Ja, das Thema mit dem Zucker darf man auf keinen Fall unterschätzen.
Da ich das ganze noch nicht so lange mache mit dem BARF sind einige Dinge bei mir noch in der Entwicklungsphase.
Ich werde Yuna jetzt mal mehr Gemüse geben. Die Karottenrationen haben wir schon hochgefahren weil sie einfach total auf Karotte steht (sie frisst jeden tag 2 bis 3 roh, neben den Mahlzeiten).
Das Futtergemüse gab es bisher in Gemüsebrei Form (gedünsteted Gemüse mit dem Mixstab zerkleinert). Hab da größere Mengen vorbereitet und horte das in der Gefriertruhe. Karotte mit Kartoffelbrei & Zuccini. Hab die flach (ca. 1cm dick) in Tupperboxen gefüllt, mit nem Löffelstiel in Quadrate geteilt und eingefroren. Gibt "Gemüsetoasts".
Und dann gab es eben noch die kleine Menge Futtercellulose.
Ich leg mir jetzt den Flockemix zu und versuche die Futtercellulose aus dem Speiseplan zu verdrängen.
Ich find sie ist nicht wirklich "schlecht", nicht in den geringen Mengen. Aber irgendwie denke ich mir das ich das auf Dauer eben nicht unbedingt so weiterfüttern möchte. Sprich, bis an ihr Lebensende.
Denn ich denke immer das Dinge mit denen weniger "rumgemacht" wurde bis zum Endprodukt besser sind. Wie schon mal gesagt: Futtercellulose wächst ja nicht draufen auf dem Feld ganz natürlich und man geht es pflücken. Dann geb ich lieber einen Flockenmix, der ist wenigstens aus Dingen die so gewachsen sind.
Ich will mit den Ballaststoffen ja auch ihr Futter nicht ersetzen. Sie bekommt immer die gleiche Menge Fleisch, also auch nicht weniger egal wie viel Gemüse ich reinschmeiße. Wollte eben nur wissen was wir noch besser machen können und ich hab jetzt schon einige Inspiration von euch bekommen, danke
Hab die Tage Naturreis für den Hund gekocht und es gibt jetzt jeden Tag einen Löffel dazu, dann wollte ich wieder eine weile pausieren weil Reis = Kohlenhydrate. Selbes mit Kartoffel. Ich mag's nicht immer, also jeden Tag das ganze Jahr hindurch geben.
Wie oft ihr Reis und Kartoffel so? Schon öfter? Ich mein es ist ja nicht Hauptbestandteil, das ist ja das Fleisch & auch ist es ja keiner Zuckerstange.
Und ich muss @_Buddy_ in einigen Punkten Recht geben. Mit der zunehmenden "Verkünstelung" des FeFu's nahmen auch diverse Krankheiten bei Hund und Katze zu. Nieren- und Leberkrankheiten, Probleme mit der Verdauung, Krebs, Allergien und schlechte Allgemeinzustände weil Dinge wie wichtige Aminosäuren und Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe) fehlen.
Ja, die sind im FeFu, aber allesamt künstlich und belastend für den Körper (Nieren, Verdauung).
Auch hat man beim Fertifmix eher die Gefahr das man mit der permanenten Überversorgung mit diesen (künstlichen) Stoffen Organleiden provoziert.
Niemand, weder Mensch noch Tier, braucht jeden Tag zu jeder Mahlzeit alle Nährstoffe die man so zum leben braucht. Es ist wichtig das immer wieder nachgefüllt wird, ja, aber nicht alles in jeder Mahlzeit jeden Tag.
Ich müsste meinem Hund dann ca. 6 Futtersupplis jeden Tag in jede ihrer Mahlzeiten wiegen (mit der Feinwage) + alle Öle die ich abwechselnd gebe und das wäre doch verrückt, finde ich.
Ich hab nur natürliche Sachen hier, keine künstlichen Vitamine oder so die ich zugebe. Wir füttern zusätzlich noch Kräuter und sowas, aber alles verteilt über die ganze Woche. Manches krigt sie sogar noch seltener (alle 2 Wochen).
Und ich bin durchaus begeistert wie unser Hund sich entwickelt hat.
