich einen Mali-DSH Mix geführt. Komplett unverträglich und auch Menschen gegenüber nicht ganz der Loverboy aber auch dieser Hund war kein Thema denn er hat gelernt mir als Menschen zu vertrauen und sich führen zu lassen. Entweder hat sein Herrchen entschieden oder ich. Er selbst war raus aus der Nummer und dann war er auch entspannt.

    Alle Hunde müssen ganz langsam lernen auch in Anwesendheit von anderen zu arbeiten. Anfangs ist man eben nur alleine auf dem Platz, dann in großem Abstand und irgendwann ist es grundsätzlich egal, ob es sinnvoll ist mit 10 anderen UO zu machen ist eine andere Frage aber ein Platz hat 4 Ecken und da kann man auch zu 4. trainieren wenn man genügend Begleitpersonal / Helfer hat. Beim Fährten ist ein Hund ja generell alleine mit 1-4 Menschen auf dem Acker unterwegs. Es geht halt darum etwas gemeinsam mit dem Hund zu tun, sich gemeinsam etwas zu erarbeiten und sich gemeinsam dann zu freuen. Das verbindet und schafft eine Basis und die kann man wirklich für alles nutzen

    Vielen Dank, das hilft mir sehr weiter!

    Warum antwortest du, wenn das gar nicht an dich ging?


    Und mit Erfahrungen meine ich nicht Wissen, sondern eben selbst Erlebtes.

    Ganz lieben Dank für deine Antwort! Ich kann das sooo nachvollziehen, wie du dich gefühlt hast gegenüber dem Aladin. Als hättest du ihn verraten. Genauso hab ich mich gefühlt - einfach nur zusehen und machen lassen, und das Tier weiß nicht ein noch aus. Aber daraus lernt man. Hoffe, Aladin hat es überwunden, aber du sagst ja, es hätte lange gebraucht.


    Zumindest wissen wir jetzt, woran man einen schlechten Trainer erkennt.


    Vielen Dank für die vielen Tipps zu deinem Beitrag und Buch und DVD, werde ich mir anschauen. Interessiert mich natürlich, wie du mit deinem Schäfi die Grenzen setzt, vielleicht finde ich was darüber in deinem Thread. Vielen lieben Dank!

    Wow, das ist echt klasse! Und macht Sinn. Ich bin zwar generell gegen das Strafen mit Hand/Fuß/Hilfsmitteln, aber du hast verständlich gemacht, wann es eher Sinn macht und wann es viele HH UND Trainer leider fälschlicherweise anwenden.


    Genau so war es mit meinem Trainer: Einfach mal auf den Kopf klatschen, ohne dass der Hund wusste, was er tun soll. Das mag funktionieren, aber ist für mich nicht der richtige Weg und kann sich später rächen.


    Danke für den Beitrag! Das mit dem Alternativverhalten aufbauen, auch in verschiedenen Situationen, Schwierigkeitsgrad steigern usw. ist gut. Da muss ich mir was überlegen.


    Und bezüglich des Schnüffelns nach Wildspuren: Ja, da hast du Recht, das kann auch ein Störfaktor sein, da muss man jeden Hund individuell betrachten.

    Wirklich anstrengend (und auch für mich und meine Hunde nicht ganz ungefährlich) waren also eigentlich nur die ersten paar Monate, bevor sie mir vertraut hat.

    Ok, wow, das war bestimmt Stress am Anfang, obwohl wie du sagst, schon eine Basis geschaffen wurde.

    Und irgendwann merkt man, dass einem der Hund vertraut - ich kenne das von meinem vorigen Hund, dem Labbi. Da hat es 2 Jahre gebraucht! Ich hoffe, es dauert hier nicht so lange. Schön, dass es bei euch nur 2 Monate waren.


    Krass mit dem Alkohol und den Männern.

    Mach dir bewußt dass du mit diesem Hund nie so ein Leben führen wirst wie mit einem blindem Labbi. Dieser Hund wird nie everbodys Darling werden.


    Unterordnung und Fährte sind doch toll um sich eine gemeinsame Basis zu erschaffen, dann wird es auch im Alltag leichter- meine Erfahrung...

    Ja, das ist mir mittlerweile auch bewusst, dass das kein Labbi ist. Einfach eine andere Hausnummer und kein Streichelhund. Nicht einfach, denn jeder will ihn gerne streicheln, und ich musste lernen, das zu verbieten.


    Ja, da muss ich mich wirklich umschauen, vor allem Fährte ist ihr Ding, und das machen wir zu zweit auch schon. Aber Fährtenarbeit wäre wirklich toll. Aber was ist, wenn dann dort auch andere Hunde sind? Ist das dann nicht noch mehr Stress?


    Wenn du damit Erfahrung gemacht hast - hattest du auch einen unverträglichen Hund? Und was hast du da gemacht?