Die Work-Life-Balance ist sicherlich besser und angenehmer, wenn man nur 20-30 Std. arbeitet. Ich kann auch verstehen, dass man bereit ist sich dafür materiell einzuschränken. Allerdings habe ich lange von sehr wenig Geld gelebt (Ausbildung, Studium, Doktorarbeit) und das Hauptproblem daran ist mE nicht, dass man einmal weniger ins Kino geht, sondern dass für Notfälle kein Geld da ist (Waschmaschine, Wurzelbehandlung, ...). Wenn man da kein Sicherheitsnetz hat (Eltern, Partner, ...), ist das sehr anstrengend. Ist sicher auch eine Typfrage, aber ich möchte mir nie mehr die Nächte um die Ohren schlagen, weil ich keine Ahnung habe, wie ich die Gasnachzahlung wuppen soll. Diese ständige Existenzangst fand ich sehr belastend.
Beiträge von Hempel
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Mir fällt auf, das die Geschlechterverteilung bei der Hundeerziehung doch der bei der Kindererziehung ziemlich ähnelt. Ist mir auch in Huschu etc. schon aufgefallen, dass da meistens die Frauen stehen - ist das bei euch auch so?
Ansonsten: Ist halt immer eine Frage von persönlichen Prioritäten und unterstützendem Netzwerk etc. Ich arbeite auch Vollzeit, auch eher mehr als 40 h. Habe aber das Glück, dass ich das flexibel einteilen, zT im HomeOffice machen und den Hund mit ins Büro nehmen kann. Trotzdem muss er ab und an "fremdbetreut" werden. Das Problem daran ist hauptsächlich eine gute Betreuung zu finden. Mein Partner hilft auch wo er kann, arbeitet aber auch VZ.
TZ würde bei meinem Job nicht gehen, würde ich aber auch nicht wollen, ich arbeite auch gern. Meine Freizeit geht aber schon fast vollständig für den Hund "drauf", was ich aber im Moment auch nicht so schlimm finde. Dafür macht das Arbeiten auch mehr Spaß, wenn unterm Schreibtisch der wuffi gemütlich schnarcht :)
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Der Begriff "Spiel" ist halt vage. Wir spielen auch eher so wie von @RafiLe1985 beschrieben (wusste nur nicht, dass das so heißt). Manchmal zergeln wir auch oder kämpfen um Beute - aber das setze ich sehr dosiert ein als Superbelohnung draußen. Würde auch gern nach Herzenslust mit ihm herumtoben, aber das geht einfach nicht. Für Welpi hab ich 2-3 mal Bälle geworfen, der dreht sofort hoch und kommt auch nicht mit Festhalten/Streicheln leicht wieder runter, sondern hechelt dann zuhause noch ewig und kann nicht schlafen...wobei er da schon auch echt extrem ist.
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Vielleicht wartet er einfach ab, was als nächstes angeboten wird?
Du hattest ja anfangs geschrieben, du hast schon alles mögliche ausprobiert. Da er erst 8 Monate alt ist, wurde ja dann in ziemlich hoher Frequenz immer wieder umgestellt? Der Verdauungstrakt braucht auch immer eine Weile, sich umzustellen. Was gab es denn eigentlich für Probleme mit dem Output - zuviel? Durchfall?
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Was sind denn Bindung- und Regelspiele? Mein Junghund spielt nämlich auch gern, überdreht aber auch super schnell ;-)
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@Juliaundbalou: Hm, das ist natürlich blöd. Du bräuchtest also zum üben jemanden den Balou nicht kennt, mit unbekanntem Hund, ihr tut als wär es Zufall,und ihm Gelände muss man beliebig ausweichen können. Der andere Hund sollte natürlich möglichst ruhig sein.
Irgendwie sehr kompliziert, vor allem weil ja einmal nicht reichen wird...bestimmt verwächst es sich einfachIst das denn schlimmer geworden, seit er gebissen wurde?
@ricci: Das würde mich auch mal interessieren - hat da jemand eine Idee? Willi ist ja jetzt auch erstmal wieder an der Schlepp, ich will ihm aber auch nicht jeglichen Hundekontakt verwehren, zumal er da auch noch Dinge lernen muss. Habe überlegt, dafür vielleicht dann eine ganz leichte, glatte Leine dran zu lassen. Meint ihr, das kann funktionieren, oder ist es zu gefährlich?
Muss übrigens mal sagen, dass ich echt bewundere, wie ausdauernd du mit ihm trainierst, da hätten wohl viele schon längst die Geduld verloren -
Wovor Herr Hund übrigens keine Angst hat: wenn beim Gassi ganz in der Nähe ein Hubschrauber landet. War superlaut, er hat nur einmal kurz geguckt - steckt man nicht drin.
@Juliaundbalou: Habt ihr die Möglichkeit, dass unter kontrollierten Bedingungen zu üben? Also mit bekannten HH, am besten natürlich mit ruhigem Hund, oder in der HuSchu und möglichst auf einem Gelände, wo man die Distanz nach Belieben vergrößern/verringern kann? -
Darum jagt er ja auch bevorzugt Vögel, die sind nicht so groß und gefährlich (also alles bis etwa Entengröße)
zum Hüten wär er jetzt nicht so geeignet, dafür kann er ganz toll suchen
Inder ersten Hundeschule, in der wir waren, kamen übrigens als Erziehungsvorschläge immer nur die Wasserspritze oder irgendwelche Sachen Richtung Welpi werfen. Ich bin so froh, dass ich das nie gemacht hab... -
Ja, die Lagotti sind schon eher so Sensibelchen.
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Ok, ich glaub ich hab eine etwas verzerrte Sichtweise und mein Hund ist doch ziemlich schreckhaft. Zunge einsaugen
würd ich mich aber selbst nicht trauen... Als er noch kleiner war, ist beim Abwasch mal ein Teller runter gefallen. Ich bin froh, dass er nach ein paar Wochen wieder entspannt in der Küche sein konnte. Aber wenn ich abwasche verzieht er sich
Den Fön findet er natürlich auch blöd, genauso wie die Dusche (und die hab ich nach den ersten Panikattacken beim Waschen wirklich super klein teilig und mit viel tollen Leckerli mit ihm geübt). Pfoten waschen ist jetzt ok