Hallo liebe DogForum-Mitglieder,
wir haben Ronja (Jack-Russel, 7 Jahre) nun seit fast 2 Wochen. Sie wog am Anfang 9,8kg. Sie sollte ca. 6 - 7kg wiegen. Sie hat eine Höhe von 30cm bis Oberkante Schulter.
Sie bekommt am Tag ca. 85gr. Trockenfutter.
Ihr Bauch wirkt aufgebläht.
Heute wiegt sie 9,2kg. Nimmt irgendwie nicht ab.
Was machen wir falsch?
Beiträge von Klinger
-
-
Wir haben sie seit Dienstag. Wir bekommen nach und nach mehr und mehr Infos darüber, was alles mit ihr angestellt wurde. So hat sie mit 7 Jahren z.B. 5 mal Welpen gehabt, die natürlich alle verkauft worden sind. Sie kam praktisch nie raus, außer wenn der Nachbar mal mit ihr spazieren gegangen ist. Hinten links hatte sie eine 6cm lange Kralle, konnte also gar nicht normal auftreten. Und so weiter.
Heute morgen hat sie folgendes Ritual durchgeführt:
https://www.dropbox.com/s/ra4x…11-28%2008.00.35.mp4?dl=0Was macht sie da?
-
Das Leben spielt nach seine eigenen Regeln: eigentlich hatten wir das Thema ja abgehakt, vor allem wegen der vielen Stunden, in denen der Hund alleine wäre.
Und dann erzählte eine Kollegin meiner Frau, daß ihre Mutter endlich eingesehen habe, daß sie den Hund nicht behalten könne. Sie hat eine neue Hüfte bekommen und ist kaum mobil. Der Hund ist in einem Raum eingesperrt und bekommt 3x am Tag die Tür aufgehalten, um sich selber Gassi zu führen. Ansonsten wäre sie von morgens bis abends alleine. Sie sei total ruhig.
Er sollte ins Tierheim.
Da haben wir uns gedacht: ins Tierheim kann sie immer noch. Wir versuchen es.
Nun liegt sie neben mir und schnarcht. Sie ist ein Jack-Russell (angeblich nur das), was eigentlich per se das Gegenteil von ruhig verspricht.
Allerdings hat sie massives Übergewicht. Sie kann sich nicht einmal ohne Probleme hinlegen oder sich kratzen...
http://www.dropbox.com/s/izjil…20151125-WA0004.jpeg?dl=0http://www.dropbox.com/s/izjil…20151125-WA0004.jpeg?dl=0
Sie ist 7 Jahre alt. Wir sind gespannt. -
Also wegen uns kann dieser Thread geschlossen werden, bevor die Polarisierung der Standpunkte hier noch zum Kriege führt. Neue Erkenntnisse sind hier nicht mehr zu erwarten, denke ich.
Wir bedanken uns für den Input und die wertvollen Tips. Wir lassen Euch teilhaben, wenn wir den nächsten Schritt unternehmen! :) -
Für Wochenenden oder Notfälle ist ein Sitter kein Problem.
Aber nicht für regelmäßige Termine 3 oder 4 Mal die Woche. Erstens ist sowas hier auf dem Land nicht so einfach zu realisieren und zweitens möchten wir das einfach nicht. Wenn der Kauf eines Hundes davon abhängt, ob wir dafür sorgen können, daß 3 oder 4x die Woche jemand da ist, der den Hund Gassi führt, dann führt das zu einer Verkomplizierung, die wir nicht möchten. So wird das Thema Hund schnell negativ besetzt, wenn keiner für diese Aufgabe gefunden werden kann, und wir dann immer wieder spontan eine Lösung für das Problem finden müssen.
Sonst würden wir ja auch keinen Hund suchen, der 7 Stunden alleine bleiben kann.
Gerade eben habe ich mit einer Dame gesprochen, die eine Bordeaux Dogge hat. Für die sei 8 Stunden alleine bleiben kein Problem, so die Dame. -
Die Meinungen zu dem Thema gehen weit auseinander, wie man in diesem Thread gut erkennen kann.
