Beiträge von CaGiRa

    Hier eine Zeit lang rohe Mohrrübenstückchen. Bis wir völlig neu anfangen mußten, und jetzt ist es sein Trockenfutter (RC Anallergenic aus den kleineren Tüten). Das mag er zum Glück sehr gerne.


    Die Stücke fülle ich morgens in so ne kleine Medikamentendose ab (jeden Tag neu), weil man die nach Gebrauch in die Spülmaschine packen kann. Meine Hosentaschen wasche ich nicht täglich :pfeif: , deswegen hätte ich da Angst vor Milben - früher oder später.

    Ich nutze das gelegentlich. Wenn auch mit schlechtem Gefühl, weil es halt auch Gehäuseschnecken betrifft. Ansonsten soll es halt nicht giftig sein, und für Pflanzen nur wie eine Art Dünger. Kein Hund war jemals an dem Zeugs interessiert.


    Am effektivsten soll es wirken, wenn die Jungschnecken gerade geschlüpft sind.

    Wir sind inzwischen bei Royal Canin Anallergenic, Cytopoint, Chlorhexidinspülung für Pfoten und Ohren, und Pfoten spülen in klarem Wasser nach jedem Mal draußen angelangt.

    Nach jahrelangem Versuch mit selbst kochen inklusive Ausschlußdiät, trotzdem immer wieder Magen-Darm-Probleme bis zu wasserartigem Durchfall mit Blut. Immer wieder aufgeschleckte Pfoten. Mit den Ohren hatte er all die Jahre eigentlich wenig Probleme, nur wenn er 10 Tage hintereinander Kragen aufhatte, konnten die auch plötzlich jucken.


    Seitdem er vor anderthalb Jahren bis auf 17 Kilo abgemagert war (jetzt wiegt er 22kg, und die Tierärztin fand ihn bei der letzten Untersuchung etwas zu dünn - ich soll mehr füttern) kriegt er das Royal Canin Anallergenic, und damit ist er ziemlich stabil. In Streßzeiten, und/oder wenn die Prostata anschwillt kann er wieder Probleme kriegen, die aber möglicherweise alleine durch seine vor einem halben Jahr diagnostizierte Perinealhernie erklärbar wären - er bekam eine Runde Ypozane und seitdem ist es bisher nicht wieder aufgetreten.


    Und dann ist da noch die Juckerei, aus der ich nicht ganz schlau werde. Allergietest auf Umweltallergene wurde gemacht, nennenswerter Ausschlag nur bei verschiedenen Pilzen (u.a. Hefe-, Penicillium-), nur ganz leicht bei Futtermilben (Pollen: null!). Das Labor schrieb im Kommentar, ob die Besitzer vielleicht Probleme mit Schimmelpilzen hätten (kaum denkbar - das Haus ist viel zu gut belüftet). Jahrelang immer wieder Probleme mit juckenden Pfoten, trotz spülen in klarem Wasser nach jedem Mal draußen, vor allem im Januar/Februar (wenn der Schnee anfängt zu schmelzen) und im Spätherbst. Vor allem zu diesen Hochzeiten hatte ich angefangen, ihm Cytopoint spritzen zu lassen, bis ich seit dem Frühjahr jetzt mit den Chlorhexidinspülungen angefangen habe. Seitdem jucken die Pfoten nur gelegentlich. Dafür fing er dann mit den Ohren an, an die er mich aber nicht richtig ranließ. Tierarzt fand sie ok, da war jedenfalls keine Ohrenentzündung, aber ich könne ja trotzdem mit Otodine versuchen zu spülen.


    Also habe ich zeitgleich angefangen mit Medical Training für Ohren, und Otodine. Dabei fiel mir im rechten Ohr ein gräulicher Belag in der Ohrmuschel auf, den ich absolut nicht berühren durfte.


    Neuer TA-Besuch, Cytopoint spritzen. Belag gezeigt. Tierärztin vermutet eine Hyperkeratose, ich soll erstmal nur weiter beobachten und mit Chlorexyderm behandeln.


    Gerade jetzt haben wir eine stabile Phase. Kein Jucken, kein Matschekot. Seit Cytopoint (!) darf ich die Ohren begucken und behandeln (!). Die letzte Cytopoint ist über 4 Wochen her, dieses Wochenende hatte ich einen Futtertest mit selbstgekochtem gemacht, und es geht ihm prächtig. Trotzdem werde ich ihm jetzt erstmal weiter Cytopoint spritzen lassen, zumindest bis der Belag (ich glaube, er wird weniger!) weg ist.


    Mein Fazit nach all den Jahren: der Junge hat möglicherweise "nur" Prostataprobleme und eine Pilzallergie.

    Meine Buschbohnen, die sicherlich schon zehn Jahre immer wieder vom eigenen Saatgut genommen wurden, haben dieses Jahr beschlossen, daß sie von nun an Stangenbohnen sind. Und zwar der gesamte Trupp. Erst schmissen sich zwei an die für die Prunkbohnen hingestellten Stangen hin und rankten sich plötzlich munter in die Höhe, und die anderen fingen an, mit den Tomaten kuscheln zu wollen.


    Nun denn, ich trage es mit Fassung. Mal gucken, ob die Kerne wenigstens immer noch ihre Maserung behalten haben und die Schoten ihre rot marmorierte Färbung.


    Habe nochmal nachgeguckt im Steckbrief für die Sorte, da steht nur, daß es eine "lange" Buschbohne ist, was auch immer das heißen mag. Es handelt sich übrigens um eine schwedische Landsorte, die Båstad. Für diejenigen, die schwedisch lesen können, es handelt sich um diese hier:


    https://www.slu.se/globalasset…ront-kulturarv/bastad.pdf


    Wenn ich die Genetik richtig verstanden habe, kann das nur durch Kreuzen passiert sein, oder? Da kämen dann eigentlich nur die Blauhilde (Stangenbohne) und die Preisgewinner (Feuerbohne) in Frage. Aber hätte ich das nicht schon an den Kernen erkennen müssen? Oder kann sowas auch passieren, wenn die Kulturbedingungen plötzlich irgendwie anders sind?

    SavoirVivre Mit Douxo S3 Pyo behandel ich nicht, unsere TÄ hatte uns damals HibiScrub empfohlen. Enthält aber ebenfalls Chlorhexidin, und damit kriege ich juckende/entzündete Pfoten relativ schnell wieder hin. Inzwischen hab ich uns runtertariert auf eine Behandlung pro Woche, die seit vielleicht einem halben Jahr allen Pfotenentzündungen vorgebeugt hat.


    Bei uns ist möglicherweise eine Allergie gegen Schimmelpilze die Ursache.

    (da kann Überdrehtheit möglicherweise bei manchen Individuen - bei denen die Motivation weggezüchtet wurde? - hilfreich sein)

    Welche Motivation soll da weggezüchtet sein?

    Die Motivation zu arbeiten. Bezog sich speziell auf das, was Naryth über Malamutes und Siberians geschrieben hatte. Und weggezüchtet im Sinne von nicht mehr darauf selektiert.

    Speziell nach Langstreckenläufen...


    Vielleicht ist der Unterschied einfach der, ob man für Sprint (da kann Überdrehtheit möglicherweise bei manchen Individuen - bei denen die Motivation weggezüchtet wurde? - hilfreich sein) oder für Langstrecke trainiert. Speziell bei Rennen, die über Tage gehen, ist es einfach wichtig, daß die Hunde sich jederzeit hinlegen und ruhen können. Bei Sprinthunden erreicht man vielleicht auch schwerer diesen Flowzustand, von dem die Langstreckenrennenfahrer gelegentlich reden?