Wie gesagt, alles gut bis auf die Häufchen die einen Idee kompakter sein könnten.
Ein kleines Beispiel noch zum Schluss: Unser alter Hund hat mit 5 Jahre das Lahmen angefangen. MIT 5!
Und da ist sie ja eigentlich noch ein relativ junger Hund! Einfach so, von heute auf morgen. Sie wurde nie überbelastet oder besonders beansprucht, war aber immer aktiv draußen, ist gerannt und hat gespielt. Und dann kam die Lahmheit.
Unser damaliger TA hat ein Röntgenbild gemacht und einen Bluttest. Keine Entzündungswerte und das Durchleuchten hat auch keine schweren Mängel am Gestell gezeigt.
Eigentlich wusste sie erst nicht so recht wie wir weiter verfahren, aber dann hat sie sich noch an ein Produkt erinnert von dem sie gehört hat und hat es uns bestellt. Es war eine art Kräuterkügelchen mit Grünlippmuschelpulver. Eigentlich waren da tolle Sachen drin - bis auf ein bisschen Zucker dass das alles zusammengehalten hat. Und siehe da! Nach einer Woche war unser Hund wieder auf dem Damm!
Rückblickend würde ich heute bei sowas erstmal die Fütterung komplett umstellen. Hat uns aber damals niemand drauf aufmerksam gemacht. Sie hatte imme nur TroFu/Dose bekommen und trotz der tollen Vitamine die drin sind hat es hinten und vorne nicht gereicht um ihre Gelenke zu versorgen.
Ein Mischling, der jetzt durchaus keine Deutsche Dogge war und mit 27kg eher Mittelfeld lag darf einfach mit 5 Jahren (vorallem ohne hundesportlich strapaziert zu werden) einfach keine Lahmheit zeigen wie ein alter Hund mit vielleicht 12. Das ist nicht normal.
Wie erwähnt, seit den Krankengeschichten von unserem ersten Hund und der Katze hab ich jegliches Vertrauuen in dieses Futter verloren. Denn ich bin überzeugt das sie weniger krank bzw. gar nicht krank gewesen wären hätten wir rechtzeigit das Futter umgestellt.
Es muss ja nicht jeden so hart erwischen wie unsere Tiere, manche halten sogar bis ins hohe Alter durch - sehen halt struppig aus wie von der Straße.
Unser Hund ist 13 geworden. Aber ich würde mein Glück nicht nochmal auf die Probe stellen wollen. Sie hätte sehr wohl auch älter werden können, denn ihre Leiden die ihr schlussendlich das Genick gebrochen haben, wären auch zu vermeiden gewesen.
Von dem her würde ich das Märchen von "ist alles drin was der Hund/die Katze braucht" so nicht unterschreiben. Denn so kommt es von der Futtermittelindustrie und mit diesem Glauben wurden leider auch wir großgezogen. Und auch die Tierärtze, von Studium an gut von der Industrie umgarnt und gesponsort -sozusagen-, klären da leider zu selten auf (und denen schenk man ja glauben, als Tierbesitzer - die haben das immerhin studiert, denkt man).
Fakt ist aber eher das auch die Industrie nicht weiß was der Hund und die Katze alles braucht... grammgenau. Denn deren Bedarfswerte sind wohl eher geschätzte Durchschnittswerte.
Der wahre Grund weshalb die Mineralien und Vitamine zugesetzt werden ist wohl eher weil der der Müll sonst wohl überhaupt keinerlei (Nähr)Wert hätte. Durch das erhitzen (damit es haltbar wird) wird sowieso alles "getötet" was von dem eh schon nicht so prikelnden Inhalt noch gutes drin war.
Auch ist die liste der zugelassenen Aromastoffe, damit Hund und Katze das überhaupt fressen, sowas von lang das es ganze Bücher füllt.
Lange Rede kein Sinn ^^ : Für mich ist FeFu gestorben. Einfach aus unseren leidvollen Erfahrungen heraus & aufgrund von Dingen die ich lieber nicht über die Tierfutterindustrie gelesen hätte - schließt diverses Futter für Nutztiere mit ein, aber das würde hier den Rahmen sprengen.