Beiträge von *Sascha*

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    @ Sascha:
    Nein, es gibt noch viele andere verwilderte Haustierpopulationen, die auch ohne menschliche Eingriffe zurechtkommen (Obwohl es sich bei den folgenden Beispielen oftmals um wirkliche Faunenverfälschung handelt!):
    Hauskatzen und Hausrene auf den Kerugelen;Dromedare, Wasserbüffel, Pferde, Esel, Hunde in Australien; Esel, Pferde und Schweine in den USA usw.


    Ich sprach ja auch von Arten, nicht Rassen. Das interessante am Pferd ist ja gerade, dass Pferde JEDER Rasse in ihnen entsprechenden Gebieten ohne menschliches Zutun überleben und sich erhalten können. Natürlich werden bei Projekten Pferderassen herausgesucht, die für die klimatischen und naturräumlichen Gegebenheiten am Ort geschaffen sind und noch am meisten den Urtyp verkörpern. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass selbst das "Hochleistungssportpferd" diese Fähigkeit noch hat!
    Diese Ursprünglichkeit ist mir sonst von keiner anderen Haustierart bekannt.

    Jedes Tier (auch der Mensch) hat einen materiellen und einen ideellen Wert für uns und andere und daran bemisst sich unsere Einstellung ihm gegenüber.


    Was mit meinen Pferden passiert, wenn ich sie nicht mehr reiten kann?? Öhm, natürlich das Gleiche, was jetzt auch ist, die stehen in ihrer Herde werden gefüttert und gepflegt! Sind doch meine ...
    Mein Pony z.B. habe ich jetzt seit 18 Jahren, mittlerweile ist er 32 und natürlich bekommt er weiterhin seine Aufmerksamkeit und Pflege, sowie teures Spezialfutter, weil seine Zähne nicht mehr so da sind. Die anderen beiden habe ich seit 11 bzw. 10 Jahren (Sind 14 und 10) und natürlich werden sie ebenfalls wie mein Pony nur Tod und das hoffentlich im hohen Alter vom Hof gehen.

    Zitat

    StVO §28 Tiere
    (1) Haus- und Stalltiere, die den Verkehr gefährden können, sind von der Straße fernzuhalten. Sie sind dort nur zugelassen, wenn sie von geeigneten Personen begleitet sind, die ausreichend auf sie einwirken können. Es ist verboten, Tiere von Kraftfahrzeugen aus zu führen. Von Fahrrädern aus dürfen nur Hunde geführt werden.

    Warum ein Hund?
    Genau die Frage haben sie mir hier schon häufiger gestellt.


    Warum wollte ich einen Hund?
    ... weil ein Hund das Haustier ist, was sich dem Menschen am engsten anschließt.


    Für meine Pferde werde ich nie mehr sein als ein Besucher in ihrem Leben.
    Für meine Katzen bin ich diejenige, die ihnen den Pelz krault oder die Dosen öffnet - ansonsten gehen sie ihren eigenen Weg und lassen sich mal blicken, wenn ihnen danach ist.
    Für meine Kaninchen und Meerschweinchen im Freîgehege bin ich wohl sowas wie eine Außerirdische, die haben genug mit sich selbst zu tun und brauchen mich nicht.


    Für meinen Hund aber bin ich das Wichtigste, er ist immer da, wo ich auch bin, lässt mich nicht aus den Augen und das Schlimmste für uns wäre, dass einer den anderen verlassen könnte.

    Also 1. mal zum Vorurteil, weil eine bestimmte Rasse mal gebissen hat ...
    Mein erster Hund wurde von einem Schäferhund und von einem Jagdterrier gebissen. Nun hab ich doch tatsächlich einen Schäferhund-Labrador Mix und der wurde schon von einem Labrador-Mix gebissen ... hätte ich ja theoretisch meinen jetzigen Hund gar nicht anschaffen bzw nach dem letzten Beißvorfall sofort abschaffen müssen. :dagegen:


    Zum 2. ist es mir schnurzpiepe, ob der Hund, der mir entgegen kommt angeleint/unangeleint, verträglich oder unverträglich ist. Mein Hund hat da nicht hinzugehen ohne meine Erlaubnis! Und ob ich das nun (noch) mit einer Leine durchsetzen muss oder ob mein Hund dass in Freifolge gebacken kriegt ist doch allein meine Sache und hat meinen Gegenüber wiederum nicht zu interessieren. Natürlich darf mein Hund mit jedem Hund spielen, sobald ich das mit dem Besitzer des anderen Hundes geklärt habe.
    Ich finde es eine Frechheit seinen Hund einfach auf andere zulaufen zu lassen und würde es auch überhaupt nicht einsehen wegen solcher Hundehalter einen anderen Weg zu gehen. Muss ich mich denn von anderen belästigen lassen?? Etwas anderes ist es natürlich, wenn ein Hund sich mal zu mir "verirrt" trotz Herrchen, dafür habe ich natürlich jederzeit Verständnis, denn ein Hund ist und bleibt ein Tier und niemals 100% kontrollierbar. Und ja in solchen Situationen erwarte ich auch von Haltern unverträglicher Hunde an der Leine, dass sie ihren Hund trotzdem kontrollieren können, zumindest in besagten 99% der Fälle. :wink:

    Sascha hatte anfangs auch Angst vor fremden Hunden, was ich nicht wirklich ungewöhnlich fand, weil er ja auch nur Mama und Geschwister kannte. Bloß nicht beruhigen und trösten! ich habe es immer so gemacht, dass ich mich so aufgestellt habe, dass er hinter mir Schutz suchen konnte, außerdem sind wir sehr flott dann in die Welpenstunde und es hat sich dann sehr schnell gegeben. Trotzdem ist er bei fremden Hunden immer noch erstmal vorsichtig, das finde ich aber eigentlich auch ganz gut. Nicht jeder Hund ist Welpes bester Freund!

    Oh man Hund,
    du hast mir ja ganz schön zu denken gegeben.
    Ich habe mir nun die letzten Tage alles mal bewusster angeschaut und schon die eine oder andere Nachlässigkeit erkannt.


    Trotzdem denke ich nicht, dass es grundlegendeProbleme zwischen uns da gibt, Sascha ist natürlich augenblicklich voll in der Pubertät und will wissen wie weit er gehen kann. Mir hat das jetzt aber auch klargemacht, dass ich noch viel bewusster agieren muss.


    Ja, es braucht noch ziemlich häufig eine Korrektur von mir, daran werde ich jetzt vermehrt arbeiten. Insgesamt habe ich festgestellt, dass wir uns auch viel zu häufig nach ihm richten, das muss sich ändern - hat sich auch schon.
    (Zum Betteln bei anderen :wink: "Mamas" und "Omas" gelten ja schon weitläufig als nicht erziehbar)


    Aber doch noch eine Frage zum Anschlagen.
    Bisher habe ich es nämlich so gehalten, dass Sascha durchaus anschlagen durfte und auch sollte, ich aber natürlich darauf achte das Ganze in jedem Moment abbrechen zu können - auch hat er an der Tür nichts verloren, wenn sie geöffnet wird. Wir leben halt auf einem Hof und da ist ein anschlagender Hund eher gewünscht, denn störend. Aber wie gesagt nur im Sinne von melden! Meinst du das könnte Probleme geben?


    Hm, mal schauen, dass mit der Treppe werde ich mal weiter beobachten, vielleicht bekomme ich ja noch raus was dabei in meinem Hund vorgeht. Werde auch nächstes Mal in der Hundeschule danach fragen.