Beiträge von Becky_Black

    Oh, dass viele Leute Fortschritte nicht erkennen, haben wir leider auch ganz oft. Leider auch in der Familie.

    So oft hören wir, dass Milow ja noch immer nicht normal ist und wann das denn endlich besser wird.

    Dass Milow aber bei der Begrüßung nicht aufgesprungen ist und gebellt hat, sondern ruhig auf seinem Platz liegen geblieben ist, bemerken sie gar nicht. :ka:

    Solange er nicht irgendwann freudig angelaufen kommt und sich streicheln lässt, werden ein paar Leute in meiner Familie es wohl nie als Fortschritt ansehen. Das macht mich schon manchmal traurig.

    Zumal von meiner einen Oma dann auch oft so ein blöder Kommentar kommt, dass wir ihn doch einfach loswerden und einen normalen Hund holen sollen.

    Denali Du bist definitiv nicht allein.


    Hier lebt ein 7 1/2 jähriger Rumäne. Obwohl wir ihn schon mit knapp 6 Monaten bekommen haben, ist er ein schwieriger Hund.

    Er hat die ersten Monate seines Lebens einfach nichts kennengelernt.

    Er ist angstaggressiv gegenüber Menschen, hat eine starke Geräuschangst, hat Probleme mit anderen Hunden (ist ensprechend auch ein Leinenpöbler), läuft ausschließlich an der (Schlepp)leine und ist auch sehr territorial.

    Wir wohnen dazu noch sehr ungünstig.

    Fürs Gassi müssen wir raus ins Nirgendwo fahren, zumindest Mittag/Nachmittags. Die Morgenrunde schaffen wir zum Glück auch relativ gut am Wohnort. Wir müssen aber auf die Uhrzeit achten. Je früher, desto besser, weil weniger Menschen und Hunde unterwegs sind.

    Milow neigt leider auch dazu, Dinge ganz schnell falsch bzw. negativ zu verknüpfen.

    Kleines Beispiel: vor knapp 3 Jahren bin ich am Frühstückstisch beim Käse schneiden mit dem Messer abgerutscht. Das gab natürlich ein Geräusch. Seit dem hat Milow angst, wenn am Frühstückstisch Käse geschnitten wird. Oft verlässt er dann sogar mit eingeklemmter Rute den Raum.


    Menschen sind ein schwieriges Thema. Er hat große Probleme damit, Vertrauen aufzubauen.

    Selbst meine Eltern, die er seit Anfang an kennt, dürfen sich ihm noch immer nicht nähern oder ihn zu lange anschauen.

    Milow traut sich inzwischen zwar, sich meinen Eltern freiwillig zu nähern, aber die Stimmung kann bei ihm jederzeit kippen und er geht wieder bellend nach vorn. Er braucht da also immer ganz viel Unterstützung unsererseits.


    Das Leben mit Milow ist definitiv unfassbar anstrengend. Als Ersthundehalter haben wir uns das Leben mit Hund definitiv auch anderes vorgestellt. Dennoch lieben wir unseren kleinen Stinker einfach.

    Macht es Sinn einer 6, fast 7jährigen zur Einschulung schon eine Uhr mit GPS und SIM-Karte zu schenken oder ist das vorprogrammiert, dass die Uhr wegkommt? Zu viel Verantwortung?

    Ich schreibe extra nicht Smartwatch, es geht hauptsächlich ums GPS.

    Und die Möglichkeit Mama anzurufen ohne dass sie schon ein Smartphone braucht wäre auch nicht schlecht, da die Schule einen Ort weiter ist. Nur wäre das eben mit heckmeck verbunden wenn die weggkommt..

    Was sagt ihr dazu?

    Ich würde tatsächlich erstmal in der Schule nachfragen, ob diese Uhren überhaupt erlaubt wären.

    Mein Mann arbeitet an einer Schule, an der jegliche Uhren dieser Art (und auch sämtliche Handys/Smartphones) während der Schulzeit und auch anschließend im Hort nicht erlaubt sind. Sollte ein Kind dennoch eine Uhr oder ein Handy/Smartphone besitzen, muss das Gerät im Rucksack bleiben - auch in den Pausen.

    Bevor das alles verboten wurde, ging ganz viel in der Kommunikation schief. Kind ruft die Eltern an, weil es ihm nicht gut geht und wird abgeholt. Den Lehrern sagt das Kind aber nicht bescheid, sagt aber den Eltern gegenüber, dass die Lehrer bescheid wissen. Solche Dinge halt.

    Das hatte dann überhand genommen und darauf hin kam dann das Verbot.

    Menschen werden vor einer Impfung ja auch nicht untersucht

    Aber uns Menschen werden zumindest die üblichen Gesundheitsfragen gestellt

    Öhm, bei mir nicht. Ich wurde bei ner Impfung bisher weder untersucht, noch wurden mir übliche Gesundheitsfragen gestellt. Zumindest im Erwachsenenalter. Wie es als Kind war, weiß ich nicht mehr.

    In meiner Hausarztpraxis ist es sogar so, dass ich zB für die Grippeschutzimpfung einfach vorbei kommen soll, wenn es mir gerade passt und die Schwester impft dann fix :ka:


    Selbst bei der Corona-Impfung wurde in meiner Hausarztpraxis nix gefragt oder untersucht. Da musste ich nur ein Zettel unterschreiben, auf dem die möglichen Nebenwirkungen drauf standen. Geimpft hat da auch die Schwester. Meine Ärztin hab ich da gar nicht zu Gesicht bekommen.

    Für die dritte Impfung bin ich ins Impfzentrum und da musste ich zumindest n Zettel ausfüllen und unterschreiben, dass ich gesund bin/mich gesund fühle.


    Auch mein Mann sagt, dass er in seiner Praxis auch nie nach gesundheitlichen Dingen gefragt wird. Auch da impfen fix die Schwestern. :ka:

    Wir haben einfach 4 Spülbeckenmatten mit Stoffstreifen aneinander geknotet.

    Kabelbinder gehen natürlich auch.

    Die Stoffstreifen haben den Vorteil, dass man sie einfach immer wieder verwenden kann, falls man doch mal eine der Matten austauschen muss.

    Wieviel Fleecedecken hast du dafür gebraucht? Ich hab da irgendwie noch gar keine Vorstellung.

    Das kann ich echt nicht sagen, weil ich damals einfach nur günstige Fleecestoff-Reste bei meinen üblichen Stoffbestellungen mit bestellt hatte.