Beiträge von Buddy-Boots

    Hier steht er seit einem Jahr in der Box, ist mehrfach operiert, hat Nervenentzündungen wegen der Schonhaltung, Sehnen sind auch schon durchgeschnitten und es wird nicht und die Besi sieht es nicht.

    Ist bestimmt nicht einfach, einen Termin festzulegen, solange in dem Tier noch ein Funke Leben ist. Kannst du nicht mit ihr reden? Sicher wirst du sie nicht überreden können, aber vielleicht kannst du einen Impuls geben.

    Liebe ilaliebe und alle, die hier so fleißig geantwortet haben, es ist entschieden:


    Amber zieht am Samstag wieder zurück in ihren alten Stall. Plötzlich ging alles sehr schnell, und der Hof hat sich bereiterklärt, mich früher als laut Kündigungsfrist gehen zu lassen. Die Frau im alten Stall freut sich und bei Amber habe ich das Gefühl, sie weiß es und freut sich ebenfalls.

    Ob es eine Erleichterung ist oder ich dadurch nur ein schlechtes Gewissen bekomme, wird man sehen, aber ich weiß jetzt, dass es besser ist, jemand anders kümmert sich gut um "meine" Amber als ich kümmere mich schlecht um sie.

    Hallo Winkehund,


    du hast es erfasst! Bevor ich sie in eine unsichere Zukunft schicke, wäre Euthanasie die Lösung. Aber zwischen davon reden und es tun ist nochmal ein gefühlt ewiger Weg.

    Ich finde das gut, was du vorschlägst, erst zurück in den alten Stall und dann anderen Stall suchen. So geht es ihr schonmal gut - und mir auch.

    Ich habe mich gestern nochmal lange mit der Pferdefrau vom alten Stall unterhalten. Sie verlangt jetzt zwar mehr als früher, aber ich weiß, was ich bei ihr habe, und vor allem bin ich dann frei, abends was anderes zu machen.

    Ich hab mich auch mit einer anderen Frau am Stall unterhalten, und sie hat gemeint, sie würde immer sehr gern zum Stall kommen und es sich immer einplanen, und sie würde sehr gern Zeit am Stall und mit ihrem Pferd verbringen.

    Da habe ich gemerkt, dass ich dieses "Gen" überhaupt nicht (mehr habe). Es kostet mich Überwindung, zum Stall zu fahren. Das ist schon recht lange so, denn außer sie zu versorgen tue ich nichts mehr. Ich weiß nicht genau, an welchem Punkt wir uns "verloren" haben in den über 20 Jahren, in denen ich sie habe. Wahrscheinlich schleichend, weil mir ihr Sommerekzem ständig nur Sorgen, Arbeit und Kosten verursacht hat und jetzt die Zähne genauso Probleme machen. Ich konnte sie nie unbeschwert mit den anderen Pferden auf die Koppel tun und sie einfach leben lassen. Immer musste ich wie ein Kontrollfreak darauf achten, dass sie nur 1-2h Gras bekommt, abends immer in den STall kommt, dass die Decke nicht zerrissen ist und wenn doch, sofort flicken und vieles mehr. Ich bin, was mein Pferd betrifft, ausgelaugt.

    Es wäre zu schön gewesen, wenn es jemanden gibt, der sagt, er schenkt ihr noch einen schönen Lebensabend und kümmert sich um sie und reitet und bewegt sie.