Was ich sehr schwer fand: Nicht dauernd schauen was der Hund macht. Du willst wissen, wie sie reagiert und schaust instinktiv sofort zum Hund. Das macht dann natürlich zusätzlich nervös, wenn man sich als Hund ein wenig beobachtet fühlt.
Aber das wird. Es dauert, aber du wirst es merken. Sunny ist früher sofort vom Bett gehüpft, wenn man sich versucht hat mal in ihre Nähe zu legen. Das war echt frustrierend. Nach ca. 3 Monaten blieb sie dann immer liegen. Was sie nach 7 Monaten noch gelegentlich macht, ist einen halben Meter wegrutschen. Was sehr gut ist. Sie weiß, dass sie einfach gehen kann, wenn ihr was nicht passt. Perfekt.
Kraule einfordern macht sie nach wie vor sehr selten. Aber man merkt, dass sie eigentlich gern gestreichelt wird. Der Knoten muss erst noch platzen.
Und das bei einem Hund, der nie Panik vor uns hatte. Du kannst bei dir also noch einiges an Zeit draufrechnen. Aber der Hund ist ja nicht blöd. Er merkt ja, wer es auf Dauer gut mit ihm meint. Einfach schön mit dem Körper arbeiten. Immer signalisieren: Ich tu dir nix, du interessierst mich eigentlich gar nicht besonders. Ich mag dich, aber wenn du nicht willst, komme ich dir auch nicht zu Nahe.