Beiträge von Buddy-Boots

    Unsere schwarze Schäferhündin war unverträglich….sie hatte so ihre 33 Kilo und dann hatte ich noch einen schwarzen Labbimix mit ca. 40 Kilo an der Leine. Der Labbi war eigentlich ein Schaf, aber wenn unsere Hündin angefangen hat, hat er mitgemacht. Ich habe beide mit einem Halti-Harness-Geschirr geführt, denn über Kraft hätte ich beide nicht halten können. Mit dem Geschirr war das ziemlich problemlos. Wir wohnen direkt am Rhein und dort konnten beide problemlos in den Freilauf, denn dort kann man weit schauen und es ist sehr breit zum ausweichen. Beide Hunde haben sehr gut gehört und konnte mit Keksen auch extrem gut abgelenkt werden. Wenn ich nicht ausweichen konnte, habe ich sie absitzen lassen und den Blick zu mir. Ging ganz gut. Das gute war, dass beide kein Problem mit anderen Menschen hatten, sondern andere Menschen sogar noch toll fanden. Wir hatten nur das andere Hunde-Problem. Hundeschule waren wir mit beiden, bis sie so 6 oder 7 waren.

    Danke für deine Erfahrungen. Das ist toll, dass sich deine Schäfi-Dame auch gut mit Keksen abrufen ließ. Wenn meine einen Hund sieht, sind ihr Leckerli völlig egal. Das Quietschi hilft manchmal, aber Kekse gar nicht.

    Ich kann schon verstehen dass du jetzt von Trainern erst mal bedient bist - aber wenn du ehrlich bist darfst du dir da auch ein Stück weit an deine eigene Nase fassen. Es ist nicht leicht einen guten Trainer zu finden aber es gibt doch so viele Möglichkeiten, sich im Vorfeld zu erkundigen wie jemand arbeitet!?


    Konkret kann dir hier niemand seriös helfen - außer mit Tipps zu guten Trainern vielleicht. Es fehlen sooo viele Infos zu dir, deinem Umfeld, dem Hund (wie alt, wurde sie in Italien gearbeitet, was kennt und kann sie und was nicht?), eurem Tagesablauf .... wo soll man da ansetzen??

    Ich wollte ja auch keine Ratschläge, sondern Erfahrungsberichte.


    Wer so etwas schon erlebt hat, wird sich in meinen Worten wiederfinden und könnte sicher etwas dazu sagen.

    Ich sage sicher nicht, dass man nie mit Strafe arbeiten darf, das passiert einfach und ist manchmal aus der Situation. Aber als gewollte, geplante Trainingsmethode MUSS man das ganz sicher nicht anwenden... und nein, auch nicht bei Rasse XY. Schon gar nicht bei einem Hund, der so gut zu motivieren ist und so schnell lernt wie ein Schäferhund 🤐 Was nicht heißt, dass ich jeden verurteile, der aktiv auch andere Quadranten nutzt, aber zu sagen "mit solchen Hunden muss man das" ist Bullshit.


    Davon abgesehen, ich spare mir meine Erfahrungsberichte im Umgang mit aggressiven Tierschutzhunden an der Stelle mal.... Du brauchst einen Trainer, jetzt. Einen, der nicht deinen Hund trainiert, sondern dich.


    Achja... Maulkorb. Wenn bereits mehrere Attacken auf den Nachbarshund passiert sind, hast du an der Stelle definitiv gepennt.

    Danke für deine Einschätzung. Sehe ich genauso, dass man einen Schäferhund (und auch einen anderen Hund) eben nicht strafen muss, das ist kein fester Bestandteil der Erziehung.

    Ich bin streng und bemühe mich um Konsequenz, und am Anfang hab ich auch gedacht, Strafen gehört dazu. Aber mein Hund hat nicht drauf angesprochen bzw. hat sich beim Trainer dann ganz klein gemacht und da habe ich gemerkt, dass ist nicht der richtige Weg.


    Schade, die Erfahrungsberichte wären interessant gewesen. Und die Sache mit den Trainern: Fragst du 2 Trainer, sagt dir jeder etwas anderes - was der eine UNBEDINGT für RICHTIG hält, LEHNT der andere VOLLSTÄNDIG ab. Ich hab schon mit vielen gesprochen, daher bin ich der Trainer müde.


    Maulkorb ist bereits antrainiert, und ich hab mich verschrieben, es war eine Attacke, nicht mehrere - die erste und letzte.

    Meine Erfahrung ist, dass es gut klappt, wenn man erwünschtes Verhalten durch Belohnung verstärkt und unerwünschtes Verhalten durch Bestrafung vermindert bzw. löscht.

    Darf ich fragen, welches unerwünschte Verhalten du bestraft hast? Und wie du das gemacht hast? Also verbal oder auch mit Hand/Fuß/Hilfsmitteln?

    Hallo in die Runde,


    im März verstarb mein geliebter Bravo (aus meinem Profilfoto). Er war ein blinder Labrador und hat am Anfang echt Probleme mit anderen Hunden gehabt.

    Dann hat er Vertrauen in mich gewonnen und wir hatten eine schöne Zeit. Tierschutzhund, Alter unbekannt.


    Seit 11 Wochen habe ich eine Schäferhunddame aus dem italienischen Tierschutz.


    Sie war von Tag 1 lieb zu mir, aber sonst ...


    Von Attacken auf einen kleineren Nachbarshund bis zum Anknurren von Leuten ist alles drin.

    Wir arbeiten daran. Ich war bei einem Trainer letzte Woche, 250 km entfernt, eine Woche Verdienstausfall, Hotel usw.


    Er hat mit Strafe gearbeitet. Bitte kotzt euch hier nicht darüber aus, dass ich das hätte erfragen müssen. Ich konnte das nicht wissen, weil ich noch nie einen Trainer gebraucht habe. Seitdem weiß ich - Strafe geht gar nicht. Habe das Training nach der Hälfte abgebrochen. Trotzdem was gelernt.


    Nun die Frage an euch: Wer hat(te) auch schon so einen Problemhund, der nicht gerade wenig Kraft hat und wie seid ihr damit umgegangen. Von Trainern hab ich erstmal leider die Nase voll, aber ich suche nach Impulsen, um kleinschrittig Hundebegegnungen zu meistern.


    Ich freue mich auf Erfahrungsberichte, die aus dem Verständnis für die Situation kommen. Bitte, bitte keine Rat-Schläge. Nur Erfahrungen sind meiner Ansicht nach wirklich wertvoll und hilfreich. Danke :)

    Wollte nur mitteilen, dass das Programm mittlerweile 4000 Euro kostet.

    Es besteht aus täglichen Videoaufnahmen, die man seiner Mentorin zwecks Feedback übermittelt, sowie aus 8 Live-Stunden vor Ort bei einem Trainer in der Nähe.

    Habe mittlerweile das Gefühl, das viele Hundetrainer, die man auf FB findet, diesem Netzwerk angehören. Sie gehen auf diese selbe, seichte, liebevolle Weise vor, die bei mir aber die Alarmglocken schrillen lässt.

    Die Kommentare hier haben mir echt geholfen, dass mir dieses Programm nicht mehr im Kopf rumschwirrt.