Fertig mit "Männer töten" der Wiener Autorin Eva Reisinger.
Ich muss ehrlich sagen, ich bin enttäuscht. Dabei wäre der Plot an sich wirklich spannend gewesen. Aber der platte, oberflächliche Schreibstil vergällte mir die Leselust. Man hätte einfach so viel mehr aus der Grundidee machen können als dieses ständige Herumspringen zwischen Szenen. Es las sich teils eher wie ein Drehbuch für eine Fernsehsendung, kaum wie ein Roman.
Dadurch gelang es mir auch nicht, irgendeinen Bezug zu den handelnden Personen herzustellen. Sie waren mir allesamt schlicht egal.
Irgendwie wirkte das ganze Buch so aufgesetzt, so gewollt literarisch-lässig. Tiegfang und psychologische Finesse? Fehlanzeige.
Echt schade drum, denn die Idee, in einem fiktiven oberösterreichischen Ort namens Engelhartskirchen das Matriarchat das Sagen haben zu lassen, ist doch an sich sehr originell. Aber die Umsetzung war wirklich stark ausbaufähig, auch inhaltlich blieb es sehr seicht und hölzern.
Hier gibts auch und da mal kleine, allerdings stets unblutige Zickereien zwischen den Mädels. Aber sogar bei Rex und Jasmin hat es alle Jubeljahre mal leichten Unfrieden gegeben, obwohl die sonst echt harmonisch waren.
Pippa und Jasmin leben ja auch friedlich nebeneinanderher, aber ab und zu passt der einen dann irgendeine Bewegung oder irgendein Verhalten der anderen nicht und dann motzt man sich ordentlich an
Pippa hat keine Epilepsie!!!!! Ich bin SOOOO erleichtert. Ganz gesund ist sie aber auch nicht. Die Foren-Schwarmintelligenz hatte echt den richtigen Riecher - wir waren heute beim Spezialisten und der hat tatsächlich die auch hier im Forum geäußerte Vermutung PD bestätigt. Pips hat also Paroxysmale Dyskinesie, nicht Epi. Der Experte hat das echt schon nach etwa 30 Sekunden Videomaterial festgestellt. Der sieht da eben subtile Unterschiede zwischen den "Krämpfen" bei PD und Epi-Anfällen, z.B. in der Art, wie Pippas Pfoten während der Episoden zuckten. Auch allgemein hat er kurz eine Untersuchung durchgeführt, aber meinte dann eben direkt, Epi ist das keine, sondern PD.
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Und was bedeutet das jetzt? <3 Nun, im besten Fall verschwinden die Episoden so plötzlich, wie sie aufgetreten sind, wieder. Das kommt durchaus immer wieder mal vor, meinte der Spezialist. In Pippas Fall sieht er jetzt erstmal keine Notwendigkeit, weitere Untersuchungen wie CT/MRT durchzuführen, auch eine weitere (medikamentöse) Therapie empfiehlt er erstmal nicht. Wir sollen einfach unser Leben weiterleben und uns nur wieder melden, wenn die Symptome schlimmer werden bzw. die "Anfälle" sich eben häufen.
Er meinte, sehr kleine Hunde und spannenderweise eben auch die eher unsicheren Charaktere, die leichter mal gestresst sind, haben seiner Erfahrung nach häufiger PD. Das passt ja beides sehr auf Pippa.
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Ach ja, ich habe den Spezialisten auch gefragt, ob ich Stressoren jetzt irgendwie vermeiden soll. Er meinte, er würde jetzt nicht explizit was ändern, weil man sich als Mensch meist erst recht stresst, wenn man versucht, alle möglichen Stressoren vom Hund fernzuhalten. Was sich wiederum auf den Hund übertragen könne. Wir machen also erstmal weiter wie bisher, an unserem Alltag kann ich eh vieles nicht ändern - die Hunde müssen im Schnitt 3x die Woche mit ins Büro, auch Öffifahren gehört zu unserem Alltag. Wobei das jetzt eh keine Sachen sind, die Pippa sehr strapazieren. Als Bürohund ist sie echt perfekt, sie geht morgens in ihre Schlafhöhle und kommt da teils über Stunden nicht mehr raus...
Ich hatte bis jetzt ja "nur" zwei Junghunde, die Chis. Beide sind auch als Junghund eingezogen, ware so roundabout 6 Monate alt jeweils.
Rex war ein sehr unerschrockener und freiheitsliebender Bursche. Mit seinem großen Radius, seiner Neugier und seinem Interesse an anderen Hunden war das für mich als Ersthundehalterin natürlich schon gelegentlich etwas frustrierend, wenn das Pubertier die Ohren auf Durchzug stellte :) Wirklich schwierig war Rex aber bei weitem nicht, ganz im Gegenteil, denn aufgrund seiner Offenheit und Unkompliziertheit machte er es mir doch überwiegend leicht. Er lernte z.B. problemlos das Alleinebleiben, Leinenaggression war nie ein Thema, auch Betreuung durch andere (Großeltern, Hundesitterinnen...) war easy mit ihm. So richtig in der Entwicklung empfand ich ihn so im Alter von 1 bis 3 Jahren, mal mehr, mal weniger ausgeprägt halt. Da machte er auch immer wieder mal Schübe. So ab 3 Jahren empfand ich ihn dann als wirklich erwachsen und gefestigt. Er war auch etwa 3,5 Jahre alt, als dann Zweithündin Jasmin hier einzog.
Pippa war wieder 'n ganz anderer Junghund aufgrund ihrer Vergangenheit und des längeren Tierheimaufenthalts. Bei ihr denke ich schon, dass ich als Anfängerin früher überfordert gewesen wäre. So aber wusste ich, was mit unsicherem Hund auf mich zukommt, wobei Pips eine super Entwicklung durchlaufen hat. Und sie kann auch durchaus ein Frechkind sein - Tomaten auf den Ohren haben, waghalsige Kamikaze-Aktionen bringen etc. Allerdings wird sie im März schon 2 Jahre alt und ist immer noch ein richtiges Baby oft
Ich glaube, alles in allem mag ich die Junghundezeit schon. Finde spannend, wie sie sich entwickeln und reifen. Weiß aber nicht, wie das mit einer anderen Rasse aussähe, einem anderen Typ Hund. Ich kann mit den Chichis einfach ganz gut.
Ich entscheide nach Temperatur, Wetterbedingungen (trocken, nasskalt etc) und jeweiliger Kälteempfindlichkeit meiner Hunde. Rex zB war ab einem gewissen Alter nicht mehr allzu kälteempfindlich und hat oft deutlich gezeigt, dass er gerade keinen Mantel braucht und möchte.
Bei Pippa ist es so, dass sie sehr schnell ins Frieren kommt, da ziehe ich schnell mal was an. Oft nehme ich aber ein zweites "Set" an Hundebkleidung mit, sodass ich ggf. dicke Mäntel gegen Pullis tauschen kann oder umgekehrt.