Eine Pauschallösung habe ich auch nicht gefunden, aber eins scheint klar zu sein: Die Wahrscheinlichkeit, im TH einen Hund zu finden, der gut damit klar kommt, ist höher als die Wahrscheinlichkeit, das bei einem Welpen hinzukriegen.
Das "Einschleichen" sieht ja auch wohl jeder etwas anders hier im Thread.
Vom Border Collie sind wir schon lange weg, und den Shih-Tzu habe ich nur beispielhaft erwähnt.
Äußerliche Vorstellungen und Charakterwünsche passen nicht gut zu der Idee, sich im TH umzugucken, oder? Ansonsten wären wir ja wieder beim Welpen. :)
Schade, daß ich es nicht geschafft habe, Dich an unserem Gedankenprozess teilhaben zu lassen. Der ist übrigens tatsächlich noch nicht beendet. Aber schwammig ist er auch nicht. Dafür habe ich diesen Thread eröffnet: Damit die Idee Kontur gewinnt. Und ich finde, da sind wir schon ganz gut mit vorangekommen! :) -
Hallo, vielen Dank für die vielen Beiträge. Der Tenor scheint zu sein, daß hinsichtlich der 7-Stunden-Problematik das TH wohl der beste Ansprechpartner ist.
Ein Sitter kommt nicht in Betracht.
Rassetechnisch hatten wir nun auch informiert und sind natürlich bei den Begleithunden hängengeblieben.
Aber das lässt sich natürlich nur schwer mit der Idee verbinden, einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Selbst, wenn man einen typischen Begleithund im TH fände, könnte es ja auch sein, daß die Pfleger sagen, Hund XY sei aber viel besser geeignet, obwohl kein Begleithund. -
Super, wir sind schon mal einen Schritt weiter und haben herausgefunden, daß, wenn 7 Stunden überhaupt möglich sind, das mit einem Border Collie viel weniger wahrscheinlich klappt als mit einer anderen Rasse (z.B. Havaneser, Malteser, Shih-Tzu), wenn man die rassetypischen Charaktereigenschaften zugrundelegt, ohne den Hunde jetzt im Einzelnen schon zu kennen. Verstanden.
Alternative: ins Tierheim gehen und nach dem ruhigsten Vertreter Ausschau halten. Auch verstanden.
Vielleicht kann ein Mod diesen Thread nun teilen oder umbenennen, da wir die Frage nach der Rasse nun wieder geöffnet haben und der Collie aus dem Titel raus kann?
Auf jeden Fall nochmal Danke für die hilfreichen Tips bis jetzt!
Ich habe meine Frau gerade gefragt, ob sie mir wohl die Gründe nennen kann, warum sie einen Hund möchte. Natürlich nicht, ohne vorher mir selbst diese Frage gestellt zu haben. Die Antwort ist gar nicht so einfach. Ist "zum Liebhaben und Rausgehen" ausreichend? Oder setzt man damit seine eigenen Kinder herab, die man ja schließlich (meistens) auch lieb hat, und rausgehen kann man mit denen ja auch... verwirrend. -
Ehrlich gesagt haben wir uns auf den Border Collie mehr aus einem Bauchgefühl heraus entschieden. Welche Rasse würdet Ihr denn empfehlen, wenn wie mal folgende Voraussetzungen zu Grunde legen:
- klein bis mittelgroß (max ca. 50cm Schulterhöhe)
- Ruhiger Vertreter
- Alleine bleiben sollte er gut lernen können oder schon können
- muss kein Welpe sein, darf ruhig älter sein
- möglichst wenig Haare verlieren
- Kein Pudel
Nachbarn haben sich nach ähnlichen Kriterien entschieden, und zwar für einen Shih-Tzu und sind mit ihrer Wahl glücklich.
Der Hund kommt in ein Haus in einer ländlichen Gegend. -
Vielen Dank für die bisherigen Antworten. Wir werden darüber nachdenken. :)