Wenn man selbst sich nicht vorstellen kann, viele Hunde so zu führen, dass alle Spaß auf dem Gassi haben, ist das völlig okay. Ich finde es sogar sehr gut, wenn jemand seine eigenen Grenzen kennt. Aber diese Grenzen gelten eben nicht automatisch bei anderen.
Aber auch jemand, der seine 12 Hunde sicher führt und top erzogen hat, hat ja keine übermenschlichen Fähigkeiten, mit denen er dafür sorgen kann, dass jeder Hund beim Rudelspaziergang voll auf seine Kosten kommt. Das sind für mich teilweise Faktoren, die nichts mit dem jeweiligen Menschen und dessen Grenzen zu tun haben, sondern schlicht eben damit, dass man am Ende auch sehr unterschiedliche Hunde mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen haben kann. So harmonisch eine Hundegruppe auch sein mag - Verletzungen und Alter können halt schnell dafür sorgen, dass die einen dauerhaft zu viel mitmachen (gerade in Gruppen, so meine Beobachtungen, gehen Hunde auch eher über ihr eigentliches Limit, laufen mit, obwohl sie eigentlich nicht mehr wirklich können etc.), die anderen zu wenig, das Tempo, die Gegend nicht mehr für alle passt. Fängt ja schon bei so was wie Bodenbeschaffenheit an, dass da aufgrund verschiedener gesundheitlicher Einschränkungen einer z.B. nur weiche Böden schafft etc.
Je mehr Hunde, desto höher das Risiko, dass da unterschiedliche Bedürfnisse mal miteinander crashen.Darauf wollte ich ursprünglich auch hinaus in Bezug auf das Thema Spaziergänge.